<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712</id><updated>2012-02-15T22:39:01.976+01:00</updated><category term='Rhein-Neckar'/><category term='Radfahren'/><category term='Wintertraining'/><category term='Sportphotographie'/><category term='Allgemein'/><category term='Ernährung'/><category term='Wettkämpfe'/><category term='Bücher'/><category term='Zuschauer'/><category term='Software'/><category term='Urlaub'/><category term='Material'/><category term='Verletzungen'/><category term='Schwimmen'/><category term='Laufen'/><category term='Wettkampfvorbereitung'/><category term='Alternativtraining'/><category term='Leistungstests'/><category term='Training'/><title type='text'>Triathlon und anderer Ausdauersport</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>213</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7791062320143822484</id><published>2012-02-15T22:28:00.006+01:00</published><updated>2012-02-15T22:39:01.989+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rhein-Neckar'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Von der Vierburgenstadt nach Heidelberg</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Winter 2012 ist wirklich ungewöhnlich: war bis in den Januar von einem klassischen Winter in unseren Breitengraden noch keine Spur, so bibberte zuletzt halb Europa unter Rekordminusgraden. Auch die Schneemengen in den Alpen sind derzeit rekordverdächtig. Hier im &lt;i&gt;Rhein-Neckar-Dreieck &lt;/i&gt;findet man indes nicht einmal in den Höhenlagen nennenswerte Schneemengen. Nachdem ich zuletzt sehr viel gelaufen bin, wollte ich am vorletztes Wochenende eigentlich mal wieder Radfahren gehen, doch bei morgendlichen Temperaturen von -12°C und noch weniger war es mir dafür etwas zu kalt und ich entschloss mich doch mal wieder laufen zu gehen. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dpR2vB0XIk8/TzwcQ2NDmtI/AAAAAAAAGKE/zZa4piE7tfE/s1600/IMG_6898.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-dpR2vB0XIk8/TzwcQ2NDmtI/AAAAAAAAGKE/zZa4piE7tfE/s200/IMG_6898.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Vierburgenstadt Neckarsteinach&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Mein neues Saisonhighlight den Transalpine im Kopf fiel mir eine Strecke ein, die ich mir vor einiger Zeit mal zusammengebastelt und auf mein GPS hochgeladen hatte: die Einfachstrecke &lt;b&gt;von der Vierburgenstadt Neckarsteinach im Neckartal bis nach Heidelberg&lt;/b&gt;. So nutze ich am Sonntag dann das herrliche Wetter und machte mich auf den Weg ins Neckartal. Als ich vor die Tür trat der erste Schock .. *brrrr* war das kalt!!! In der Eiseskälte brauchte meine Uhr dann auch noch ungewöhnlich lange, bis sie das Satellitensignal gefunden hatte. Als ich dann endlich loslief, hatte ich gerade noch 10 Minuten Zeit für eine Strecke von über 2 Kilometern bis der Zug am Bahnhof abfuhr. Das fing ja toll an! Es war eisig und der kalte Wind schmerzte besonders im Gesicht. Auf die Sekunde genau kam ich am Bahnhof an - der Rest des Tages konnte ich nun defintiv entspannter angehen. Das am Nordufer des Neckar in einer Flussscheife gelegene &lt;b&gt;Neckarsteinach&lt;/b&gt; ist vor allem wegen seiner vier Burgen bekannt. Sie stammen aus der Zeit zwischen 1100 und 1230, trohnen oberhalb des Ortes am Hang und sind von weithin sichtbar. Von zwei der Burgen sind heute nur noch Ruinen übrig, die allerdings frei besichtigt werden können. Von dort oben hat man ein tollen Blick in das Neckartal. Meine Route führte mich heute allerdings woanders hin. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich überquerte am Bahnhof der Vierburgenstadt noch gehend die Hauptstrasse ins Neckartal, dann trabte ich langsam gen Neckar. Nach kurzer Zeit kam ich am Stauwehr an und überquerte hier den Fluss. Wer eine Kamera dabei hat, sollte hier nochmal ein paar schöne Bilder mit Fluss, Stadt und Burgen machen. Das Wasser des Flusses dampfte in der kalten Luft, durch die Schwaden schimmerten die Spiegelungen der aufgehenden Morgensonne hinauf auf das Wehr. Am anderen Ufer angekommen führte mich mein Weg ohne Umweg gleich den Berg hinauf. Ein schmaler Pfad windet sich hier am steilen Hang um den Berg herum gen Gipfel. Vom Ort war bald nicht mehr viel zu sehen - zu dicht war auch zu dieser Jahreszeit noch das Blätterdach. Ein Vorteil war heute, dass ich im Wald vor dem kalten Wind geschützt war. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-vvwB2dONdE8/TzwcHPkIg7I/AAAAAAAAGJ8/Ej2q4e1ZlIM/s1600/IMG_6935.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-vvwB2dONdE8/TzwcHPkIg7I/AAAAAAAAGJ8/Ej2q4e1ZlIM/s200/IMG_6935.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Blick auf die Bergfeste Dilsberg&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Immer steiler schraubte sich der Weg in kurzen Serpentinen nach oben bis ich schliesslich bei meinem ersten Zwischenziel, der &lt;b&gt;Bergfeste Dilsberg&lt;/b&gt;, am Gipfel ankam. Die Bergfeste wurde zwischen 1150 und 1200 erbaut. Heute gehört sie als Stadtteil zum Ort &lt;i&gt;Neckargemünd&lt;/i&gt;. Sie liegt auf fast 300.u.NN und zählte im Dreißigjährigen Krieg zu einer der am meisten umkämpften Festungsanlagen, dabei wurde sie nie militärisch erobert oder zerstört. Festungsanlage und Altstadt sind absolut sehenswert. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bWpaDNC6RCI/TzwcCTtG3fI/AAAAAAAAGJs/0bqaohihIGI/s1600/IMG_6918.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="137" src="http://4.bp.blogspot.com/-bWpaDNC6RCI/TzwcCTtG3fI/AAAAAAAAGJs/0bqaohihIGI/s200/IMG_6918.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Neckartalpanorama&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Da ich beides aber schon kannte, führte mich mein Weg ein Stück um die Stadtmauer herum, bevor es am anderen Ende des Gipfels dann auf einem asphaltierten Weg hinunter ins Tal geht. Hier bietet sich eine tolle Fernsicht ins Neckartal auf einen Teil von &lt;i&gt;Neckargemünd &lt;/i&gt;und die dahinter liegenden Berge &lt;i&gt;Neckarriedkopf &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;Auerhahnenkopf&lt;/i&gt;. Im Tal läuft man kurze Zeit auf dem Mühlweg an einen lieblichen Bach entlang und kommt dabei auch an dem alten Fachweghaus der &lt;b&gt;Lochmühle&lt;/b&gt; vorbei. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-BFDdkJlhbXc/TzwcFPp3tJI/AAAAAAAAGJ0/ToZOCHM9VaM/s1600/IMG_6929.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="148" src="http://2.bp.blogspot.com/-BFDdkJlhbXc/TzwcFPp3tJI/AAAAAAAAGJ0/ToZOCHM9VaM/s200/IMG_6929.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Lochmühle am Fuss des Dilsberg&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der alte Brunnen vor dem Haus dient im Sommer sicher so manchem Wanderer zur Erfrischung - heute war er komplett zugefroren. Man ist noch nicht unten angekommen, dann macht der Weg schon wieder kehrt und führt wieder bergwärts in den nächsten Wald hinein. Von den Wegen auf diesem Anstieg bieten sich immer wieder tolle Ausblick zurück auf die &lt;i&gt;Feste Dilsberg&lt;/i&gt;. Oben kommt man dann auf einen breiteren, gut ausgebauten Fahrweg, der einen ohne grosse Umwege wieder zurück in das nächste Tal führt. Am Talgrund sieht man die südlichen Ausläufer von &lt;b&gt;Neckargemünd &lt;/b&gt;liegen. Wenn man mal in Neckargemünd ist, dann lohnt ein Ausflug in die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und Fachwerkhäusern. Mein Ziel bei der Routenplanung war es allerdings den Ortschaften und ihrem Verkehr möglichst aus dem Wege zu gehen. Deshalb überquerte ich lediglich südlich vom Ort die Strasse nach Wiesenbach. Nun stand mit dem Neckargemünder Hausberg &lt;b&gt;Hollmuth&lt;/b&gt; nur ein kleineres Hinderniss zwischen mir und dem nächsten Tal. Einst floß der Neckar in einer Flußschlinge um diesen kleinen Berg herum bis er weiter nördlich beim heutigen Ort später den Durchbruch schaffte. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-EApdRUCTEOs/TzwcSpfPEZI/AAAAAAAAGKM/SZi_LC8IYa4/s1600/IMG_6953.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-EApdRUCTEOs/TzwcSpfPEZI/AAAAAAAAGKM/SZi_LC8IYa4/s200/IMG_6953.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Im Naturschutzgebiet&lt;/i&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Berg stellt kein grosses Hinderniss dar. Man taucht immer tiefer in das &lt;i&gt;Naturschutzgebiets Elsenzaue-Hollmuthang&lt;/i&gt; ein und ehe man sich versieht geht es auch schon wieder hinab in das namensgebende Elsenztal. Am Talgrund taucht nun die alte &lt;b&gt;Walkmühle &lt;/b&gt;auf. In Walkmühlen wurden seit dem Hochmittelalter Stoffe veredelt. Ihre ehemalige Bedeutung ist kann man noch erahnen, allerdings sind die Gebäude heute eher runtergekommen und dienen als Übergangswohnheim. An der Mühle geht es über die &lt;i&gt;Elsenz &lt;/i&gt;und kurz darauf auch über die meist stark befahrene B45 ins &lt;i&gt;Elsenztal&lt;/i&gt;. Hinter der B45 führt die Route durch eine kleine Röhre unter dem angrenzenden Bahndamm hindurch. Nun kommt ein etwas unangenehmerer Abschnitt. Unangehm deshalb, weil auf dem folgenden Anstieg einige Dornensträucher über dem Weg querliegen. Wer nicht unbedingt rennen muss, sollte hier vielleicht besser mal ein paar hundert Meter gehen, um sich an den zahlreichen Dornen nicht die Beine oder Kleidung aufzureissen. Im Vergleich zu den bisher recht ruhigen und beschaulichen Abschnitten ist es hier durch den Verkehrslärm aus dem Tal auch kurzzeitig etwas lauter. Doch nicht lange: bald macht der Weg eine Kurve und biegt in das ruhige &lt;b&gt;Hilsbachertal &lt;/b&gt;ab. Am eher verschlafenen Ort &lt;i&gt;Waldhilsbach &lt;/i&gt;vorbei führt der Weg am &lt;i&gt;Hilsbach &lt;/i&gt;entlang stetig bergauf. Der Bach war an diesem Tage in grossen Teilen zugefroren, nur zwischendurch gab es kleinere offene Löcher, durch die man das Wasser unter den Eisflächen ins Tal plätschern sehen konnte. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0yoFsEos5MY/TzwcjKEpvfI/AAAAAAAAGKU/K5ntgVbCGiQ/s1600/IMG_6963.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="148" src="http://4.bp.blogspot.com/-0yoFsEos5MY/TzwcjKEpvfI/AAAAAAAAGKU/K5ntgVbCGiQ/s200/IMG_6963.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der vereiste Hilsbach&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Immer tiefer dringt der Weg nun in den Wald vor, Spaziergänger trifft man hier nun noch selten an. Vorbei an &lt;i&gt;Grossem&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Kleinem Roßbrunnen&lt;/i&gt; kommt man dann auf den &lt;i&gt;Alten Hilsbacher Weg&lt;/i&gt; - eine gute ausgebaute Waldautobahn, die vom Ort &lt;i&gt;Waldhilsbach &lt;/i&gt;hinauf zum Königstuhl, meinem nächsten Etappenziel, führt. Der Weg wurde hier von der Stadt Heidelberg als "&lt;b&gt;Via Naturae&lt;/b&gt;" gekennzeichnet. Mit zahlreichen Bildtafeln am Wegesrand versucht man hier den Menschen den Wald als Teil der natürlichen Lebensgrundlage zu erklären und näherzubringen. An den Bäumen fielen mir auch wieder ein weiss-blaues "N" auf, dass ich schon am Anfang meiner Tour im Wald bei Dilsberg häufiger gesehen hatte. Später zuhause stellte ich fest, dass es sich hierbei um das Zeichen des &lt;b&gt;Neckarsteig &lt;/b&gt;handelte: einem vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Qualitätswanderweg. Grundsätzlich finde ich den &lt;a href="http://www.neckarsteig.de/"&gt;Neckarsteig&lt;/a&gt; eine gute Idee. Das Neckartal mit all seinen Sehenswürdigkeiten und herrlichen Landschaften touristisch immer noch viel zu schlecht repräsentiert und braucht sich wahrlich nicht hinter Mosel oder Rheintal zu verstecken. Wenn ich mir allerdings die Streckenführung des Neckarsteig genauer anschaue, so ist die Routenführung an einigen Stellen aus meiner Sicht nicht ganz so gut gewählt. Diese Einschätzung teile ich inzwischen mit einigen Bekannten, die sich auch schon andere Teile des Wanderwegs gen Bad Wimpfen angeschaut haben. Die Vermutung liegt nahe, dass man auf einigen Abschnitten bei der Wegesführung den Interessen von Wirtschaftsvertretern oder Stadtverwaltung entgegen gekommen ist. Das sollte einen trotzdem nicht davon abhalten sich diesen im Grossen und Ganzen sicher sehr schönen Wanderweg in Neckartal mal anzusehen - ich werde auch noch versuchen die weiteren Abschnitte bei einem weiterem Lauf oder einer Biketour zu erkunden. Aber nun zurück zu meinem Lauf. Am &lt;i&gt;Hilsbacher Weg&lt;/i&gt; angekommen geht es weiter bergauf. Es dauert nicht mehr lange bis man in den Heidelberger Märchenwald am &lt;i&gt;Märchenparadies &lt;/i&gt;eintaucht, gerade am Wochenende ist hier sonst immer viel los, an diesem Tage war es wohl aufgrund der kalten Temperaturen doch eher ruhig. Am Märchenparadis vorbei kommt man dann zur Aussichtsplattform am &lt;b&gt;Königstuhl&lt;/b&gt; - für mich DAS Highlight vieler Touren auf Heidelbergs Hausberg. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-83v3zTKpdpg/Tzwc0_OHxLI/AAAAAAAAGKs/try4WLbtSz0/s1600/IMG_6970.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-83v3zTKpdpg/Tzwc0_OHxLI/AAAAAAAAGKs/try4WLbtSz0/s200/IMG_6970.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Blick vom Königstuhl&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Königstuhl ist die höchste Erhebung des &lt;i&gt;Kleinen Odenwalds&lt;/i&gt;. Je nach Wetter hat man eine tolle Sicht über Heidelberg und Mannheim weit hin ins Rheintal bis hinüber auf die pfälzer Seite mit &lt;i&gt;Donnersberg&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Kalmit &lt;/i&gt;und dem &lt;i&gt;Pfälzer Wald&lt;/i&gt;. Unzählige Male war ich schon hier oben, doch es scheint als ob der Blick jedes Mal ein bisschen anderes ist. Auf jeden Fall war es hier oben heute aber auch bitterkalt, deshalb schnell weiter! An der Bergbahn vorbei führt mich mein Weg auf einem verblockten Singletrail gen Tal. Bis man unten beid er nächsten Waldautobahn angekommen ist, ist grösste Vorsicht geboten, denn ein falschen Schritt kann hier schnell zu einem schmerzhaften Sturz führen. Meine Route führt nun zum &lt;b&gt;Arboretum 1&lt;/b&gt; an der &lt;i&gt;Heidelberger Sprunghöhe&lt;/i&gt;. Abseits des Weges stehen hier einige amerikanische Mammutbäume, die der Heidelberger Oberförster im 19ten Jahrhundert hier angepflanzt hat. Hinter dem Arboretum wartet ein kleiner aber giftiger, asphaltierter Anstieg. Oben steht der 1876 vom Heidelberger Schlossverein erbaute &lt;b&gt;Gaisbergturm&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7t-1b_4Klk0/TzwkULKeZTI/AAAAAAAAGK8/HzR9MWPAH_A/s1600/IMG_6973.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-7t-1b_4Klk0/TzwkULKeZTI/AAAAAAAAGK8/HzR9MWPAH_A/s200/IMG_6973.jpg" width="149" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gaisbergturm&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Eine Besonderheit des unscheinbaren Turms ist, dass er ohne Mörtel oder sonstige Bindemittel gemauert wurde. Über eine Wendeltreppe mit 85 unterschiedlich geformten Stufen kann man den 13 Meter hohen Turm heute noch besteigen. Mein Weg führt links am Turm vorbei in einem kleinen, unscheinbaren Trail. Der Boden ist hier eher weich und gut zu laufen. Doch auch hier sollte man auf die umherliegenden Steinblöcke acht geben. Um den Gaisberg herum geht es nun wieder zurück ins Neckartal. Weiter unten kann man schon das &lt;b&gt;Heidelberger Schloss&lt;/b&gt; und die Altstadt sehen. Vorher gibt es nochmal einen kurzen, giftigen Anstieg hinaus zur &lt;b&gt;Molkenkur&lt;/b&gt;. Dieses Gebäude ist eine ehemaligen Kuranlage, dient heute als Zwischenstation der Bergbahn sowie als Hotel und Restaurant. Es wurde auf den Überresten der Oberen (oder auch Alten) Burg errichtet. Sie gilt als Vorläufer des heutigen &lt;b&gt;Heidelberger Schlosses&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-W9JxKAAmAZI/Tzwc3H9htOI/AAAAAAAAGK0/q-V2Oy_TLcQ/s1600/IMG_6980.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-W9JxKAAmAZI/Tzwc3H9htOI/AAAAAAAAGK0/q-V2Oy_TLcQ/s200/IMG_6980.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Heidelberger Schloss&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Burganlage kann man heute nur noch an wenigen Überresten der Vorburg, dem ehemaligen Turmhügel und der Gräben erahnen. Der Weg zum Schloss führt durch den ehemaligen Steinbruch, das sogenannte &lt;i&gt;Teufelsjoch&lt;/i&gt;. Hier ist es zum letzten Mal etwas trailig, ein letztes Mal Waldboden unter den Füssen. Man kommt von dem Weg knapp oberhalb des Schlosses heraus. Durch den Haupteingang geht es dann in den Schlosshof. Zu Deutschlands vermutlich berühmtester Ruine muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Sie diente bis zu seiner Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Soldaten Ludwigs XIV. dem Kurfürsten der Pfalz als Residenz. Da in der Schlossanlage immer viel los ist, geht mein Weg schnell weiter vorbei an &lt;i&gt;Elisabethentor&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Torturm &lt;/i&gt;und Pforte hinunter in den Burggraben. Während oben meist Menschenmassen unterwegs sind, trifft man hier nur noch vereinzelte Schlossbesucher an. Am gesprengter Turm vorbei kommt man auf der Ostseite am ehemaligen Glockenturm vorbei und dann hinunter in die &lt;b&gt;Heidelberger Altstadt&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Pc4LAdi5JKg/TzwclRsDPpI/AAAAAAAAGKc/BnD6vGHSINk/s1600/IMG_6990.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-Pc4LAdi5JKg/TzwclRsDPpI/AAAAAAAAGKc/BnD6vGHSINk/s200/IMG_6990.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Heidelberger Altstadt&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Durch die Gassen der Altstadt geht es zur letzten Sehenswürdigkeit der Tour, der &lt;b&gt;Karl-Theodor-Brücke&lt;/b&gt;, besser bekannt als die Heidelberger &lt;b&gt;Alte Brücke&lt;/b&gt;. Während das Brückentor noch aus dem Mittelalter stammt, stammt der Rest der Brücke erst aus dem 18ten Jahrhundert. Hier lohnt sich noch einmal der Blick zurück auf Schloss und Altstadt. Doch Vorsicht: an manchen Tagen kann es hier sehr voll werden und man sollte aufpassen, wo man hinläuft. Am nördlichen Neckarufer geht es dann nach &lt;i&gt;Neuenheim &lt;/i&gt;zur Neckarwiese der Endstation der Tour. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-am0WxsLRwWo/TzwcngHQlpI/AAAAAAAAGKk/RvbgR88Ehk4/s1600/IMG_7005.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-am0WxsLRwWo/TzwcngHQlpI/AAAAAAAAGKk/RvbgR88Ehk4/s200/IMG_7005.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Blick zurück auf HD&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wer bei wärmeren Temperaturen hier hinkommt, kann sich in eines der Strassencafés am Beginn der Bergstrasse setzen. Auf der Neckarwiese gibt es auch ein paar Duschen. Mir war es etwas zu kalt, deshalb ging es flux nach Hause unter die warme Dusche.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Tour war wunderschön und verlangt geradezu eine Fortsetzung. Eine Fortsetzung wie schon oben erwähnt auf weiteren Teilen des Neckarsteigs, aber auch auf der nördlichen Neckarseite. Dann aber besser, wenn es wieder etwas wärmer geworden ist. Und natürlich eignet sie sich in ihrer nun erkundeten Form - vielleicht mit kleinen Modifikationen - auch für unsere Transalpinevorbereitung.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7791062320143822484?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7791062320143822484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7791062320143822484&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7791062320143822484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7791062320143822484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/02/von-der-vierburgenstadt-nach-heidelberg.html' title='Von der Vierburgenstadt nach Heidelberg'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-dpR2vB0XIk8/TzwcQ2NDmtI/AAAAAAAAGKE/zZa4piE7tfE/s72-c/IMG_6898.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7409228892334329645</id><published>2012-02-14T18:56:00.002+01:00</published><updated>2012-02-14T18:56:38.938+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Ein paar Tricks mit dem Fahrrad</title><content type='html'>Vielleicht sollte ich das auch mal probieren ..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="281" width="500"&gt;&lt;param name='allowFullScreen' value='true' /&gt;&lt;param name='allowScriptAccess' value='always' /&gt;&lt;param name='movie' value='http://www.pinkbike.com/v/242018/l/' /&gt;&lt;embed src='http://www.pinkbike.com/v/242018/l/' type='application/x-shockwave-flash' width='500' height='281' allowFullScreen='true' allowScriptAccess='always'&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.pinkbike.com/video/242018/"&gt;street trial &amp;amp; dirt backflip vintage ladies bike mickael dupont&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://www.pinkbike.com/"&gt;pinkbike.com&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7409228892334329645?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7409228892334329645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7409228892334329645&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7409228892334329645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7409228892334329645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/02/ein-paar-tricks-mit-dem-fahrrad.html' title='Ein paar Tricks mit dem Fahrrad'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-1477958267213073346</id><published>2012-02-06T20:23:00.001+01:00</published><updated>2012-02-06T20:24:11.329+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;.. deshalb will ich heute mal auf einen anderen, neuen Blog verweisen: &lt;a href="http://rheinneckarwildcats.blogspot.com/"&gt;http://rheinneckarwildcats.blogspot.com/&lt;/a&gt; . Es ist unschwer zu erraten, wer dahinter steht, stehen doch oben schon die Vornamen der beiden Teammitglieder. Die nächsten Monate werde ich also teilweise parallel bloggen, aber keine Sorge: ich werde versuchen Redundanzen zu vermeiden!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-1477958267213073346?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/1477958267213073346/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=1477958267213073346&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1477958267213073346'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1477958267213073346'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/02/grosse-ereignisse-werfen-ihre-schatten.html' title='Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7112699034510966440</id><published>2012-02-01T20:35:00.000+01:00</published><updated>2012-02-01T20:35:19.167+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Is he glowing?</title><content type='html'>You bet he is!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ofO5af1F_Kg" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7112699034510966440?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7112699034510966440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7112699034510966440&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7112699034510966440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7112699034510966440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/02/is-he-glowing.html' title='Is he glowing?'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/ofO5af1F_Kg/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4563614607927448488</id><published>2012-01-28T23:41:00.002+01:00</published><updated>2012-01-29T11:56:29.321+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Gegen die Wand gerannt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute war ich wieder im &lt;b&gt;Rodgau&lt;/b&gt; "in der Gänsbrüh" beim 50er unterwegs - mein drittes Laufereignis diesen Monat nach dem 10er in Dielheim und dem Ultragruppenlauf vor 2 Wochen. Das Frühjahr steht auf jeden Fall im Zeichen des Laufens - diese Häufung von 2 langen Kanten innerhalb nicht mal 2 Wochen ist für mich neu, aber ich war neugierig und zuversichtlich, dass ich das schaffen würde. Letztendlich sind das auch nur Trainingsläufe für die grösseren noch kommenden Herausforderungen. Jetzt kann ich sagen, ja ich kann es und auch wenn es heute nicht gerade optimal lief glaube ich nicht, dass es daran lag, dass ich in diesem Monat zu viel gemacht hätte. Aber der Reihe nach.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Der Lauf in Dudenhofen ist wie schon einige Male berichtet kein typischer Landschaftslauf und hat mehr gemein mit einem Strassenlauf. In 10 Runden über je fünf Kilometer dreht man auf weitgehend flachem Kurs seine Runden über gut präparierte Feld- und Waldwege - teils auf asphaltiert. Die leichten Wellen, die der Kurs hat, sind kaum der Rede wert. So kann man ab Start nahezu konstant ein Tempo laufen. Ich konnte mich heute nur schwer einschätzen und hatte sehr unterschiedliche Vorstellungen von dem was zu erreichen war. Für realistisch schätzte ich eine Zeit um die 4:20 Std. Trotzdem wollte ich zügig starten und in Richtung einer Sub 4 anlaufen auch auf die Gefahr hin später einzugehen - ein bisschen Tempohärte kann nicht schaden und wo soll man das trainieren, wenn nicht bei so einem Lauf? Den ersten Kilometer absolvierte ich in 4:45 Min - ziemlich genau mein Wunschtempo. Danach hatte ich mich aus dem Feld frei gelaufen und konnte nun recht konstant mein Tempo anschlagen. Es fanden sich schnell zwei Mitstreiter, die gleich schnell unterwegs waren. In der Gruppe lief es sich einfacher als alleine, so blieben wir zusammen. Beim Blick auf die Uhr musste ich allerdings feststellen, dass wir noch schneller geworden waren als nach dem Start und einiges unter meinem Zieltempo liefen. Ich wollte aber nicht abreissen lassen, die beiden konnten mir in den Feldern einen guten Windschatten geben und so eine Schicksalsgemeinschaft beflügelt. Die erste Verpflegung liessen wir aus. So ganz wohl war mir dabei nicht, aber ich wollte die beiden nicht verlieren. Nach 9 Kilometern war ich dann plötzlich doch alleine - was war passiert? Die beiden hatten hinter mir laufend den Abschnitt im Wald genutzt um auszutreten. So musste ichnun wieder alleine weiterkämpfen. Dummerweise begannen nun die ersten Überrundungen. Die Strecke war mit um 1000 Teilnehmern mitunter recht voll und nicht jede Gruppe achtete auf überholende Läufer von hinten. Auch war nun nicht mehr immer laufen auf der Ideallinie möglich. Das Laufen wurde fortan schwieriger und ich wurde zwangsläufig ein wenig langsamer. Einmal war auch ich austreten und hatte insgeheim die Hoffnung wieder meine 2 Mitstreiter zubekommen. Als ich wieder auf der Strecke war, war aber weder von ihnen noch von meinen anderen Bekannten etwas zu sehen. Also lief ich weiter mein Tempo. Bei der Hälfte an der 25-Kilometermarke war ich mit ca. 1:56:20 Std. sehr gut in meinem Zeitkorridor und hatte sogar noch etwas Puffer, um nach hinten ein wenig langsamer zu werden. Nochmals 25 Kilometer in dem Tempo hinzulegen würde schwierig werden, aber warum sollte ich jetzt bewusst langsamer machen und das grosse Ziel ohne jeden Anlass gefährden? Also weiter - zackig! Bei Kilometer 27 hörte ich dann einen mir bekannten Schritt von hinten näher kommen - meine beiden Begleiter waren wieder da! "So schnell wirst Du uns nicht los!" Fortan ging es nun wieder gemeinsam weiter. Kurz vor dem Ende der 30-Kilometermarke machte sich plötzlich mein Magen bemerkbar - ich bekam Hunger - das war kein gutes Zeichen! Bis zur nächsten Verpflegung waren es noch ca. 1,5 Kilometer, so lange musste ich noch durchhalten. Wir hatten gerade die 30 Kilometer passiert, da hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas gar nicht mehr stimmte, verringerte augenblicklich das Tempo und liess meine beiden Begleiter ziehen. Kaum war ich alleine, wechselte ich ins Gehen oder blieb soweit ich mich erinnere sogar stehen .. so ganz kann ich mich an diese Momente nicht mehr erinnern. Es war, als ob bei mir ein Stecker gezogen worden war. Ich kann mich nicht erinnern so einen Moment schon einmal erlebt zu haben. Sollte hier Schluss sein? Ich holte mein Notgel aus der Tasche und setzte mich langsam wieder gehend in Bewegung, um der Verpflegung näher zu kommen. Soweit ich mich erinnern kann, war es mehr ein Schwanken als ein gradliniges Fortbewegen. Bis zur Verpflegung war es noch ein knapper Kilometer - das musste ich schaffen! Ich kann mich an den Abschnitt kaum noch erinnern, aber dort angekommen schaufelte ich alles Mögliche in mich rein: erst die Getränke - 4 oder 5 Becher Tee (lecker!), Wasser (mit Kohlensäure *bäh*) und ausnahmsweise auch 1 oder 2 Becher Cola, um meinen Kreislauf mit dem Koffein und Zucker in die Gänge zu bringen. An die Verpflegung kann ich mich interessanterweise besonders gut erinnern - es war wie eine Erlösung! Ich nahm mir 3 salzige Kekse, ein paar Bananenstückchen, eine Fruchtschnitte und noch ein paar weitere Sachen. Dann setzte ich mich langsam wieder in Bewegung. Die 4 Stundenmarke konnte ich vergessen, das war klar - aber ankommen wollte ich. Nach und nach überholten mich einige meiner Bekannten. Ich versuchte gar nicht erst dranzubleiben. So langsam versuchte ich mich wieder zu einem besseren 5-Minuten-Schnitt vorzuarbeiten, aber es fiel mir unendlich schwer. An der nächsten Verpflegung griff ich abermals ähnlich fleissig zu, die Nahrungsaufnahme hatte mir bei letzten Mal auf jeden Fall geholfen. Der Schnitt wurde sukzessive besser, aber ich war weit weg von dem Tempo, dass ich auf den ersten 30 Kilometern gelaufen hatte. Die Marathonmarke passierte ich bei 3:40 Std. Eine Zeit, auf die ich lange hinarbeiten musste, um sie bei einem Marathon mal zu knacken. Und heute erlebe ich so einen dramatischen Einbruch und laufe das trotzdem, als ob es nichts wäre! Manchmal muss ich über meine sportliche Entwicklung immer noch staunen .. . Ich versuchte mir einen Plan zurecht zu legen wie ich die letzten Kilometer ins Ziel laufen würde. Bei der letzten Verpflegung wollte ich mich nochmal vernünftig ernähren, um Energie für die letzten Kilometer zu haben - ich fühlte mich inzwischen wieder stark genug am Ende nochmal zu alter Stärke zurück zu finden. Bei Kilometer 47 hatte ich ein letztes Mal einen kurzen Durchhänger, doch dann ging es ab. Ich wurde immer schneller und überholte zahlreiche Läufer. Den letzten Kilometer lief ich erstmals seit meinem Einbruch wieder klar unter 5 Minuten - folgen oder überholen konnte mich jetzt keiner mehr. Warum konnte es nur nicht die ganze Zeit so laufen? Das wäre eine Zeit geworden .. .&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Uhr stoppte für mich bei &lt;i&gt;4:26 Stunden&lt;/i&gt;. Eigentlich keine schlechte Zeit. Mein grosses Ziel hatte ich klar verfehlt, aber unzufrieden war ich nicht. Ich war angekommen und froh, den Lauf doch über eine weite Strecke mit einem mehr als respektablen Tempo absolviert zu haben - ich war in anderen Jahren hier schon deutlich langsamer. So einen Einbruch zwischendurch muss ich aber nicht nochmal erleben. Letztendlich hatte ich es mit dem forschen Tempo und der ungenügenden Verpflegung zu Beginn aber geradezu provoziert, deshalb kann ich mich auch nicht beklagen. Spass gemacht hat es trotzdem. Ich glaube noch nie war ich so lange so weit vorne mitgelaufen. Die Organisation des Laufs liess auch diesmal wenig Wünsche offen. Es gibt sicher schönere Läufe, trotzdem komme ich immer wieder gerne hierhin zurück. Eine Sache muss ich dann aber doch noch loswerden. Auf den späteren Runden konnte man auf der Strecke immer mehr Geltüten herumliegen sehen. Aus meiner Sicht eine absolute Schweinerei! Wenn ich ein Gel benutze, dann ist es auch kein Problem die Verpackung bis zum nächsten Mülleimer mitzunehmen oder bis zum Ende des Rennens in eine separate Tasche zu stecken. Klebrige Finger kann man ablecken oder mit dem Wasser der Becher an der nächsten Verpflegung wieder sauber bekommen. Man verliert doch keine Zeit, wenn man die Tüten bis zum nächsten Mülleimer mitnimmt. Gelverpackungen gehören nicht in die Natur! Von mir aus können das die besagten Läufer bei einem Stadtmarathon machen, wo sowieso alle Wochen mal die Stadtreinigung mit der Kehrmaschine durchfährt, aber doch bitte nicht in der freien Natur! Soll der Veranstalter etwas jedes Mal nach dem Lauf die Strecke ablaufen und die Tüten aus dem Dreck aufsammeln? Und was passiert mit den Tüten, die er übersieht? Ich habe von einem anderen Läufer gehört, dass es einen solchen Umweltfrevel schon letztes Jahr beim Lauf in Sonthofen gab, da fiel es mir selbst nicht auf. Auch in Rodgau konnte ich bei meinen Mitläufern ein entsprechendes Verhalten nicht beobachten. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass es Läufer sind, die sowieso weiter hinten laufen und bei denen es nicht ganz so auf Zeiten ankommt. Ich wünschen diesen Umweltsäuen, dass Ihnen demnächst mal jemand Plastikverpackung in den Salat schmeisst oder ein Kaugummi auf den Bürostuhl klebt! Vielleicht rächt sich auch Mutter Natur an ihnen, indem ihnen ein Vogel auf ihre offensichtlich hohle Birne scheisst - das wünsche ich ihnen wirklich!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4563614607927448488?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4563614607927448488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4563614607927448488&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4563614607927448488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4563614607927448488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/01/gegen-die-wand-gerannt.html' title='Gegen die Wand gerannt'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4514257607270109323</id><published>2012-01-21T00:52:00.000+01:00</published><updated>2012-01-21T00:52:39.836+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Radbegleiter aus dem fernen Osten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Na, mal gerade wieder keiner der Freunde für eine kleine Radtour vefügbar? Dann vielleicht mal ihn hier fragen, ob er Lust hat mit auf Achse zu gehen. Er wartet sicher auch ihne zu murren, wenn es mal wieder irgendwo länger dauert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/wH8KzseCW58" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4514257607270109323?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4514257607270109323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4514257607270109323&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4514257607270109323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4514257607270109323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/01/radbegleiter-aus-dem-fernen-osten.html' title='Radbegleiter aus dem fernen Osten'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/wH8KzseCW58/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6423232167144378858</id><published>2012-01-18T19:36:00.010+01:00</published><updated>2012-01-19T21:34:55.581+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Rund um die Goldschlägerstadt</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hTFW_uvw0Ig/TxcNY8lUG_I/AAAAAAAAGIk/oqby6X32L4M/s1600/IMG_6842.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-hTFW_uvw0Ig/TxcNY8lUG_I/AAAAAAAAGIk/oqby6X32L4M/s200/IMG_6842.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kleine Dörfer im Landkreis Roth&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Jahr hat noch nicht richtig begonnen und ich habe schon meine zweite Laufveranstaltung hinter mir. Immerhin will ich – mit etwas Glück – dieses Jahr wieder läuferisch noch einen Schritt weiter gehen. So war es am Wochenende der &lt;b&gt;erste Ultralauf des Jahres&lt;/b&gt;. Allerdings war es kein Rennen, sondern ein privater &lt;i&gt;Gruppenlauf&lt;/i&gt;. Ort des Geschehens war die Triathleten wohlbekannte mittelfränkische Seenlandschaft. Es ging rund um Bayerns kleinste kreisfreie Stadt Schwabach und durch kleine Dörfer des Landkreises Roth, über den "Heidenberg", zur "Burg Abenberg" und auf den "Abenberger Klosterberg" sowie am Rednitzhembacher Kunstweg vorbei. Schwabach nennt sich selbst "&lt;i&gt;die Goldschlägerstadt&lt;/i&gt;". Das kommt daher, weil der Ort für seine Blattgoldherrstellung bekannt geworden ist. Auffälligstes Merkmal dafür ist das goldene Dach des Rathauses, das ich im Laufe unserer Rundstrecke ebenfalls noch zu sehen bekam.&lt;i&gt; Gruppenlauf&lt;/i&gt; hiess der Lauf, weil wir die ganze Strecke gemeinsam liefen und unsere jeweiligen Etappenziele an den Verpflegungsstelen gemeinsam erreichten. Lediglich nach der letzten Verpflegung teilten wir uns dann in 2 Gruppen, wovon die erste Gruppe den letzten Abschnitt etwas zügiger bewältigte. Das Ganze funktionierte relativ gut: die Gruppe war zwar aus  Langdistanz-Neulingen und erfahrenen Ultras bunt gemischt, doch die  schnelleren Läufer nahmen recht gut Rücksicht darauf, dass auch die  langsameren Leute mitkamen und ihren Spass hatten. Gegebenenfalls lief  man etwas vor und wartete dann weiter hinten bis alle wieder beisamen  waren. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ePjOHYOB980/TxcNcyBR4SI/AAAAAAAAGIs/8G3NRsJAcdk/s1600/IMG_6854.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-ePjOHYOB980/TxcNcyBR4SI/AAAAAAAAGIs/8G3NRsJAcdk/s200/IMG_6854.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Es ging nicht nur hier querfeldein&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Strecke war nicht markiert, allerdings war dies auch überhaupt nicht notwendig, da der Organisator immer bei uns war und viele auch den zuvor zur Verfügung gestellten GPS-Track auf ihrer Uhr hatten. Die von seiner Frau organisierten Verpflegungsstellen waren exzellent ausgestattet und liessen keine Wünsche offen. Die äusseren Bedingungen hatten zwar mit Winter wenig zu tun – ok, es war zumindest relativ kalt -, doch ich mag solche Laufbedingungen und die häufig herauskommende Wintersonne war sicher auch Schuld an der guten Laune der ganzen Gruppe. Am Ende stand mir eine reine Laufzeit von rund 6:30 Stunden mit etwas über 57 Kilometern zu buche (für die Mathematiker: ich hatte einen Schnitt von 6:52 Min/km – aber wen interessiert das bei so einem Lauf?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Ogxs4ryj1A0/TxcNQKVwZqI/AAAAAAAAGIc/M-P4qtuS7m0/s1600/IMG_6863.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-Ogxs4ryj1A0/TxcNQKVwZqI/AAAAAAAAGIc/M-P4qtuS7m0/s200/IMG_6863.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Burg Abenberg&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Man merkte es mir vielleicht nicht an, aber der Lauf fiel mir mit zunehmender Dauer schon schwer: das Gewicht ist so kurz nach Weihnachten eben noch nicht da, wo es sein sollte und viele lange Trainingsläufe standen in letzter Zeit auch noch nicht auf dem Plan. So fühlten sich meine Beine mit der Zeit immer schwerer an. Immerhin meine Form hat trotzdem noch dazu gereicht, dass ich gegen Ende mit der schnelleren Gruppe die letzte Etappe bewältigen konnte. Wir kamen noch im Hellen in Schwabach an und konnten dort das goldene Dach des Rathauses bewundert - später wäre es dafür vermutlich zu dunkel gewesen. Als Belohnung für die erbrachte Leistung gab's im Ziel, einem Fitnessstudio, noch eine lecker Lasagne, um die internen Speicher wieder aufzufüllen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fazit: ein sehr schöner, geselliger Trainingslauf an einigen fränkischen Sehenswürdigkeiten vorbei, die ich schon länger mal kennenlernen wollte. Besser kann ein Laufjahr kaum beginnen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6423232167144378858?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6423232167144378858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6423232167144378858&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6423232167144378858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6423232167144378858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/01/rund-um-die-goldschlagerstadt.html' title='Rund um die Goldschlägerstadt'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-hTFW_uvw0Ig/TxcNY8lUG_I/AAAAAAAAGIk/oqby6X32L4M/s72-c/IMG_6842.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-2885705100729413701</id><published>2012-01-12T22:07:00.000+01:00</published><updated>2012-01-12T22:07:22.808+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Vom Calima und trockenen Schotterpisten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem der letzte Urlaub doch schon einige Monate her war und ich im Herbst mich urlaubsreif fühlte, entschloss ich mich Anfang Dezember zu einem einwöchigen Kurztrip auf die Kanaren - genauer gesagt in den Süden Gran Canarias. Zuerst als abwechslungsreicher Sporturlaub inklusive Wassersport geplant, hatte sich das Thema Wassersport schon nach dem ersten Tag erledigt. Während einer MTB-Tour verlor ich in der 180°-Kurve einer Schotterstrasse die Kontrolle über mein Bike und rutschte mit der vollen Breitseite einige Meter über die trockene Steinpiste. Ausser Schürfwunden passierte mir zum Glück nicht viel, doch Arm und Bein auf der linken Seite waren beide von mehr oder minder tiefen Schürfwunden übersäht, damit war an Surfen im Salzwasser nicht mehr zu denken. Glücklicherweise erwies sich der Strand vor Maspalomas zu der Jahreszeit aber sowieso nicht gerade als tolles Surf- oder Tauchrevier. So nutze ich also auch an den Folgetagen das Tourenangebot des lokalen Veranstalters für weitere MTB-Ausflüge in das Innere der Insel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund des milden Klimas mit den Winden aus Afrika ist &lt;b&gt;Gran Canaria&lt;/b&gt; ganzjährig für Biker empfehlenswert. Auch ich hatte bzgl. der Temperaturen oder gar Regen wenig auszusetzen. Wir hatten während der ganzen Woche tagsüber meist Temperaturen über der 20°C Grenze, so waren nur in den Höhenlagen mal eine Jacke oder Armlinge von Nöten. Vom Veranstalter standen meist 2 unterschiedliche Tagestouren zur Auswahl: jeweils eine Tour mit mittlerem Schwierigkeitsgrad und eine Tour, die als schwierige Trailtour angekündigt war. Auch wenn ich auf einige Bike-Erfahrung zurückgreifen kann, stellte sich für mich schnell heraus, dass mir die etwas einfacheren Touren schon vollends genügten. Der Untergrund - meist steinig, oft Schotter - war nach Wochen ohne richtigen Regen sehr trocken und lag mir gar nicht. Die etwas längeren und einfacheren Distanzen, kamen mir&amp;nbsp; ganz gelegen, wollte ich doch hauptsächlich die Insel kennenlernen und war nicht wie andere Biker auf den ultimativen Singletrail-Kick aus. So bekam ich während der Touren viele Highlights der Insel zu sehen. Neben dem höchsten Berg, dem &lt;i&gt;Pico de las Nieves&lt;/i&gt;, kamen wir durch die &lt;i&gt;Tal der tausend Palmen &lt;/i&gt;mit dem kleinen Ort&lt;i&gt; Fataga&lt;/i&gt; und das &lt;i&gt;Soria-Tal&lt;/i&gt;, an den &lt;i&gt;Chira Stausee&lt;/i&gt; und konnten den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roque_Nublo"&gt;&lt;i&gt;Roque Nublo&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; sehen. Das sogenannte "Klein-Venedig" &lt;i&gt;Puerto de Mogán&lt;/i&gt; war ebenfalls einmal Endstation einer Tour. Es gab fast keinen Weg, von dem man nicht irgendwo einen tollen Ausblick in eines der Täler oder auf einen der Stauseen der Insel hatte. Leider wurde es in der 2ten Wochenhälfte durch den &lt;i&gt;Calima&lt;/i&gt;, den aus der Sahara kommenden Sandwind, etwas dunstiger. Die Weitsicht war dadurch eingeschränkt, blauen Himmel und Sonne sah man nur noch vereinzelt. Wie auch bei meinen Alpencross-Touren so stellte sich auch dieses Mal bei mir über die Tage hin eine grössere Sicherheit mit meinem Gefährt ein. Vielleicht lag das auch am Bike selbst, das ein Leihrad des Veranstalters war und über die Woche hin 2 mal wechselte - beim letzten MTB machten die Bremsen den besten Eindruck und auch der Rahmen passte mir am besten. Allerdings hatte ich auch gerade damit meinen einzigen platten Reifen der Woche. Reifendefekte waren aufgrund des steinigen Untergrunds in den Bikegruppen gar nicht so selten. Den richtigen Luftdruck im Reifen zu finden war gar nicht so einfach: zu viel Druck bedeutete fehlenden Grip auf den häufigen Schotterpisten, mit weniger Luftdruck fuhr sich zwar besser allerdings war die Gefahr einen Reifendurchschlags auch grösser. Auf den Touren versuchte ich neben einigen Fotos auch immer wieder ein paar bewegte Bilder zu machen. Ein bisschen Nacharbeit war notwendig, aber hier ist es nun: mein &lt;i&gt;&lt;b&gt;Bike-Video Gran Canaria 2011&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/EdN0F_ggNH0" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-2885705100729413701?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/2885705100729413701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=2885705100729413701&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2885705100729413701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2885705100729413701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/01/vom-calima-und-trockenen-schotterpisten.html' title='Vom Calima und trockenen Schotterpisten'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/EdN0F_ggNH0/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-260345097072071297</id><published>2012-01-10T20:22:00.002+01:00</published><updated>2012-01-10T20:22:01.019+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><title type='text'>First Things First</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute habe ich die FTF-Regel von einem Kollegen zugeschickt bekommen. Diese kommt vermutlich nicht originär aus meinen Sportarten, lässt sich allerdings (mit einer gewissen Vorsicht) auch gut auf andere übertragen. Sicher kommt es auf das richtige Mass an, allerdings sollte das nicht zu häufig als Ausrede dienen etwas nicht zu üben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;FTF: (&lt;b&gt;First Things First&lt;/b&gt;) Be careful when applying various tactics for optimal practice like 'optimal time' of day to train, 'optimal sequence' of training, optimal this and optimal that. Optimal is all good and nice when the difference is between doing A,B,C optimally and doing A,B,C not optimally. But... With the advice of various internet gurus and other 'Information Brokers', people fall into the trap of NOT GETTING THINGS DONE at all - with the thinking - 'This is not optimal timing/sequencing'. Here is your reality check number&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;1: The elite don't make excuses and get the work done.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;2: One never has the best circumstances. NEVER... So - you are inflexible? Perhaps you should consider stretching intensely even before strength sessions. (Again, if the alternative, which is often the case, is not to stretch at all) You are weak? Perhaps you can benefit from extra volume of strength work, even under certain fatigued states.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Be ware from the trap of 'optimal practice' and stop spreading more excuses than a pregnant nun. Apply the rule of FTF!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-260345097072071297?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/260345097072071297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=260345097072071297&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/260345097072071297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/260345097072071297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/01/first-things-first.html' title='First Things First'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-1729235803468226352</id><published>2012-01-08T22:14:00.000+01:00</published><updated>2012-01-08T22:14:59.978+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Erster 10er des neuen Jahres</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich bin ich kein so grosser Volksläufer mehr. Zumindest kürzere Volksläufe mache ich in letzter Zeit doch eher selten. Das hat viele Gründe. So habe ich inzwischen schon an vielen Läufen der Region zumindest einmal teilgenommen, so gibt es nicht viel Neues zu entdecken. Und dann ist da mein aktueller Schwerpunkt auf den Ultradistanzen: mit einem vernünftigen Ultratraining kann ich auf den Unterdistanzen keine Bäume mehr ausreissen. Doch immer nur im Ultraschlappschritt durch die Gegend zu wackeln, bringt auch einen nicht voran. Intervalle baue ich gerne mal ein, aber auf ein Tempoausdauertraining ist mal ganz sinnvoll. Wer das aber mal im Training probiert hat, weiss wie schwer das ist ein hohes Tempo über längere Zeit aufrecht zu erhalten. Genau das ist ein Grund, warum man mich immer noch ab und zu bei kürzeren Volksläufen antrifft, da gelingt mir das im Vergleich mit der Gruppe einfach besser. Am letzten Freitag stand wieder einer meiner Liebingsvolksläufe der Region statt: der &lt;b&gt;Dreikönigslauf in Dielheim&lt;/b&gt;. Dieses Mal gab es dort mit der 40ten Auflage sogar ein kleines Jubiläum zu feiern. Der Lauf ist seit seinem Bestehen zu einer Institution geworden und erfreut sich auch trotz zeitnahen Konkurrenzveranstaltungen wie bspw. der Winterlaufserie in Rheinzabern Jahr für Jahr grosser Beliebtheit. Auf die Runde im Industriegebiet könnten sicher viele verzichten, aber der überwiegende Teil des Laufes geht durch das Leimbachtal gen Horrenberg und zurück - dieser Abschnitt ist wirklich schön auch wenn die Felder so wie in diesem Jahr mal nicht von einer weissen Schneeschicht bedeckt sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für den Lauf hatte ich keine grossen Ziele: ein gutes Training sollte es werden und wollte möglichst konstant laufen. Im Hinterkopf hatte ich allerdings noch, dass ich hier trotz zahlreicher Teilnahmen noch nie die 40-Minuten-Marke knacken konnte. Dieses Jahr war die Vorbereitung für eine Bestzeit nicht ganz optimal und der Kurs ist mit seinen zahlreichen Kurven und paar Hügeln nicht gerade ein Kurs für Bestzeiten, aber das heisst ja nicht, dass man es nicht probieren kann. Die ersten Kilometer war ich ganz gut unterwegs und lief relativ kontrolliert, aber nachdem wir die Wendemarke passiert hatten, bliess uns der Wind entgegen. Ich war zu dieser Zeit relativ alleine unterwegs - kein Läufer in der Nähe, in dessen Windschatten ich mich hätte verstecken können. Dafür war die zweite Frau schon einige Zeit hinter mir. Um mich selbst von den Strapazen abzulenken beschloss ich den Tempohasen für sie zu machen. Die Taktik funktionierte zumindest für mich recht gut, auch wenn wir beiden nicht immer nah beinander blieben und zwischendurch doch schon mal eine grössere Lücke klaffte. Als wir wieder zurück im Dielheimer Industriegebiet waren, hatte sie wieder zu mir aufgeschlossen. Ich feuerte sie nochmal an, denn die Führende war nicht weit weg von uns. Doch meinem Schatten hatte heute nichts mehr zuzusetzen. Immerhin kamen wir ganz gut am Ziel an. Die letzten Meter liess ich sie vorbeiziehen: das Zielfoto sollte ihr gehören. Meinen Platz hatte ich sowieso sicher und meine Körner am letzten Anstieg so ziemlich aufgebraucht. Mit knapp über 41 Minuten kam ich rein. Ich war schon mal besser, aber letztendlich war es eine schöne Trainingseinheit. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-1729235803468226352?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/1729235803468226352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=1729235803468226352&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1729235803468226352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1729235803468226352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2012/01/erster-10er-des-neuen-jahres.html' title='Erster 10er des neuen Jahres'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-2591032784270909703</id><published>2011-12-31T15:26:00.008+01:00</published><updated>2011-12-31T16:27:42.252+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Jahresrückblick 2011</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Jahr neigt sich seinem Ende zu, deshalb auch hier ein kurzer Blick zurück auf die vergangenen 12 Monate. Was hat sich bei mir sportlich getan?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sportlich gesehen gab es eine Umorientierung wie sie in diesem Ausmass gar nicht vorgesehen war. Mein oberstes Ziel für &lt;b&gt;2011 &lt;/b&gt;lautete die &lt;i&gt;Qualifikation für den Ultratrail du Mont-Blanc&lt;/i&gt; zu schaffen. Triathlon wollte ich im Sinne eines körperlich ausgeglichenen Trainings weiterhin machen und dafür auch trainieren. Dass es 2011 dann doch nur 3 Triathlons geworden sind, war so nicht vorgesehen. Den Vierten schon früh geplanten Triathlon (&lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/05/forst-2011-als-zuschauer.html"&gt;Forst&lt;/a&gt;) musste ich aufgrund meiner einzigen ernsteren Verletzung des Jahres im Mai absagen - meine Achillessehne machte mir Probleme. Zum Glück besserte sich die Situation dann zum Sommer hin, so dass ich zumindest bei den folgenden Triathlons in &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/06/letzter-formtest-in-der-pfalz.html"&gt;Maxdorf&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/07/smile-when-it-hurts.html"&gt;Klagenfurt&lt;/a&gt; starten konnte. Während ich mit meinem Wettkampf in Maxdorf nicht so ganz zufrieden war, gelang mir in Klagenfurt ein neuer persönlicher Rekord über die Ironman-Distanz. Allerdings zugegebenermassen nach einem eher mässigen Schwimmen und einer ebenfalls nur durchwachsenen zweiten Disziplin primär durch eine letztendlich erfolgreiche Alles-oder-nichts-Strategie beim abschliessenden Marathonlauf. Vielleicht war das Ergebnis auch nur ein Spiegelbild des Trainings, das zu dieser Zeit einen immer stärkeren Lauffokus bekommen hatte. Mit dem 50-km-Lauf in &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/01/wiederkehr-in-die-gansbruh-nach-rodgau.html"&gt;Rodgau&lt;/a&gt; und dem 72-km-&lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/05/rennsteiglauf-2011.html"&gt;Rennsteiglauf&lt;/a&gt; in Thüringen hatte ich immerhin schon 2 Ultraläufe in den Beinen. Nach dem Ironman setzte ich läuferisch wenige Wochen aus und fuhr zur Abwechslung mal nur Rad. Der &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/07/grosse-dolomitenrunde.html"&gt;Maratona dles Dolomites&lt;/a&gt; war dabei eine willkommene Abwechslung, hatte die Veranstaltung für mich doch primär Urlaubscharakter, als dass es ein ernst genommenes Rennen gewesen wäre. Dann folgte der &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/12/go-wild-or-go-home.html"&gt;MTB-Alpencross&lt;/a&gt; - wettermässig sehr feucht war ich danach wenigstens wieder fit und motiviert für den Laufherbst 2011. Erstes Highlight war der &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/08/hitzeschlacht-im-allgau.html"&gt;Allgäu Panorama Ultratrail&lt;/a&gt; in Sonthofen. Hatte ich mir für dieses Rennen doch viel vorgenommen, so kam es wiedermal ganz anders. Mit Temperaturen weit jenseits der 30 Grad wurde es eine reine Hitzeschlacht und so ging es irgendwann auch für mich nur noch darum anzukommen. Mit meinem Zieleinlauf hatte ich die ersten 2 der für den Mont-Blanc notwendigen 5 Qualifikationspunkte zusammen. Es fehlte noch ein 3 oder 4 Punkte-Lauf. Bis dato hatte ich mich für keinen weiteren Lauf angemeldet, weil ich mich erstmal ausreichend von dem Lauf in Sonthofen erholen wollte. Das ging zwar schneller als erwartet doch war mein Wunschlauf, der &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/09/grenzen-uberschreiten-100-meilen-durch.html"&gt;KuSuH&lt;/a&gt; bei Bretten, inzwischen ausgebucht. Trotzdem liess ich mich mit wenig Hoffnung auf Erfolg auf die Warteliste ssetzen. Mitte September reiste ich anstattdessen zur Teilnahme am &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/09/traillauf-in-den-vogesen.html"&gt;L'Infernal&lt;/a&gt; Traillauf in die Vogesen. Wieder wurde ich überrascht waren Strecke und Profil doch wesentlich heftiger als ich es mir vorgestellt hatte. Meine Sehnen und Bänder waren darauf nicht vorbereitet und so musste ich nach ca. 75 Kilometern zum ersten Mal überhaupt einen Lauf verletzungsbedingt abbrechen. Die Entscheidung bereue ich bis heute nicht - wenn man so extreme Läufe macht, dann sollte man auch wissen, wann eine Grenze erreicht ist und das war hier der Fall. Ich hatte aber Glück und rutschte doch noch kurz darauf in die Teilnehmerliste des KuSuH. Den Lauf konnte ich bekanntlich erfolgreich ins Ziel bringen. Im Ziel blieb diese überschwängliche Freude, die ich schon bei anderen Läufen empfunden hatte erstmal aus - vermutlich war ich einfach zu müde oder fertig. Aber rückblickend betrachtet war der Lauf sicher einer der Meilensteine meines bisherigen sportlichen Lebens und ich kann nicht verhehlen, dass ich schon ein bisschen stolz darauf bin hier dem inneren Schweinehund mal so richtig kräftig eines übergezogen zu haben. Das war mir persönlich allemal mehr wert als noch einen weiteren Ironman ins Ziel zu bringen, so wie ich es im letzten Jahr gemacht hatte. Ausserdem habe ich jetzt die Qualifikation für den Mont-Blanc in der Tasche. Inzwischen ist übrigens in der Mitgliederzeitschrift der Deutschen Ultramarathon Vereinigung "ULTRAMARATHON" mein ausführlicher Bericht zum KuSuH erschienen - mein erster Bericht in einer öffentlichen Publikation. Aus diesem Grunde habe ich auch an dieser Stelle bisher nicht viel zum Lauf erzählt, um nicht die Spannung für die Leser der UM vorweg zu nehmen. Als Saisonabschluss ging es dann nochmal ins beschauliche Luxembourg zum &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/11/zuruck-im-grossherzogtum.html"&gt;Uewersauer&lt;/a&gt; zu meinem genau genommen 6 Ultramarathon des Jahres (den Lauf in Frankreich dazu gezählt, denn ich bin ja trotz Ausstieg weit über die Marathonmarke hinaus gelaufen). &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was gab es noch? Ein paar Volksläufe wie den zu dieser Zeit überraschend schnellen &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/03/halbmarathon-im-bienwald.html"&gt;Halbmarathon in Kandel&lt;/a&gt; oder den &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/10/herbstlauf-der-bergstrasse.html"&gt;10-Kilometerlauf in Wiesloch&lt;/a&gt;, die verregnete &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/06/radtouristik-des-monats-ein-feuchtes.html"&gt;RTF in Forst&lt;/a&gt; oder den &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/06/dreikampf-der-kalmit.html"&gt;Triathlon in Mussbach&lt;/a&gt;, die ich allesamt als Aufbau- oder Spasswettkämpfe machte. Ausserdem noch schöne Sporturlaube auf Mallorca (Rennrad) und Gran Canaria (Mountainbike). Nicht zuletzt noch ein erster Versuch als &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/03/erste-schritte-im-streakrunning.html"&gt;Streakrunner&lt;/a&gt;. Von Anfang März habe ich bis zum Ironman Klagenfurt einen 120-Tage-Streak absolviert, also 120 Tage ohne Unterbrechung. Das Streaken hat mein Sportleben auf jeden Fall berreichert und auch an meinem Trainingsaufbau etwas geändert. Ich habe gelernt, dass kürzere Einheiten ebenfalls Sinn machen können und man nicht immer 30 Minuten plus rennen muss, um einen Effekt zu erzielen. Bleiben zum Abschluss noch ein paar Zahlenwerte. Meine Gesamtschwimmstrecke für 2011 waren 176.700 Meter, mit dem Rad waren es diesmal nur 5.132 Kilometer. Auffällig hierbei war allerdings, dass der Mountainbike-Anteil im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich grösser geworden ist - auch das kann neben den vielen Laufeinheiten ein Grund sein, warum meine Gesamtkilometer in dieser Disziplin im Vergleich zu den Vorjahren abgenommen haben, da man mit dem Rennrad einfach viel mehr Kilometer zusammen bekommt. Abschliessend bleiben noch meine Jahreslaufkilometer: ziemlich genau 2.585. Ich habe nicht nachgesehen, aber ich gehe mal stark davon aus, dass das ein neuer persönlicher Rekord sein dürfte. Ich bin mal gespannt, ob ich diese Zahl nochmal toppen kann; das ist zwar kein Ziel von mir, aber interessant wäre es schon. Letztendlich sind das aber alles nur Zahlen und sie spielen keine Rolle - was zählt sind all die tollen Erlebnisse, die wir mal einsam in der Natur, mal gemeinsam in einer Gruppe oder Mannschaft beim Sport haben und davon hatte ich einige. Was zählt, ist den Augenblick, der uns gegeben ist, ihn zu erleben und Spass am Abenteuer das sich "Leben" nennt zu haben. Für mich gehört es gelegentlich auch mal dazu an meine Grenzen zu gehen, an Grenzen, die ich selbst vor nicht allzu so langer Zeit für kaum erreichbar gehalten habe und manch einer bisweilen nicht mehr nachvollziehen kann. Umso schöner ist es dann, wenn man sieht, wozu man doch fähig ist und dass diese Grenzen primär in unseren Köpfen existieren, wir aber fähig sind diese zu überwinden und in neue uns bisher unbekannte Dimensionen vorzustossen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Sportjahr also mit Höhen wie auch Tiefen. Ich wünsche allen Lesern auch im kommenden Jahr viel Spass sowie tolle Erlebnisse beim Sport, und dass Ihr gesund und verletzungsfrei bleibt! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-2591032784270909703?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/2591032784270909703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=2591032784270909703&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2591032784270909703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2591032784270909703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/12/jahresruckblick-2011.html' title='Jahresrückblick 2011'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-3287905358648113482</id><published>2011-12-26T19:26:00.001+01:00</published><updated>2011-12-31T15:55:30.029+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Go Wild or Go Home</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Abschluss eines sehr sportlichen Juli 2011 ging es wiedermal mit dem MTB über die Alpen. Diesmal fast direkt wie beim "&lt;i&gt;Flug der Schwalben&lt;/i&gt;". Der Experte weiss bei diesen Worten schon, um welche Route es sich handelt: um die 1989 von &lt;i&gt;Andi Heckmair&lt;/i&gt; im Magazin "&lt;i&gt;BIKE&lt;/i&gt;" vorgestellte Tour von Oberstdorf nach Riva am Gardasee. Im Laufe der Tour sollten wir etwas von der ursprünglichen Route teils mehr teils nur kurz abweichen. So oder so sollte man diese Strecke auf jeden Fall nur mit ausreichend Kondition und fahrtechnischer Erfahrung angehen, ansonsten wird das mit dem Rad sehr hart. Alternativ könnte man die Strecke nach Aussage des "Entdeckers" übrigens auch wandern oder im Winter als Skitour durchführen. Für mich war es der nunmehr fünfte Alpencross mit dem MTB und der erste mit meinem neuen &lt;i&gt;Specialized Stumpjumper FSR Elite&lt;/i&gt;. Wegen des Ironman Kärnten und des Rennradmarathons im Juli kam ich leider nicht so häufig dazu mit dem neuen Bike zu fahren. Kurzfristig bekam ich wenige Tage vor der Tour dann noch Probleme mit der Klemmer der Sattelstütze. Ein Austausch der Klemme half. Leider rutschte mir in der ersten Tagen der Tour die Sattelstütze dann doch noch einige Male leicht in das Sattelrohr rein, was nicht nur nervig war, sondern wegen der suboptimalen Sattelpositionen auch für meine Knie und Beine mitunter schmerzhaft. Dank der Fertigkeit unseres Guides und mit dem richtigen Schmiermittel konnten wir das Problem beheben. Folge der falschen Sattelposition in den ersten Tagen waren allerdings neben den Schmerzen in Knien und Beinen auch heftige Rückenschmerzen, die erst mit der Zeit nachliessen. Ansonsten verrichtete mein neues Rad seine Dienste mehr als vorbildlich, brachte mir im Vergleich zu den Vorjahren mit seinem Vorgänger ein gestiegenes Mass an Sicherheit in etwas schwierigeren Singletrails und somit auch mehr Fahrspass. Der Wechsel von einem klassischen 3-fach Kettenblatt vorne zu einem 2-fach, der mit dem Bikekauf verbunden war, brachte keine grossen Nachteile. Ich komme - soweit ich es möchte - immer noch jede Rampe hoch. Lediglich auf sehr schnellen Asphalt-Abfahrten tritt man irgendwann ins Leere, wenn man noch mehr beschleunigen möchte - das gleiche Phänomen also wie bei einer Kompaktkurbel am Rennrad. Mich stört es jedenfalls nicht, ich muss auf meinen Touren ja keine Rennen fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;1. Etappe: Oberstdorf - Dalaas/ Wald&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-DiKPfkc365s/TvixJPyAagI/AAAAAAAAGIU/g3lF5CNx8dI/s1600/P1020668.jpeg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-DiKPfkc365s/TvixJPyAagI/AAAAAAAAGIU/g3lF5CNx8dI/s200/P1020668.jpeg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Den Schrofenpass hinauf&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der erste Tag zeigte wettermässig wie es die nächsten Tage weitergehen sollte: es war grau, recht frisch und nach den ersten Kilometern im &lt;i&gt;Rappenalptal&lt;/i&gt; erwartete uns dann noch ein eichter Nieselregen. Zum Glück blieb die Sicht einigemassen, so dass wir selbst beim spektakulären, aber nicht ganz ungefährlichen Pfad hoch zum &lt;i&gt;Schrofenpass&lt;/i&gt; jederzeit eine gute Sicht auf den Weg und auch eine gute Aussicht ins Tal hatten. Der Regen liess irgendwann wieder nach, aber auf den Abfahrten war wegen der glitschigen Wege und Steine eine zusätzliche Portion Vorsicht gefordert. Der erste Teil der &lt;b&gt;Heckmair-Route&lt;/b&gt; entspricht dem Start der ebenfalls recht bekannten "&lt;i&gt;Joe-Route&lt;/i&gt;" von &lt;i&gt;Achim Zahn&lt;/i&gt; ("Serac Joe"), die ich bei meinem zweiten Alpencross gefahren war. Die Wege waren mir recht bekannt und ich konnte mich deshalb auf den schwierigeren Streckenabschnitte voll auf den Weg konzentrieren und war nicht zu sehr durch das tolle Alpenpanorama abgelenkt. Ein weiteres Streckenhighlight während des ersten Tages war für mich die Fahrt durch das &lt;i&gt;Formarintal&lt;/i&gt; mit seinem gleichnamigen Bergsee auf einer Höhe von 1.793m. Beim wettermässigen Grau, das heute herrschte, erstrahlte der See nicht ganz so blau wie bei meinem letzten Besuch. Die Abfahrt hinter dem See über das &lt;i&gt;Raue Joch&lt;/i&gt; ist dann wieder etwas tricky. Teils konnte man ganz gut fahren, bei anderen Abschnitte zog ich lieber vor zu schieben. Letztendlich wollten wir ja alle heil in &lt;i&gt;Riva&lt;/i&gt; ankommen. Unsere Herberge befand sich im Tal in &lt;i&gt;Dalaas&lt;/i&gt; bzw. im etwas höher gelegenen Stadtteil &lt;i&gt;Wald&lt;/i&gt;. Wie sich rausstellen sollte, war diese Herberge ein ziemlicher Reinfall - zumindest was das Essen anging. Es sollte zum Glück der Einzige solche Ausfall für diese Tour bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;2. Etappe: Dalaas/ Wald - Klosters&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Morgen begann ohne grosses Einrollen amtlich mit einem langen Anstieg auf den &lt;i&gt;Kristbergsattel&lt;/i&gt;. Auch diesen Anstieg kannte ich noch, weshalb ich vorsichtig anfing, um mich langsam einzurollen. Im Hinterkopf behielt ich immer die komplette Tour bis &lt;i&gt;Riva&lt;/i&gt; und ich wollte meine Körner nicht schon in den ersten Tagen aufbrauchen. Obwohl es so früh am Morgen noch recht kühl war, wurde mir bei den Steigungsprozenten schnell warm. Nachdem ich meine Jacke nach wenigen hundert Metern weggepackt hatte, eilte ich den anderen hinterher. Dabei fand ich einen guten Rhythmus, fuhr mich fast in sowas wie einen Rausch, überholte in kürzester Zeit die ganze Gruppe, die sich inzwischen etwas auseinander gezogen hatte, und kam schliesslich als Erster oben an. Wir waren zwar nicht bei einem Rennen, aber dieser gute Rhythmus und die Lockerheit wie ich hier hochgekurbelt war, hatten Spass gemacht! Hoffentlich würde die Form so bleiben. Oben auf dem &lt;i&gt;Kristbergsattel&lt;/i&gt; trennen sich Joe- und Heckmair-Route, ab hier war die Strecke also neu für mich. Bevor es weiterging, gönnten wir uns allerdings erstmal noch ein zweites Frühstück - das morgens in der Herberge war wie schon erwähnt nicht der Rede wert, weshalb wir alle noch hungrig waren. Nach der Abfahrt ging es zumeist auf Asphaltstrassen über &lt;i&gt;Gargellen&lt;/i&gt; wieder bergauf in Richtung des &lt;i&gt;Schlappiner Joch&lt;/i&gt;. Der letzte Abschnitt bis zum Joch auf 2.202 Metern ist leider nicht mehr fahrbar, deshalb hiess es in der letzten Stunde schieben und auch mal auf den Schultern tragen. Oben lag noch ein wenig Schnee. Auf der Abfahrt wurden wir dann für die Strapazen mit der ersten längeren Sonnenphase unserer Tour belohnt. Idealerweise wartete unten in unserem Zielort &lt;i&gt;Klosters&lt;/i&gt; ein schöner Biergarten auf uns, wo wir den Tag amtlich ausklingen lassen konnten; sozusagen zum "Après-Bike".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;3. Etappe: Klosters - S'Chanf&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-aKbEygpBblI/TviuvW6CSAI/AAAAAAAAGH4/AWOnh7T-Ug4/s1600/P1440887.jpeg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-aKbEygpBblI/TviuvW6CSAI/AAAAAAAAGH4/AWOnh7T-Ug4/s200/P1440887.jpeg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Unterwegs zum Scalettapass&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Für die dritte Etappe stand mit dem &lt;i&gt;Scalettapass&lt;/i&gt; über 2.600 Meter nur ein Pass auf dem Programm. Nach den zwei anstrengenderen Tagen sowas wie ein Erholungstag und bei unserer bisherigen Geschwindigkeit war sie sicher in Kürze erledigt. Deshalb entschlossen wir uns morgens noch eine kleine Extrarunde einzubauen. Anstatt durch das Tal auf unspektakulären Wegen direkt nach &lt;i&gt;Davos&lt;/i&gt; zu rollen, machten wir einen Umweg über den Berg. Die Luft war noch ähnlich klar wie am Vorabend, deshalb hatten wir eine tolle Aussicht auf die umliegende Graubündener Berglandschaft. Die Trails waren herrlich und gut fahrbar. Die kleine Schleife hat sich auf jeden Fall gelohnt auch wenn sie nicht von Heckmair vorgesehen war. Auf der Abfahrt ereilte uns allerdings der erste Defekt der Tour, der nicht so ohne weiteres behoben werden konnte. Zum Glück schaffte wir es noch mit dem defekten Bike nach &lt;i&gt;Davos&lt;/i&gt; ins Tal. Dort machten wir dann einen ungeplanten Zwischenstopp mit Mittagessen bis das Rad unseres Mitfahrers beim Fachhändler repariert worden war. So begann die eigentliche Etappe erst gegen 1 Uhr mittags - so langsam war dann doch etwas Eile geboten. Den ersten Streckenabschnitt im Tal konnten wir ganz gut hinter uns bringen. Wie schon häufiger auf der Tour so begegneten uns unterwegs auch hier ein paar Trailläufer. Vermutlich trainierten sie für den &lt;i&gt;Swiss-Alpine Marathon&lt;/i&gt; am Wochenende. Der Aufstieg zum Pass kostete uns dann Kraft - hier war nichts mehr mit fahren, zu steil war der Weg. Ausserdem war gerade ein kleiner Bagger am schaffen, um aus dem schönen, ausgewaschenen Naturpfad einen breiteren Weg zu machen. Von der Baustelle weiter oben rollten immer wieder Steine herunter, Vorsicht war also geboten. Doch irgendwann ist jeder Berg mal zuende. Der Pass war oben vergleichsweise flach und weitläufig. Der Wind pfiff uns um die Ohren und wir konnten dunkle Regenwolken beobachten - sie würden an uns ausnahmsweise mal vorbeiziehen. Nach der relativ schnellen Abfahrt wartete nochmal ein kleiner Gegenanstieg im Wald mit Wurzeln und Buschwerk - fast wie daheim. Der Ort &lt;i&gt;S'Chanf&lt;/i&gt; war mir vorher kein Begriff, die Station lohnte aber zumindest was unsere Herberge anging allemal. Hier gab es auch im Gegensatz zur letzten Unterbringung ein anständiges abendliches Mahl für uns Alpencrosser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;4. Etappe: S'Chanf - St.Caterina&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der vierte Tag hatte es in sich. Mit dem &lt;i&gt;Chaschauna Pass&lt;/i&gt; (2.690 m) wartete gleich zu Beginn das Dach der Tour auf uns. Nachmittags folgte dann noch der &lt;i&gt;Passo Alpisella&lt;/i&gt; (2.268 m). &lt;br /&gt;Zu Beginn ging es durch ein typisches Gebirgstal auf einer Waldautobahn stetig bergauf. Um so höher wir kamen, umso lichter wurde es. Neben unserem Weg stürzte der Hang steil in die Tiefe, unten am Talboden rauschte ein Bach zu Tal. Vor dem letzten Bauernhof stiegen die Steigungsprozente nochmal stark an - der Schweiss floss mir aus allen Poren. Am Hof angekommen waren wir ziemlich geschafft doch um uns türmten sich weitere Berge auf - der Passübergang war immer noch nicht in Sicht. Von nun an wurde es in dem Hochtal noch etwas einsamer - zum Glück auch wieder etwas flacher. Als wir am Ende des Tals angekommen waren, stand ein weiterer Aufstieg von nochmal 450 Höhenmetern per Pedes auf dem Programm. Nicht ohne Grund bezeichnet Andi Heckmair seine Route als eine "&lt;i&gt;hochalpine Wanderung, die man auch mit dem Rad machen kann&lt;/i&gt;". Allerdings war der Weg nun teilweise so, dass selbst schieben nicht mehr möglich war und wir das Rad ein ums andere Mal schultern mussten. Im Vergleich zum letzten Jahr fiel mir das Schultern des Bikes deutlich einfacher, was sicher auch dem neuen Rad zuzuschreiben war. So war unser Aufstieg dieses Jahr weniger Tortur als damals sondern eher notwendiges Übel und ganz gemäss Heckmair eine Wanderung mit Rucksack und Rad als Gepäck. Die Aussicht oben war wieder genial und die Abfahrt entschädigte für die Strapazen zuvor. Die Auffahrt zum zweiten Pass war im Vergleich zum Morgen dann geradezu einfach, allerdings regnete es mal wieder was doch schwer an meiner Moral krazte. Die Laune sollte sich aber schnell wieder ändern, denn der Trail hinter dem &lt;i&gt;Alpisellapass&lt;/i&gt; war für mich persönlich eines der Abfahrts-Highlights der ganzen Tour. Es folgte ein nicht ganz so spannender Teil auf einer fast 30 km langen, flachen Höhenschotterstrasse. Die Landschaft war schon toll doch so wolkenverhangen wollte nicht so richtig Laune aufkommen. An den Hängen konnte man Abschnitte anderer Transalp-Touren sehen, die ich in den letzten Jahren schon gefahren war. Der Regen hatte zwischendurch mal aufgehört doch am Ende des Tals kündigten sich schon die nächsten Schauer an. Wir beeilten uns, dass wir nach &lt;i&gt;Bormio&lt;/i&gt; kamen. Die Tag hatte bis hierhin ganz schön Kraft gekostet, weswegen einige Teilnehmer vor dem letzten Anstieg nochmal ihre Vorräte auffüllen mussten. Dann ging es in Richtung unseres Tagesziels nach &lt;i&gt;St.Caterina&lt;/i&gt;. In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit wichen wir vom Wanderweg auf die Strasse aus. Leider erwischte uns kurz hinter &lt;i&gt;Bormio&lt;/i&gt; die nächste Regenwolke. Bis wir in &lt;i&gt;St.Caterina&lt;/i&gt; angekommen waren, war jeder aus der Gruppe bis auf die Knochen nass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;5. Etappe: St.Caterina - Dimaro&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorletzter Tag der Tour. Ohne Gnade ging es gleich auf der Fahrstrasse vom Hotel aus direkt auf den 2.621 Meter hohen &lt;i&gt;Gaviapass&lt;/i&gt;. Ich kannte den Pass schon von der Joe-Route und teilte mir die Kräfte entsprechend gut ein. Leider war das Wetter am heutigen Tage einmal mehr eher durchwachsen, so konnten wir einige Berge hinter den Wolken und Nebelschwaden nur erahnen. Immerhin regnete es nicht so stark wie damals bei der Joe-Route. Ein Besuch des Refugio am Pass ist hier geradezu Pflicht für jeden Radler. So teilten wir uns den Gästeraum vor unserer Weiterfahrt mit 4-5 anderen Radgruppen, die ebenfalls diesen Pass heute auf dem Programm stehen hatten. An einer Trailabfahrt von Pass wird noch gebaut, deshalb blieb uns für die Abfahrt nur die Fahrstrasse. Mir machte es trotzdem Spass. Wir waren noch nicht ganz unten angekommen, da zweigte der Weg ab zum &lt;i&gt;Val Di Viso&lt;/i&gt; ab. Die Heckmair-Route hatten wir inzwischen verlassen und waren nun wieder auf der Joe-Route. Vorteil dieser Route: die 4-stündige Schiebepassage am &lt;i&gt;Passo di Campo&lt;/i&gt; blieb uns erspart. Am Ende des Tals erwartete uns &lt;i&gt;Case di Viso&lt;/i&gt;, sowas wie eine Museumsbergdorf mit Steinbauten. Nochmal kurz verschnaufen, dann ging es bergauf. Pausen hatten wir bisher kaum gemacht, es rollte bei allen noch ganz gut und für den Mittag war neuer Regen angesagt. Die Wand, die wir hoch mussten, sah nicht nur steil aus - sie war es! Also nichts wie hinauf!&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-CbYLnXrZzgU/TvivC0LaHHI/AAAAAAAAGIA/lfZwvm_xZSA/s1600/P1450091.jpeg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-CbYLnXrZzgU/TvivC0LaHHI/AAAAAAAAGIA/lfZwvm_xZSA/s200/P1450091.jpeg" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Trail am Lago di Pian Palu&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Weg bergauf führt über Serpentinen und ist weitgehend gut fahrbar. Nur zwischendurch sind ein paar unangenehm steile Rampen, wo der ein oder andere dann vielleicht doch lieber absteigt und schiebt. Als ob das noch nicht genug wäre, fing es bei der Auffahrt wie befürchtet an zu regnen. Unterdessen näherten sich auch die Temperaturen mit jedem gewonnen Höhenmeter dem Gefrierpunkt und das im Sommer; so langsam wurde es unangenehm. Umso mehr freuten wir uns als wir endlich im Refugio knapp unter dem Pass angekommen waren und eine warme Mahlzeit zu uns nehmen konnten. Von hier war es dann nur noch ein kurzer aber heftiger Aufstieg die letzten 200 Meter hoch bis zur &lt;i&gt;Forcellina di Montozzo&lt;/i&gt; (2.613 m). So schön es hier oben normalerweise ist, aber keinem von uns war nach einem langen Verbleib, so machten wir uns schnell auf die Abfahrt. Während das Hochtal oben noch weitgehend gut zu fahren ist, wird der Trail in Sichtweite des smaragdgrünen &lt;i&gt;Lago di Pian Palu&lt;/i&gt; steil und schwierig zu fahren. Erst hinter einer Brücke, die uns über einen Bach in den Wald führte, wurde der Trail dann wieder einfacher. Immer wieder schimmert zwischen den Bäumen der See hindurch. Doch wer auf dem schmalen mit Wurzeln durchsetzen Weg nicht stürzen möchte, der sollte besser nicht so häufig ins Tal schauen. Wenn man das Ende des Trails erst erreicht hat, dann folgt der unspektakulärste Teil der Etappe. Grösstenteils auf Asphaltwegen geht es nach ins &lt;i&gt;Val di Sole&lt;/i&gt; nach &lt;i&gt;Dimaro&lt;/i&gt; auf Fusse der &lt;i&gt;Brentadolomiten&lt;/i&gt;. Kurz vor dem nächsten grösseren Regenguss schafften wir dort unser Hotel zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;6. Etappe: Dimaro - Riva&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-03yOxUFd0EE/TvivbMHmlYI/AAAAAAAAGII/9-OoPMdo7uc/s1600/P1450158.jpeg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-03yOxUFd0EE/TvivbMHmlYI/AAAAAAAAGII/9-OoPMdo7uc/s200/P1450158.jpeg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Gardasee in Sicht&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wie am Vortag ging es auch bei der letzten Etappe gleich in den Berg. Auf einer Schotterstrasse fährt man durch den &lt;i&gt;Naturpark Adamello-Brenta&lt;/i&gt; in Richtung des recht hässlichen Wintersportortes &lt;i&gt;Madonna di Campiglio&lt;/i&gt;. Weiter oben kann man zwischen den Bäumen immer häufiger einen Blick auf das Brentagebirge am Rande des Tals erhaschen. Den Ort &lt;i&gt;Madonna Di Campiglio &lt;/i&gt;kann man getrost schnell durchfahren, da verpasst man nicht allzu viel. Dahinter führte uns die Route auf schmalen Waldpfaden und Schotterpisten hinüber ins viel schönere &lt;i&gt;Val d'Agola&lt;/i&gt;. Das Idyll am gleichennamigen Bergsee weiter oben lud uns schon eher zu einer kleinen Pause ein. Es folgte der Aufstieg hoch auf den &lt;i&gt;Bärenpass&lt;/i&gt;; ein letztes Mal war schieben angesagt. Nach kurzer Verschnaufpause geht es dann vom &lt;i&gt;Bärenpass&lt;/i&gt; mit Highspeed weitgehend auf Schotterpiste ins Tal nach &lt;i&gt;Stenico&lt;/i&gt;. Vom Klima her wurde es nun deutlich mediteraner. Ein letzter kaum erwähnenswerter Anstieg trennte uns jetzt noch vom Gardasee. Über einen Feldweg arbeiteten wir uns nach oben. Doch früher oder später kommt man hier auf die Strasse gen &lt;i&gt;Riva&lt;/i&gt;. Ungefähr als wir auf die besagte Strasse kamen, fing es abermals an zu regnen. Es wäre auch ein fast ein Wunder gewesen, wenn es auf dieser Tour mal einen Tag ohne Regen gegeben hätte .. . Aber die Sicht war noch gut und so konnte wir die Panoramaabfahrt hinunter an den &lt;i&gt;Gardasee&lt;/i&gt; trotzdem geniessen. Bis zu unserer Ankunft am See hörte der Regen dann zum Glück wieder auf. Dafür gab es dann beim obligatorischen Alpencrosser-Bad im See zur Abwechslung mal Wasser von unten. Im Ort genehmigten wir uns dann noch ein leckeres italienisches Eis - das hatten wir uns redlich verdient!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn wir auf der Tour mit dem Wetter etwas Pech hatten, so machte mit die Route doch Spass. Konditionell und technisch anspruchsvoll bot sie alles, was man sich als MTB-Alpencrosser wünscht. Unser Guide zeigte ein ums andere Mal seine Erfahrung und führte uns sicher und mit viel guter Laune über die Alpen. So wurde es dann letztendlich doch ein schöner Sommerurlaub.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-3287905358648113482?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/3287905358648113482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=3287905358648113482&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3287905358648113482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3287905358648113482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/12/go-wild-or-go-home.html' title='Go Wild or Go Home'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-DiKPfkc365s/TvixJPyAagI/AAAAAAAAGIU/g3lF5CNx8dI/s72-c/P1020668.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-3468336046121458276</id><published>2011-12-18T14:23:00.000+01:00</published><updated>2011-12-18T14:23:00.437+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Worte eines Doppelweltmeisters</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"&lt;i&gt;Triathlon spielt man nicht. Man spielt Fußball oder Basketball und hat Spaß dabei. Triathlon ist harte Arbeit, die einen zusammengekrümmt und sich übergebend am Straßenrand enden kann. Triathlon ist eine physische Brutalität einer Mount-Everest-Besteigung ohne den belohnenden Ausblick vom Dach der Welt. Was muß man für ein Mensch sein, um sich das immer wieder anzutun? ..die FINISHLINE ist der einzige und wahre Grund dafür&lt;/i&gt;"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;(Worte des Ironman-Doppelweltmeisters Chris McCormack)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-3468336046121458276?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/3468336046121458276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=3468336046121458276&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3468336046121458276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3468336046121458276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/12/worte-eines-doppelweltmeisters.html' title='Worte eines Doppelweltmeisters'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-953236516583954269</id><published>2011-11-27T23:46:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T23:50:59.971+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Zurück im Grossherzogtum</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich darf man es keinem mehr erzählen, aber der nicht ganz so sportaffine Leser wird mich vermutlich sowieso für einen Sportverrückten halten. Wie gut, dass ich noch einige Leute kenne, die ein noch unglaublicheres Jahresprogramm durchziehen und schon seit mehreren Jahren fast jedes Wochenende irgendwo einen einen krassen Lauf hinlegen. Also reden wir nicht um den heissen Brei: ich bin letztes Wochenende meinen nunmehr sechsten Ultramarathon des Jahres gelaufen. Die Strecke war allerdings keine unbekannte mehr: ich war zum zweiten Mal beim &lt;b&gt;Uewersauer&lt;/b&gt; in Heiderscheid/ Luxemburg am Start. Den Start hatte ich meinem Sportkameraden Fabi zu verdanken. Er hatte noch nie einen Ultramarathon gelaufen und wollte das mal ausprobieren. Er schlug vor, einen Lauf im Dezember zu machen, was mir aus terminlichen Gründen aber nicht ganz so gut erschien. Da kam mir der Uewersauer im November wieder in den Sinn. Fabi liess sich zum Glück recht leicht von dem Lauf in unserem kleinen Nachbarland überzeugen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-IOuYKjBgjtc/TtK8MdguRxI/AAAAAAAAGHg/tjP0rY5e5io/s1600/IMG_6785.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-IOuYKjBgjtc/TtK8MdguRxI/AAAAAAAAGHg/tjP0rY5e5io/s200/IMG_6785.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Karge Hochebenen ..&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Heiderscheid liegt in dem Luxemburger Ausläufer der Ardennen. Wenn ich einem anderen Mitläufer glauben darf, dann es das Gebiet des Jasmännchens. Es soll der Sage nach  für alles, was schief läuft verantwortlich sein, Grenzsteine versetzen sowie Wanderer und Läufer in Angst und Schrecken versetzten. Von alle dem war an diesem Sonntag wenig zu spüren: verlaufen mussten wir uns nicht und der Schrecken hielt sich auch in Grenzen - wir beide hatten jeweils nur eine kurze Schrecksekunde, als jeder von uns an unterschiedlichen Stellen mal kurz stürzte, sich dabei aber nicht weiter wehtat. Im Vergleich zu meinem &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2009/11/im-naturpark-obersauer.html"&gt;Start vor 2 Jahren&lt;/a&gt; war das Wetter dieses Jahr auch deutlich besser: es war sonnig und trocken, bei guten Lauftemperaturen im oberen einstelligen Bereich. Da es im Stausee Bauarbeiten gab, fiel die Überquerung einer Pontonbrücke dieses Jahr aus; für mich war das vor 2 Jahren einer der interessantesten Abschnitte dieses Laufes da man sowas sonst doch eher selten erlebt. Anstattdessen ging es dieses Jahr hinter dem Kilometer 25 wieder eine steile Rampe hinauf, dann an einem schönen ausgesetzten Trail am Seeufer entlang, bevor wir dann über die Staumauer liefen. Die nächsten Kilometer danach waren für Trailläufer erstmal uninteressant, da wir über die Asphaltstrasse zur ursprünglichen Strecke hinüberlaufen mussten. Wenigstens störte uns kein Verkehr - die Strasse war wegen der Bauarbeiten im See gesperrt. Bei Kilometer 31 trafen wir dann wieder auf die ursprüngliche Route. Die Streckenänderung hatte allerdings auch zur Folge, dass sich die Gesamtdistanz der diesjährigen Ausgabe auf 52,5 km verlängerte. Da ich mit Fabi recht zügig unterwegs war, erwartete ich trotzdem eine Zeit unter der vor 2 Jahren. Doch ich da hatte ich die Zusatzschleife etwas unterschätzt und am Ende war ich mit einer Gesamtzeit von genau 6 Stunden doch eine ganze Ecke langsamer als damals. Auch dieses Mal war die eigentliche Zielverpflegung etwas spärlich. Dafür wartete nach der Dusche für uns Läufer im Zelt vor der Veranstaltungshalle leckere Lasagne - wahlweise vegetarisch oder mit Fleisch. Dazu gab es in der Halle noch die üblichen anderen Sachen, die man bei so einer Veranstaltung oft bekommt. So konnten wir mit unseren Mitläufern die Speicher wieder auffüllen und den Lauf in netter Runde nochmal Revue passieren lassen.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ceLzErnjsTQ/TtK8VaKF92I/AAAAAAAAGHo/QcEUcsU8szI/s1600/IMG_6803.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-ceLzErnjsTQ/TtK8VaKF92I/AAAAAAAAGHo/QcEUcsU8szI/s200/IMG_6803.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;.. und schöne ausgesetzte Trails&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie 2009 so war es auch dieses Jahr wieder ein grosser Spass hier zu laufen. Die Strecke ist einfach schön und hat für fast jeden etwas zu bieten: sie ist sowohl für Trail- und Ultralaufeinsteiger gut geeignet, wie auch für Freunde schöner Trails. Mein Kumpel Fabi, war von dem Lauf begeistert und hat sich schon für seinen nächsten Landschaftsultra angemeldet. Der Naturpark Uewersauer in den Luxemburger Ardennen ist für Naturfreunde auf jeden Fall eine Reise wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit befindet sich im Netz auch einen &lt;a href="http://www.sport.rtl.lu/news/aktualiteit/160143.html"&gt;Fernsehbericht&lt;/a&gt; vom Luxemburger Fernsehen. Dieser vermittelt einen guten Eindruck von diesem sehr empfehlenswerten Lauf.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-953236516583954269?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/953236516583954269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=953236516583954269&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/953236516583954269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/953236516583954269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/11/zuruck-im-grossherzogtum.html' title='Zurück im Grossherzogtum'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-IOuYKjBgjtc/TtK8MdguRxI/AAAAAAAAGHg/tjP0rY5e5io/s72-c/IMG_6785.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-339107608857965547</id><published>2011-11-17T22:14:00.000+01:00</published><updated>2011-11-17T22:14:26.915+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><title type='text'>Erfolg ist Teamsache</title><content type='html'>Heute mal nicht in eigener Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Buchstaben lassen viele Ultrasportler immer noch erfürchtig gen Westen schauen: &lt;b&gt;RAAM&lt;/b&gt;. Aus unserer Region macht sich wieder ein Sportler auf, um Amerika beim &lt;b&gt;R&lt;/b&gt;ace &lt;b&gt;A&lt;/b&gt;cross &lt;b&gt;Am&lt;/b&gt;erica zu erobern. Doch nicht allein, denn "&lt;a href="http://stefans-race.de/"&gt;Erfolg ist Teamsache&lt;/a&gt;". Und "mein" Mechaniker Matthias ist auch mit von der Partie. Hier der neue Trailer des Teams.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/bP5F9u61W7c" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-339107608857965547?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/339107608857965547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=339107608857965547&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/339107608857965547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/339107608857965547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/11/erfolg-ist-teamsache.html' title='Erfolg ist Teamsache'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/bP5F9u61W7c/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6459918648447989312</id><published>2011-11-10T21:10:00.001+01:00</published><updated>2011-11-10T21:10:01.686+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Zum Thema älter werden</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Läufer werden nicht älter. Sie wechseln nur die Altersklasse."&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;(Kenianische Läufer-Weisheit)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6459918648447989312?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6459918648447989312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6459918648447989312&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6459918648447989312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6459918648447989312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/11/zum-thema-alter-werden.html' title='Zum Thema älter werden'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7697719443658091945</id><published>2011-11-10T00:10:00.000+01:00</published><updated>2011-11-10T00:10:49.664+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><title type='text'>Open Trails!</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Nachdem sich mein sportlicher Schwerpunkt in letzter Zeit weiter mehr weg vom klassischen Triathlon weg hin zum Trailrunning und Mountainbiken verlagert, habe ich diesen Weg nun auch formal unterstrichen und darf nun verkünden, dass ich Mitglied im &lt;a href="http://www.dimb.de/"&gt;DIMB e.V.&lt;/a&gt; geworden bin. DIMB steht für "&lt;b&gt;Deutsche Initiative Mountain Bike&lt;/b&gt;" und ist die Interessenvertretung der Mountainbiker in Deutschland. Ziel ist die Förderung des Sports, egal in welcher Ausprägung. Wer sich jetzt fragt, warum das nötig ist, der muss nur in die gesetzlichen Regelungen verschiedener Bundersländer schauen. Ich kann als Beispiel aus dem Landeswaldgesetz meines Heimatbundeslandes (LWaldG) §37 Absatz 3 zitieren: ".. &lt;i&gt;Nicht gestattet&lt;/i&gt; sind das Reiten auf gekennzeichneten Wanderwegen unter 3 m Breite und auf Fußwegen, &lt;i&gt;das Radfahren auf Wegen unter 2 m Breite sowie das Reiten und Radfahren auf Sport- und Lehrpfaden&lt;/i&gt; ..". Mit anderen Worten verstösst der gemeine Mountainbiker in hiesigen Wäldern ausserhalb breiter Forstautobahnen gegen geltende Gesetze. Das es auch anders geht, macht uns der linksrheinische Nachbar vor, wo in pfälzischen Wälder biken erlaubt ist und ein respektvoller Umgang zwischen Biker, Wanderern und Förstern möglich ist. Natürlich gehört dazu auch einsprechendes Verhalten der bikenden Waldnutzer, deshalb verpflichte ich mich als DIMB-Mitglied auch den folgenden Wegeregeln:&lt;/div&gt;&lt;ol style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Fahre nur auf Wegen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hinterlasse keine Spuren.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Halte dein Mountainbike unter Kontrolle.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Respektiere andere Naturnutzer.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nimm Rücksicht auf Tiere.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Plane im Voraus.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass dies nicht nur leere Floskeln sind, kann man u.a. erkennen, wenn man auf die Aktionen der DIMB schaut. So gab es jüngst erst eine freiwillige Sammelaktion an den Isartrails, wo man jeglichen Problemmüll aufsammelte, der sich auf den Naturwegen angesammelt hatte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das sind nur 2 Gründe, warum ich den Verein für unterstützungswürdig halte und weshalb ich beigetreten bin. Ich könnte noch mehr nennen, aber der geneigte Leser schaut sich die Seiten der DIMB besser selbst einmal an und findet sicher von selbst noch weitere Punkte und Projekte, die klar machen, warum diese Initiative sinnvoll und unterstützungswürdig ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7697719443658091945?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7697719443658091945/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7697719443658091945&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7697719443658091945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7697719443658091945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/11/open-trails.html' title='Open Trails!'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6137605769692303197</id><published>2011-10-17T00:26:00.000+02:00</published><updated>2011-10-17T00:26:19.921+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Herbstlauf an der Bergstrasse</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein goldenes Oktoberwochenende liegt hinter uns - &lt;i&gt;was war das wieder für ein Traumwetter&lt;/i&gt;! Heute hat's mich wie so viele rausgetrieben. Nachdem ich diese Woche nach einer zweiwöchigen, regenerativen Auszeit wieder mit dem Laufen angefangen habe, hat es mich irgendwie gereizt mal wieder einen kleinen Volkslauf zu machen. Ein bisschen neugierig war ich, was ich ohne Bahntraining und mit all den langen Distanzen der letzten Zeit wohl noch auf der Strasse laufen konnte. Ein kurzer Blick in den Laufkalender und der richtige Lauf war gefunden: den &lt;b&gt;Volksbanklauf &lt;/b&gt;in&lt;b&gt; Wiesloch&lt;/b&gt; hatte ich bisher noch nicht gemacht - ein Grund mehr ihn mal auszuprobieren und kennenzulernen. Was ich nicht ahnte: nicht der Lauf war die grosse Herausforderung, sondern die kurzfristige Nachmeldung. Um 7 Uhr klingelte der Wecker. Nach dem Morgenprozedere war ich bald auf dem Weg nach Wiesloch. Nachmeldung war laut Ausschreibung in der Volksbank-Hauptstelle in Wiesloch möglich, für den Bambinilauf gab es auch eine Nachmeldung nahe dem Ziel im Nachbarort Nußloch. Rechtzeitig in Wiesloch angekommen, fand ich schnell einen Parkplatz und stand kurz darauf vor der Volksbank in der Fussgängerzone - &lt;i&gt;geschlossen&lt;/i&gt;. Auf dem Plakat im Foyer gab es keine weitere Information und auch sonst kein Zettel was mit der Nachmeldung wäre. Was tun? Ein Passant kam vorbei und ich fragt, ob es noch eine weitere Volksbankfiliale in Wiesloch gäbe. "Nein, ich kenne keine. Der Ort ist so klein, da lohnt eine zweite Filiale nicht". Mir war auch keine bekannt - kurz überlegt: vielleicht hatte man die Einschreibung kurzfristig nach Nußloch verlegt? Schnell zurück zum Auto und rüber in den Nachbarort zum Zielbereich. Dort angekommen, gleich einen anderen Läufer gefragt. Er erzählte mir, dass er sich vor einer halben Stunde bei der Volksbank in Wiesloch angemeldet hatte - allerdings wohl in einer anderen Filiale, deren Standort er leider nur schlecht beschreiben konnte. Langsam wurde es eng. Wahrscheinlich würde ich es nicht mehr rechtzeitig schaffen, aber bevor ich nach all dem Theater heim fuhr, wollte ich es doch nochmal in Wiesloch probieren. Ich fand die andere Filiale dann doch recht schnell und konnte mich tatsächlich noch anmelden. Also für alle, die beim nächsten Mal ebenfalls in Wiesloch starten wollen und sich dort auch nicht so gut auskennen: die Hauptstelle befindet sich ca. 300m südlich der Filiale in der Fussgängerzone etwas ausserhalb vom Stadtzentrum in Richtung Frauenweiler. Ich wies die Helfer bei der Anmeldung auf die Verwechslungsgefahr hin und das ein Schild in der anderen Filiale ganz hilfreich wäre; vielleicht haben Läufer im nächsten Jahr das Problem ja nicht mehr.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Lauf selbst. Start war in einer Seitenstrasse zur besagten Bank, das Ziel auf dem Parkplatz eines grossen Supermarktes im Nachbarort Nußloch. Nach dem Start geht es zuerst durch die Wieslocher Fussgängerzone und dann eine Steigung hinauf zum Stadtwald. Am Waldrand entlang geht es hinaus in die Felder gen Walldorf. Nach einer kleinen Schleife über unbefestigte Feldwege und ein paar Dämme läuft man wieder zurück in Richtung des Odenwalds und gen Nußloch. Hier geht es leicht bergauf und als ob das nicht genug wäre, machte heute auch ein relativ strammer Wind den Läufern auf dem freien Feld zu schaffen. Der letzte Kilometer am Ortsrand von Nußloch ist dann leicht abschüssig und man kann nochmal richtig Dampf machen, bevor es ins Ziel geht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für mich war das wie schon erwähnt ein spontaner Spasslauf, deshalb machte ich mir auch keine Tempovorgabe, konnte ich mich doch nur schwer einschätzen. Ich rechnete mit einer Zeit zwischen 42 und 45 Minuten, wäre aber auch über eine etwas schlechtere Zeit nicht überrascht gewesen zumal ich die Strecke nicht genau kannte. Allerdings war mir klar, dass es einige Wellen zu erlaufen gab und es mit Sicherheit keine Strecke für eine Bestzeit würde. Ich ordnete mich im Startbereich nicht so weit vorne ein und lief zu Beginn in meinem Wohlfühlbereich, den ich erst beim Anstieg aus dem Stadtzentrum rauf zum Wald kurzzeitig verliess. Bis zum Ende des Waldes hatte sich das Feld etwas auseinander gezogen. Ich arbeitete mich langsam aber stetig mit einem 4:10er Schnitt langsam nach vorne. Nur in den windigen Abschnitte suchte ich Schutz hinter vorauslaufenden Läufern auch wenn ich dafür kurzzeitig etwas Tempo rausnehmen musste - Kräftesparen war für mich die Prämisse, hatte ich doch schon länger keinen Tempolauf mehr gemacht. Letztendlich wusste ich auch nicht wie mir der 100-Meilen-Lauf von vor 3 Wochen in den Knochen steckte. Bis Kilometer 8 lief es ganz gut und relativ konstant; ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Mitläufer. Der Rest des Feldes war nach vorne oder hinten entschwunden. Doch mit dem Wind und der leichten Steigung hatte nun auch ich etwas mehr zu kämpfen und mein Begleiter konnte mir ca. 50 Meter enteilen. Bis zum Ziel arbeitete ich mich dann stetig wieder an ihn heran. Im Ziel war ich dann mit einer 41:39 (offiziell 41:41 Min.). Das bedeutete den 28. Platz (6. in der Altersklasse) von 239. (34.). Zwar bin ich doch ein ganzes Stückchen hinter meiner Bestzeit, aber sowohl die Zeit wie auch die Platzierungen waren in Anbetracht der Rahmenbedingungen mehr als erfreulich und passten hervorragend zu diesem wahrlich herrlichen Herbsttag. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6137605769692303197?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6137605769692303197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6137605769692303197&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6137605769692303197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6137605769692303197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/10/herbstlauf-der-bergstrasse.html' title='Herbstlauf an der Bergstrasse'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-346957116289994262</id><published>2011-10-12T20:15:00.000+02:00</published><updated>2011-10-12T20:15:00.921+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><title type='text'>Wer sein Rad liebt, der schiebt</title><content type='html'>Das waren noch Zeiten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/H9_Fs1QtsOY" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-346957116289994262?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/346957116289994262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=346957116289994262&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/346957116289994262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/346957116289994262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/10/wer-sein-rad-liebt-der-schiebt.html' title='Wer sein Rad liebt, der schiebt'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/H9_Fs1QtsOY/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-113277835093678585</id><published>2011-10-06T22:19:00.001+02:00</published><updated>2011-10-07T09:25:06.785+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zuschauer'/><title type='text'>Ein Mythos feiert Jahrestag</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Wochenende geht's wieder rund auf Big Island: der &lt;b&gt;Ironman Hawaii&lt;/b&gt; steht an. Aktuell wird man als Triathlet im virtuellen Raum täglich zugeballert mit den aktuellsten Neuigkeiten von der Pazifikinsel. An mir geht es im Vergleich zu den Vorjahren diesmal etwas alles vorbei. Das Interesse ist nicht mehr ganz so gross. Das ist einerseits sicher ein Spiegelbild meiner eigenen persönlichen Interessen: für mich persönlich hatte der Ultratrail du Mont Blanc dieses Jahr im Vergleich zum jetzigen Ironman einfach einen viel höheren Reiz und Stellenwert. Aber auch was das Teilnehmerfeld angeht, ist aus meiner Sicht etwas die Luft raus. Die für mich herausragenden Charaktere der letzten Jahre werden dieses Jahr keine Rolle mehr spielen oder gar nicht mehr am Start sein. Chriss "Macca" McCormick hat dieses Jahr andere Prioritäten und versucht sich wieder mehr auf der Kurzdistanz, Normann Stadler ist leider zurückgetreten. Die Favoriten für dieses Jahr sind ebenfalls herausragende Athleten und werden sicher ein tolles Rennen abliefern, doch echte &lt;i&gt;Typen&lt;/i&gt;, die auch Nicht-Triathleten vor den Fernseher locken könnten, vermisse ich etwas. Einzig eine Chrissie Wellington versteht noch das unbeteiligte Publikum in ihren Bann zu ziehen. Und wenn ich am Wochenende das TV-Gerät anschalten werde, dann primär um sie und vielleicht einen Faris Al-Sultan zu sehen. Sollte das Rennen in der Männerspitze aber so werden wie ich es befürchte, dann werde ich mir nebenbei vielleicht lieber nochmal das ein- oder andere Video des Rennens am Mont Blanc anschauen. Last but not least hat die fortschreitende Kommerzialisierung der Ironman Serie bei mir auch ihre Spuren hinterlassen und meine Begeisterung auch für dieses Rennen gedämpft. Nächstes Jahr werde ich deshalb nach bisherigem Stand auch kein weiteres Rennen der Serie bestreiten. Warum auch: die gewachsene Challenge-Serie bietet inzwischen sehr schöne Alternativen für Langdistanztriathleten, die nicht dem Hawaii-Start nachjagen wollen oder müssen. Mit dem Ostseeman oder dem Triathlon in Moritzburg gibt es weitere interessante Langdistanzen in Deutschland. Was bleibt ist der Mythos des Ur-Triathlons, der vor vielen Jahren auf der Inselgruppe im Pazifik als neue Sportart ins Leben gerufen wurde. Vielleicht ist es dieser Mythos, der uns Triathleten auch am kommenden Wochenende wieder vor die Live-Übertragungen im Netz und TV locken wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-113277835093678585?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/113277835093678585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=113277835093678585&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/113277835093678585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/113277835093678585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/10/ein-mythos-hat-feiert-jahrestag.html' title='Ein Mythos feiert Jahrestag'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-8172910981942054033</id><published>2011-09-29T21:52:00.003+02:00</published><updated>2011-09-29T21:58:30.047+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Grenzen überschreiten - 100 Meilen durch das Land</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So langsam kann ich es fassen - selbst glauben - was ich da geschafft habe. Bin ich verrückt, weil ich immer extremere Sachen mache? Vielleicht, aber hoffentlich positiv verrückt. Und vorallem macht es Spass! &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-UIKbYpp61IQ/ToTLntr5UvI/AAAAAAAAGHM/raGK-4oNDIw/s1600/IMG_6663.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-UIKbYpp61IQ/ToTLntr5UvI/AAAAAAAAGHM/raGK-4oNDIw/s200/IMG_6663.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Kurzer Rückblick. Seit nunmehr 10 Jahren mache ich Ironman-Wettkämpfe als mein jährliches Saisonhighlight. Doch zuletzt habe ich leichte Abnutzungserscheinungen mentaler Art gemerkt. Zwar finde ich Triathlon immer noch eine der spannensten Sportarten, die es gibt, doch war zuletzt etwas die Luft raus - die Spannung etwas weg. Inzwischen habe ich fast alle Wettkämpfe gemacht, die ich mal machen wollte, so war es an der Zeit sich neue Ziele zu setzen und wieder neue Motivation zu finden. Für 2011 bedeutete das weniger Triathlon und mehr anderer Sport. Die Wahl fiel hierbei besonders auf Ultramarathons, Landschaftsläufe und Trailrunning - wortwörtlich naheliegend seit meinem Umzug zu Beginn des Jahres, da ich jetzt fast am Waldrand und Berg wohne. Nach dem &lt;i&gt;50er in Rodgau&lt;/i&gt; im Januar folgte im Mai meine erste Teilnahme am &lt;i&gt;Rennsteiglauf&lt;/i&gt; in Thüringen - mit 72,7 Kilometern mein bis dahin längster Lauf. Doch damals war mir schon klar, dass das für dieses Jahr noch nicht das Ende der Fahnenstange war. Ich hatte mir ein klares Ziel gesetzt und das hiess mehr solch schöne Landschaftläufe zu machen und die Qualifikation für den &lt;i&gt;Ultratrail du Mont Blanc&lt;/i&gt; zu schaffen. Und dafür fehlten mir noch einige Qualifikationspunkte. Im August kehrte ich nach Sonthofen zum &lt;i&gt;Allgäu Panorama Ultratrail&lt;/i&gt; zurück, finishte bei hochsommerlichen Temperaturen und kassierte meine nächsten Punkte. Anfang September startete ich dann beim &lt;i&gt;L'Infernal Trail des Vosges&lt;/i&gt; über 150 km. Verletzungsbedingt musst ich bekanntlich bei der Hälfte der Strecke aussteigen. Das hatten meinen Hoffnung auf eine baldige Qualifikation einen kräftigen Dämpfer gegeben - die letzten Qualifikationswettkämpfe für dieses Jahr waren alle entweder weit weg oder schon voll. So auch der &lt;b&gt;&lt;i&gt;KuSuH 100&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, bei dem ich zumindest noch an Position 5 der Warteliste stand.&amp;nbsp; Ich erholte mich erstmal von dem anstrengenden Lauf und kurierte meine Verletzung wieder aus. Dann geschah womit ich kaum noch gerechnet hatte und ich rutsche keine 48 Stunden vor dem Start des KuSuH doch noch in das Startfeld. Ich musste nicht lange überlegen, um sagte sofort zu. Ohne gezielte Vorbereitung ein 100-Meilen-Lauf quasi aus dem Training heraus - das war selbst für mich ungewöhnlich. &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xMAlpZlhnic/ToTL3t1ZNxI/AAAAAAAAGHQ/dG_8zD-jRVs/s1600/IMG_6678.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-xMAlpZlhnic/ToTL3t1ZNxI/AAAAAAAAGHQ/dG_8zD-jRVs/s200/IMG_6678.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Zum Lauf werde ich jetzt noch nicht viel erzählen, das folgt später einmal. Aber wichtig ist: ICH HABE ES GESCHAFFT!!!!! 100 amerikanische Meilen - 160 Kilometer mit über 3.100 Höhenmetern durch die Region Kraichgau, Stromberg und Heuchelberg. So viel bin ich noch nie gelaufen: die ca. 78 Kilometer in den Vogesen waren bisher die weiteste Strecke, der Lauf in Thüringen der bisher längste, den ich gefinisht habe. Jetzt mehr als das Doppelte .. und es fiel mir einfacher als ich dachte. Natürlich war ich im Ziel ziemlich geschafft und wollte auch vom Mont Blanc-Lauf erstmal nicht mehr wissen. Doch jetzt ein paar Tage später sieht das alles schon wieder ganz anders aus. Ich habe bei dem Lauf gefunden, was ich lange gesucht habe. Dieser Lauf war genau das, was ich machen wollte: Spass, gute Laune und ein kleines Abenteuer mit Freunden (die ich erst beim Lauf kennengelernt habe). Das alles in herrlicher Natur auf anspruchsvoller, abwechslungsreicher Strecke. Ich habe meine persönliche Grenze wieder etwas weiter verschoben und bin begeistert, was alles möglich ist, wenn man es nur wirklich will. Danach kann man süchtig werden. Meine Qualifikationspunkte habe ich jetzt zusammen, ich kann mich nun also beruhigt zurücklehnen, mich erholen und mir Gedanken über die nächste Saison machen. Und mich freuen über das was ich da am letzten Wochenende geschafft habe - einfach unglaublich!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-8172910981942054033?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/8172910981942054033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=8172910981942054033&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/8172910981942054033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/8172910981942054033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/09/grenzen-uberschreiten-100-meilen-durch.html' title='Grenzen überschreiten - 100 Meilen durch das Land'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-UIKbYpp61IQ/ToTLntr5UvI/AAAAAAAAGHM/raGK-4oNDIw/s72-c/IMG_6663.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6377364939487096317</id><published>2011-09-11T18:40:00.006+02:00</published><updated>2011-09-14T23:11:52.563+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Traillauf in den Vogesen (mit Update)</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-U845x0RmAF0/TmzhqMRYnzI/AAAAAAAAGHA/NkLkN4QPPL0/s1600/IMG_6590.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-U845x0RmAF0/TmzhqMRYnzI/AAAAAAAAGHA/NkLkN4QPPL0/s200/IMG_6590.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Morgengrauen in den Vogesen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bertold Brecht hat mal gesagt "Wer kämpft, der kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren". Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich die 159 Kilometer lange Strecke des &lt;b&gt;L'Infernal&lt;/b&gt; in den Vogesen machen sollte. Nicht die Distanz machte mir Sorgen, sondern die Höhenmeter. Irgendwann musste ich dann an das besagte Motto denken und wagte dann die Anmeldung. Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: ich konnte den Lauf nicht beenden. Habe ich deshalb verloren? Ja, wenn man es vom Resultat her betrachtet schon. Aber ich bin um einige Erfahrungen reicher, habe einen tollen Lauf kennengelernt und eine schöne Landschaft gesehen. So weh mir das Ausscheiden - das erste bei einem Lauf überhaupt - tut, so hätte ich etwas verpasst, wenn ich nicht gestartet wäre. So ärgert mich fast noch mehr, dass ich nicht auch den Rest der Strecke kennengelernt habe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kurz vor dem Start lernte ich Gerhard kennen. Er war neben mir anscheinend der einzige Deutsche, der sich zu diesem Lauf gewagt hatte. Wie ich aus unserem Gespräch erfuhr, verfügte er schon über reichlich Ultratrailerfahrung. Auf meine vorsichtigen Aussagen bzgl. meines zu erwartenden Ergebnisses, machte er mir Mut. Ein Satz sollte mir allerdings schneller wieder in Erinnerung kommen als ich dachte: "Du wirst irgendwann während des Lauf einen toten Punkt erreichen - den hat aber jeder mal und da musst Du drüber hinaus laufen".&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Start erfolgte dann um 0 Uhr. Zum Start gab es noch ein kleines Feuerwerk und ein brennender Schriftzug mit dem Namen des Laufs wurde am Hügel entzündet. Dann ging es los. In einer kleinen Schleife rannten wir durch den Ort zum Rathaus. Den Publikum nach war der ganze Ort auf den Beinen, um uns anzufeuern. Dann ging es den ersten Berg hinauf und in den Wald. Für mich eine neue Erfahrung, hatte ich doch nie zuvor einen Lauf in der Nacht gemacht. Das eher zweidimensionale Licht war sehr gewöhnungsbedürftig, doch man gewöhnte sich daran. Erschwerend kam in den tieferen Regionen Nebel dazu, der die Sicht nicht gerade verbesserte. Ich versuchte immer in einer Gruppe zu laufen, so war der Weg dann immer gut ausgeleuchtet und besser zu laufen. Hie und da kamen wir an ein paar Hotspots vorbei, an denen uns Leute anfeuerten - mitten in der tiefsten Nacht! Die Strecke verlief zu 90% im Wald. Ausser uns Läufern war kaum etwas zu hören: ein paar Mal rief ein Kauz in die Nacht und paar Fledermäuse flatterten um uns herum. Nachdem es moderat mit Wegen begonnen hatte wie ich sie auch von zuhause kannte, zogen einige Rampen das Feld gehörig auseinander. Mitunter führte die gut markierte Strecke über Hänge, die ich nie und nimmer als Weg erkannt hätte, wenn sie nicht mit Pfeilen und Flatterbänder gewesen wären. Mehr als einmal musste ich auf allen Vieren den Hang hinaufklettern. Kilometermarkierungen gab es unterwegs keine - nur eines war sicher - der Weg ist auf jeden Fall noch weit. Kurz nach 3 Uhr - ich weiss nicht der wievielte Anstieg das war - kam er dann der Punkt, den Gerhard beschrieben hatte. Der Hang wollte nicht enden. Habe ich mich jemals über den harten Anstieg beim Lauf im Allgäu zum Sonnenkopf beschwert? Das mache ich nie mehr, denn das hier war nochmal ein ganz anderes Kaliber. Ich war entkräftet und fühlte mich leer. Die Punkt kam viel zu früh! Hatte ich mir zu viel zugemutet? Das konnte es doch eigentlich noch nicht gewesen sein. Die zurückgelegten Kilometer waren noch ein Witz. Irgendwas musste ich tun. Vor dem Lauf hatte ich mich nochmal zu einem vollwertigen Trailläufer ausgestattet. Ein Laufrucksack mit etwas mehr Stauraum als bei meinem alten. Und, das sollte in diesem Moment meine Rettung sein, mit zwei Stöcken. Diese hatte ich bis zu diesem Moment auf meinem Rucksack getragen. Nun war mir aber alles egal. Ich holte sie vom Rucksack, stütze mich kurz auf ihnen auf während ich etwas ass und trank, dann setze ich die Kletterpartie fort. Vielleicht konnten mir die Stöcke ja helfen diesen Hang hoch zu kommen und dabei etwas Kraft zu sparen. Das Gute ist, jeder Berg hat ein Ende und so kam auch ich irgendwann oben an. Und wenn meine Vermutung richtig war, war ich auch immer noch ganz gut im Feld platziert. Ich wusste zwar nicht wie ich diese Strecke schaffen sollte, wenn es so weitergehen würde, doch das hier sollte noch nicht das Ende sein. Die nächste Verpflegung nutzte ich ausgiebig und die Ruhe tat mir gut. Danach lief es bei mir wieder besser. Zwar schmerzten meine Fußsohlen und hie und da meldeten sich auch meine Beine, doch das konnte ich erfolgreich ignorieren; wie zu erwarten waren die Schmerzen in den Beinen immer nach kurzer Zeit wieder verschwunden. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-X3rMCf6OY58/TmzhtDpuHpI/AAAAAAAAGHE/FD4M7j3Jk_0/s1600/IMG_6591.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-X3rMCf6OY58/TmzhtDpuHpI/AAAAAAAAGHE/FD4M7j3Jk_0/s200/IMG_6591.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Frühnebel in den Tälern&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;So langsam konnte ich diesen Lauf auch wieder geniessen. Die Stöcke halfen mir deutlich mit der Strecke sowohl bergauf wie auch bergab besser zurecht zu kommen; ich hatte das insgesamt kraftsparender unterwegs zu sein. Unterdessen hatte ich den Eindruck, dass sich der Nebel in die Täler zurück zog. So hatten wir oben auf den Bergen, eine wesentlich bessere Sicht auf den Weg und nach oben einen tollen Ausblick auf das Firmament. Mir erschien das Funkeln der Sterne heute heller als sonst - unzählige kleine und grosseheiss. Kurz kamen Erinnerungen an den Lauf im Allgäu hoch. Ich tat was ich bei solchen Wettkämpfen immer tat: ich achtete auf eine ausreichende Versorgung, trank regelmässig und versuchte so gut es ging im Schatten zu laufen. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-M-b1x_es38U/TmzhwQVnc3I/AAAAAAAAGHI/IwnRSPwPlis/s1600/IMG_6612.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-M-b1x_es38U/TmzhwQVnc3I/AAAAAAAAGHI/IwnRSPwPlis/s200/IMG_6612.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zeugnis der Vergangenheit&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dann kam irgendwann ein Abstieg, der es in sich hatte - es müsste am Moyement gewesen sein. Es ging direkt einen steilen Abhang hinunter. Wieder einer dieser Wege, die ich schon als Wanderer ungern nehmen würde. Dieser Abschnitt muss meinen sowieso schon geschundenen Sehnen und Bändern dann den Rest gegeben haben, denn danach hatte ich besonders bei den weiteren Bergabpassagen Schwierigkeiten bei leichter Kippbewegung des rechten Fusses - ein falsche Bewegung und ein Höllenschmerz durchfuhr mich. An rennen war nicht mehr zu denken. Bisher hatte ich alle Schmerzen erfolgreich ignoriert, doch dieses Mal war das Zeichen des Körpers nicht mehr zu überhören. Auf dem Piquante Pierre erfuhr ich, dass ich immer noch ganz ordentlich platziert war, doch als ich hinunter nicht mehr richtig laufen konnte, war meine Entscheidung klar - dies würde der erste Lauf meines Lebens sein, den ich nicht beenden würde. Auf dem Abstieg überholte ich sogar noch gehend einen anderen Läufer, der offensichtlich auch grosse Schwierigkeiten hatte - es war ziemlich eindeutig, dass auch eher an der nächsten Station aufgeben würde. An der Station angekommen traf ich auf einen weiteren Abbrecher und es sollten an dieser Station auch noch mehr folgen. Nach einiger Zeit kam ein Arzt und untersuchte meinen Fuss. Die Diagnose war so wie ich es verstand gar nicht schlecht: es wäre nichts schlimmes, meine Bänder wären noch in Ordnung und ich könne versuchen weiter zu laufen, er würde mir allerdings dazu abraten. Die Schmerzen beim Auftreten waren akut und nochmal ca. 80 bis 90 Kilometer mit so einem Schmerz weiterzumachen hätte für mich nichts mehr mit Spass und Sport zu tun gehabt. Wenn die Gesamtstrecke zwischen 90 und 100 Kilometern gewesen wäre, wäre ich vermutlich trotz  Schmerzen weiter und hätte den Lauf gehend beendet. Aber diese Distanz war mit den Schmerzen dann doch zu viel und wer weiss, was ich mir dadurch alles kaputt gemacht hätte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Meine Entscheidung bereue ich auch einen Tag danach nicht. Dem Fuss geht es inzwischen wieder besser, er war gestern vermutlich einfach überreizt. Meinen deutschen Mitstreiter traf ich übrigens an der Verpflegung, an der ich ausstieg, wieder. Er bestätigte mich darin, dass der Anteil schwieriger Trails hier aussergewöhnlich hoch wäre. Und dass das nur etwas Leute mit Sehnen und Bändern wäre, die solche Wege schon eher gewöhnt wären. Meine Sehnen waren das zumindest nicht und im Odenwald kenne ich auch keine vergleichbaren Wege, um das mal zu trainieren. In Zukunft werde ich solche Wettkämpfe ohne adäquate Vorbereitung also lieber meiden. Und last but not least: ich habe ungefähr 75 Kilometer dieses harten, kräftezehrenden Laufes geschafft! Dafür habe ich zwar keine Urkunde oder Medaille bekommen, aber hey .. das war eine starke Leistung auf die ich auch ein kleines bisschen stolz sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;i&gt;Update&lt;/i&gt;&lt;/u&gt;: inzwischen hat auch Gerhard seinen &lt;a href="http://www.ultra-burna.de/trail-l-infernal.html"&gt;Bericht vom Lauf&lt;/a&gt; online gestellt. Im Gegensatz zu mir hat er es mit seiner Lauferfahrung und ohne Verletzung ins Ziel geschafft und auch noch eine gute Platzierung erreicht. Jeden seiner Eindrücke vom Lauf kann ich absolut bestätigen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6377364939487096317?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6377364939487096317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6377364939487096317&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6377364939487096317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6377364939487096317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/09/traillauf-in-den-vogesen.html' title='Traillauf in den Vogesen (mit Update)'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-U845x0RmAF0/TmzhqMRYnzI/AAAAAAAAGHA/NkLkN4QPPL0/s72-c/IMG_6590.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-2177045294143800501</id><published>2011-09-01T19:18:00.005+02:00</published><updated>2011-09-01T19:18:00.327+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Vor dem TAR 2011</title><content type='html'>Am Wochenende geht es wieder los .. und wieder kann ich nicht dabei sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/uJxHFmsQz8w" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider habe ich wieder keinen Laufpartner bzw. keine Laufpartnerin für den &lt;b&gt;Transalpine-Run&lt;/b&gt; gefunden, der/ die sich mit mir auf das Abenteuer Alpencross per Pedes einlassen möchte. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr. Überlegt's Euch!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich drücke auf jeden Fall allen diesjährigen Teilnehmern - egal ob ich sie kenne oder nicht - die Daumen und wünsche einen guten Lauf&lt;/i&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer den Lauf von zuhause verfolgen will, kann dies über die den YouTube-Kanal des &lt;a href="http://www.youtube.com/user/transalpinerun"&gt;Transalpine-Run&lt;/a&gt; und vermutlich auch bei &lt;a href="http://www.youtube.com/user/SalomonsportsGER"&gt;Salomon&lt;/a&gt; machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-2177045294143800501?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/2177045294143800501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=2177045294143800501&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2177045294143800501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2177045294143800501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/09/vor-dem-tar-2011.html' title='Vor dem TAR 2011'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/uJxHFmsQz8w/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-443483009896788395</id><published>2011-08-23T20:19:00.016+02:00</published><updated>2011-08-25T10:07:14.378+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Hitzeschlacht im Allgäu</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;Nach einem Jahr Pause bin ich am Wochenende wieder beim „&lt;b&gt;Allgäu Panorama Marathon&lt;/b&gt;“ über die Ultratrail-Distanz gestartet. Dieses Jahr war es gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft im Landschaftslauf der Deutschen Ultramarathon Vereinigung. Wie schon bei meiner ersten Teilnahme, hatten wir auch dieses Jahr Glück mit dem Wetter: wolkenloser Himmel und strahlender Sonnenschein – das Thermometer kletterte früh weit über 30 Grad. Zum Laufen war es etwas zu warm, aber dafür wurde der Blick auf die tollen Alpenpanoramen auch durch nichts getrübt. Oben in den Bergen gab es ganz grosses Kino: eine herrliche Fernsicht auf die umliegende alpine Kulisse, Wiesen und Weiden, verblockte Trails und Wurzelpfade mit Ausblick. In dieser Traumlandschaft war für jeden Läufertyp etwas dabei. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;Der Start der Ultratrailstrecke erfolgte morgens um 6 Uhr herrlich unaufgeregt: mit ruhiger, leiser Stimme zählte der Sprecher erst die Minuten, dann die Sekunden bis zum Start runter. Dann ging es raus aus Sandhofen erstmal ein Stück an der Iller entlang. Noch war es recht frisch, doch das sollte sich bald ändern und spätestens beim ersten Anstieg nach ca. 2,5 Kilometern wurde es sowieso jedem von uns warm. Fortan ging es für lange Zeit erstmal nur noch bergauf – mal mehr, mal weniger stark. Auf dem ersten Abschnitt bis zur Weltcuphütte, um Sigiswanger Horn und Rangiswanger Horn zum Gipfel des Weiherkopfes taucht man geradezu ein in die Allgäuer Bergwelt. Unten im Tal schlief man vermutlich noch tief und fest, während sich hier oben die Weidetiere friedlich ihr Frühstück suchten und wir Läufer uns schon hochkonzentriert bergauf durch teils schwierige Trails manövrierten. Ab und zu stand Vieh uns im Wege, abschnittsweise wurde ich aber auch von einer laufenden Kuh regelrecht begleitet. Da sie etwas oberhalb meines Weges lief, hatte ich kurzzeitig fast Furcht, sie würde stolpern oder abrutschen und auf mich drauffallen. Ich hatte schon früh auf den ersten Bergauftrails Schwierigkeiten das Trainierte umzusetzen: ich fühlte mich mehr angestrengt als erwartet und meine Trittsicherheit liess zu wünschen übrig – das würde ein harter Tag werden! Die ersten 900 Höhenmeter waren am Riedberger Horn geschafft und zum Glück ging es von hier für’s Erste bergab. Erst ab der Verpflegung in Grasgehren ging es mir etwas besser; vielleicht hatte einfach der morgendliche Kaffee gefehlt und nun musste das gereichte Cola seine Wirkung zeigen. Dahinter wurden die Wege etwas einfacher. Über die Schönberg-Alpe und weitere andere Alpen näherten wir uns dem Kleinwalsertal. Die Grenzen nach Österreich hatten wir schon längst überschritten. Der rutschige Abschnitt durch das Rohrmoos, den wir vor 2 Jahren noch gelaufen waren, war dieses Jahr nicht mehr dabei. Durch die Regenfälle der vergangenen Wochen wäre das Moor zu gefährlich gewesen. So kamen wir dieses Mal auch relativ sauber am Gasthof Hörnlepass an, ein möglicher Schuh- oder Kleiderwechsel war damit obsolet. Für mich damals wie heute ist die Verpflegungsstation am Hörnlepass vielleicht die Beste auf der ganzen Strecke: es gibt alles was man sich wünscht, die Helfer sind gut gelaunt und hilfsbereit - man glaubt fast, sie können einem jeden Wunsch von den müden Augen ablesen. Ungefähr bei Kilometer 35 hatten wir am Viadukt hinüber nach Unterwestegg dann die Hälfte der Strecke hinter uns gebracht. Doch wo ein Tal ist, da ist auch ein Berg. So ging es auf der anderen Seite wieder gnadenlos hinauf. Es war inzwischen unerträglich heiss geworden und meine Mitläufer und ich nahmen jeden Brunnen unterwegs als willkommene Erfrischung. Da wir uns schnell wieder in die Höhe bewegten, bot sich schon nach kurzem eine tolle Aussicht ins Tal und über die Oberstdorfer Bergwelt mit Blick bis zum Grünten. Auf einer Passage über einen Holzsteg – ich glaube es war im Hühnermoos - verlief ich mich kurz. Einige Wanderer versperrten den kompletten Weg und reagierten in ihre Gespräche vertieft nicht auf meine Rufe von hinten bitte eine Gasse frei zu lassen. Da ich in der Menschenmenge auch keine Wegmarkierungen sehen konnte, rannte ich in der irrigen Annahme hier ginge unsere Strecke weiter in den ersten Trail am Waldrand hinein. Meinen Irrtum bemerkte ich zum Glück schnell, kletterte die paar Meter wieder hinauf zurück zum Holzsteg und war beruhigt als ich die nächsten nachfolgenden Läufer vorbeilaufen sah. Leider hatte ich mir bei meinem Ausflug durch das Moos ein paar Steinchen im Schuh eingefangen, deshalb musste ich 2 mal anhalten, um sie aus meinem Schuh zu entfernen. Dann folgte ein längerer Abschnitt im Wald. Wald bedeutete Schatten und das war erstmal gut. Die Route führte uns um den Freibergsee. Bei dem herrlichen Ausflugswetter waren hier viele Wanderer unterwegs. Zum Glück waren die Wege breit genug und die meisten Wanderer recht rücksichtsvoll, so dass wir uns nicht gross in die Quere kamen. Dann näherten wir uns Oberstdorf. Kurze Zeit ging es durch die Ebene. Vorbei am Minigolfplatz und am Eissportzentrum begann dann der letzte Anstieg, der uns schon nach kurzer Zeit in die Skisprungarena führte. Ein paar Leute hatten tatsächlich den Weg hier hin gefunden, um uns anzufeuern; vermutlich zum Grossteil Anhang der Teilnehmer. Beim Einlauf kündigte uns ein Sprecher an und wir liefen auch über eine Zeitmessmatte – es hatte schon fast etwas von einem Zieleinlauf. Und tatsächlich hätte man hier die Möglichkeit gehabt auszusteigen. Doch obwohl ich mit meinen Kräften schon ziemlich am Ende war, war aussteigen keine Option: mein Auto stand in Sonthofen und ich wollte auch die Qualifikationspunkte für den Ultratrail am Mont Blanc, die ich nur bei einem Finish hier bekäme. Also weiter. Von hier war es auch „nur“ noch Halbmarathondistanz .. allerdings mit 1.000 Höhenmetern, die ohne grosse Verschnaufpause in einem Rutsch zu erklimmen waren. Davon waren ungefähr 400 sogar auf einer Strecke von nur ca. 700 Metern ab dem Entschenalp-Hof auf dem letzten Teil zum Sonnenkopf hoch. Mir hätte schon der Anstieg bis dahin gereicht, die Hitze gepaart mit dem Anstieg kostete uns die letzten Körner. Inzwischen nuckelte ich schon alle 5 Minuten an meinem Trinkrucksack, die ersten Anzeichen einer Dehydrierung waren nahe, obwohl ich heute wie auch am Vortag regelmässig und ausreichend getrunken hatte. Auf dem Weg zur Gaisalpe fuhr ein etwas älterer Radfahrer an meiner Seite und unterhielt sich mit mir. Es stellte sich heraus, dass er früher selbst begeisterter Landschaftsläufer und aus Darmstadt war. Er hatte während seines Urlaubs zufällig von der Veranstaltung gehört und kam deshalb hierher, um uns etwas anzufeuern. Das Gespräch mit ihm half mir die Strapazen zu vergessen. An der Gaisalpe trennten sich dann leider unsere Wege, waren doch die folgenden Pfade für ihn nicht mehr befahrbar. Spätestens bei der Rampe hoch zum Sonnenkopf wäre für ihn Endstation gewesen. Doch irgendwann hat jeder Berg mal ein Ende. Ein kurzes „Hallo“ mit ein paar Leuten, die uns am Sonnenkopf erwarteten, dann ging es schon bergab gen Sonthofen, das wir von hier oben gut sehen konnten – es sah nur noch sooo weit aus. Bergab war ich sehr vorsichtig. Jetzt bloss kein Sturz mehr. Und auch einen Kollaps wollte ich vermeiden. Ausserdem schmerzten meine Füsse und so erlaubte ich mir sogar bergab abschnittsweise zu gehen – Ziel war es nur noch heil am Schwimmbad in Sonthofen anzukommen. Auch wenn es etwas deprimierend war, Konstanz hatte ich keine mehr, doch mein Geh-Lauf-Wechsel funktionierte. Ein Pärchen überholte mich schon oben auf dem Trail hinab vom Gipfel. Mehrere Male konnte ich sie nach kurzem „Erholungsspaziergang“ ein- und überholen, obwohl sie mir eigentlich noch fitter erschienen. Den letzten Abschnitt kurz vor Sonthofen hatte ich von meiner letzten Teilnahme etwas anders in Erinnerung. Vielleicht ist die Streckenänderung auf der Wettkampfbesprechung, die ich verpasst habe, verkündet worden. Laut Ausschreibung sollte es entlang des Schwarzenbachs zur Wassertretanlage und von da zum Schwimmbad gehen. Der Strecke am Bach hatte ich deutlich länger und schöner in Erinnerung. Im Grunde genommen war das aber auch egal, denn im Vergleich zum Rest der Strecke war das marginal. Am Schwimmbad angekommen, konnte ich schon die ersten Läufer sehen, die das Bad schon wieder verliessen. Ob sie von der langen Strecke oder einer der kürzeren Strecken kamen, war nicht ersichtlich. Eigentlich wollte ich ja auch viel früher wieder hier sein, aber manchmal läuft alles doch etwas anders als man denkt. Mit so extremen Bedingungen hatte ich nicht gerechnet und heute zählte irgendwann nur noch das gesunde Ankommen und das habe ich erreicht. Knapp 2 DIN-A4 Seiten Abbrecher in der Ergebnisliste sprechen Bände. Ich wurde 86. von 246 Finishern mit einer Zeit knapp über 10 Stunden - letztes Mal war ich über eine halbe Stunde schneller. Interessant war, dass sich an meinen Zwischenplatzierungen nichts gross verändert hat und ich meine Platzierung der ersten Zwischenzeit bis ins Ziel gehalten habe, während sich bei den anderen Platzierungen um mich herum sehr viel Bewegungen im Laufe des Rennens von oben nach unten und anders herum gezeigt haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;Auf jeden Fall sucht diese Strecke in Deutschland seinesgleichen. Die Organisation war ebenfalls top. Es ist und bleibt ein sehr empfehlenswerter Lauf. Dem interessierten Einsteiger würde ich allerdings empfehlen erstmal auf der kürzeren Marathonstrecke reinzuschnuppern, bevor man sich auf den langen Kanten begibt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-443483009896788395?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/443483009896788395/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=443483009896788395&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/443483009896788395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/443483009896788395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/08/hitzeschlacht-im-allgau.html' title='Hitzeschlacht im Allgäu'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4416984767885009323</id><published>2011-08-16T17:05:00.000+02:00</published><updated>2011-08-16T17:05:19.867+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Er weiss was es bedeutet zu gewinnen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Er ist noch nicht lange dabei, aber schon jetzt ist seine sportliche Vita mehr als beeindruckend: 2 mal hat er den Ultra-Trail du Mont-Blanc gewonnen, er ist 2010 Weltmeister im Skyrunning geworden, er war Dritter beim Western States 100 miles und hält verschiedene Streckenrekorde bei anderen Läufen. In dem Video gibt &lt;b&gt;Kilian Jornet Burgada&lt;/b&gt; einen Einblick in seine Vorbereitung, seine Wettkampfstrategien und seine Motivation.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/Bmp4qaNWgt0" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4416984767885009323?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4416984767885009323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4416984767885009323&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4416984767885009323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4416984767885009323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/08/er-weiss-was-es-bedeutet-zu-gewinnen.html' title='Er weiss was es bedeutet zu gewinnen'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Bmp4qaNWgt0/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7596489063593375872</id><published>2011-08-03T19:25:00.002+02:00</published><updated>2011-08-03T19:25:00.592+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Training for a kind of marathon</title><content type='html'>Schon lange nicht mehr so gelacht. Dabei habe ich so ähnliche Gespräche schon ein paar Mal geführt.&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/BFqWjibCGAc" width="425"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7596489063593375872?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7596489063593375872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7596489063593375872&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7596489063593375872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7596489063593375872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/08/training-for-kind-of-marathon.html' title='Training for a kind of marathon'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/BFqWjibCGAc/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4410339568373341782</id><published>2011-07-21T22:42:00.019+02:00</published><updated>2011-07-21T22:55:32.047+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Grosse Dolomitenrunde</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer rastet der rostet. Gerade mal eine Woche nach dem Ironman Austria war ich ca. 250 Kilometer weiter westlich im Nachbarland Italien schon beim nächsten Rennen am Start. &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-BnNfblhzlXw/TiiP2hrtrGI/AAAAAAAAF2E/8HYEIaT9a3s/s1600/P1020473.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-BnNfblhzlXw/TiiP2hrtrGI/AAAAAAAAF2E/8HYEIaT9a3s/s200/P1020473.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Neoprenanzug und Laufschuhe konnte ich allerdings zuhause lassen und auch ein Zeitfahrrad wäre hier fehl am Platze gewesen: mit dem Rennrad ging es beim &lt;b&gt;Maratona dles Dolomites&lt;/b&gt; wie der Name unschwer vermuten lässt durch die Berge Südtirols. Der Name scheint übrigens nicht wie wir ursprünglich vermutet haben italienisch zu sein, sondern ist wohl &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ladinische_Sprache"&gt;Ladinisch&lt;/a&gt; - eine romanische Sprache der Region. Der Radmarathon ist mit &lt;i&gt;138 Kilometern&lt;/i&gt; zwar nicht aussergewöhnlich lang, da aber unterwegs knapp &lt;i&gt;4200 Höhenmeter&lt;/i&gt; und 8 Dolomitenpässe zu bewältigen sind, wird das Rennen trotzdem als &lt;i&gt;Marathon&lt;/i&gt; bezeichnet - im Radsport gibt es keine so strengen Regelungen bzgl. des Begriffs wie im Laufsport. Dreh- und Angelpunkt ist Alta Badia bzw. genauer gesagt die Orte St. Leonhard (Registrierung und Messe), La Villa (Start) und Corvara (Ziel). Neben der langen Runde werden auch noch 2 kürzere Strecken angeboten. Die Strecke muss man sich als eine querliegende "8" vorstellen. Die erste Schleife ist die bekannte als die &lt;b&gt;Sellaronda&lt;/b&gt; und führt von über den Passo Campolongo, Pordoijoch, Sellajoch und Grödnerjoch rund um den Sella Gebirgsblock zurück nach Corvara. Während die kurze Runde jetzt nach 55 Kilometern im Ziel, müssen alle, die eine längere Strecke fahren wollen, ein weiteres Mal über den Passo Campolongo nach Arabba. Dahinter kommt dann die Gabelung für die beiden längeren Strecken. Der Marathon wartet mit dem Passo Giau auf bevor es dann über Passo Falzarego und Passo Valparola zurück nach Corvara geht. Da alle gleichzeitig starten kann man sich unterwegs je nach Verfassung und Laune für eine der Streckenvarianten entscheiden. Die Strecke ist weitgehend für den Autoverkehr gesperrt.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vJeUhgJsC14/TiiQR2w4AtI/AAAAAAAAF2I/OMwVdiLzyPA/s1600/P1020486.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-vJeUhgJsC14/TiiQR2w4AtI/AAAAAAAAF2I/OMwVdiLzyPA/s200/P1020486.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für mich ging es an diesem Tag um nichts. Ich konnte eine Woche nach dem Ironman von mir nicht zu viel erwarten und wollte in erster Linie Spass haben. Das Wetter spielte mit und war nahezu optimal. Schon an den Tagen vor dem Rennen erkundeten wir auf unseren Rennrädern Teile der Strecke. Nach wochenlangem Training auf dem Zeitfahrrad war der Wechsel auf das Rennrad für mich ein kleiner Weltenunterschied - während das Zeitfahrrad kompromisslos auf Geschwindigkeit getrimmt bocksteif jeden Schlag der Fahrbahn an den Fahrer weitergibt, ist die Sitzposition auf dem Rennrad deutlich gemässigter und das Rad ist wesentlich komfortabler, so wird auch nicht jede Fahrbahnrille direkt nach oben weitergegeben. Start des Rennens war dann Sonntag morgens um 6:30 Uhr. Ich startete mit meinen Kollegen und Freunden aus dem letzten der vier Startblöcke. Wir verloren uns schon im Anfangsgetümmel, bevor wir die Startlinie überrollt hatten. Allerdings war sowieso geplant, dass jeder für sich fuhr. Besonders ich wollte mich nicht unter Druck setzen lassen und locker mitrollen. Das war auch ganz gut so, die ersten Kilometer und Pässe war von hier hinten nicht wirklich daran zu denken ein Rennen zu fahren - zu voll und somit auch zu gefährlich war es. Beim mir rollte es überraschend gut. Ohne grosse Anstrengung kurbelte ich um den gigantischen Sellablock herum. Hinter jeden Passübergang wartete eine gut ausgestattete Verpflegungsstelle, doch ich setze ohne Pause meine Fahrt fort, hatte ich doch selbst genügend für die ersten Kilometer dabei. Erst am Grödnerjoch hatte ich den Eindruck, dass das Getümmel langsam etwas nachliess. Zurück in Corvara die Sellaronda hinter mir hatte ich auch noch immer keine Verpflegung aufgesucht und noch immer kam ich mir nicht sonderlich angestrengt vor. &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rjE4tpojRHY/TiiQl0O9yrI/AAAAAAAAF2M/CcZp1KWZNlw/s1600/P1020536.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-rjE4tpojRHY/TiiQl0O9yrI/AAAAAAAAF2M/CcZp1KWZNlw/s200/P1020536.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Den Passo Campolongo ein zweites Mal hochfahrend machte ich etwas mehr Tempo. Vielleicht konnte ich noch meinen einen Kollegen einholen, den ich ähnlich stark einschätze und den ich im Startgetümmel nach vorne verloren hatte? Was ich am Passo noch nicht wusste war, dass ich meinen Kollegen schon längst hinter mir gelassen hatte. Vermutlich hatte er an einer Verpflegung Stopp gemacht und ich war vorbeigerollt. Oben auf dem Passo Campolongo füllte nun aber auch ich die Flaschen auf und genoss erstmals die reichhaltige Verpflegung, Dann nahm ich endlich das Rennen auf. Auf den Abfahrten hatte ich mich inzwischen eingefahren und fuhr nun deutlich sicherer. Im Tal machte ich mit einen anderen Fahrern Tempo und sprang von Gruppe zu Gruppe immer weiter vor. Dann ging es den Passo Giau hoch. Ein paar Vereinskameraden hatte mich vor dem Berg gewarnt und sie hatten recht. War bis hierhin für mich alles noch Spass und eine schöne Sonntagsausfahrt, so verlangte diese Auffahrt nun alles von uns ab. Ohne Verschnaufpause sind hier auf knapp 10 Kilometern 920 Höhenmeter mit einer durchschnittlichen Steigung von 9,4% zu meistern (im Maximum 14%). Und als ob dem nicht genug war, es war auch heisser geworden. Nicht nur ich musste nun kämpfen: war bis hierhin im Feld durch Unterhaltungen oder sogar Telefonate (meist einiger Italiener) immer ein gewisser Geräuschpegel vorhanden, so redete jetzt am Passo Giau fast keiner mehr. Eine endlose Schlange Radfahrer kletterte wortlos die Serpentinen hinauf. Irgendwann überholten mich 2 Krankenwagen. Einer der Fahrer fragte unterwegs den ein oder anderen Radfahrer, ob denn noch alles in Ordnung wäre. Wenige Kehren weiter traf ich den Wagen wieder: ein Radfahrer war abgestiegen und musste sich übergeben. Andere erholten sich im Schatten. Wieder andere füllten ihre Flaschen an einem Brunnen auf. Ich hatte meine Flachen noch ausreichend gefüllt, um bis zum Gipfel zu kommen. Absteigen wollte ich nicht, da es ja immer noch relativ steil war und ausserdem hätten volle Flaschen nur unnötiges Zusatzgewicht bedeutet. Meine Taktik ging auf und ich kam nach endlos scheinendem Kampf auch irgendwann oben an. Dort gönnte ich mir zum zweiten Mal eine Verpflegung und genoss noch etwas das herrliche Dolomitenpanorama. Das "Dach des Marathon" war geschafft, was folgte sollte nur im Gegensatz dazu ein Kinderspiel werden. Die letzten beiden Pässe - eigentlich war es nur noch ein längerer Anstieg - schaffte ich wieder ohne grössere Anstrengung. Unterwegs kam ich mit einem anderen deutschen Radler ins Gespräch, das lenkte auch etwas ab. Die Abfahrt war dann herrlich .. herrlich lang. Verdrängt hatte ich, dass es von der Talsohle in La Villa wieder etwas hoch nach Corvara ging. Morgens war das im grossen Feld und ausgeruht kein Problem, aber nun war es doch anstrengend. Ich suchte mir Mitfahrer und hängte mich in deren Windschatten. Nach rund siebeneinhalb Stunden fuhr ich dann ins Ziel in Corvara - ein landschaftlich schöner und bis dahin gut organisierter, war nun beendet. Spass hat es gemacht!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-dKjnESv4H9U/TiiQ00uf8PI/AAAAAAAAF2Q/cYPDFhsGbpU/s1600/P1020593.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-dKjnESv4H9U/TiiQ00uf8PI/AAAAAAAAF2Q/cYPDFhsGbpU/s200/P1020593.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Die gute Orga war im Zielort leider auch beendet: im Zielareal herrschte nur noch Chaos. Ich hätte mir gerne noch etwas zu essen geholt, aber bei dem hier herrschenden Chaos machte ich mich lieber hungrig auf den Heimweg. Das war leider nicht so einfach, weil die Strasse zurück zum Appartment immer noch durch den Radmarathon gesperrt war. Die letzten Kilometer führten mich dann wieder aufwärts gen Passo Valparolo. Zu meiner Überraschung waren inzwischen offenbar dort einige Strassen für den Strassenverkehr geöffnet worden. Wo ich noch vor kurzem im Affenzahn runtergeheizt war, mussten sie die Radler nun an und zwischen Autos vorbeischlängeln - sie taten mir leid. Hätte ich mehr Stopps an Verpflegungsstellen gemacht, müsste ich jetzt auch hier durch. Diese Nachwettkampferlebnisse waren dann aber auch die einzigen Wehrmutstropfen. Eine schöne Veranstaltung, die ich gerne mal irgendwann mitmachen würde, falls ich wieder einen den begehrten Startplätze ergattern sollte.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4410339568373341782?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4410339568373341782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4410339568373341782&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4410339568373341782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4410339568373341782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/07/grosse-dolomitenrunde.html' title='Grosse Dolomitenrunde'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-BnNfblhzlXw/TiiP2hrtrGI/AAAAAAAAF2E/8HYEIaT9a3s/s72-c/P1020473.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-3000057148754338236</id><published>2011-07-17T18:13:00.003+02:00</published><updated>2011-07-17T20:09:25.809+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Smile when it hurts</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein Sommerironman ist Geschichte - und wieder hat es grossen Spass gemacht. Dieses Jahr habe ich die Sache nicht ganz so ehrgeizig wie in den Vorjahren gesehen, was man schon an meiner unkonventionellen Vorbereitung mit u.a. 2 Ultraläufen in der Vorbereitung sehen kann. Das Risiko war schon da auf den Tag genau nicht mehr ganz fit zu sein, allerdings habe ich inzwischen genügend Erfahrung im Ausdauersport gesammelt, um zu wissen wie ich Be- und Entlastung ausbalancieren muss, um immer noch eine gute Leistung abzuliefern. Gleichzeitig war das ein interessantes Experiment, stellte doch gerade der Lauf im Mai eine schöne, lange Trainingseinheit dar. Wichtig war für mich dieses Jahr in erster Linie die Motivation, sowohl in der Vorbereitung wie auch beim Ironman. Den Lauf am Rennsteig wollte ich schon lange mal machen. Hatte ich ihn mir bisher immer zugunsten der Langdistanz im Sommer verkniffen, so sollte es dieses Jahr einfach mal sein. Und den &lt;b&gt;Ironman in Klagenfurt&lt;/b&gt; wollte ich auch schon länger mal machen, allerdings bedeutet eine neue, unbekannte Strecke natürlich auch ein gewisses Risiko, wenn man auf schnelle Zeiten aus ist. Um das vorweg zu nehmen: mein Experiment ist gelungen - mit viel Spass hat es trotz des ungewöhnlichen Vorbereitungsprogramms sogar zu zwei neuen persönlichen Bestzeiten gereicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anreise nach Klagenfurt gestaltete sich etwas schwierig. Zuerst standen wir längere Zeit vor dem Tauerntunnel, bevor die 2te Tunnelröhre offiziell eröffnet worden war. Wir durften dann nach ca. 45 Wartezeit als eines der ersten Fahrzeuge in den neueröffneten Tunnel einfahren. Den lauten Knall bei Tunneleinfahrt konnten wir nicht so richtig deuten, doch einige Kilometer später stellten wir fest, dass wir einen platten Reifen hatten. Also mal kurz den Reifen gewechselt, Hauptsache keine Probleme beim Rennen, und irgendwann kamen wir dann auch am Wörther See an. Ich konnte sogar noch die Startunterlagen abholen. An den Folgetagen schauten wir uns die Strecken an. Schwimmen im Wörther See war ein Traum: das Wasser machte einen sehr sauberen Eindruck und war wohl temperiert - vermutlich hätte man auch ohne Neoprenanzug schwimmen können. Um den See herum ein schönes Panorama aus Bergen, viel Natur, herrschaftlichen Gebäuden und Schlössern. Morgens bekam man auch als Athlet auch draussen auf dem See auf einem Boot des Ironman-Veranstalters einen kleinen Espresso. Die Radstrecke stellte sich als deutlich hügeliger heraus, als wir erwartet hatten. Richtig flache Abschnitte gibt es selten, es gilt sich die Körner gut einzuteilen. Dafür wird einem aber auch ein schöner Panorama-Mix aus Seen- und Bergpanoramen sowie einigen ländlichen Abschnitten geboten. Für mich persönlich ist es eine der schönsten Ironman-Radstrecken, die ich bisher gefahren bin. Die Laufstrecke schauten wir uns nicht mehr direkt an, allerdings lernte ich die innerstädtischen Abschnitte etwas auf meinen abendlichen Trainingsläufen kennen. Die Organisation rund um die Veranstaltung wirkte sehr professionell, allerdings stellt es auch für viele Athleten eine gewisse logistische Herausforderung dar, da sich fast alles rund um das Strandbad am See abspielte, viele Athleten aber eher weiter weg in einem der Klagenfurter Hotels im Zentrum oder in einer Herberge im Umland untergebracht waren; ein Auto vor Ort war also auf jeden Fall hilfreich und einen Parkplatz zu finden war auch nicht immer ganz einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Raceday&lt;/b&gt;. Mein Hotel hatte sich gut auf die Athleten eingestellt und bot morgens um 4:30 Uhr alles was das Athletenherz begehrt. Danach nochmal das Rad in der Wechselzone durchgecheckt und dann ging es schon gen Seeufer. Im Zelt für die Umkleide sorgten die hektischen Durchsagen bei mir für eine gewisse Nervosität, deshalb beeilte ich mich, dass ich schnell raus zum See kam. Der Einstieg in den See erfolgte auf dem Sand im Strandbad - recht und links von uns zwei lange Stege in den See hinaus voll besetzt mit Zuschauern, Fotografen, anderen Medienvertretern und Offiziellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-mYEh80f0CPY/TiMJLPe9a1I/AAAAAAAAF1w/SRtG0NH0Ehs/s1600/WoertherSee.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-mYEh80f0CPY/TiMJLPe9a1I/AAAAAAAAF1w/SRtG0NH0Ehs/s200/WoertherSee.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wörther See&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Das &lt;b&gt;Schwimmen &lt;/b&gt;sollte mit einem Wasserstart beginnen. Tatsächlich wurden die Agegrouper aber so spät erst ins Wasser gelassen, dass man vom Schwimmen an die Startlinie direkt ohne Pause ins Wettkampftempo übergehen konnte. Eigentlich sehr angenehm, so war das Gedrängel zu Beginn nicht ganz so schlimm. Das Startsignal nahm ich leider nicht wahr, aber ich merkte es an der Reaktion der anderen Schwimmer, dass es wohl los ging. Leider war ich zu dem Zeitpunkt noch nicht so weit vorne an der Startlinie wie es eigentlich angebracht gewesen wäre. Bis zur ersten Boje lief es ganz gut. Dahinter wurde es etwas schwieriger mit der Orientierung, die zweite Boje konnte man nur schlecht sehen was wohl bei einigen Leuten dazu führte, dass sie zu weit nach links schwammen. Da ich am linken Rand des Feldes schwamm, war ich automatisch mit betroffen. So kam es dann auch, dass mir zwischendurch eine der Kampfrichterinnen mit ihrem Kajak in den Weg fuhr, um mich wieder etwas mehr in Richtung der zweiten Boje zu bringen. Nach dieser wurde es mit der Orientierung noch schwieriger. Es ging nun zurück zum Ufer und die noch tiefliegende Sonne schien uns direkt ins Gesicht. Ich orientierte mich an den Schwimmern vor mir. Nach 2900 Metern kamen wir dann zum Kanal. Trotz der kleineren Orientierungsschwierigkeiten hatte ich das Gefühl sehr gut geschwommen und auf persönlichem Rekordkurs zu sein. Mit zunehmender Dauer des Schwimmens hatte ich den Eindruck immer mehr Positionen gut zu machen. Auf den Abschnitt im Kanal hatte ich mich besonders gefreut, versprach er doch nahen Kontakt zum Publikum und somit gute Stimmung. Doch anstattdessen folgte der grosse Frust. Schwimmen war hier nicht mehr wirklich möglich. Das breit gezogene Feld wurde hier eng zusammengestaucht. Ein Ausweichen nach rechts oder links war genauso wenig möglich wie eine Tempoverschärfung mit einem Ausbrechen nach vorne. Ich kam mir vor wie beim Flussaufwärtsspringen der Wildlachse in Kanada oder im Karpenteich. Einige Male bekam ich Schläge ab, merkte aber auch gleichzeitig, wenn jemand meinen Fuss abbekam. Wenn ich Schwimmflügel gehabt hätte, hätte ich die Schwimmbewegungen auch einstellen können und mich mit de Masse treiben lassen können, denn nicht viel anderes machte ich jetzt auch. Ich fragte mich, wozu man eigentlich die ganze Zeit Schwimmen trainieren sollte, wenn das hier sowieso nicht durchgehend möglich war und man durch so ein Chaos von einer guten Schwimmzeit abgehalten wurde. Nach 1:06 Std. kam ich aus dem Wasser - ziemlich gefrustet, aber zumindest froh dieses Chaos hinter mir zu haben; selbst den sonst üblichen Blick zurück sparte ich mir. Den Frust musste ich erstmal verdauen und liess mir in der Wechselzone etwas mehr Zeit als geplant - ich wollte mich auf Disziplin zwei Konzentrieren, denn die würde heute sicher für mich am anstrengendsten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn der &lt;b&gt;Radstrecke &lt;/b&gt;hielt ich mich zurück. Meine Strategie war eine vorsichtig aber doch zügige gefahrene Runde 1 und dann auf Runde 2 Tempo zu machen. Das Rennen in Österreich ist auch dafür bekannt, dass es hier immer wieder grössere Gruppen geben soll, die illegalerweise gemeinsam über die Strecke fahren. Darauf wollte ich mich nicht einlassen, weil das nicht meine Auffassung vom Sport ist und auch eine Zeitstrafe wollte ich auf jeden Fall vermeiden. Runde 1 machte Spass - es lief nicht schlecht und die Gruppenfahrerei der anderen hielt sich nicht zuletzt aufgrund der Kampfrichterpräsenz in Grenzen. Nur an den steileren Anstiegen hatte ich irgendwie das Gefühl mit schwer zu tun und hätte gerne noch ein Kettenritzel zum Schalten gehabt. Vielleicht hätte ich mir doch eine neue Schaltung oder ein neues Rad leisten sollen, mit meinem 9fach Kettenblatt hinten hatten sie mich schon letztes Jahr in Lanzarote komisch angeschaut, wo einige doch schon mit 11fach unterwegs sind. Doch in Annahme, die Radstrecke wäre relativ flach, sparte ich mir diese Neuanschaffung. Trotzdem verlief meine erste Radrunde soweit nach Plan. Selbst die beiden grösseren Anstiege kam ich noch relativ gut hoch. Zu Beginn der zweiten Runde fing dann mein Magen an zu rumoren. Das zog meine Motivation und folglich auch meine Leistung erstmal in den Keller, noch zu präsent waren meine Probleme bei den letzten beiden Langdistanzen. Ich versuchte Ruhe zu bewahren und so gut es eben ging der Situation Herr zu werden. Die Magenprobleme bekam ich dann auch relativ schnell wieder in den Griff, nur meine Leistung wollte nicht mehr zurück auf das Niveau von Runde 1. Am ersten der beiden grösseren Anstiege am Faaker See hatte ich grosse Probleme die Kurbel rum und die Strasse hoch zu kommen. Das einzig aufbauende war in diesem Moment, dass es den anderen um mich herum offensichtlich ähnlich erging. Auf der Abfahrt versuchte ich mich so gut es ging mit Essen und Trinken zu versorgen und bereitete mich innerlich auf ein kleines Debakel am letzten Rupertiberg vor: in Gedanken baute sich vor mir ein nahezu unüberwindbarer Berg auf. Der Weg dorthin zog sich - ich hatte zugegebenermassen etwas Furcht vor dem Scheitern an dem Berg, aber ich wollte nun auch den Kampf aufnehmen und dieses Monster besiegen. Nach viel zu vielen Hügeln türmte sich das Ungetüm dann vor mir auf. Wie an einer Perlenkette aufgereiht krabbelten die Radfahrer sehr langsam am Fusse des Anstiegs empor und verschwanden dann nach Kurzem im Wald. Ich kämpfte, versuchte so effizient wie möglich zu treten, um nicht zusätzliche Kraft zu verschwenden - kleinster Gang. Möglichst gerader Weg - keine Umwege oder unnötigen Schlänker. Und nur nicht zu langsam werden, denn dann schmerzt jede Umdrehung nochmal mehr. Ich wusste, dass es hinter dem Gipfel grösstenteils nur noch bergab ging, also Zähne zusammenbeissen - ausruhen kann man danach. Irgendwie schaffte ich es, das Monster hatte mich nicht besiegt! Eigentlich ein Witz, woanders hätte mich dieser Anstieg kaum gestört, doch heute auf Runde 2 war sie ein echter Scharfrichter. Jetzt ging es gen Klagenfurt und zweiter Wechselzone. Offenbar war ich immer noch frischer als einige meiner Begleiter. Denn inzwischen hatte sich eine kleine Gruppe zusammen gefunden, die nun doch halbwegs regelkonform nahe beinander fuhr. Ich hatte den Eindruck, dass ich einer von wenigen in der Gruppe war, der noch mit mehr Druck fahren konnte, so landete ich häufiger nach Überholmanöver vorne und bestimmte die Pace. Ich hatte auch keine Lust in der Gruppe zu fahren, zu gross war die Gefahr dann wegen eines kurzzeitigen Regelverstosses eine Strafe zu bekommen. Die Kampfrichter kontrollierten allerdings zu diesem Zeitpunkt längst mehr so scharf wie zur Mitte des Rennens. Das war zwar auf der einen Seite ganz ok, da es hier um Feld sowieso nicht mehr um viel ging, allerdings hätte man sich bei groben Verstössen und grösseren Gruppen da doch noch ein etwas strengeres Durchgreifen gewünscht. Wie dem auch sei: nach einer frustrierenden ersten- und einer etwas ernüchternden zweiten Disziplin kam ich etwas desillusioniert in Wechselzone 2 an. Meine Radzeit war immer noch eine meiner besseren Langdistanz-Radzeiten, doch die Art und Weise wie ich in der zweiten Runde kämpfen musste, liess für den abschliessenden Marathon nichts Gutes erhoffen. Ich war eigentlich am Ende und konnte mir nicht vorstellen noch einen halbwegs akzeptablen Lauf abzuliefern. Dabei hatte ich mir gerade für die letzte Disziplin viel vorgenommen und wollte endlich mal eine Zeit abliefern, mit der ich auch mal zufrieden sein konnte. Ich kann mich noch gut dran erinnern wir mir meine letztjährige Trainerin Katja auf den Kopf zugesagt hatte, dass ich bei meinem bis dato schnellsten Langdistanz-Marathon sicher zu vorsichtig gelaufen war und da eigentlich mehr drin wäre. Der 2te Wechsel stand unter keinem so guten Stern. Schon vor dem Balken zum Absteigen hatte ich meine Schuhe ausgezogen. Als ich dann barfuss auf den Boden sprang und losrannte, hörte ich plötzlich hinter mir einen Ruf - einer meiner Radschuhe hatte sich vom Pedal gelöst und war runtergefallen. Also kurz zurück und dann weiter zum eigentlichen Wechsel. Der klappte dann eigentlich recht gut doch irgendwie verpasste ich die Zone zur Abgabe des Wechselbeutels. Ich hatte die irrige Annahme, der Beutel müsste am Rad abgelegt werden. Als ich den Fehler bemerkte, war es schon zu viel spät. Also lief ich zurück, um meinen Beutel doch noch los zu werden. Dann ging es endlich auf die Laufstrecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-FXHOfjhdl5U/TiMJ2msUbsI/AAAAAAAAF10/0v0RcXfHML4/s1600/Zentrum.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="148" src="http://2.bp.blogspot.com/-FXHOfjhdl5U/TiMJ2msUbsI/AAAAAAAAF10/0v0RcXfHML4/s200/Zentrum.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Klagenfurter Stadtzentrum&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ich hatte eigentlich nichts mehr zu verlieren und dann waren eben noch meine anderen ehrgeizigen Ziele für die letzte Disziplin, so ging ich den &lt;b&gt;Marathon&lt;/b&gt; viel schneller an als bei allen meinen anderen bisherigen Langdistanzen. Ich würde so sicher irgendwann "platzen", aber das war mir egal - lieber mit Pauken und Trompeten untergehen und gekämpft haben als 3 deprimierende Einzelergebnisse. Der erste Teil der Strecke führte am nördlichen Seeufer entlang nach Krumpendorf. Nach und nach sammelte ich mit meinem Tempo den ein oder anderen Athleten ein, der bei der Disziplin noch locker an mir vorbeigekurbelt war. Bei Kilometer 6,5 war das äussere Ende erreicht und es ging wieder zurück gen Klagenfurt. Noch immer lief ich überraschend gut und konstant. Ich fing kurz an zu zweifeln, ob ich nicht vielleicht doch etwas Tempo rausnehmen sollte. So langsam merkte ich auch die Hitze. Da sah ich vor mir einen Satz auf den Asphalt geschrieben, der mich schmunzeln liess aber gleichzeitig auch anspornte weiterzumachen, meinen Zweifeln und dem inneren Schweinehund nicht nachzugeben: "&lt;i&gt;Smile when it hurts&lt;/i&gt;". Wer auch immer das dort hingeschrieben hatte, der kannte sich aus und wusste genau was er da schrieb. Ich grinste und machte weiter Tempo. Zurück am Strandbad und im Europapark brachten mich die Kurven und Unterführungen kurzzeitig aus meinem Rhythmus. Doch schon am Lendkanal fand ich zu alter Stärke zurück. Der Weg war grösstenteils im Schatten, was uns natürlich etwas entgegen kam. Der Lauf machte mir sichtlich Laune und sammelte immer mehr Leute ein. Ich setzte mir kleine Zwischenziele bis wohin ich auf jeden Fall das Tempo aufrecht erhalten wollte. Im Klagenfurter Zentrum wurde der Kurs dann etwas winklig und unruhig. Nun fing auch mein Knie an zu schmerzen. Am Lindwurm, dem Wahrzeichen vom Klagenfurt, angekommen fuhr mir ein stechender Schmerz ins Knie. Musste das denn jetzt sein? Es war doch bisher so gut gelaufen .. . Ich musste kurz humpeln. Der zweite Wendepunkt war geschafft und es war nicht mehr weit zur Halbmarathonmarke. Ich machte, was ich die letzten Kilometer auch gemacht hatte: ich machte eine gute Miene und kämpfte. Zurück am Kanal waren die Schmerzen soweit zurückgegangen, dass ich fast wieder meine alte Geschwindigkeit laufen konnte. Allerdings lief ich mit aller der Hitze und den Schmerzen in einen mentalen Tunnel hinein und nahm nicht mehr so viel von meiner Umgebung war. Erst zu Halbmarathonmarke wachte ich wieder etwas auf, sie war auch eine erste echte Orientierung für mich wie ich unterwegs war. Die Zeit war zwar wie vermutet viel besser als bei allen meinen bisherigen Langdistanz-Marathons, doch leider war sie nicht ganz so gut wie erhofft. Ausserdem würde der zweite Teil sicher nicht viel einfacher werden. Kurz war ich etwas enttäuscht, aber ich versuchte das Gefühl schnell wieder zu verdrängen, denn schliesslich lagen noch 21 Kilometer vor mir. Inzwischen war den meisten Athleten die Anstrengung sichtlich anzusehen. Einige standen oder gingen. Stehenbleiben das war klar, war für mich heute kein Thema und auch an den Verpflegungsstellen versuchte ich so gut es ging zu laufen. Doch nicht immer gelang mir das. Die Kühlung und die Flüssigkeitsaufnahme waren letztendlich auch sehr wichtig. Überhaupt ging es meinem Magen im Vergleich zu den letzten beiden Ironman in Lanzarote und Cozumel recht gut - offenbar hatte ich dieses Jahr einiges besser gemacht und vertrug auch das Gereichte besser. In Krumpendorf kam ich wieder an oben erwähnten Asphaltschriftzug vorbei: mein Lächeln war jetzt nur noch gequält, aber die positive Einstellung half mir weiter zu laufen. Ich musste an Chrissie Wellingtion und Natascha Badmann denken, die ebenfalls ihre Langdistanz-Marathons meist freudestrahlend liefen. Als ich dann wieder zurück am Europapark war, tat es mir fast leid, denn nun war der schöne Abschnitt am See vorbei und ich würde ihn bis zum Ziel nicht wieder sehen. Die Boxen am LKW mit der Eigenverpflegung dröhnten mir indes brutal laut in die Ohren: Stimmung hin oder her, aber das war vielleicht doch etwas übertrieben. Vielleicht war ich in meiner aktuellen Verfassung auch etwas empfindlich geworden. Die Helfer hier taten mir aber fast ein bisschen leid, weil sie stundenlang bei diesem ohrenbetäubenden Lärm arbeiten mussten. Ich war froh, dass ich hier keine Verpflegung deponiert hatte, es immer noch so gut lief und ich hier schnell vorbeilaufen konnte. Als ich am Lendkanal angekommen war, hatte ich mein kleines mentales Tief überstanden und fand langsam wieder zu mir selbst zurück. Mein Tempo war immer noch gut. Schritt um Schritt näherte ich mich dem letzten Wendepunkt am Lindwurm, Schritt um Schritt kam ich dem Ziel näher. So langsam glaubte ich daran, dass ich ohne Einbruch durchlaufen konnte; der Mann mit dem Hammer hatte heute frei. Ich war mir auch recht sicher, dass das heute ein neuer persönlicher Rekord für die letzte Disziplin werden würde; die Frage war nur noch wie gut die Zeit werden würde. Vielleicht könnte ich sogar schneller laufen als bei meinen ersten Solo-Marathonläufen? Ich weigerte mich auf meine Gesamtzeit zu schauen und konzentrierte mich vollends auf das Laufen: der Marathonrekord war gut, ich wollte mich nicht über eine Gesamtzeit ärgern und mental wieder unterziehen, nur weil ich die Gesamtzeit schon vor dem Marathon versaut hatte. Die Schleife durch das Klagenfurter Zentrum mit ihren Kurven nervte nochmal ein bisschen. Es war voll geworden und man musste aufpassen, dass man nicht mit anderen Läufern zusammenstiess. Dann die vielen Kurven, Bordsteine und Wellen. Als ich aus dem Zentrum wieder raus war, war mir endgültig klar, dass ich meine Marathonbestzeit erreichen würde. Noch einmal achtete ich auf eine ausreichende Verpflegung, weil ich das letzte Stück konstant durchlaufen wollte, deshalb nahm ich kurz etwas raus. Dann ging es auf die letzten Kilometer zurück zum See. Mich überholte kurz nach der Verpflegung eine andere Athletin: stark lief sie und stilistisch schön - wenn ich nur auch noch so locker laufen könnte! Ich wäre gerne drangeblieben, aber das Tempo war zu hoch und irgendwie fehlte gegen Ende nun auch der Antrieb, da ich mein persönoiches Ziel mit der Bestzeit erreicht hatte und es sonst nichts mehr zu gewinnen gab. So langsam entschwand sie vor mir. Ich versuchte mein Tempo zu halten. Ein ganzes Stückchen weiter an der nächsten Verpflegung, überholte ich sie dann doch wieder. Im Gegensatz zu mir ging sie und versuchte sich zu erholen. Zirka 500 Meter später rannte sie dann wieder ähnlich schnell wie zuvor an mir vorbei. Es ging noch einmal durch eine Unterführung und da waren wir schon im Europapark, nur noch 2 Kilometer bis zum Ziel. Wieder enteilte sie mir, ich konnte oder wollte ihr Tempo wieder nicht mitgehen. Doch wenig später sah ich sie abermals am Rand stehen, offenbar musste sie nun selbst ihrem Tempo Tribut zollen. Als ich sie passierte warf ich ihr ein paar aufmunternde Worte zu, dann konzentrierte ich mich wieder meinen eigenen Lauf. Jetzt bloss nicht mehr umknicken oder mit einem der entgegen kommenden Athleten zusammenstossen. So langsam konnte ich mich auf den Zieleinlauf vorbereiten: Mütze gerichtet, Trikot gerade gezogen. Ich kam an die letzzte Weiche und bog ab zum Triathlonstadion. Der Weg dorthin - ein paar hundert Meter - sahen weiter aus als ich es mir vorgestellt hatte, doch ich flog geradezu dahin. Noch eine Linkskurve dann ging es durch das grosse Tor mit der riesigen Leinwand in den Zielkanal. Die Tribünen waren voll besetzt, ich hörte den Sprecher wie er Athleten ankündigte, die Stimmung im Publikum hätte allerdings etwas besser sein können. Also riess ich die Arme in die Höhe und gab dem Publikum zu verstehen, dass ich sie hören wollte. Es funktionierte, lauter Applaus und Rufen - selbst der Sprecher sprang darauf an und forderte das Publikum seinerseits auf zu reagieren. Dann ging es die kleine Rampe zum Zieltor hinauf: oben konnte ich meine Gesamtzeit sehen - neue Bestzeit auch gesamt - dass ich das noch geschafft habe - der Hammer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückblickend betrachtet bin ich mit dem Triathlon trotz aller Probleme gerade zu Beginn relativ zufrieden. Natürlich lief bis zum abschliessenden Marathon alles eher durchwachsen, aber letztendlich legte ich mit den erreichten Zeiten in den ersten Disziplinen die Grundlage dafür, dass eine neue persönliche Bestzeit noch möglich war. Der Marathon war sicher nicht superschnell, doch es war mit Abstand der schnellste Marathon, den ich je bei einer Langdistanz gelaufen war und er war schneller als meine ersten reinen Marathonläufe. Die Zeit und das Tempo fand ich gar nicht das Entscheidende. Viel wichtiger fand ich die Art und Weise wie den Marathon gelaufen war, obwohl ich mich nach dem Radfahren physisch und psychisch schon am Ende sah. So zeigte ich mir selbst wie so ein Ironman-Marathon zu laufen war und was da trotz eines harten Radfahrens noch möglich ist, wenn man es nur wirklich will. Ich blendete die beiden vorigen Disziplinen aus und lief ohne meine sonst übliche Zurückhaltung einen vom Anfang bis ins Ziel nahezu konstanten Marathon. Das macht Mut für die Zukunft. Bei allen Disziplinen - auch beim Marathon - würde ich behaupten, dass da noch etwas mehr drin wäre, wenn es um etwas mehr ginge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu der Veranstaltung an sich muss man sagen, dass sie sehr gut und professionell durchorganisiert ist. Orgateam wie auch Helfer merkt man ihre grosse Motivation an (&lt;i&gt;DANKE!&lt;/i&gt;) und alle 3 Wettkampfstrecken gehören zu den schönsten, die man in Europa finden kann. Die Stimmung kommt zwar nicht ganz an die anderer Rennen heran, aber auch hier versteht man sich und die Athleten gut zu feiern. Der einzige wirklich negative Punkt, den es meiner Ansicht nach zu verbessern gibt, sind die Streckenmarkierungen beim Schwimmen und das Gedränge im Kanal. Mit etwas auffälligeren Bojen und einem Start mit mehreren Startgruppen, könnte man diese Kritikpunkte beheben. Vielleicht fällt dem Veranstalter auch noch etwas anderes ein. Notfalls muss man auch über eine andere Wechselzone nachdenken, selbst wenn dann der durchaus interessante Abschnitt im Kanal entfallen würde. Trotz allem muss ich sagen, dass es mir summa summarum viel Spass gemacht hat und ich mir gut vorstellen kann mal wieder in Klagenfurt zu starten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-3000057148754338236?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/3000057148754338236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=3000057148754338236&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3000057148754338236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3000057148754338236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/07/smile-when-it-hurts.html' title='Smile when it hurts'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-mYEh80f0CPY/TiMJLPe9a1I/AAAAAAAAF1w/SRtG0NH0Ehs/s72-c/WoertherSee.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-3171779153795048369</id><published>2011-06-22T19:56:00.009+02:00</published><updated>2011-06-22T21:50:08.765+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Ungewöhnliches Frühstück</title><content type='html'>Gut, eine Triathlon-Langdistanz ist natürlich recht anstrengend. Aber manchmal gibt es Extras, die es sonst nicht gibt. Hier ein Auszug aus dem aktuellen Newsletter meines kommenden Ironman:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Swim &amp;amp; Breakfast&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das Schwimmen ist zwischen 7.30 und 9.00 möglich. Draußen im See erwartet dich das Coffee-Boat mit heißem Kaffee – zur Verfügung gestellt von unserem Bäcker&lt;/blockquote&gt;Na das hat man bei einem "normalen" Urlaub doch nicht - das hat was!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-3171779153795048369?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/3171779153795048369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=3171779153795048369&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3171779153795048369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3171779153795048369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/06/ungewohnliches-fruhstuck.html' title='Ungewöhnliches Frühstück'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6037786221965888663</id><published>2011-06-21T20:00:00.003+02:00</published><updated>2011-06-21T20:00:01.341+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><title type='text'>Radtouristik des Monats - ein feuchtes Vergnügen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als Triathlet mit Zeitfahrrad hat man mitunter ein Problem. Mit der Rennfeile in der Gruppe zu fahren ist nicht ungefährlich - zumindest wenn Leute dabei sind, deren radfahrerische Künste man noch nicht so gut kennt. An vielen Zeitfahrlenkern muss man umgreifen, um von den Schalthebeln zu den Bremsen zu wechseln, deshalb ist man nicht ganz so reaktionsschnell. Ausserdem liegt man in Aeroposition weiter vorne, was ich beim Fahren in der Gruppe auch unangenehm finde. Aber was soll man machen, wenn man eine lange Tour mit dem Rad machen will - 150 Kilometer und mehr alleine durch die Gegend rollen? 'Kann mitunter sehr langweilig sein. Ich habe mich bei meiner letzten langen Ausfahrt vor der Langdistanz deshalb mal wieder zu der Teilnahme an einer Radtouristikfahrt entschlossen. Vom Breitensportportal des Bundes Deutscher Radfahrer war die &lt;b&gt;RTF in Forst&lt;/b&gt; bei Karlsruhe mit Namen "&lt;b&gt;Spargeltour&lt;/b&gt;" vorab sogar zur &lt;i&gt;RTF des Monats&lt;/i&gt; gekührt worden. Was lag für mich also näher als hier mitzufahren? So musste ich mich nicht um die Verpflegung unterwegs und auch nicht um die Strecke kümmern. Ich lernte neue Strassen kennen, ohne mich zu verfahren und hatte zwischendurch auch ein bisschen Unterhaltung, so dass es nicht ganz so langweilig wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Leider war das Wetter am vergangenen Sonntag nicht sonderlich gut, so fanden nur wenige Radler den Weg nach Forst und noch weniger Radler fuhren die lange Strecke von 151 Kilometern durch &lt;i&gt;Kraichgau&lt;/i&gt;, den &lt;i&gt;Naturpark Stromberg-Heuchelberg&lt;/i&gt;, an der &lt;i&gt;Württembergischen Weinstrasse&lt;/i&gt; entlang und an die &lt;i&gt;Deutsche Fachwerksstrasse&lt;/i&gt;. Viele entschlossen sich nach unzähligen Schauern an einer der Weichen zu eine der kürzeren Strecken über 80 oder 113 Kilometer zu wechseln. Auch ich spielte kurz mit dem Gedanken, doch die Langdistanz im Hinterkopf zog ich das trotz schlechtem Wetters durch und sollte nach der letzten Weiche auch mit etwas Sonnenschein und trockenen Strassen belohnt werden. So konnte ich zwar meine Regenjacke einpacken, doch dafür frischte auf der Rückfahrt der Wind auf und bliess häufig stramm von vorne. Nach fünfeinhalb Stunden Fahrtzeit war ich dann doch wieder zurück im badischen Forst. Gerade rechtzeitig, bevor sich der nächste Schauer über dem Land ergoss. Trotzdem eine sehr schöne, empfehlenswerte RTF. &lt;a href="http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.82422.html"&gt;Hier&lt;/a&gt; als Ergänzung mein aufgezeichneter GPS-Track mit Streckenkarte und kurzer Beschreibung. Bilder gibt's keine - die Kamera habe ich wegen des Regens gleich zuhause gelassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6037786221965888663?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6037786221965888663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6037786221965888663&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6037786221965888663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6037786221965888663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/06/radtouristik-des-monats-ein-feuchtes.html' title='Radtouristik des Monats - ein feuchtes Vergnügen'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-1117740197951473186</id><published>2011-06-20T19:11:00.001+02:00</published><updated>2011-06-20T19:11:58.510+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Letzter Formtest in der Pfalz</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der zweite Triathlon der Saison liegt hinter mir. Diesmal war es die &lt;b&gt;Mitteldistanz in Maxdorf&lt;/b&gt; (in diesem Fall über 2-85-20 Kilometer). Der Wettkampf war geplant als letzter Formtest über die 3 Disziplinen vor meinem diesjährigen Ironman, wobei ich in Anbetracht der zeitlichen Nähe nicht mehr zu sehr an meine Grenzen gehen und insbesondere beim Laufen etwas rausnehmen wollte. Und um das vorwegzunehmen, es ist mir auch ganz gut gelungen - alles lief wie geplant. So ganz zufrieden bin ich aber trotzdem nicht. Doch von vorn.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erstmal zum Schwimmen. Geschwommen wird in dem Badesee des Nachbarorts Lambsheim. Man kann sich die Strecke als ein grosses "M" vorstellen. Gestartet wird in 2 Gruppen vom Land. Ich war in der zweiten Startgruppe. Der Start verlief problemlos und das übliche Gekloppe zu Beginn blieb weitgehend aus. Ich fand relativ schnell zu meinem Tempo. Hinter der letzten Boje schwam ich etwas zu lange in die falsche Richtung und es dauerte, bis ich wieder zurück am Feld war. Leider ist es im Nachinein etwas schwierig einzuschätzen wie lange dieser kleine Ausflug dauerte. So kam ich bei meinen Ausstieg doch eine ganze Ecke langsamer als vor 2 Jahren an Land. So ganz kann ich mir das nicht erklären. Vielleicht hat gerade zu Beginn doch etwas der Biss gefehlt, um hier eine richtig gute Zeit zu schwimmen. Ein Vereinskamerden, der inzwischen defintiv ein schnellerer Schwimmer geworden ist, war von seiner Zeit allerdings ebenfalls negativ überrascht. Wir haben inzwischen die Vermutung, dass die Bojen dieses Jahr etwas anders gesetzt waren und wir so vielleicht etwas mehr als vor 2 Jahren geschwommen sind. Aber das ist reine Spekulation und bringt nichts weiter zu diskutieren - es ist eben auch schwer in einem See die Bojen immer identisch zu setzen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der erste Wechsel klappte verhältnismässig gut, die Griffe sassen und aus dem Neo kam ich auch relativ zügig heraus. Auf dem Rad hatte ich gleich von Beginn an ein gutes Gefühl, hatte einen guten "Wumms" in den Beinen und sammelte früh einige andere Athleten ein - für mich auf dem Rad eher ungewöhnlich. Die Lindemannsruh hoch hielt ich mich zurück, schliesslich hatten wir noch eine zweite Runde vor mir; trotzdem macht ich auch hier meine Plätze gut. Auf der Abfahrt fuhr ich dann die Kurven die ganz optimal, trotzdem hatte ich nicht das Gefühl dadurch viel Zeit zu verlieren. Auf der zweiten Runde die Lindemannsruh hinauf hatte ich schon etwas mehr Mühe, doch im Vergleich zur letzten Teilnahme kam ich mir noch deutlich spritziger vor. Erst nach der Abfahrt zurück an der Weinstrasse hatte ich einen kurzen Hänger. Doch als es wieder flach war, hatte ich mich wieder gefangen, hielt meine Position und bereitete mich mental schon auf die letzte Disziplin vor. Vom Gefühl her musste ich dieses Jahr schneller gefahren sein als bei meinen bisherigen Teilnahmen. Auch der zweite Wechsel verlief zwar nicht superschnell, aber ohne grosse Fehler. Beide Wechselzeiten gehen bei diesem Triathlon leider in der Endabrechnung in die Radzeit mit ein. So entsprach meine Radzeit diesem heutige Tage trotz des recht guten Gefühls fast exakt der Zeit von vor 2 Jahren. Nur schade, dass ich die Nettozeiten nicht hatte, denn so bin ich doch etwas enttäuscht vom Ergebnis &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das abschliessende Laufen war mehr ein Auslaufen. Die Zeit von vor 2 Jahren wollte ich gar nicht mehr erreichen, hatte ich damals doch noch deutlich mehr Regenerationszeit. In Anbetracht der nahen Langdistanz wollte ich mich dieses Jahr zurücknehmen und nur relativ konstant mit einem relativ zügigen Tempo durchlaufen. Leider hatte ich für den teils lockeren Untergrund im Wald die falschen Schuhe an, so schmerzten mir die Füsse mit zunehmender Laufdauer etwas. Heisser war es inzwischen auch geworden. In Summe wirkte mein Lauf auf mich deshalb zwar unrhythmisch, da ich aber gleichzeitig doch wie geplant relativ konstant durchgelaufen war, war ich letztendlich nicht unzufrieden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Ende fehlten mir wenige Sekunden, um im Gesamtergebnis wieder eine 4 vorne stehen zu haben. Da ich ohne Ambitionen gestartet war und mitunter auch genauso agiert habe, darf ich mich über das Ergebnis nicht beschweren - manch einer würde sich über so eine Zeit freuen. Doch als ich dann das Ergebnis mit den einzelnen Splitzeiten dann vor mir sah, war ich dann doch etwas ernüchtert, denn rückblickend kann ich was die Einzelergebnisse angeht mit keiner der Zeiten so richtig zufrieden sein. Ein klein Wenig habe ich mich da - auch für einen Vorbereitungswettkampf - unter Wert verkauft. Vielleicht ist das mit der misslungenen Generalprobe aber ein ganz gutes Zeichen. So werde ich bei der Langdistanz hoffentlich nicht mehr ganz so zurückhaltend agieren und auch wieder den richtigen Biss zeigen, um 3 tolle Einzelergebnisse abzuliefern.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-1117740197951473186?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/1117740197951473186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=1117740197951473186&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1117740197951473186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1117740197951473186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/06/letzter-formtest-in-der-pfalz.html' title='Letzter Formtest in der Pfalz'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4922602378345614531</id><published>2011-06-05T20:14:00.010+02:00</published><updated>2011-06-05T21:09:05.910+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Dreikampf an der Kalmit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gerade mal knapp 2 Wochen nach dem Rennsteiglauf habe ich endlich den ersten Triathlon der Saison finishen können. Beim &lt;b&gt;Triathlon Mußbach&lt;/b&gt; über eine verlängerte olympische Distanz (1,5-42-10,4) lief noch längst nicht alles rund, aber zum Teil konnte ich im Vorfeld schon mit so etwas rechnen. Am Donnerstag vor dem Wettkampf hatte ich mich zu einer langen, harten Radausfahrt hinreissen lassen, was in Hinblick auf meinen diesjährigen Ironman schon Sinn macht, für Mußbach aber eher kontraproduktiv war. Da es mir dort aber nicht ums Ergebnis ging und ich primär Wettkampf- und Triathlonpraxis sammeln wollte, war die lange Ausfahrt schon in Ordnung. Um den Triathlon in Mußbach hatte ich bisher immer einen Bogen gemacht, weil ich die Abfahrt von der Kalmit im Wettkampf für nicht ganz ungefährlich halte. Erst letztes Jahr, als ich dort in einer Spass-Staffel als Radfahrer unterwegs war, merkte ich, dass man dort mit dem nötigen Respekt und etwas Rücksicht auf die anderen Radfahrer doch recht gut runter kommt. So stand dieses Jahr folgerichtig meine Premiere über alle drei Disziplinen auf dem Plan.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das &lt;b&gt;Schwimmen&lt;/b&gt; findet im Freibad in Neustadt an der Weinstrasse statt. Im Freiwasser kann ich aufgrund meiner recht guten Orientierung meist recht gute Ergebnisse erzielen, im Becken kommt meine Stärke leider nicht zum tragen, so war es auch heute. Dazu kam heute noch, dass ich mit meinen Schwimmpartnern auf der Bahn nicht so viel Glück hatte. Vermutlich sortierte ich mich auf den ersten Metern zu weit hinten ein, ich wollte nicht zu schnell angehen. So ordnete ich mich auf der Bahn an Position 4 oder 5 ein. Die beiden vor mir waren eigentlich einen Tick zu langsam, aber der Wasserschatten war mir ganz recht, um erstmal in meinen Rhythmus zu kommen. Nach 300 Metern riss mir dann doch der Geduldsfaden und ich setzte mich vor die beiden. Die beiden vor uns liegenden Athleten hatten leider schon etwas Abstand, an die war erstmal kein Rankommen mehr. Meinen beiden Mitstreitern war die kleine Tempoverschärfung offenbar ganz recht, sie hängten sich auf jeden Fall an meine Füsse und nutzen nun meinen Wasserschatten. Hinter den Wenden und später bei den Überholmanövern versuchte ich ab und zu Abstand zu gewinnen, doch das gelang mir nicht richtig. Verausgaben wollte ich mich in Hinblick auf die beiden kommenden Disziplinen auch nicht. So stieg unsere 3er Gruppe fast gleichzeitig aus dem Wasser. Der anschliessende Wechsel gelang mir recht gut, so konnte ich wenigsten hier ein paar Plätze gutmachen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf dem &lt;b&gt;Rad&lt;/b&gt; geht es zu Beginn die Talstrasse kontinuierlich leicht ansteigend gen Lambrecht bergauf. Hier kann man noch recht gut auf dem Auflieger fahren. Über Frankeneck und Erfenstein geht es&amp;nbsp; Richtung Kalmit. Ab und zu kamen starke Radfahrer von hinten, bis Erfenstein hatte sich das Feld um mich herum etwas eingerüttelt und es gab kaum noch Überholmanöver. Dann ging es hinauf auf die Kalmit. Die beiden, die lange Zeit stark vor mir gefahren waren, schienen fast stehen zu bleiben, so überholte ich sie gleich zu Beginn des Anstiegs und sah sie bis ins Ziel auch nicht mehr. Die Kalmit rauf sortierte sich das Radfeld neu, Berge sind offenbar nicht jedermanns Sache (Frauen waren in meiner Startgruppe übrigens nicht dabei, sie hatten eine eigene Startgruppe). Meinen Beinen ging es trotz der langen Ausfahrt am Feiertag überraschend gut, so kam ich eigentlich ganz gut hoch; nur meine Schaltung lief leider nicht so ganz rund und ärgerte mich etwas. Kurz vor dem Gipfel hatte ich einen Mitstreiter gefunden, mit dem ich auf den letzten Metern das ein oder andere Wort wechseln konnte - natürlich immer im zulässigen Abstand fahrend. Auf die Abfahrt hin liess ich ihm den Vortritt: so hatte ich einen Fahrer vor mir, an dem ich mich orientieren konnte und fühlte mich als eher vorsichtiger Abfahrer nicht so gehetzt. Ans Limit ging keiner von uns beiden, dafür überholten uns 2 andere Radfahrer auf der Abfahrt nach unten. Ich liess Vorsicht walten und das war auch gut so: wie ich später im Ziel erfuhr hatte es alleine in meiner Gruppe auf der Abfahrt 2 Stürze gegeben - ich hoffe nur, dass den beiden nichts schlimmeres passiert ist. Ich riskierte nichts und kam heil unten an. Im folgenden Abschnitt folgte ein Zickzack-Kurs durch die Weinberge. Normalerweise mag ich so was gar nicht, diesmal war aber mein Vordermann eine Motivation für mich dran zu bleiben. Auf den letzten Kilometern gen Mußbach kann man dann endlich wieder länger auf dem Auflieger fahren und wieder zu seinem Rhythmus zurückfinden. Der zweite Wechsel in Mußbach ging an sich recht zügig. Doch leider hatte ich mir beim Anziehen der Socken für den Lauf einen Stein an meiner Fusssohle übersehen, was mich kurz nach der Zeitnahme zur driten Disziplin zu einen unfreiwilligen Stopp zwang, um den Stein zu entfernen. Dann ging die Post aber ab!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für das &lt;b&gt;Laufen&lt;/b&gt; hatte ich mir am meisten vorgenommen. Mit diesem Stopp zu Beginn hatte leider schon wertvolle Zeit verloren. Jetzt galt es noch das Beste daraus zu machen. Muskulär hatte ich überhaupt keine Probleme - das viele Koppeltraining in der Vorbereitung zeigte seine Wirkung. Ich konnte einige Läufer vor mir überholen, aber auch ich wurde von dem ein oder anderen eingesammelt. Inzwischen war es in der Mittagshitze recht heiss geworden. Ich hätte mir etwas mehr Kühlung durch mehr Wasser auf der Strecke gewünscht, gegen etwas Wasser von oben hätte ich im Moment auch nichts gehabt. Doch anstattdessen frischte der Wind auf und kam gefühlt stark von vorne. Ich versuchte mich von den Strapazen abzulenken, indem ich mich auf einen sauberen Laufstil konzentrierte. Doch als ich von einer Unterführung wieder hinauflaufen musste, hatte ich bei Kilometer 3 dann doch meinen Tiefpunkt erreicht. Für einen Moment wusste ich nicht wie ich diese 10,4 Kilometer nun ins Ziel bringen sollte. Ich blieb aber nicht stehen, sondern wechselte hochzus in den Ultraschlappschritt. Ich musste spontan an den Rennsteig und den Ultra in Rodgau denken. Ob einer der Zuschauer oder anderen Athleten merkte, dass ich ein Ultraläufer war? Oben konnte ich dann wieder flüssiger laufen. Endlich kam auch die Verpflegung: ich gönnte mir 2 Becher Flüssiges und ein Gel, danach ging es mir wieder besser. Irgendwie schaffte ich es wieder zurück zum Stadion, dort ging es dann in die zweite Runde - nochmal rund 5 Kilometer. Ich verfluchte innerlich die Hitze, die Laufstrecke, den Wind. Aber 5 Kilometer - was ist das schon? Nix&amp;nbsp; - also auf geht's! Die ersten Läufer aus meiner Gruppe begannen zu gehen. Ich sparte mir das und freute mich jeweils über die gewonnene Platzierung. Nur bei der letzten Verpflegung gönnte ich mir beim Trinken eine kurze Gehpause. Ansonsten spulte ich die Strecke so gut es ging in einem zügigen Tempo ab. So brauchte ich für das Laufen inklusive des Stopps zu Beginn etwas über 45 Minuten - nicht toll, aber in Anbetracht der Umstände war ich doch ganz zufrieden - ich hatte schon langsamere Laufsplits in der letzten Disziplin. Erfreulich war aber vorallem, dass meine Achillessehne diesmal keine Probleme bereitete.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Gesamtergebnis landete ich im Mittelfeld. Im Grossen und Ganzen war ich über alle 3 Disziplinen recht ausgeglichen, wobei sich meine Stärken und Schwächen auch in diesem Ergebnis widerspiegeln. Dafür dass ich ohne grosse Ambitionen angereist war, bin ich doch relativ zufrieden. Noch am Donnerstag hätte ich nie eine solche Konstanz über die 3 Disziplinen erwartet und schon beim Radfahren einen Einbruch befürchtet. Der kam nicht bzw. erst beim Laufen und da auch nur kurz. So war es summa summarum ein ordentlicher Test. Bis zu meinem Saisonhighlight ist es noch ein paar Wochen hin, um an den Feinheiten etwas zu feilen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4922602378345614531?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4922602378345614531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4922602378345614531&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4922602378345614531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4922602378345614531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/06/dreikampf-der-kalmit.html' title='Dreikampf an der Kalmit'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-5508588769740724831</id><published>2011-05-22T21:03:00.006+02:00</published><updated>2011-05-22T21:08:34.675+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Rennsteiglauf 2011</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Vermutlich hat jeder Sportler so bestimmte Wettkämpfe, die er gerne mal machen würde, an denen er es aber aus dem ein oder anderen Grunde noch nicht geschafft hat teilzunehmen. Für mich gibt es gerade in den frühen Sommermonaten solche Rennen, da ich sie mir meist zugunsten einer optimalen Langdistanz-Triathlon-Vorbereitung verkniffen habe. Dieses Jahr liegt mein Fokus etwas anders, so konnte ich als Einstieg in die Landschaftslaufsaison erstmals am &lt;b&gt;GutsMuts-Rennsteig Supermarathon&lt;/b&gt; in Thüringen teilnehmen.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-lDpAf_brzDQ/TdlYLRLWsDI/AAAAAAAAFvQ/vYMec-kPqUQ/s1600/IMG_6532.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="126" src="http://4.bp.blogspot.com/-lDpAf_brzDQ/TdlYLRLWsDI/AAAAAAAAFvQ/vYMec-kPqUQ/s200/IMG_6532.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Thüringer Wald vom Rennsteig&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Lauf gilt mit mehr als 14.000 teilnehmenden Läufern über verschiedene Distanzen sowie einigen Wanderern als der größte Landschaftslauf Europas. Davon entfielen in diesem Jahr rund 2.000 Teilnehmer auf den Supermarathon über offiziell 72,7 Kilometer und 1490 Höhenmeter. Zur Orientierung: "der Rennsteig ist ein .. Kammweg sowie ein historischer Grenzweg im Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald. Außerdem ist er der älteste und mit etwa 100.000 Wanderern jährlich der meistbegangene Weitwanderweg Deutschlands." (*Wikipedia) Der erste offizielle Lauf fand im Mai 1973 statt - damals hatte ich selbst vermutlich gerade erst Laufen gelernt. Der Supermarathon führt vom Eisenacher Marktplatz gen Osten auf dem Grenzkamm entlang über Grossen Inselsberg (910m), die Ski-Arena Oberhof, grossen Beerberg (973m) nach Schmiedefeld. Ausserdem werden als Strecken noch angeboten ein so genannter Marathon (hier 43,5 km), ein Halbmarathon (21,1 km) sowie Wanderungen und Nordic Walking-Strecken (17, 35 und 50 km), Crossläufe für Kinder und Jugendliche (1 bis 9 km) sowie ein Rennsteig-Special-Cross für Menschen mit geistiger Behinderung (3,7 km). Aus den Teilnehmerzahlen und der Vielzahl angebotener Strecken kann man schon erkennen, dass es sich hier um keinen normalen Lauf handelt - der Lauf ist ein Ereignis - ein Fest - und so ist es nicht verwunderlich, dass er regelmässig in verschiedenen deutschen Laufpublikationen zu einem der beliebtesten Läufe Deutschlands gewählt wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In diesem Jahr war nun auch endlich ich mal mit von der Partie. &lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-kVOwoWhmW_s/TdlZMRgY5DI/AAAAAAAAFvU/YXWD_4TCXrI/s1600/IMG_6527.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-kVOwoWhmW_s/TdlZMRgY5DI/AAAAAAAAFvU/YXWD_4TCXrI/s200/IMG_6527.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Inzwischen spielte auch meine Achillessehne wieder halbwegs mit und ich hatte erste Testläufe weitgehend schmerzfrei absolvieren können. Anreise und Akkreditierung für den Supermarathon erfolgten am Vortag in Eisenach am Marktplatz. Schon kurz nach meiner Ankunft machte ich auf der Suche nach dem Einschreibebüro Bekanntschaft mit den ersten Einheimischen, die ich nach dem Weg fragte. Und um das gleich vorweg zu nehmen, die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit, die ich hier erfuhr, setzte sich über das ganze Wochenende hin fort; diese Wesenszüge sucht man in vielen andere Regionen Deutschlands leider vergeblich. Als Unterkunft hatte ich mir das Gemeinschaftsquartier in einer Schule ausgesucht. Leider trat der ungünstige Fall eines ziemlich lauten Scharchers ein, so war in der Nacht nicht viel mit Schlafen. Morgens gab es dann ein sehr spärliches Frühstück, das ich vor dem Lauf noch mit zwei Riegeln ergänzte. Auf dem Marktplatz in Eisenach angekommen, traf ich dann einige Bekannte Gesichter wieder. Für einen Landschaftslauf gerade von dieser Länge war es ungewöhnlich voll, man kam sich fast schon wie bei einem Stadtmarathon vor. Der Start erfolgte dann pünktlich um 6 Uhr. Nach einem kurzen Lauf durch Eisenach führte unser Weg dann hinauf in den Thüringer Wald. Ich liess es sehr locker angehen. Zum einen war ich durch die Verletzungszeit nur suboptimal vorbereitet und wollte meine Sehne nicht zu sehr beanspruchen. Zum anderen sollte dieser Lauf für mich ja auch nur eine Zwischenstation oder Vorbereitungslauf für weitere schöne Wettkämpfe während der Saison sein. Im Anstieg ärgerte ich mich dann trotz meiner lockeren Herangehensweise etwas über andere Teilnehmer. Ich habe ja Respekt vor jedem Läufer, der so eine Strecke auf sich nimmt - egal wie schnell er dabei ist. Aber hier im ersten Anstieg, der gar nicht mal so übermässig steil und sogar asphaltiert war, gingen schon die Ersten. Das ist von mir aus völlig in Ordnung. Aber es zeugt von keinem besonders guten Sportsgeist sich dann so weit vorne im Feld aufzustellen und dann im Anstieg die schnelleren dahinter folgenden Läufer zu behindern! Und wo wir gerade bei sportlicher Fairness sind: unterwegs liefen wir bis Oberhof an vielen Teilnehmern der Nordic Walking-Strecken vorbei. Leider konnten wir Läufer auch hier ein paar Nordic Walking-Teilnehmer beobachten, die es mit den Regeln ihres Sports nicht allzu genau nahmen und einzelne Abschnitte eher laufend mit den Stöcken in der Hand tragend zurücklegten. Ich bin ja kein Nordic Walker, aber solchen Teilnehmern würde ich empfehlen zukünftig lieber solchen Veranstaltungen fern zu bleiben und lieber wieder für sich alleine zu walken, denn dann betrügen sie auch niemanden. Unser Lauf führte uns von Eisenach fast stetig bergauf, bis man bei Kilometer 25,5 den Gipfel des grossen Inselsberg mit einer Höhe von 910 Metern passierte. &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Zl0mH0kI2fM/TdlbbOtFdwI/AAAAAAAAFvY/5Xxy7-ckocc/s1600/IMG_6534.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="155" src="http://4.bp.blogspot.com/-Zl0mH0kI2fM/TdlbbOtFdwI/AAAAAAAAFvY/5Xxy7-ckocc/s200/IMG_6534.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Es folgt ein steiles Gefälle grösstenteils auf Asphalt, auf dem man in kürzester Zeit 200 Höhenmeter wieder vernichtet. Danach geht es in Wellen weiter. Auf jeden Fall musste man aufmerksam sein, denn immer wieder gab es Passagen über Wurzelpfade oder steinige Trails und mit der Zeit konnte man manchem Teilnehmer Stürze ansehen. Auf einem der etwas steileren Bergabtrails erwischte es auch einen Läufer vor mir. Zum Glück konnte er sich gut abrollen und er lief fast unvermittelt wieder weiter. Auch ich stolperte das ein oder andere Mal, aber zum Glück blieb ich von Stürzen verschont. Die Verpflegung unterwegs liess wenig Wünsche offen, wobei man am Rennsteig weniger auf die klassische Sporternährung setzt als vielmehr auf Obst, belegte Brote und Haferschleim. Einige Teilnehmer störten sich daran, dass das gereichte Wasser Kohlensäure hatte, ich kam mit ihm trotzdem ganz gut zurecht. Vom Haferschleim hielt ich mich fern, weil ich nicht wusste, wie ich ihn vertragen würde. Dafür gönnte ich mir schon ab der zweiten Verpflegung regelmässig ein paar Bananenstückchen; man sollte wissen, dass ich ansonsten um Bananen eigentlich einen weiten Bogen mache. Hier hatte ich aber einfach Lust auf die Bananen und ich wusste ja auch, dass sie in ihrer Zusammensetzung als Sporternährung sehr gut geeignet sind. Läuferisch war ich überaus gut unterwegs. Schon weit hinter der 30-Kilometer-Marke, die beim normalen Stadtmarathon bei mir häufig einen kritischen Punkt darstellt, ging es mir immer noch blendend. Als ich dann ziemlich genau bei der Hälfte der Strecke absolviert hatte, passierte dann doch, wovor ich mich lange gefürchtet hatte - die Achillessehne machte sich bemerkbar. Genauso wie sie sich bei den ersten Läufen nach meiner Verletzung gemeldet hatte: ein kurzes Stechen, das immer schlimmer wurde. Gerade rechtzeitig kam eine Verpflegungsstelle. Das gab meinem Fuss eine kurze Auszeit, bevor ich mich wieder vorsichtig in Bewegung setzte. Erst humpelnd, doch auf den Anstiegen wurde es dann wieder besser. Ungefähr bei Kilometer 41 fragte ich einen der Sanitäter nach Voltarensalbe, doch leider vergeblich. Also weiterkämpfen. Das Tempo drosselte ich - jetzt hiess es wirklich nur noch "durchkommen". Natürlich schlug sich der Ärger mit der Sehne auch weniger auf meiner Moral wieder, doch ich gab nicht auf. Irgendwann kam dann mein Kumpel Jochen von hinten, er war heuer schon zum 5ten Mal hier dabei. Ein kurzer Plausch. Dann meinte er sowas wie "Du bist super unterwegs, wenn Du weiterhin einen 6er Schnitt laufen kannst, kommst Du noch mit einer Zeit unter 8 Stunden rein". Mir war das in dem Moment ziemlich egal und ich liess ihn erstmal ziehen. Mein Blick ging immer wieder auf meine GPS-Uhr, ich rechnete immer wieder wieviele Kilometer es noch bis zum Ziel sind. Ungefähr 5 Minuten nachdem ich Jochen getroffen hatte, dachte ich mir, dass er eigentlich recht hatte und ich es wenigstens mal probieren könnte. Schliesslich würde das mein Martyrium auch etwas verkürzen, wenn ich schneller unterwegs wäre. Also versuchte ich wieder so gut es ging auf dem profilierten Kurs einen 6er Schnitt zu laufen. Nur die steilen Bergaufpassagen nutze ich zum Gehen. Ab und zu machte ich auch noch kurze Fotostopps. So kam ich relativ gut über die Kilometer 50 bis 60. Irgendwo traf ich auch wieder auf Jochen, den ich aber auf der nächsten schnelleren Passage wieder ziehen liess. Kurz danach meldete sich meine Sehne wieder verstärkt, doch so kurz vor dem Ziel wollte ich nicht mehr Aufgeben. Nach dem Grossen Beerberg (973m) ging es auch fast nur noch bergab. Nachdem uns längere Zeit ein fernes Donnern begleitet hatte, begann es zu allem Überfluss auch noch an zu regnen. Das leichte Tröpfeln zu Beginn wurde irgendwann zu einem heftigen Regenguss. Auf den Waldwegen bildeten sich schnell grosse Pfützen. Wenigstens zog das Gewitter schnell weiter. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-irGALNpAyYo/Tdlb9e2Ev0I/AAAAAAAAFvc/IQcJ0aJAMZ8/s1600/IMG_6554.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-irGALNpAyYo/Tdlb9e2Ev0I/AAAAAAAAFvc/IQcJ0aJAMZ8/s200/IMG_6554.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auf dem letzten Kilometer&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die letzten Kilometer zogen sich für mich dann doch etwas. Die Kilometermarken des Veranstalters und meine GPS-Messung zeigten inzwischen eine gewisse Abweichung. Besonders das Kilometer 70-Schild hatte ich schon längst abgeschrieben, als es dann doch noch kam. Auf einem der breiteren Waldwege hinab nach Schmiedefeld traf ich eine Mountainbikerin. Nachdem sie schon ein paar Läufer hinter mir angefeuert hatte, kamen wir beiden auf dem Weg hinab etwas länger ins Gespräch; das lenkte mich ab und tat mir gut. Kurz vor Schmiedefeld fuhr sie dann voraus: "Wir sehen uns dann im Ziel!" rief sie noch, dann war ich wieder allein unterwegs. Als ich dann nach Schmiedefeld kam und den ersten Lautsprecher hörte, kamen überschwängliche Glücksgefühle in mir hoch, dass ich es trotz der Probleme bis hier hin geschafft hatte. Leider hatte ich mich etwas zu früh gefreut, denn bis zum Ziel sollte es noch etwas sein, dass was ich gehört hatte, war nur ein Lautsprecher. Meine Uhr zeigte mir schon längst mehr als die offiziellen 72,7 Kilometer, aber mit so etwas hatte ich nach dem 70-Kilometerschild fast gerechnet. Auf einem Weg am Ortsrand liefen wir noch ein letztes Mal ein Stückchen hoch, dann kam endlich der Sportplatz. Gleich hinter der Ziellinie traf ich Jochen wieder, der offenbar noch nicht so lange hier war. Dass es auch die anderen, mit denen ich redete, heute hart empfanden, bestätigte meine Freude hier heute angekommen zu sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Rennen brachten uns Busse wieder zurück nach Schmiedefeld. Es dauerte nicht lange, bis ich kurz wegschlummerte - ich war müde von dem fehlenden Schlaf und dem anstrengenden Lauf. Als ich wieder wach war, unterhielt ich mich noch etwas mit meiner Sitznachbarin. Wie Jochen war auch sie dieses Jahr zum 5ten Mal am Start. Sie fragte mich wie es mir gefallen hätte und ob ich wiederkommen würde? Gefallen hat es mir und wiederkommen? Vielleicht. Meine Erwartungen hatten sich nicht ganz erfüllt. In Anbetracht die vielen Wiederholungstäter und der tollen Berichte über den Lauf hatte ich landschaftlich etwas mehr erwartet. Tatsächlich läuft man aber zu grossen Teilen im Wald und sieht Bäume, Bäume - nichts als Bäume.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-SUmBHwvLFBE/TdlXhhqUbMI/AAAAAAAAFvM/TTJTNb8TQx4/s1600/Medaille.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-SUmBHwvLFBE/TdlXhhqUbMI/AAAAAAAAFvM/TTJTNb8TQx4/s200/Medaille.jpg" width="161" /&gt;&lt;/a&gt; Aber das ist auch das Schöne: unschöne Passagen an Strassen gibt es nicht, auch keine grauen Dörfer oder langweilige Industriegebiete; für die Dauer des Laufes taucht man ein in die Welt des Waldes mit seinem ganzen Zauber. Ausblicke auf die umliegenden Berge des Thüringer Waldes gibt es unterwegs aber leider nur wenige. Für einen &lt;i&gt;Landschaftslauf&lt;/i&gt; waren mir ausserdem etwas zu viele Läufer unterwegs. Was den Lauf aber meiner Meinung nach auszeichnet (soweit man das nach dieser kurzen Zeit sagen kann), sind die Menschen. Die Menschen in Eisenach, die freundlichen Helfer an der Strecke und im Ziel. Ein bisschen habe ich auch für sie meinen Lauf hier zu einem erfolgreichen Ende gebracht, denn in dieser tollen Atmosphäre durfte der Lauf nur positiv enden. Sportlich gesehen war er als Vorbereitungslauf ebenfalls in Ordnung. Obwohl ich nach meinem Ermessen zu wenig lange Einheiten in der Vorbereitung absolviert hatte, hatte ich während des Laufs zu keiner Zeit das Gefühl an meine konditionellen Grenzen zu kommen. Die Saison ist noch jung - da geht noch was! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-5508588769740724831?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/5508588769740724831/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=5508588769740724831&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5508588769740724831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5508588769740724831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/05/rennsteiglauf-2011.html' title='Rennsteiglauf 2011'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-lDpAf_brzDQ/TdlYLRLWsDI/AAAAAAAAFvQ/vYMec-kPqUQ/s72-c/IMG_6532.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-2518471470203528395</id><published>2011-05-15T22:24:00.000+02:00</published><updated>2011-05-15T22:24:45.043+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Forst 2011 .. als Zuschauer</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mancher würde vielleicht sagen "ausser Spesen nix gewesen". Nachdem es mit meiner Achillessehne über die Woche nur marginal besser wurde, habe ich mich am Freitag schweren Herzens dazu entschlossen meine Teilnahme am &lt;b&gt;Triathlon in Forst&lt;/b&gt; abzusagen. Ich hatte mich schon darauf gefreut: die Vorbereitung war bis dato ganz gut und Forst ist nahezu der einzige Wettkampf der Region, der ein flaches Profil hat, bei dem man besonders auf dem Rad ordentlich "drücken" kann; ein ideales Formtest also. Aber dieses Jahr hat es nicht sollen sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Glück kann ich immer noch Radfahren - nicht mit dem Zeitfahrrad, das war mir zu riskant - vermute ich doch, dass die Beschwerden daher kommen - aber mit dem Rennrad. Nach einem ruhigen Morgen mit schönem Spaziergang auf der Neckarwiese machte ich mich am Mittag noch auf zu meiner Radrunde. Zeitlich konnte ich es noch rechtzeitig nach Forst schaffen, also packte ich meine Kamera ein, schwang mich auf mein Ross und eilte fast im Zeitfahrtempo gen Süden. Dort unten hing über den Rheintal eine dunkle Wolke. Ich konnte nur vermuten, dass es beim Ligawettkampf gerade sehr feucht zu gehen würde. Dem war wohl tatsächlich so, etwas später erfuhr ich, dass die rutschigen Strassen zu einem Unfall mit 2 Verletzten während des Mannschaftszeitfahrens geführt hatten. Als ich an der Radstrecke ankam, hatte es aufgehört zu regnen und das Ligarennen war auch schon vorbei. Gerade rechtzeitig kam ich an, denn just kam mir schon der Führende Lothar Leder entgegen. Jahrelang im Triathlon unterwegs und inzwischen sowas wie ein Triathlonurgestein ist er für mich immer noch einer der herausragenden Sportler, auch wenn seine ganz grosse Zeit inzwischen vorbei zu sein scheint. Mit dieser Leistung heute sollte er aber zeigen, dass er immer noch zu den Besten zählt, feierte er doch einen ungefährdeten Sieg. Ich musste nicht lange warten, bis mit meinem Vereinskameraden Frank das nächste bekannte Gesicht folgte - er muss heute hammermässig geschwommen sein, so weit vorne wie er hier noch war - Respekt! Aber auch die anderen aus dem Verein machten eine gute Figur, wenngleich keine herausragenden Platzierungen drin waren. Letztendlich schafften es auch alle vor dem nächsten grossen Gewitter im Ziel zu sein. Ich wartete den Guss durch das Blätterdach des Waldes geschützt ab und machte mich dann auf den Heimweg durch den Kraichgau. So kam letztendlich auch ich zu einer guten Trainingseinheit. Und nächstes Jahr bin dann vielleicht ebenfalls wieder ich am Start .. .&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-2518471470203528395?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/2518471470203528395/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=2518471470203528395&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2518471470203528395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2518471470203528395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/05/forst-2011-als-zuschauer.html' title='Forst 2011 .. als Zuschauer'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4935806595524546490</id><published>2011-05-11T07:15:00.000+02:00</published><updated>2011-05-11T13:40:02.592+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verletzungen'/><title type='text'>Tendo Achillis macht Ärger</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;Die Saison naht unaufhörlich. Als erster (Test-) Wettkampf steht am kommenden Wochenende ein kurzer Triathlon auf dem Programm. Aus diesem Grunde habe ich vergangenen Montag nochmal eine Einheit auf dem Zeitfahrrad absolviert. Diese lief bis auf weiteres ganz gut: inzwischen habe ich mich an die geduckte Zeitfahrposition wieder gewöhnt und der Druck auf dem Pedal hat ebenfalls gestimmt. Alles in Butter könnte man denke, doch die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende. Im Anschluss an die Radeinheit wollte ich noch eine kleine Runde laufen. Doch schon beim Loslaufen bemerkte ich ziemlich starke Schmerzen in meinem rechten Fuss - ich vermute, es handelt sich bei der betroffenen Stelle um die &lt;b&gt;Achillessehne&lt;/b&gt;. Rückblickend betrachtet hatte ich das unterbewusst wohl schon während des Radfahrens wahrgenommen, da es aber nicht richtig schmerzhaft war oder störte, hatte ich dem Symptom keine grosse Beachtung geschenkt. Auch beim Loslaufen versuchte ich erstmal über den Schmerz hinweg zu laufen, manchmal funktioniert sowas. Ich konnte mehrere hunderte Meter auch relativ gut und zügig hinter mich bringen. Nach ungefähr einem Kilometer kam dann der Schmerz zurück und wurde immer schlimmer, bis ich nach einer Meile (1600 Meter) abbrechen und nach Hause humpeln musste. Nach der obligatorischen Dusche leitete ich gleich die Therapiemassnahmen (TENS, Voltaren und ruhig stellen) ein, die aber erstmal keine Wirkung zeigten. Erst über den gestrigen Tag im Büro wurde es langsam besser, so dass ich inzwischen wieder halbwegs schmerzfrei bin.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;Nun geht es an die Ursachenforschung. Die Vermutung liegt nahe, dass es mit einer falschen Sitzposition zusammenhängen könnte. Allerdings wurde das Rad ja vor ziemlich genau einem Jahr genau auf mich abgestimmt und inzwischen habe ich zwei Ironman in der gleichen Sitzposition gefinisht. So ganz kann ich es mir nicht erklären und so kurz vor dem Wettkampf will ich an der Position eigentlich auch nichts mehr ändern. Meine Optimismus hinsichtlich des ersten Leistungstests ist inzwischen eher einer gewissen Angst gewichen. Ich glaube zwar, dass ich bis Sonntag wieder grundsätzlich schmerzfrei biken und laufen kann, fürchte aber, dass die Schmerzen vielleicht sogar während des Wettkampfs zurückkommen könnten. Den besagten Wettkampf würde ich dann womöglich abbrechen, was ich irgendwie noch akzeptieren könnte. Viel schlimmer wäre aber, wenn dadurch mein Start am Rennsteig gefährdet wäre. Im Gegensatz zum kurzen Triathlon, der mit seinem hohen Tempo ein echter Leistungstest ist, habe ich dort zwar keine Ambitionen und will nur ankommen. Aber im Gegensatz zu dem Triathlon freue ich mich auf den Lauf richtig und fände es sehr traurig, wenn ich ihn absagen oder abbrechen müsste. Dazu kommt, dass man unter den gegebenen Umständen im Training auch keine weiteren Akzente mehr setzen kann. Hoffen wir mal das Beste.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4935806595524546490?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4935806595524546490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4935806595524546490&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4935806595524546490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4935806595524546490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/05/tendo-achillis-macht-arger.html' title='Tendo Achillis macht Ärger'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-1087378089003568316</id><published>2011-05-03T22:42:00.007+02:00</published><updated>2011-05-03T23:09:38.429+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><title type='text'>Zwischenbericht Frühjahr 2011</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In letzter Zeit habe ich mich hier etwas rar gemacht, deshalb wird es Zeit mal wieder einen kurzen Zwischenbericht abzuliefern. Die &lt;b&gt;Saisonvorbereitung &lt;/b&gt;lief trotz eines privaten Umzugs im Vergleich zum Vorjahr nahezu optimal. Ich kann mich noch gut an das letzte Jahr erinnern, als ich mich mit einigen Ironman-Lanzarote-Startern kurz vor dem Wettkampf Mitte Mai traf. Richtig gut trainieren konnte damals vermutlich keiner, war das Frühjahr 2010 in ganz Europa doch mehr als durchwachsen. Dieses Jahr war alles anders, fast scheint es, als ob der Begriff „Aprilwetter“ nicht mehr existiert. Bis Mitte März war mein Fokus auf dem Lauftraining. Wenn ich Rad gefahren bin, dann nur mit dem Mountainbike im Odenwald. Auf Rennrad hatte ich nach den vielen Strassenkilometern im letzten Jahr schlicht und ergreifend keine Lust, ausserdem bekommt man über das Mountainbiken einfach auch mehr Fahrsicherheit als beim Rennradfahren, das technisch vergleichsweise einfach ist. Ein weiterer Grund für die wenigen Radkilometer ist auch, dass ich meinen Schwerpunkt dieses Jahr klar auf Landschaftsläufe gelegt habe und Triathlon eher nebenher als Ausgleichprogramm weiterbetreibe; Laufen alleine würde meinen Bewegungsapparat zu einseitig belasten und auch motivationstechnisch fände ich das auf Dauer etwas schwierig. So fuhr ich erst Mitte März zum ersten Mal mit dem Rennrad zur Arbeit und sammelte so meine ersten Strassenkilometer. Im April folgten dann 2 Wochen Trainingslager auf Mallorca – trainingstechnisch ein Traum, hatten wir doch die kompletten 2 Wochen weitgehend gute Trainingsbedingungen. So war ich nach kleineren Anlaufschwierigkeiten auf dem Rad in Woche 2 schon so weit, dass ich die ein oder andere Tempo- oder Kraftausdauereinheit einbauen konnte. Bis Ostern hatte ich im Jahr 2011 über 2.000 Rad-Kilometer und 1.000-Laufkilometer gesammelt. Beim Schwimmen mache ich nur noch das Standardprogramm des Vereins, hier gibt es mit 85 Jahreskilometern nichts Aussergewöhnliches zu berichten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wettkämpfe habe ich schon länger keine mehr gemacht. Der letzte war der Halbmarathon in Kandel, der lief besser als erwartet. In eineinhalb Wochen steht nun der erste Triathlon auf dem Programm. In Anbetracht der langen Dinger, die ich dieses Jahr plane, eher eine Trainingseinheit. Doch nur 6 Tage später steht der längste Lauf meines bisherigen Lebens auf dem Programm. Den werde ich zwar eher locker angehen, aber die Strecke will auch erst mal gelaufen sein. Dazu demnächst mehr.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-1087378089003568316?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/1087378089003568316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=1087378089003568316&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1087378089003568316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1087378089003568316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/05/zwischenbericht-fruhjahr-2011.html' title='Zwischenbericht Frühjahr 2011'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4716899217976573421</id><published>2011-04-24T23:14:00.001+02:00</published><updated>2011-04-24T23:16:20.741+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternativtraining'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Eine nicht ganz alltägliche Laufrunde</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unlängst im Trainingslager stand am Tag nach unserer Königsetappe ein lockerer Lauf auf dem Plan. Die Laufstrecken in Umgebung unseres Urlaubsdomiziels boten wenig Abwechslung, verliefen sie entweder an stark befahrenen Verbindungsstrassen oder im landschaftlich wenig spektakulären Küstenhinterland zwischen Fincas, Viehweiden und Pferdekoppeln meist flach dahin. Um mein Training etwas aufzulockern, entschloss ich mich an diesem Tage mein Training, um eine weitere Komponente zu erweitern und auf diese Weise etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Neben meiner Laufuhr nahm ich an diesem Tage auch mein GPS-Gerät mit. Vor dem Lauf hatte ich mir aus dem Internet 3 Geocaches herausgesucht und durch Verbindung der 3 Positionen eine einfache 9-Kilometer-Laufroute erstellt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Geocaching&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; kann man als eine moderne Art der Schnitzeljagd umschreiben: jemand versteckt vorher an selbstgewählten Punkten einen "Schatz" (= Cache), speichert die Position des Caches (möglicherweise in Zusammenhang mit einem kleinen Rätsel) im Netz und andere Leute können diese Caches dann aus dem Netz heraussuchen und versuchen zu finden. Inzwischen hat sich Geocaching über die ganze Welt verbreitet - fast überall findet man Caches. Wer die einschlägigen Suchmaschinen verwendet, wird zum Thema unzählige Seiten finden, ausserdem gibt es allerlei Bücher zum Thema. Selbst Gruppen wie der Deutsche Alpenverein bieten schon Einsteigerkurse für Geoaching an. Dabei ist Geocaching wirklich nicht so schwierig. Ich will in diesem Zusammenhang auf ein &lt;a href="http://www.blitzschuh.de/cms/index.php?itemid=386"&gt;kleines Geocaching-Tutorial&lt;/a&gt; meiner Kollegin Britta hinweisen, wo sie die Basics ganz gut erläutert - mehr braucht man nicht zu wissen, um sich auf seine erste Schatzsuche zu begeben. Ach Moment .. sein GPS-Gerät sollte man natürlich auch bedienen können!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zurück zur Laufrunde. Die 3 Geocaches habe ich mir bei &lt;a href="http://geocaching.com/"&gt;&lt;i&gt;geocaching.com&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; herausgesucht. Natürlich habe ich meinen Lauf geloggt und im Netz zum Nachlaufen festgehalten. Natürlich habe ich die Runde auch &lt;a href="http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.77291.html"&gt;etwas detaillierter beschrieben&lt;/a&gt;. Aber wie gesagt: &lt;i&gt;Geocaches gibt es fast überall&lt;/i&gt;! Wer jetzt Interesse bekommen hat, der braucht nicht extra nach Mallorca zu reisen, sondern kann mal schauen, ob er auch paar Caches in Umgebung seines aktuellen Aufenthaltsorts - vielleicht sogar nahe seiner Hausrunde findet. Und dann nichts wie raus auf Schatzsuche!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4716899217976573421?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4716899217976573421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4716899217976573421&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4716899217976573421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4716899217976573421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/04/eine-nicht-ganz-alltagliche-laufrunde.html' title='Eine nicht ganz alltägliche Laufrunde'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-93451597486686289</id><published>2011-04-07T14:26:00.000+02:00</published><updated>2011-04-07T14:26:02.097+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rhein-Neckar'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Was für ein Betrieb!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern abend war ich läuferisch mal wieder auf dem &lt;b&gt;Unteren Philosophenweg &lt;/b&gt;unterwegs. Wo man sonst nur Touristen, Liebespärchen oder Partyvolk - vereinzelt auch ein paar Läufer - trifft, herrschte gestern läuferischer Hochbetrieb. Auf dem Abschnitt zwischen Albert-Ueberle-Straße bis zum Haarlassweg lief man keine Minute alleine - vor und hinter einem Laufgruppen, vereinzelt auch entgegenkommend. Eigentlich stelle ich mir einen Lauf im Wald ja etwas anders vor .. etwas einsamer. So nahm ich nach ca. 3,5 Kilometern reissaus und bog auf einen der Nebenwege ab, dort hatte ich dann in der Tat meine Ruhe und schöner war es auch. Ich finde es ja gut, dass die Leute nun rausgehen und sich bewegen. Und jetzt wo der Heidelberger Halbmarathon kurz bevorsteht, braucht es einen auch nicht sonderlich zu wundern, dass er da oben so voll ist. Wirklich nicht? Naja, ich war schon etwas verwundert wie hier einige unterwegs waren. Entgegen kamen mir relativ wenige und vereinzelt traf ich sie später wieder als ich den Mausbachweg querte. Das lässt vermuten, dass einige, die hier unterwegs waren, nochmal die Strecke abliefen .. zumindest bis Ziegelhausen, wenn nicht gar die komplette Schleife. Ist das Torschlusspanik, weil sie über den Winter zu wenig getan haben oder hat denen noch keiner gesagt, dass sie 3 Tage vor dem Halbmarathon lieber etwas kürzer treten und Kraft tanken sollten? Da braucht sich nachher keiner wundern, wenn er am Samstag müde und schlapp ist. Zum Glück habe ich hier keine Bekannten rumlaufen sehen, die machen es wohl .. &lt;i&gt;hoffentlich &lt;/i&gt;schlauer. Ich kenne wieder eine ganze Reihe Leute, die hier am Samstag unterwegs sind. Mich werdet Ihr nicht sehen, ich setze dieses Jahr mangels Lust auf den Lauf aus. Allen anderen werde ich aber am Samstag feste die Daumen drücken: Birgit, Frank &amp;amp; Leo, Jan, Pit, mein Kollege Michael und alle, die ich jetzt bei dieser spontanen Aufzählung vergessen habe - Ihr macht das - ideales Laufwetter, &lt;i&gt;da sind Bestzeiten drin&lt;/i&gt;!!! Ok, Michael sollte sich vielleicht zurückhalten, der andere Sachen vor, da ist das nur ein Trainingslauf, bei dem er sich eher zurückhalten sollte. Auf jeden Fall wird es wieder ein sehr schöner Lauf werden. Have fun!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-93451597486686289?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/93451597486686289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=93451597486686289&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/93451597486686289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/93451597486686289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/04/was-fur-ein-betrieb.html' title='Was für ein Betrieb!'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-5258814298134465544</id><published>2011-03-24T22:26:00.001+01:00</published><updated>2011-03-24T23:30:10.697+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><title type='text'>Lange überfälliger Check</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem ich letztes Jahr bei beiden Langdistanzen Probleme mit dem Magen hatte, habe ich mich dieses Jahr im Zuge des sowieso mal wieder fälligen &lt;b&gt;Gesundheitscheck&lt;/b&gt;s hinsichtlich Nahrungsmittelunverträglichkeit untersuchen lassen. Das Ergebnis war erfreulich: es wurden keine Unverträglichkeiten oder Allergien festgestellt. Auch ein Mangel an irgendwelchen Mineralien oder dergleichen konnte nicht festgestellt werden. Das bestätigt meine Vermutung, dass ich bei beiden Wettkämpfen eher ein Opfer der örtlichen Gegebenheiten (gereichte Verpflegung, Hitze) geworden bin. Letztendlich wird sich das nicht mehr klären lassen. Aber es beruhigt doch etwas im Hinblick auf die kommende Saison, weil die Probleme offensichtlich nicht mit der eigenen Verpflegung zusammenhingen und ich somit auch nicht komplett umstellen muss. Schliesslich habe ich die gleichen Gels und Riegel schon häuiger bei anderen, kürzeren Wettkämpfen ohne Schwierigkeiten zu mir genommen und hatte dort keine Probleme.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-5258814298134465544?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/5258814298134465544/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=5258814298134465544&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5258814298134465544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5258814298134465544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/03/lange-uberfalliger-check.html' title='Lange überfälliger Check'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-2889700894571717368</id><published>2011-03-14T22:46:00.000+01:00</published><updated>2011-03-14T22:46:38.211+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Halbmarathon im Bienwald</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich einen kürzeren Volkslauf auf Zeit gelaufen bin. In letzter Zeit tendiere ich doch eher zu Landschaftsläufen, die man nicht ohne weiteres miteinander vergleichen kann und bei denen das Tempo nicht ganz so wichtig ist. Am Wochenende habe ich es dann doch mal wieder auf Zeit probiert, wobei "kurz" im konkreten Fall eher relativ ist. Die Pfalz ist für mich bei Volksläufen meist ein ganz gutes Pflaster und auch dieses Mal kann ich mich über das Ergebnis beim &lt;b&gt;Halbmarathon in Kandel&lt;/b&gt; kaum beschweren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was die Streckenführung angeht führt die Runde auf den ersten Kilometern aus Kandel auf der Hauptstrasse hinüber zum Nachbarort Minfeld. In Anschluss geht es dann in den namensgebenden Bienwald. Prägendes Element für den Marathon fast noch mehr als für den Halbmarathon ist die fast gerade Strasse K15, auf der es dann in beiden Richtungen durch den Wald geht. Ich kann mich noch gut an meine Teilnahme 2006 erinnern. Ohne mir die Streckenkarte genau angeschaut zu haben, war ich damals davon ausgegangen, dass der Wendepunkt der Halbmarathonstrecke nach der Hälfte der Strecke bei ca. 10,5 Kilometern kommen müsste. Als es dann doch einiges länger dauerte, war ich mental durch diese Fehlkalkulation doch schon etwas angeschlagen. Das sollte mir heuer nicht mehr passieren. Aber fangen wir vorne an.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor dem Lauf lief ich mich wie üblich im Bienwald ein wenig ein. An Kleidung hatte ich mich für T-Shirt mit Unterhemd und kurze Hose entschieden.&amp;nbsp; Beim Einlaufen kam ich schnell in Schwitzen und entschied mich kurzfristig auf die Variante oben nur mit einem dünnen, ärmellosen Singlet. Schon ungewohnt für die Jahreszeit, aber von der Temperatur waren wir gut im zweistelligen Bereich und ich sollte in Folge nicht frieren. Aufgrund des kurzfristigen Bekleidungswechsels ordnete ich mich erst knapp vor dem Start in den Startblock ein. Da ich mich nur recht schwer einschätzen konnte, sortierte ich mich nicht ganz so weit vorne ein. Dann der Start. Zu Beginn heisst es erstmal Ruhe bewahren, Stürze im Anfangsgetümmel vermeiden, freilaufen und das eigene Tempo finden - bloss nicht von anderen Läufern treiben lassen. Als Richtgeschwindigkeit hatte ich mir 4:15 pro Kilometer vorgenommen, das wäre eine Zeit unter 1:30 Stunden. Das Tempo hatte ich überraschend schnell gefunden. In Minfeld überholte ich meinen Vereinskameraden Klemens - normalerweise wesentlich schneller als ich, aber er hatte sich heute die Marathondistanz vorgenommen und hielt sich etwas zurück. Hinter Minfeld führte ich auf dem freien Feld eine Gruppe an. Die meisten meiner Mitläufer schienen mir ähnlich stark zu sein, aber hier versteckte sich jeder etwas vor dem Wind. Ich hätte Tempo rausnehmen können, aber noch empfand ich es nicht als anstrengend und wollte deshalb nicht langsamer werden, ausserdem unterbot ich mit jedem gelaufenen Kilometer die anvisierten 4:15. Vielleicht hätte ich ja später die Chance mich auch mal bei ihnen dranzuhängen. Irgendwann kamen wir dann auf die schon erwähnte lange Gerade. Unsere Gruppe hatte sich auf ca. 5 Läufer, die mal mehr mal weniger weit auseinander waren zusammengeschrumpft. An der Verpflegung bei Kilometer 10 löste sich der kleine Verband dann komplett auf. Es dauerte bis nach dem Wendepunkt, bis sich wieder eine neue Gruppe gefunden hatte. Von hinten waren 2 Läufer auf mich aufgelaufen, einen weiteren sammelten wir etwas weiter vorne ein. Diese 4er Gruppe sollte nun länger bestehen bleiben. Ich konnte währenddessen auf der anderen Seite das folgende Feld beobachten. Klemens lief am Wendepunkt ungefähr eine halbe Minute hinter mir vorbei und war auf unter-3-Stunden-Marathonkurs; für ihn eigentlich ein Leichtes, aber leider sollte das an diesem Tag nicht ganz klappen. Ein paar weitere bekannte Gesichter folgten - die meisten recht gut unterwegs. Meine Gruppe arbeitete derweil wortlos sehr gut zusammen: die Führung wechselte häufiger je nach dem, wer sich gerade entsprechend fühlte. Die lange Gerade hatten wir irgendwann hinter uns gelassen; ich war froh, dass ich diesmal keinen solchen inneren Kampf wie anno 2006 zu kämpfen hatte. Natürlich wurde es von Kilometer zu Kilometer schwieriger das Tempo zu halten, doch der Wille jedes einzelnen in unserer Gruppe zu bleiben und nicht abreissen zu lassen, hielt das Tempo bei uns allen relativ konstant. Erst als wir den Wald verliessen und wieder mehr dem Wind ausgesetzt waren, liess der Erste abreissen. Keine 1000 Meter weiter wurden die nächsten beiden langsamer. Sofort übernahm ich die Führung, doch leider konnte mir keiner der anderen folgen. Etwas weiter vorne konnte ich dafür meinen Kollegen Michael erkennen. Auch er hatte offenbar eine Schwächephase, denn ich kam zügig näher bis ich schliesslich direkt hinter ihm lief. Überholen wollte ich ihn nicht, denn bis ich ihn eingeholt hatte, hatte er sich wieder gefangen und sein Tempo passte nun gut zu meinem. Nach 500 Metern merkte er, dass ihm jemand folgte. Ich sprach ihn zwar an, aber er erkannte meine Stimme nicht. Anstattdessen versuchte er seinen Verfolger loszuwerden. Das Tempo wollte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht mitgehen. Erst einen Kilometer vor dem Ziel versuchte ich wieder an ihn heranzulaufen. Leider schaffte ich es nicht mehr ganz an ihn heranzukommen. Erst als der Stadionsprecher mich ankündigte, realisierte er, wer da sein Verfolger war. Im Ziel waren wir beide mit rund 1:28 Stunden. Ich hatte mein Soll also voll erfüllt, meine Zeit aus 2006 hatte ich um mehr als 3 Minuten verbessert und war vor allem aufgrund der Konstanz über den kompletten Kurs mehr als zufrieden. Auch die Erschöpfung hielt sich in Grenzen. Viel schneller hätte ich vermutlich nicht laufen können - für die Zeit im Jahr war die Zeit absolut in Ordnung auch wenn mir zu meiner Bestzeit immer noch knapp 2 1/2 Minuten fehlten, die hatte ich mal im Herbst gelaufen. Michael hingegen war mit seiner Zeit eher unzufrieden - so kann sich die Zufriedenheit über nahezu die gleiche Zeit soch unterscheiden .. . Auf jeden Fall war es für beide ein ordentlicher Vorbereitungslauf für unsere weiteren Saisonziele.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-2889700894571717368?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/2889700894571717368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=2889700894571717368&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2889700894571717368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2889700894571717368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/03/halbmarathon-im-bienwald.html' title='Halbmarathon im Bienwald'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7759319324379015147</id><published>2011-03-10T06:28:00.001+01:00</published><updated>2011-03-09T20:52:32.904+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternativtraining'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wintertraining'/><title type='text'>Doppelter Winterpokal 2010/11</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im vergangenen Herbst/ Winter war es wieder soweit: eine neue Ausgabe des &lt;b&gt;Winterpokal&lt;/b&gt; mit Kollegen und Freunden stand an. Wie letztes Mal auch galt es innerhalb eines bestimmten Zeitraums möglichst viele Punkte in einer &lt;i&gt;Bewegungswertung &lt;/i&gt;zu sammeln. Für jede Aktivität - im wahrsten Sinne des Wortes meist sportlich, aber auch Spazierengehen war möglich - kann man Punkte bekommen. Ab bestimmten Punkteanzahlen gibt es virtuelle Medaillen zu erlangen. Das Ganze ist als kleiner Motivationsanreiz gedacht, sich im nasskalten und dunklen Winter weiterhin halbwegs konstant zu bewegen und damit etwas für die Gesundheit zu tun. Als Ziel kann man sich das Erreichen einer bestimmten Medaillenstufe setzen oder vielleicht lässt man sich auch durch den Wettstreit mit den Anderen zu der ein oder anderen zusätzlichen Bewegungseinheit hinreissen. Um das Ganze noch etwas abzurunden, ergänzten wir die Wertung dieses Mal durch eine weitere &lt;i&gt;Ernährungswertung&lt;/i&gt;. Hierfür galt es in den Kalenderwochen bestimmte Aufgaben im Bereich Ernährung zu erfüllen. Die Aufgaben basieren oft auf Ratschlägen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, wurden aber an der ein oder anderen Stelle durch unsere Ernährungsexpertin Britta leicht modifiziert oder ergänzt. Britta steht uns während des Pokals auch immer hilfreich und qualifiziert für Fragen zur Verfügung, denn nicht immer ist dem Laien klar, wie man eine Aufgabe am sinnvollsten durchzuführen könnte; manchmal sind ein paar Tipps auch ganz hilfreich. Das Interesse an der Teilnahme am Winterpokal war zu Beginn recht gross, doch letztendlich schaffen es abermals nur 3 Teilnehmer bis ans Ende durchzuhalten. Eigentlich unverständlich, denn eine Einstiegshürde gibt es nicht und Spaziergänge oder andere sportliche Aktivitäten sollten eigentlich im Sinne jedes gesundlebenden Menschen sein. Selbst eine längere Krankheitsphase, was während der Pokalzeit durch einer Erkältung immer mal vorkommen kann, ist kein Grund am Pokal nicht teilzunehmen. Vermutlich ist das Problem eher die Transparenz über die eigenen Aktivitäten oder die halbwegs regelmässige Pflege unserer kleinen Datenbank, weshalb dann doch einige nicht bis zum Schluss durchhielten oder gar nicht erst richtig begonnen. Da es keinen Mehraufwand sondern nur einen von mir gewünschten Schwerpunkt für die Bewegungswertung unseres Pokals bedeutete, nahm ich diesen Winter ausserdem noch bei einem vergleichbaren Winterpokal in einem Triathlon-Forum teil. Hierbei wurden nur Läufe gezählt. So konnte ich einen absolvierten Lauf gleich in 2 Pokalen zählen und hatte eine doppelte Motivationshilfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ersten Wochen liess ich es ruhig angehen. Das hing damit zusammen, dass die Winterpokale für mich wirklich als eine Motivation für den Winter waren, ich aber zu Beginn der Wertungen Ende November noch in sommerlicheren Gefilden beim Ironman in Mexiko weilte. Erst ab Mitte Dezember war ich gewillt mich näher mit den Pokalen und den zu erreichenden Zielen zu beschäftigen. Um die Weihnachtszeit war ich dann soweit, dass ich wieder halbwegs regelmässig trainieren wollte und konnte. So langsam musste ich ja auch, hatte ich mir doch für Ende Januar wieder den Lauf im Rodgau vorgenommen. Im Vergleich zu den anderen Mitbewerbern hatte ich mir zu diesem Zeitpunkt in beiden Pokalwettbewerben schon einen gehörigen Rückstand auf die Führenden eingehandelt. Obwohl ich primär ein eigenes Ziel verfolgte - nämlich einfach nur konstantes Training -, liess ich mich zu dieser Zeit doch auch durch den Rückstand auf die anderen Mitstreiter etwas motivieren, die ein oder andere Einheit mehr zu machen und fand auf diesem Wege schneller wieder zurück zu einem konstanten Training. In den Folgewochen konnte ich mich so in beiden Pokalen in den verschiedenen Wertungen vorarbeiten. Eigentlich hatte ich den Sieg in beiden Pokalwettbewerben schon abgeschrieben – zu gross waren die Rückstände. Aber bedingt durch den temporären Ausfall der bis dahin führenden &lt;a href="http://www.blitzschuh.de/cms/index.php?itemid=391"&gt;Britta&lt;/a&gt; konnte in unserer eigenen Pokalwertung im neuen Jahr doch noch die Führung übernehmen und gab sie dann aufgrund meiner Konstanz bis zum Ende nicht mehr ab. Am Ende erreichte ich sowohl in den beiden Einzelwertungen wie auch in der Gesamtwertung die &lt;i&gt;Platinmedaillie&lt;/i&gt;, die ich vorher noch für unerreichbar gehalten hatte. Im genannten Zeitraum hatte ich 118 Einheiten zählen können. Damit übertraf ich die Ergebnisse aus dem Vorwinter um ein Vielfaches. Trotz des Sieges fand ich es schade, dass Britta durch die Krankheit gehandicapt ihre Führung nicht mehr ernsthaft verteidigen konnte, es wäre sonst vielleicht noch ein interessanter Zweikampf geworden. Im Laufpokal der Triathleten war mein Ergebnis nicht ganz so gut. Meine besten Platzierungen waren dort jeweils ein 17ter Gesamtplatz was die zurückgelegte Distanz und Zeit betraf, immerhin stand mir so noch eine virtuelle &lt;i&gt;Bronzemedaillie &lt;/i&gt;zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grossen und Ganzen bin ich mit beiden Pokalen wieder sehr gut über den Winter gekommen. Dank des Laufpokals habe ich heute schon so viele Jahreslaufkilometer wie noch nie zuvor zu diesem Zeitpunkt. Glücklicherweise bin ich ohne weitere Erkältungen durch den Winter gekommen. Inwieweit da die regelmässige Bewegung und die Ernährung eine Rolle gespielt haben, lässt sich schwer beurteilen. Auf jeden Fall haben die beiden Pokalwettbewerbe ihren Zweck für mich absolut erfüllt und es sei jedem, der aktuell mit seiner Fitness hadert, angeraten nächstes Jahr ebenfalls an so einer Aktion teilzunehmen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7759319324379015147?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7759319324379015147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7759319324379015147&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7759319324379015147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7759319324379015147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/03/doppelter-winterpokal-201011.html' title='Doppelter Winterpokal 2010/11'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-3103014561844233824</id><published>2011-03-10T01:00:00.001+01:00</published><updated>2011-03-10T01:00:04.629+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Erste Schritte im Streakrunning</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;„&lt;i&gt;Steak Runner&lt;/i&gt;“? Nein &lt;i&gt;Streak &lt;/i&gt;– mit „r“ – &lt;i&gt;Streak&lt;/i&gt;, sprich „&lt;i&gt;strieck&lt;/i&gt;“, nicht „&lt;i&gt;Stäik&lt;/i&gt;“!!! So oder so ähnlich begannen die Gespräche in den letzten Wochen, wenn ich ihnen von meinem neuesten sportlichen Experiment erzählt habe. Am sinnvollsten kann man „&lt;i&gt;Streak&lt;/i&gt;“ in diesem Zusammenhang wohl mit Strähne, Streifen oder Serie übersetzen. Man kann es als eine lange Laufserie von möglichst vielen Läufen bezeichnen, Umfänge oder Tempo spielen dabei keine Rolle, viel mehr Konstanz. Ziel ist es über einen möglichst langen Zeitraum täglich zu laufen. Minimum nach den Regularien ist 1 Meile, das sind umgerechnet 1,6 Laufkilometer, die innerhalb eines Tages ohne Hilfsmittel gelaufen werden müssen (Nordic Walking würde also beispielsweise nicht zählen). Wer auf die Gesundheit achtet und sich durch die Lauferei nicht überstrapazieren möchte, der sollte nach meiner Erfahrung an manchen Tagen auch wirklich nahe am Minimum laufen. Oft gibt es Tage, da ist es zeitlich kaum anders einzurichten, denn letztendlich muss man selbst für eine so kurze Strecke mit Vor- und Nachbereitung mindestens eine halbe Stunde im Tagesablauf einplanen. In den USA gibt es einen Verband der Streakrunner (USRSA, &lt;i&gt;United States Running Streak Association&lt;/i&gt;), ihre Internetseite hat den sprechenden Namen &lt;a href="http://www.runeveryday.com/"&gt;http://www.runeveryday.com/&lt;/a&gt;. Inzwischen gibt es auch in Deutschland eine kleine Community der Streakrunner. Für Informationen und einen Austausch im deutschen Sprachraum gibt es ein &lt;a href="http://www.streakrunner.de/"&gt;Internet-Forum&lt;/a&gt;, in dem der Begriff „Streak Running“ und die Regularien dieser Disziplin näher beschrieben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bin ich zum &lt;i&gt;&lt;b&gt;Streak Running&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; gekommen? Gelesen hatte ich vor ca. 1 Jahr mal im Internet, ohne mir vorstellen zu können, das selbst einmal zu probieren. Wie im letzten Winter habe ich aber auch dieses Jahr wieder beim &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/03/doppelter-winterpokal-201011.html"&gt;Winterpokal&lt;/a&gt; mit ein paar Kollegen und Freunden mitgemacht, bei dem es grob zusammengefasst um eine halbwegs regelmässige Bewegung und eine bewusste Ernährung geht. In der Bewegungswertung kann man durch regelmässige Bewegung Punkte sammeln und hier kommen dann das Laufen als eine Disziplin ins Spiel. Als Ergänzung zu diesem Winterpokal habe ich dieses Jahr allerdings auch an einem weiteren Winterpokal in einem Triathlonforum teilgenommen, bei dem es ebenfalls über regelmässige Läufe Punkte zu sammeln gab. So konnte ich also mit einem Lauf bei 2 Winterpokalen punkten. Zu Beginn des Winters ging ich es eher locker an. Ich wollte nach den Aktivitäten im Spätherbst (Marathon und Ironman) erstmal den Kopf frei bekommen und mich nicht wieder zum Sklaven einen Trainingsplans oder eben solcher irgendwelcher Regularien in so einer Pokalwertung machen. Eines habe ich nämlich gelernt: Sport macht nur Spass, wenn man Lust darauf hat und man sich dazu zwingen muss. Und auch erst dann, kann man ihn regelmässig machen. Erst um Weihnachten herum war ich dann soweit und hatte wieder Lust auf&amp;nbsp; Training. Ich begann so langsam mit regelmässigem Lauftraining. Zwischen den Jahren machte die Schwimmhalle zu, Radfahren war aufgrund der Witterung auch kaum möglich, und ein Freund von Studiotraining bin ich auch nicht so. Es blieben also nur wenige Alternativen. Zuerst war meine Serie von täglichen Läufen nur klein und ein Streak war kein Thema. Da ich mir die Läufe geschickt einteilte hatte, merkte ich, dass das tägliche Laufen gesundheitlich gar keine so grosse Belastung darstellte und sogar ein paar angenehme Nebenwirkungen mit sich brachte: ich war gesund und die empfundene Belastung der Läufe wurde von Mal zu Mal geringer. Es war lediglich ein gewisses Organisationstalent gefragt, um die Läufe im Tagesablauf unterzubringen. Mitunter musste ich mit Gewohnheiten brechen und frühmorgens vor der Arbeit oder auch abends nach 23 Uhr noch laufen gehen, um die Serie nicht reissen zu lassen. So kam mit der Zeit neben den beiden Pokalen eine weitere Motivation für das tägliche Lauftraining dazu: die begonnene Serie wollte ich auf keinen Fall reissen vor Ende der Pokale lassen. Besonders interessant wurde es dann um den Lauf im Rodgau. Ich musste ohne echte Ruhetage davor in den Wettkampf hineingehen und auch gleich an den Folgetagen hiess es wieder Laufschuhe schnüren. Der Lauf ging überraschend gut und am Ende stand eine neue persönliche Bestzeit über 50 Kilometer. Ein Problem hatte ich unterwegs aber doch - trotz der häufigen Läufe waren relativ wenige längere Vorbereitungsläufe dabei; ich wollte mich ja nicht zu sehr anstrengen, um auch am Folgetag wieder laufen zu können. Da ich das aber schon vorher geahnt hatte, drosselte ich einfach während des Laufs mein Tempo etwas und kam so doch relativ gut ins Ziel. Der Lauf am Folgetag war dann aber nahe an einem Martyrium. Ich joggte zwar nur locker und das gerade mal 30 Minuten, aber gezeichnet vom Vortag war es schwer einen Fuss vor den anderen zu setzen - die Beine waren schwer. In den nächsten Tagen hielt ich mich weiterhin zurück, bis ich mich erholter fühlte - meine Serie setze ich ohne Unterbrechung eben nur mit kürzeren und lockeren Läufen fort. Die beiden Winterpokale endeten mit dem Februar. Mein Streak dauerte bis dahin seit Weihnachten schon über zwei Monate, ganze &lt;i&gt;65 &lt;/i&gt;tägliche Läufe mit über 592 Kilometern! Aus Sicht eines echten Streakrunners sind die 65 Tage vielleicht ein netter Anfang, mehr aber auch nicht. Ich hätte aber nie gedacht, dass ich so etwas mal machen würde und das so etwas nicht geradewegs zu einem Übertraining führen musste. Anfang März stand dann mein privater Umzug an. Im Zuge der Vorbereitungen musste ich den Streak dann leider doch reissen lassen. Ein bisschen traurig war ich schon, dass die Serie nun beendet war. Ein bisschen stolz war ich aber auch das überhaupt so lange geschafft zu haben, schliesslich war das ja ursprünglich gar nicht geplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werde ich jetzt gleich eine neue Serie anfangen und versuchen das zu toppen? Ich habe es in naher Zukunft nicht vor und freue mich, dass ich nun wetterbedingt wieder mehr radfahren kann. Zum nächsten Winterpokal könnte ich mir einen neuen Anlauf vorstellen. Aber wer weiss, ob sich nicht doch mit den guten Erfahrungen aus dem normalen Training heraus heraus eine neue Serie als Selbstläufer entwickelt. Es war schon toll zu sehen wie sich der Körper auf das tägliche Laufen anpasste und es plötzlich nicht wie sonst üblich sowas wie Anlaufprobleme auf den ersten Kilometern gab - &lt;i&gt;Laufen als Selbstverständlichkeit für Körper und Geist&lt;/i&gt;. Bei einem Streak stellt sich nicht mehr die Frage, ob man wegen der Witterung oder Bodenverhältnisse laufen gehen sollte oder nicht – man macht es einfach! Ich widerstand während des kleinen Streaks auch einigen Erkältungswellen, die durch mein Umfeld gingen. Es stellen sich also in vielerlei Hinsicht Erleichterungen ein. Und gerade zu Uhrzeiten und Witterungsverhältnissen, wo man sonst seltener vor die Tür gehen würde, kann man draussen eine neue, wenig bekannte Welt entdecken – das hat etwas! Würde ich etwas beim nächsten Mal anders machen? Beim nächsten Streak würde ich schauen, dass ich mehr längere Läufe integrieren kann, schliesslich sind meine Hauptwettkämpfe ja alle über längere Distanzen. Ein bisschen habe ich das schon im Februar rausfinden können wie man die Distanzen steigern kann, ohne sich zu sehr zu stressen. Was die Saisonvorbereitung angeht, probiere ich immer wieder gerne neue Dinge  aus. Vielleicht entwicklete sich auch gerade aus dieser Neugier diese  kleine Serie. Nun bin ich gespannt was all die Winterläufe für meine Grundlage im Sommer gebracht haben. Ich würde das Ergebnis schon gerne mal toppen, aber jetzt warte ich erstmal ab wie sich diese Aktion auf meine weitere Form ausgewirkt hat. Auf jeden Fall würde ich das kleine Experiment schon jetzt aufgrund der gemachten Erfahrungen als gelungen bezeichnen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-3103014561844233824?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/3103014561844233824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=3103014561844233824&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3103014561844233824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3103014561844233824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/03/erste-schritte-im-streakrunning.html' title='Erste Schritte im Streakrunning'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-9009217711702472690</id><published>2011-02-28T19:50:00.096+01:00</published><updated>2011-03-09T09:20:23.544+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sportphotographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Lauf an einem regnerischen Sonntagnachmittag</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh5.googleusercontent.com/-oO6No9QqXQ8/TWupmMhlHZI/AAAAAAAAFUY/En_pXI9_L2A/s1600/172719_206549726027202_100000165282734_945816_3802076_o.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="https://lh5.googleusercontent.com/-oO6No9QqXQ8/TWupmMhlHZI/AAAAAAAAFUY/En_pXI9_L2A/s200/172719_206549726027202_100000165282734_945816_3802076_o.jpg" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Blick auf Alt-Heidelberg&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wer sich von schlechtem Wetter abschrecken lässt und zuhause bleibt, ist selbst schuld. Der gestrige Tag war gezeichnet von Regen: mal als leichter Nieselregen, mal etwas stärker und für ein paar Minuten kamen sogar ein paar kleine Hagelkörner hinunter .. zumindest oben auf dem Berg, wohin mich meine sonntägliche Laufrunde geführt hatte. Geschützt durch den Bäume war das alles halb so schlimm.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-udaFUUfJ8UM/TWupxpN4IJI/AAAAAAAAFUc/VbKEHg75zds/s1600/188902_206550806027094_100000165282734_945846_229529_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="https://lh6.googleusercontent.com/-udaFUUfJ8UM/TWupxpN4IJI/AAAAAAAAFUc/VbKEHg75zds/s200/188902_206550806027094_100000165282734_945846_229529_n.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mystischer Wald&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;In den höheren Regionen der wolkenverhangenen Berge herrschte eine geradezu mystische Stimmung: Baumkronen verschwinden hoch oben in einem undurchdringlichen Nichts, Nebelschwaden lassen Berge auf der anderen Talseite auftauchen und wieder verschwinden, Rascheln im Gestrüpp und hinter den gerade zu dieser Jahreszeit zahlreichen Holzscheiten. Dazu das endlose, leise Klopfen abertausender kleiner Tropfen, die überall danieder gehen und keinen Flecken trocken lassen. Es hätte mich auch nicht gewundert, wenn hinter der nächsten Wegbiegung ein Bigfoot gestanden hätte oder mir zumindest aus dem Gebüsch ein paar Rehe über den Weg gesprungen wären. Doch bis auf gelegentliche Tierlaute aus der Ferne und das stete Tropfen blieb es ruhig. Der Regen war nicht so stark, so waren auch die Pfützen nicht ganz so tief und man konnte recht gut trockenen Fusses auf den Waldwegen laufen. Lediglich auf kleinen Waldpfaden musste man etwas aufpassen, da Steine schon recht glitschig sein konnten. Mir machen solche Passagen Spass, wenn sie nicht allzu lange werden. Bedeuten sie doch etwas Abwechslung im monotonen Laufrhythmus und fordern etwas technisches Geschick. Ursprünglich wollte ich ja am Morgen beim Vorbereitungslauf für den Heidelberger Halbmarathon mitmachen. Nachdem das mit dem Schlafen in der Nacht nicht so gut funktioniert hat, habe ich kurzfristig umdisponiert, ausgeschlafen und dann diesen schönen Landschaftslauf gemacht. Im Nachhinein gesehen war das auf jeden Fall die schönere Alternative.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-cUYz2v4Jgp4/TWup3yVT5BI/AAAAAAAAFUg/krcogBIgmDk/s1600/190146_206550646027110_100000165282734_945840_5971216_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="https://lh6.googleusercontent.com/-cUYz2v4Jgp4/TWup3yVT5BI/AAAAAAAAFUg/krcogBIgmDk/s200/190146_206550646027110_100000165282734_945840_5971216_n.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Herbstliche Stimmung im Frühjahr&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Für diesen Lauf hatte ich seit langem mal wieder auch meine kleine Kompaktkamera bei mir. Dieses Woche hat ein neuer Fotokurs begonnen und unser Kursleiter hat uns wärmstens empfohlen überall hin zumindest die Digicam mitzunehmen und Fotos zu machen. So kann ich hier seit langem mal wieder ein paar Sportfotos reinsetzen. Nicht besonders spektakulär, aber dafür waren die Bedingungen auch nicht ganz optimal. Ich muss zugeben, dass ich mit den Einstellmöglichkeiten der Kamera noch nicht allzu vertraut bin, da die Menüführung bei dieser Kamera doch etwas anders ist als bei den vorigen Modellen, die ich bisher hatte. Natürlich unterbricht das gelegentliche Fotografieren etwas den Laufrhythmus. Aber mit knapp 2 Stunden reiner Laufzeit war der Lauf so schon recht lang und bei all den Trainingsstunden, die man für ein diszipliniertes Training aufwendet, da muss auch mal so ein Lauf drin sein. Und wenn dann noch solche Bilder rauskommen wie dieses Mal, dann hat es sich umso mehr gelohnt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-9009217711702472690?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/9009217711702472690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=9009217711702472690&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/9009217711702472690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/9009217711702472690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/02/lauf-einem-regnerischen.html' title='Lauf an einem regnerischen Sonntagnachmittag'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-oO6No9QqXQ8/TWupmMhlHZI/AAAAAAAAFUY/En_pXI9_L2A/s72-c/172719_206549726027202_100000165282734_945816_3802076_o.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6440637740728284606</id><published>2011-02-21T20:40:00.001+01:00</published><updated>2011-02-21T20:41:25.738+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Langer Traillauf</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern gab's im Training ungeplanter Weise einen ersten Härtetest der besonderen Art. Nach all den winterlichen Einheiten auf verschneiten oder vereisten Wegen, nach doch recht eintönigen Läufen in endlosem Dunkel am Fluss entlang oder durch die stadtnahen Felder - wenn nicht auf Schnee oder Eis, dann auf Asphalt - nach all dem zog es mich gestern raus in die Natur. Schon am Samstag war ich knappe 2 Stunden auf dem Berg unterwegs gewesen. Nachdem der Boden nicht mehr ganz so aufgeweicht war, beschloss ich mich endlich mal nun endlich auch mal wieder im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Traillauf"&gt;Traillauf&lt;/a&gt; zu üben. Nach kurzem Einlaufen im Flachen liess der erste Trail dann nicht lange auf sich warten. Kaum war er erfolgreich gemeistert, wartete gleich der zweite, dann der dritte. Ausgerüstet mit meinen Trailschuhen hatte ich wenig Probleme mit dem Untergrund, dafür umso mehr Spass. Ich nutze die Chance, neue Wege zu erkunden. So zog sich mein Weg immer tiefer in den Wald hinein. Einige Wege waren mir teilweise unbekannt, trotzdem hatte ich meist eine ungefähre Orientierung wo ich mich gerade befand. Irgendwann hatte ich den äussersten Rand meiner „grossen Runde“ erreicht. Doch ich hatte noch nicht genug und lief noch weiter, hatte ich doch gerade wieder einen schönen Trail den Berg hinab entdeckt. Jetzt war ich in völlig unbekannten Regionen, selbst mit dem Mountainbike war ich hier noch nicht oder zumindest schon lange nicht mehr gewesen. Irgendwann war es an der Zeit wieder gen Heimat zu laufen. Schneller als erwartet fand ich den Weg zurück in bekanntere Regionen. Vom Weissen Stein als kleinem Zwischenziel rannte ich den nächsten Trail hinab. Der Weg führte mich fast bis nach Dossenheim. Diesen schönen Traillauf wollte ich aber nicht mit einer Flachpassage in der Ebene beenden, also suchte ich mir gleich den nächsten Weg wieder hinauf; wohlwissend, dass ich mit Hohen Nistler und Heiligenberg noch mindestens 2 Berge zu überwinden hatte.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-uecO73ehg7I/TWK-5j5Dn2I/AAAAAAAAFT0/zjj5DRowqhE/s1600/Langsamer+Dauerlauf.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="120" src="http://3.bp.blogspot.com/-uecO73ehg7I/TWK-5j5Dn2I/AAAAAAAAFT0/zjj5DRowqhE/s200/Langsamer+Dauerlauf.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Langer Trailberglauf&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;So langsam wurde ich müde. Einen so langen Lauf hatte ich ja nicht geplant und demzufolge auch keine Verpflegung mitgenommen. Ich spürte wie meine Konzentration nachliess. So wählte ich aus Sicherheitsgründen nun fast nur noch normale Waldautobahnen – ein Sturz konnte ich jetzt nicht noch gebrauchen. Erst als ich den den Aussichtspunkt &lt;i&gt;Zollstock &lt;/i&gt;erreicht hatte und die Heidelberger Altstadt wieder in mein Blickfeld kam, wusste ich, dass ich es so gut wie geschafft hatte. Noch einmal wählte ich einen Trail, weil er nicht nur mehr läuferische Abwechslung bot, sondern auch weil es der direkte Weg heim war. Doch es war jetzt wirklich schwierig sich noch zu konzentrieren, die Koordination der Füsse liess zu wünschen übrig und mein Blickfeld schien mir etwas diffus. An der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meriankanzel"&gt;&lt;i&gt;Meriankanzel&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; auf meinem letzten Trail ignorierte ich den heute sowieso nicht ganz so schönen Ausblick und konzentrierte mich ein letzten Mal auf meine Schritte, dann hatte ich es so gut wie geschafft.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zuhause standen mir über 3 Stunden Trailberglauf mit rund 1000 Höhenmetern zu Buche. Normalerweise wäre das gar nicht so spektakulär gewesen, aber ohne jegliche Verpflegung war das schon eine harte Prüfung. Es hat auch jeden Fall Spass gemacht und ich freue mich schon auf die Landschafts- und Trailläufe, die ich dieses Jahr im Rahmen meiner Saison machen möchte.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6440637740728284606?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6440637740728284606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6440637740728284606&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6440637740728284606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6440637740728284606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/02/langer-traillauf.html' title='Langer Traillauf'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-uecO73ehg7I/TWK-5j5Dn2I/AAAAAAAAFT0/zjj5DRowqhE/s72-c/Langsamer+Dauerlauf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7629765952625932620</id><published>2011-01-29T21:43:00.002+01:00</published><updated>2011-01-29T21:59:58.222+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Wiederkehr in die Gänsbrüh nach Rodgau</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einem Jahr Pause war ich heuer wieder zurück in der &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2009/02/zuruck-in-der-gansbruh.html"&gt;Gänsbrüh&lt;/a&gt; beim &lt;b&gt;50-Kilometerlauf im Rodgau&lt;/b&gt;. Im Januar einen Ultra zu laufen wirkt auf Aussenstehende sicher etwas ungewöhnlich, hat man doch gerade zu dieser Zeit in der Vorbereitung mit so manchen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aber der 50er im Rodgau ist etwas besonderes - fast schon Kult -, trifft sich doch die halbe Ultralaufgemeinde dort. Während sie sich über das Jahr auf die unterschiedlichsten Wettkämpfe verteilen, so trifft man sich spätestens in Rodgau wieder und kann sich über seine Erlebnisse austauschen. Und wie die Meisten laufe auch ich den Lauf weniger auf Zeit und ohne auf diesen Wettkampf gezieltes Training. Sozusagen aus dem Training heraus ist der Lauf dann meist ein guter Spiegel meines bisherigen Wintertrainings und zeigt mir auf, wo ich möglicherweise noch Defizite habe; so auch dieses Jahr.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Wetter hätte zu dieser Jahreszeit besser kaum sein können: trocken und sonnig bei knapp unter 0 Grad - fast ideales Laufwetter. Etwas unsicher war ich, was ich anziehen sollte: ein dicker Laufpullover könnte bei Wettkampftempo schnell zu warm werden, ein dünner könnte zu dünn sein. Ich entschied zuhause und liess den dicken Laufpullover zuhause. Ein bisschen bereute ich das dann doch vor dem Start, aber ändern konnte ich es jetzt auch nicht mehr. Um 10 Uhr war Start. Im Gegensatz zu anderen Teilnahmen in Rodgau liess ich es dieses Mal ruhiger angehen und hatte mir auch keine Zeitvorgabe für das Rennen gemacht. Anstattdessen lief ich in meinem Wohlfühltempo. Auf den ersten Kilometern pendelte sich das knapp ca. bei 4:45 Minuten pro Kilometer ein. Das konnte ich lange Zeit auch gut halten. Ein paar Male fand ich auch Läufe, mit denen ich gemeinsam einige Zeit ein konstantes Tempo laufen konnte. Das ging gut bis Kilometer 25. Hier hatte nun von der Distanz her meinen bisher längsten Winterlauf erreicht und merkte wie ich zusehends Schwierigkeiten bekam. Dann machte ich noch den Fehler mir an der Verpflegung einen Prinzenrollenkeks zu nehmen. Bei diesen Temperaturen eine ganz schlechte Wahl: der Keks und darin besonders die Schokolade waren hart - es dauerte ungefähr 2 Kilometer bis ich den ganzen Keks gegessen hatte. Der Kampf mit dem Keks kostete mich Geschwindigkeit. Ich hatte inzwischen allerdings ein Tempo erreicht, das sich wieder deutlich einfacher laufen liess. Eine kurze Überlegung, ob ich wieder beschleunigen solle oder so weiterlaufen sollte .. und entschied mich bei dem Tempo zu bleiben, dafür aber möglichst konstant zu bleiben. Erst in der letzten Runde auf den letzten 4 Kilometern nach der Verpflegung wollte ich wieder schneller laufen, denn dann konnte ja nicht mehr viel schiefgehen. Am härtesten fiel mir Runde 8: hier überholten mich auch einige Leute, die bisher lange Zeit hinter mir gelaufen waren. Gehpausen verbat ich mir aber mit Ausnahme an der Verpflegungsstelle. Irgendwann passierte ich die Marathonmarke bei 3:29 Stunden - in Anbetracht meiner Vorbereitung auf den Lauf und des gemässigten Ultratempos war ich ganz happy mit der Zeit, was mich auch wieder etwas aufbaute. Dann kam die letzte Runde mit ihrer Verpflegung, jetzt war's fast geschafft. Ich hielt mich nicht mehr so lang wie in der vorhergehenden Runden auf und legte einen Zahn zu. Umso näher ich dem Ziel kam, umso schneller wurde ich. Mein Rhythmus wurde nur kurz am äusseren Wendepunkt unterbrochen, dann gab es kein Halten mehr und ich überholt nur noch. Es gab keinen mehr, der nur annähernd bei mir mithalten konnte; vom Tempo her kam ich mir jetzt mehr vor wie bei einem schnellen Halbmarathon. Woher ich diese Kraft nahm, kann ich nicht sagen - es war vermutlich reine Kopfsache aufgrund des nahen Ziels. Ins Ziel kam ich fast gleichzeitig wieder mit Ric, die fast das ganze Rennen über in meiner Nähe war, mich aber meiner kleinen Schwächephase einige hundert Meter hinter sich gelassen hatte. Im Ziel traf ich auch meinen Kollegen Michael, der ohne grosse Ambitionen an den Start gegangen war und hier mal locker eine Zeit unter 4 Stunden rausgehauen hatte - Respekt! Bei mir ist es ebenfalls eine neue persönlich Bestzeit über die 50 Kilometer geworden, die 4 Stunden waren bei mir heute aber nicht drin.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Später in der Sporthalle traf ich auch einige andere Laufkumpels wieder, die ich lange nicht mehr gesehen hatte. Summa summarum war es wieder eine gelungene Veranstaltung: die Organisation war in ihrem Rahmen wiedermal top, das Wetter war ideal und wir hatten wohl fast alle einen schönen Lauftag. Ich habe gesehen, dass ich auf den kürzeren Distanzen schon eine gute Grundlage und eine gute Geschwindigkeit habe. Auch vom Laufstil her, schien ich mir heute konstanter als bei meinen früheren Starts. Nur was die Ausdauer angeht, habe ich noch ein Defizit - da fehlen mir die langen Einheiten. Eine lange Einheit hatte ich heute ja schon mal.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7629765952625932620?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7629765952625932620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7629765952625932620&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7629765952625932620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7629765952625932620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/01/wiederkehr-in-die-gansbruh-nach-rodgau.html' title='Wiederkehr in die Gänsbrüh nach Rodgau'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7067001573908981010</id><published>2011-01-25T23:30:00.000+01:00</published><updated>2011-01-25T23:30:45.921+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verletzungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Aufgepasst beim Traillaufen!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Wochenende war es soweit: die &lt;b&gt;erste Verletzung des Jahres&lt;/b&gt;. Auf dem Eis ausgerutscht? Nein. Im Dunkeln einen Bordstein übersehen und hingelegt? Habe ich auch letztens geschafft, aber das lief ohne weitere Blessuren ab. Auf dem Rad mit irgendwelchen unbeleuchtet fahrenden Ichsehdochallesradlern zusammengeknallt? Dieses Jahr zum Glück noch nicht, obwohl es Chancen dazu reichlich gäbe. Nein, diesmal hat es sich anders zugetragen. Am vergangenen Wochenende bin ich auf meiner etwas längeren Laufrunde mal wieder auf meinen Hausberg den Königstuhl hoch gelaufen. Es ist sicher keine Überraschung, dass ein Mountainbiker und Ultratrailläufer wie ich da nicht nur auf Asphaltwegen läuft. So trabte ich also am letzten Sonntag langsam den Berg hinauf. Kaum hatte ich die letzten Häuser der Stadt hinter mir gelassen, tauchte ich schon in den Wald ein und wechselte vom gepflasterten Gehweg in den ersten Trail. Es dauerte schätzungsweise keine 200 Meter bis ich mich plötzlich auf allen Vieren liegend auf dem Boden wiederfand. Hätte ich nur mal die Füsse etwas höher gehoben als auf dem Gehweg gerade eben noch! Etwas Glück im Unglück hatte ich, da ich aufgrund der tiefen Temperaturen mit langer Hose, Pullover und Handschuhen gut eingepackt war und sich die Verletzungen so in Grenzen hielten. Arm und Knie hatten unter der etwas dickeren Bekleidung lediglich die allseits bekannten Abschürfungen, die man sich bei solchen Stürzen schon mal einfangen kann. Etwas schlimmer hatte es die Hände erwischt. Die dünnen Handschuhe hatten nur wenig Schutzwirkung und ich hatte auf beiden Handflächen relativ stark blutete Wunden. Anstatt aber umzudrehen und die Wunden zu behandeln, setze ich meinen Weg bergauf fort. Um die Handschuhe nicht mit dem Blut zu versauen, trug ich diese fortan in den Fingern mit mir herum - die Luftkühlung war für die offenen Wunden sowieso besser und sorgte für eine schnelle Gerinnung des Blutes. Nach ca. einer Stunde Laufzeit war ich schon fast oben angekommen und bog auf den letzten Trail zum Gipfel ein. Die Hände schmerzen noch etwas, aber zumindest blutete nichts mehr. Richtig grosse Gesteinsbrocken säumten den Weg, ich versuchte nach meinem Sturz nun etwas vorsichtiger zu laufen. Doch eine kurze Unachtsamkeit und plötzlich lag ich zum zweiten Mal an diesem Tage auf dem Boden. Wieder fiel ich auf eine Hand, allerdings diesmal leider nicht durch einen Handschuh geschützt. Der Steinblock, auf den ich fiel, bohrte sich direkt in meine noch frische Wunde. Sogleich floss das Blut wieder. Ein kurzer Schrei. Dann ärgerte ich mich wieder mehr über meine Tollpatschigkeit. Hier in der Wildnis dieses abgeschiedenen Trails konnte ich bzgl. der Verletzungen nicht viel machen. So setze ich den Weg abermals fort. Bei meinem kurzen Aufenthalt auf der Aussichtsplattform verbarg ich meine doch recht dramarisch aussehenden Wunden vor den anderen Gästen und lief dann relativ bald nach Hause. Jetzt 2 Tage später sind die Wunden soweit verheilt, nur bei Berührung schmerzen die Handflächen noch etwas. Und die Moral von der Geschicht‘? Traillaufen will gelernt sein und wer schon länger nicht mehr im Gelände war, sollte es zu Beginn erstmal aufmerksam und vorsichtig angehen lassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7067001573908981010?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7067001573908981010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7067001573908981010&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7067001573908981010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7067001573908981010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/01/aufgepasst-beim-traillaufen.html' title='Aufgepasst beim Traillaufen!'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-2139753513973376310</id><published>2011-01-17T19:45:00.011+01:00</published><updated>2011-01-17T20:11:07.364+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Software'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Material'/><title type='text'>Praxistest: Runtastic Pro Smartphone-App</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In meinem zweiten Praxistest einer Lauf-App für das Smartphone habe ich das Programm &lt;b&gt;&lt;a href="http://runtastic.com/"&gt;Runtastic Pro&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; in der Version 1.7.2 (unter iOS 4.2.1) unter die Lupe genommen. Die im deutschen Sprachraum programmierte App läuft auf verschiedenen Plattformen (Android, iOS, Blackberry und einige Sportuhren) und steht in mehreren Sprachen (u.a. Deutsch und Englisch) zur Verfügung. Wie &lt;i&gt;&lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/01/praxistest-runkeeper-smartphone-app.html"&gt;Runkeeper Pro&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; dient auch diese App zum Messen und Aufzeichnen von Zeit, Distanz, Tempo, Höhenmetern und Pulswerten bei Sportaktivitäten. Ein Trainingstagebuch, iPOD- und Facebook-Integration und noch verschiedene andere Funktionalitäten stehen ebenfalls zur Verfügung. Auch hier gibt es im Rahmen eines Webportals weiterführende Analyse-Möglichkeiten, die aber zum Teil erst gegen eine monatliche Abo-Gebühr freigeschaltet werden. Die App selbst kann man für 4,99 EUR erwerben, ich hatte das Glück sie im Rahmen einer Aktion kostenlos erwerben zu können. Die Karten werden wie bei &lt;i&gt;Runkeeper &lt;/i&gt;auch nur in den bei &lt;i&gt;GoogleMaps&lt;/i&gt; zur Verfügung stehenden Formaten dargestellt, sind also in ihrem Detailierungsgrad beschränkt. Eine Download-Funktionalität der Strecken im GPX-Format ist in Planung, aber aktuell noch nicht verfügbar, hier ist die Konkurrenz (noch) etwas weiter. Auch der Aktivitätenbildschirm ist nach meinem Empfinden nicht ganz so hübsch gestaltet, dafür ist er gut strukturiert und auch während des Laufens jederzeit gut abzulesen. Es kann zwischen verschiedenen Ansichten hin und her geschaltet werden. In der Hauptansicht sieht man nur Zeiten, Tempo, Distanz und Kalorienverbrauch, man kann aber beispielsweise auch in eine Kartenansicht wechseln. Als etwas unglücklich empfand ich den Schieberegler zum Pausieren und Beenden einer Aktivität - ein Druckknopf wäre nicht nur einfacher zu bedienen, sondern auch zeitlich genauer. Die Werte kann man sich unterwegs alternativ von einer "sexy&amp;nbsp; Frauenstimme" ausgeben lassen. Zur Messung der Herzfrequenz benötigt man leider ein ca. 80 EUR teures Dongle für sein Smartphone, deshalb konnte ich diese Funktionalität leider nicht testen. Einen&amp;nbsp; Überblick über die App bekommt man in dem unten angehängten Trailer. Übrigens werden vom Entwickler alternativ für andere Sportarten (Radfahren, Walking, Wintersport) optimierte Apps angeboten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um auch zwischen den den Apps unterscheiden zu können lief ich bei meinem ersten Test exakt die gleiche Strecke wie bei meinem Test von &lt;i&gt;&lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/01/praxistest-runkeeper-smartphone-app.html"&gt;Runkeeper Pro&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; mit Abschnitten unter freiem Himmel, mit Brücken, in der Stadt und schliesslich auch in einem bewaldeten Anstieg in einem schmaleren Tal. Als Referenz führte ich wieder den &lt;i&gt;Forerunner 310XT&lt;/i&gt; mit. Der Unterschied bei der Messung des knapp 10 Kilometer langen Rundkurses lag mit 200m Metern weniger auf dem Smartphone noch innerhalb meines Toleranzbereichs, zumal ich es mit den Abschnitten in der Stadt und dem Anstieg im Wald nicht ganz einfach gemacht habe. Sehr gut war die Messung bei den Höhenmetern: der Unterschied lag bei gerade mal 2 Metern, der gemessene Wert ist durchaus realistisch. Der zweite Test erfolgte auf einem ca. 9 KiIometer langen bewaldeten Rundkurs. Der Unterschied zwischen Forerunner und der Runtastic-App lag bei gerade mal 130 mehr gemessenen Metern - besser geht's nun wirklich kaum noch! Lediglich die errechneten 140 Höhenmeter sind auf dem flachen Kurs unrealistisch. Der Stromverbrauch bei ausgeschaltetem Display lag jeweils im Rahmen. Für längere Einheiten auf dem Rad würde die App aber aus schon an &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/01/praxistest-runkeeper-smartphone-app.html"&gt;anderer Stelle&lt;/a&gt; erwähnten Gründen nur ungern einsetzen. Die Auswertungsmöglichkeiten im zugehörigen Portal sind gut. Es sind mehrere Übersichten vorhanden, um Trainingsverlauf und -gewohnheiten, sowie Leistungsentwicklung oder Gewichtsverlauf darzustellen. Die Bearbeitungsoptionen für Strecken sind ähnlich zur Konkurrenz. Enthalten ist auch ein Diskussionsforum sowie ein Magazin, in dem Artikel zu den Themen Ernährung und Laufsport zu finden sind. Einen Shop, in dem man u.a. das Dongle für die Herzfrequenzmessung enthalten ist, gibt es ebenfalls.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Alles in allem aus meiner Sicht und gutes Gesamtpaket. Die Steckenmessung ist relativ genau, für eine vernünftige Messung der Höhenmeter habe ich noch keine passende App gefunden - das Problem ist wohl eher hardwarebedingt. Rein optisch wirken andere Apps ansprechender und übersichtlicher. Der kleine Schieberegler zum Beenden einer Aktivität ist wie schon geschrieben unpraktisch und &lt;i&gt;Open Street Maps&lt;/i&gt; wären zur Darstellung der Strecken besser geeignet als die bisher zugrundeliegenden &lt;i&gt;GoogleMaps&lt;/i&gt;. Der Funktionsumfang ist aber summa summarum gut. Die Unterschiede zu Runkeeper Pro sind marginal, diese App hat aktuell für mich persönlich aufgrund der recht genauen Messungen die Nase leicht vorne, wenn es darum geht einen Lauf aufzuzeichnen, falls der Forerunner gerade mal nicht griffbereit ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;object height="390" style="clear: left; float: left;" width="640"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/50kPv2RNYqk&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/50kPv2RNYqk&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-2139753513973376310?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/2139753513973376310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=2139753513973376310&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2139753513973376310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2139753513973376310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/01/praxistest-runtastic-pro-smartphone-app.html' title='Praxistest: Runtastic Pro Smartphone-App'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-3903571488561346938</id><published>2011-01-10T19:23:00.047+01:00</published><updated>2011-01-11T11:47:32.068+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Software'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Material'/><title type='text'>Praxistest: Runkeeper Pro Smartphone-App</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gerade über den Winter gehe ich in der Mittagspause öfter mal gerne eine Runde laufen. So bekomme ich wenigstens ein paar Sonnenstrahlen ab: morgens und abends, wenn ich zur Arbeit gehe oder wenn ich wieder zurückkomme, ist es meist schon dunkel. Zu diesem Zwecke habe ich immer ein paar Laufsachen in meinem Schrank liegen. Zur Dokumentation und Kontrolle meiner Läufe nutze ich in der Regel den &lt;i&gt;Garmin Forerunner 310XT&lt;/i&gt;. Doch nicht immer weiss ich morgens schon, ob ich mittags laufen gehen werde. Jeden Tag möchte ich das Gerät nun auch nicht mitschleppen und so habe ich mich schon länger nach Alternativen umgesehen. Seit Dezember gehöre ich nun zu den Besitzern eines GPS-fähigen Smartphones. Für Sportler gibt es hier inzwischen eine ganze Reihe Apps; kleine Programme, die u.a. zur Trainingssteuerung und -kontrolle genutzt werden können. Einige sind schon sehr gut offline nutzbar, die volle Funktionsvielfalt bekommt man aber erst, wenn man seine Daten in einem Webinterface bearbeitet. Routenplanung oder nachträgliche Streckenbearbeitungen sind genauso möglich wie das führen von Trainingstagebüchern und detailierte Analysen der Trainingseinheiten. Selbst die Integration mit Photoanwendungen oder zu Social Networking Platformen wie bspw. Facebook oder Twitter ist bei einigen Apps möglich. Während einige Apps gratis sind, muss man bei anderen Einmalbeiträge oder Abogebühren zahlen. Bevor man sich also für eine der Apps entscheidet, sollte man sich erst mal im Klaren darüber sein 1) wofür man die App nutzen möchte und 2) wieviel man dafür ausgeben möchte. Für mich war es naheliegend zum oben beschriebenen Zwecke der Dokumentation von Läufen in der Mittagspause eine dieser Apps einmal zu testen, denn das Mobiltelefon habe ich im Normalfall immer dabei. Weiterführende Auswertungen oder ein Trainingstagebuch sind für mich weniger interessant, denn ich will nicht zu jedem Lauf oder gar Wettkampf ein doch recht sperriges Smartphone mit mir rumschleppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine inzwischen recht weit verbreitete App ist das Programm &lt;a href="http://runkeeper.com/"&gt;&lt;b&gt;Runkeeper&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, das es in der "&lt;i&gt;Pro&lt;/i&gt;"-Version bis Ende Januar kostenlos zum Download gibt. Lediglich für weiterführende Analysen mit der "&lt;i&gt;Elite&lt;/i&gt;"-Version fallen weitere Kosten an. Die App gibt es nur in englischer Sprache und läuft zur Zeit auch nur auf den Plattformen &lt;i&gt;Android&lt;/i&gt; (Google) und &lt;i&gt;iOS&lt;/i&gt; (Apple). Meine Testläufe habe ich mit &lt;i&gt;RunKeeper Pro&lt;/i&gt; Version 2.3.6.0 auf &lt;i&gt;iOS&lt;/i&gt; 4.2.1 durchgeführt. Die App zeigt während des Laufs in grossen Ziffern die Gesamtzeit und die gelaufenen Kilometer an, etwas kleiner angezeigt wird das aktuell gelaufene Tempo und das Durchschnittstempo des Laufs sowie die verbrannten Kalorien angezeigt. Ausserdem werden die Splitzeiten in einer Balkengrafik dargestellt. An sich ein schönes Design, aber ein bisschen willkürlich erscheint die Anordnung der einzelnen Felder schon. Eine Customizing-Option habe ich nicht gefunden, die Ziffern sind während des Laufes aber zumindest sehr gut ablesbar. Wer das Display während des Laufs ausschaltet oder das Telefon nicht rausholen möchte, der kann sich Zeit, Kilometer und Durchschnittstempo von einer freundlichen aber etwas mechanisch klingenden Damenstimme unterwegs ansagen lassen. Bei meinem Läufen transportierte ich das Telefon in einer Hüfttasche; den Lautstärkeregler entsprechend eingestellt, konnte man die Ansagerin trotz Tasche gut hören. Am Arm führte ich als Referenzgerät den Forerunner mit. Testlauf 1 führte mich zu Beginn am Fluss entlang, gelegentlich musste ich unter einer Brücke durchlaufen, ansonsten gab es nichts, das ein GPS-Signal stören könnte. Im zweiten Drittel ging es dann durch das Heidelberger Häusermeer während ich im letzten Abschnitt ca. 2 Kilometer durch Wald und ein engeres Tal auf einen Berg rannte, bevor es zum Zielsprint wieder hinunter ging. Das Ergebnis verblüffte dann doch: nur 10 Meter Distanzunterschied zwischen den beiden Geräten. 10 Meter, die die App im Vergleich zum Forerunner weniger erfasst hatte. Den gleichen Unterschied hätte man vermutlich schon bekommen können, wenn man die exakt gleiche Strecke nochmal nur mit dem Forerunner gelaufen wäre. Der Blick nach dem Download der Strecke auf die Karte bestätigte den guten Eindruck, an keiner Stelle waren grosse Ausreisser erkennbar. Ein hervorragendes Ergebnis für die App, spätestens auf dem Abschnitt im bewaldeten Tal hätte schon manch normales GPS-Gerät seine Schwierigkeiten gehabt. Lediglich bei den Höhenmeter war ein signifikanter Unterschied von über 100 Höhenmetern, die &lt;i&gt;Runkeeper&lt;/i&gt; mehr aufgezeichnet hatte. Der Forerunner selbst ist auch nicht ganz genau, aber dessen Werte kamen deutlich näher an die realistischen Werte heran. Beim zweiten Test wollte ich es dann genau wissen: ca. 90% des 9-Kilometer-Rundkurses verliefen in dichtem Wald. Wenn es Abweichungen geben sollte, dann würden die hier zu Tage treten. Auch hier registrierte die App im Resultat etwas weniger Strecke als der Forerunner - in Summe waren es 400 Meter. Entsprechend war in Relation zur gelaufenen Zeit auch das angezeigte Durchschnittstempo etwas niedriger. Auch hier zeichnete das Gerät wieder zu viele Höhenmeter auf. Die 400 Meter bei der Distanz sind nicht wenig, aber aufgrund des bewaldeten Kurses, auf dem auch manches Spezialgerät seine Grenzen gehabt hätte, aus meiner Sicht für eine so kostengünstige App (aktuell wie schon geschrieben umsonst) eine tolerierbare Abweichung. Für mich ist es somit eine sinnvolle Alternative, wenn ich mal den Forerunner nicht dabei habe. Die Bearbeitung der Strecken nach dem Lauf im Webinterface funktioniert ebenfalls problemlos, von den zahlreichen zur Verfügung stehenden Analysen kann man mit der &lt;i&gt;Pro&lt;/i&gt;-Version allerdings nur sehr wenige ausführen. Wer auf Statistiken wert legt, muss zur teureren &lt;i&gt;Elite&lt;/i&gt;-Version upgraden. Der Upload der Strecke zu Facebook funktionierte ebenfalls ohne Probleme. Es gäbe ausserdem noch die Möglichkeit in einem sogenannten "Streetteam" zu starten, in dem man sich dann mit den Kameraden vergleichen kann, diese Funktionalität ist für mich uninteressant, ich habe sie deshalb nicht ausprobiert. Man kann die App natürlich auch zum Radfahren oder für andere Sportarten nutzen - zur Einstellung der Sportart gibt es einen eigenen Optionspunkt. Allerdings kommen wir damit schnell zu einem der Knackpunkte einer solchen Smartphone-App: der Batterieverbrauch. Das Display sollte man wenn möglich ausschalten und nur bei Bedarf nutzen. Ich habe es testweise mal bei einem weiteren Lauf angelassen, gegen Ende des Laufs war die Batterie schon signifikant schwächer. Neben dem Display läuft ja auch die ganze Zeit der GPS-Empfänger des Geräts. Den Nutzen der App für eine längere Einheit stelle ich also etwas in Frage. Normalerweise sollte ein voll geladener Akku zwar für mehrere Stunden reichen, aber nicht immer hat man Zeit sein Telefon vorher nochmal aufzuladen. Wer nicht auf die Aufzeichnung mit dem Telefon verzichten möchte und nicht Gefahr laufen möchte gegen Ende der Einheit nicht mehr telefonieren zu können, der sollte zur Sicherheit bei längeren Radeinheiten einen portablen USB-Ersatzakku mitführen. Wenn man Kritiken zu anderen GPS-Apps liest, so ist das dort oft ähnlich; es handelt sich also wohl weniger um ein Problem dieser App. Eine Routenführung, bei der einem der weitere Streckenverlauf oder die Richtung einer vorher hochgeladenen Strecke angezeigt wird, ist mit dieser App übrigens nicht möglich. Wer so etwas möchte, der wird aber sicher auch im jeweiligen App-Store fündig. Interessant finde ich eine Funktionalität, die nur in der &lt;i&gt;Elite&lt;/i&gt;-Version zur Verfügung steht: mit dem sogenannten "&lt;i&gt;Runkeeper live&lt;/i&gt;" ist es möglich Aktivitäten ins zugehörige Portal &lt;a href="http://runkeeper.com/"&gt;RunKeeper.com&lt;/a&gt; zu streamen, so dass andere online die aktuelle Position und den Verlauf der Aktivität in Echtzeit mitverfolgen können. Dieses Feature könnte man bspw. bei einem Marathonlauf sehr gut nutzen, damit Freunde und Familie immer auf dem aktuellsten Stand sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen ist eine neue Version 2.4.0.0 erschienen. Hiermit können nun Herzfrequenzdaten von bestimmten Gurten gängiger Hersteller (&lt;i&gt;Polar &lt;/i&gt;..) aufgezeichnet werden. Der Batterieverbrauch wurde wohl auch noch etwas optimiert. Ausserdem wurden die Möglichkeiten zum Musikhören während des Laufens verbessert. Wer es braucht .. . Für zukünftige Releases dieser App wäre es wünschenswert, wenn in dem Webinterface noch auch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Street_Map"&gt;&lt;i&gt;Open Street Maps&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; zur Verfügung stehen würden. Die bekannten &lt;i&gt;Google Maps&lt;/i&gt; sind zwar schon ganz nett, aber gerade in Waldgebieten ist der Detaillierungsgrad dieser Karten doch eher gering. Ich werde auf jeden Fall auch nochmal andere Apps ausprobieren: vielleicht lässt sich da auch noch eine finden, die in Waldgebieten etwas genauer aufzeichnet. Aber an sich bin ich mit dieser App schon recht zufrieden und gespannt auf die nächsten Updates.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-3903571488561346938?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/3903571488561346938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=3903571488561346938&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3903571488561346938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3903571488561346938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2011/01/praxistest-runkeeper-smartphone-app.html' title='Praxistest: Runkeeper Pro Smartphone-App'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-9070539327267757469</id><published>2010-12-28T19:50:00.002+01:00</published><updated>2010-12-29T15:32:21.865+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Kein Silvesterlauf an der Bergstrasse (Update)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Jahr wollte ich nach längerer Pause endlich mal wieder beim Silvesterlauf in Heddesheim starten, doch was muss ich da heute auf der Veranstalterseite lesen: &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"&lt;i&gt;Aufgrund der Witterungsverhältnisse entfällt der Silvesterlauf in diesem Jahr. Nicht nur die Laufstrecke, auch die Verhältnisse im Stadion für die Zuschauer sind zu gefährlich, zumal mit weiteren Niederschlägen gerechnet werden muß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir danken allen für ihr Verständnis.&lt;/i&gt;"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Update&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;: der nächstgelegene Silvesterlauf auf der anderen Seite des Rheins in Schifferstadt wurde inzwischen ebenfalls "&lt;i&gt;aufgrund der Witterung abgesagt&lt;/i&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schade.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-9070539327267757469?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/9070539327267757469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=9070539327267757469&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/9070539327267757469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/9070539327267757469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/12/kein-silvesterlauf-der-bergstrasse.html' title='Kein Silvesterlauf an der Bergstrasse (Update)'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4378759414939344993</id><published>2010-12-22T19:53:00.000+01:00</published><updated>2010-12-22T19:53:00.492+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wintertraining'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Laufen im Schnee</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"&lt;i&gt;BRUTAL-WINTER! Flug- &amp;amp; Bahn-Chaos. Fällt Weihnachten für Millionen aus?&lt;/i&gt;" (BILD online), "&lt;i&gt;Winter-Chaos ohne Ende&lt;/i&gt;" (RNZ online) - so oder so ähnlich lauten dieser Tage die Schlagzeilen in einschlägigen Medien. Bei der Schneefront letzte Woche redete man gar von einer "&lt;i&gt;Schneewalze&lt;/i&gt;". Man könnte wirklich glauben Deutschland hätte noch nie einen Winter erlebt. Aber vermutlich werden die gleichen Medien im kommenden Sommer auch wieder von "&lt;i&gt;Hitzewelle&lt;/i&gt;" oder "&lt;i&gt;Brutalo-Sommer&lt;/i&gt;" schreiben. Wäre ich Chefredakteur, würde ich meinen Redakteuren als erstes beibringen entsprechende Vokabeln und Superlative aus dem Wortschatz zu streichen. Wer einen Blick in die Statistiken wirft, der wird feststellen, dass dieser Winter auch nicht dramatischer ist als andere schon dagewesene. Und als Läufer darf man schon gar nicht jammern. Das Laufen vorgestern war wiedermal ein Traum! Was gibt es beim Laufen für einen besseren Untergrund als frisch gefallenen Neuschnee? Die weisse Pracht verwandelt die wohlbekannte Hausstrecke in kürzester Zeit zu einer ganz neuen Erlebniswelt. Abstriche muss man natürlich beim Tempo machen, dafür werden andere Reize speziell an Kraft und Koordination gesetzt. Der Fuss muss sich seinen festen Boden für den Abdruck erst suchen, auf Unebenheiten reagieren und die Oberschenkelmuskulatur muss mehr arbeiten, da die Beine im Schnee automatisch höher angehoben werden. Natürlich ist dabei auch eine gewisse Vorsicht geboten, damit man sich nicht verletzt: Sehnen, Bindegewebe und Gelenke sind bei Kälte weniger gut durchblutet, so ist das Verletzungsrisiko höher als normal. Am besten läuft man auf ungeräumten Feld- oder Waldwegen, dann ist der Untergrund halbwegs eben und die Gefahr des Umknickens nicht ganz so gross wie auf freiem Feld. Achten sollte man natürlich auch auf eine passende Kleidung: nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm. Wenn es einen beim loslaufen leicht fröstelt, ist es genau richtig - nach den ersten Minuten wird einem schon warm werden. Eine Kopfbedeckung ist auch von Vorteil, schliesslich werden 40 Prozent der Körperwärme über den Kopf abgegeben. Für den Rest des Körpers ist Funktionskleidung mit einem guten Feuchtigkeitstransport Pflicht, bei nasser Baumwollkleidung wäre eine Erkältung vorprogrammiert. Für ein gemässigtes Tempo spricht ausserdem noch das gesteigerte Erkältungsrisiko. Kalte, trockene Luft ist für Bronchien und Nebenhöhlen nicht so gut, deswegen raten Sportmediziner bei Kälte nicht so viel durch den Mund sondern mehr durch die Nase einzuatmen. In der Nase wird die eingeatmete Luft befeuchtet und vorgewärmt. Laufen wir zu schnell, kann sie diese Aufgaben nicht mehr zufriedenstellend erledigen, deshalb lieber mal bei Kälte einen Gang rausnehmen. Vom Schuhwerk her nutze ich bei tieferem Schnee gerne meine Trailschuhe. Mein Modell gibt es wahlweise mit- aber auch ohne Gore-Tex Mebran. Ich habe das ohne Membran, aber ich komme trotzdem meist mit trockenen Füssen nach Hause. Bei wenig Schnee oder Schneematsch laufe ich auch mit den normalen Trainingsschuhen. Vereiste Böden meide ich. Es gibt zwar Spikes und anderes Material, dass das Laufen bei entsprechendem Untergrund etwas einfacher machen soll. Aber länger mit solchen Hilfsmitteln zu laufen, soll nicht allzu gesund sein, deshalb spare ich mir das gleich. Wichtig ist es nach dem Laufen bei Kälte schnell in trockene Kleidung zu wechseln, da der Körper nkurz danach besonders anfällig für Erkältungen ist. Aber genug der Risiken: wie man ebenfalls immer wieder lesen kann soll Sport bei Kälte auch eine immunstimulierende Wirkung haben. Hinzu kommen die anfangs erwähnten positiven Nebeneffekte für Bänder, Muskeln und Sinnesorgane. Wer also an solchen Tagen die Kälte scheut und auf's Laufband flüchtet, der verpasst meiner Ansicht nach etwas.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4378759414939344993?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4378759414939344993/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4378759414939344993&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4378759414939344993'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4378759414939344993'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/12/laufen-im-schnee.html' title='Laufen im Schnee'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-5465676522814851158</id><published>2010-12-10T23:35:00.000+01:00</published><updated>2010-12-10T23:35:07.518+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>I'm training for an Ironman</title><content type='html'>Für einen Aussenstehenden muten wir Triathleten mit unseren drei Disziplinen sicher schon manchmal etwas komisch an. Und ein paar von uns machen auch noch sowas wie einen &lt;i&gt;Ironman&lt;/i&gt;! &lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/RdjPcAOoMVI/AAAAAAAAABI/F2Pnc00vqoQ/s1600/smilie.gif" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="385" width="480"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/B03dFMG8nR4?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/B03dFMG8nR4?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-5465676522814851158?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/5465676522814851158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=5465676522814851158&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5465676522814851158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5465676522814851158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/12/im-training-for-ironman.html' title='I&apos;m training for an Ironman'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/RdjPcAOoMVI/AAAAAAAAABI/F2Pnc00vqoQ/s72-c/smilie.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-5699899076719711670</id><published>2010-12-10T23:34:00.000+01:00</published><updated>2010-12-10T23:34:04.443+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Video vom Ironman in Cozumel</title><content type='html'>Und hier noch ein Video von Ironman in Mexiko.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="385" width="480"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FFGTl8bTluY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/FFGTl8bTluY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-5699899076719711670?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/5699899076719711670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=5699899076719711670&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5699899076719711670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5699899076719711670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/12/video-vom-ironman-in-cozumel.html' title='Video vom Ironman in Cozumel'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-1707747435247392671</id><published>2010-12-09T21:06:00.000+01:00</published><updated>2010-12-09T21:06:30.164+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Ironman Cozumel 2010</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute muss ich etwas weiter ausholen. Im Frühjahr im Triathlontrainingscamp erzählte mir ein österreichischer Profi beiläufig von einem neuen Triathlon der Ironman-Serie in Mexiko. Sein Fazit: wer im Herbst bei einer Langdistanz starten möchte, sollte nach Mexiko, denn das ist mit Abstand der schönste Wettkampf von allen derzeit im Herbst angebotenen. Ich schaute mir den Wettkampf im Netz näher an, beschäftigte mich dann aber erstmal nicht weiter damit. Herbst 2010: mein Marathon in München steht kurz bevor und mich plagt mal wieder eine Erkältung. Erklären kann ich es mir nicht, aber ändern kann ich es auch nicht. Meine Zielzeit für den Lauf kann ich auf jeden Fall vergessen, es wäre gesundheitlich riskant beim Marathon an mein Limit zu gehen. So bin ich nur locker durchgelaufen, war danach aber auch von der erreichten Form überzeugt. Nur schade, dass ich diese Form nicht ausreizen konnte .. . Da kam mir wieder der &lt;b&gt;Ironman Cozumel &lt;/b&gt;in Mexiko ins Gedächtnis. Das wäre schon ein Abenteuer .. so eine kurze Vorbereitungszeit hatte ich für eine Langdistanz noch nie und ich würde bis dahin vorallem wieder am Radfahren arbeiten müssen, das in der Marathonvorbereitung eher etwas kurz kam .. . Kurz überlegt, dann ging alles richtig schnell und ich war als Nachrücker für den Ironman registriert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Die Vorbereitung lief trotz der jahreszeitlich bedingten Schwierigkeiten und anderer Termine, die mir immer wieder reinkamen, doch noch relativ gut. So ging es Mitte November zwar mit dem notwendigen Respekt vor dem Wettkampf aber doch auch mit einem gewissen Optimismus nach Cozumel. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQEdlsaEdpI/AAAAAAAAFRw/wzpAhLsUHj0/s1600/IMC2010_3.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="197" src="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQEdlsaEdpI/AAAAAAAAFRw/wzpAhLsUHj0/s320/IMC2010_3.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Streckenübersicht Ironman Cozumel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Lokation entpuppte sich in jeder Hinsicht als ideale Wahl für den Herbsttriathlon: Schwimmen an der karibischen Küste ist ein Traum, die Radstrecke des Ironman ist absolut flach, bietet viel Natur und einen herrlichen Abschnitt direkt an der etwas wilderen Ostküste der Insel. Die Laufstrecke an der Promenade von San Miguel ist ebenfalls flach und versprach schon im Vorfeld eine tolle Stimmung. Der Urlaub „aussenrum“ kkommt auch nicht zu kurz: an den Sandstränden im Süden der Insel kann man herrlich relaxen und wer sich für Geschichte interessiert findet auf der Insel wenige, auf dem Festland sehr viele Zeugnisse der Maya. Wer möchte kann auch mal einen Tag im Ort shoppen gehen. Nebenbei bieten sich die Küsten auch als traumhaftes Schnorchel- und Tauchrevier an. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQCYrpwvPII/AAAAAAAAFRo/lrEigWrmkvY/s1600/IMC2010_1.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQCYrpwvPII/AAAAAAAAFRo/lrEigWrmkvY/s320/IMC2010_1.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Viel Natur an der Ostküste&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Meine Vorbereitungen vor Ort verliefen nach Plan. Wer so einen Strand vor der Haustür hat, der schwimmt liebend gerne und auch fast täglich. Im Gegensatz zum heimischen „Kachelnzählen“ kann man hier schon nach wenigen Schritten ins Wasser exotischen Fischschwärmen, Schildkröten, Rochen und allerhand andere Meeresbewohner beobachten; Schrochel- oder Tauchgänge als kleine Abwechslung sind auf jeden Fall auch sehr empfehlenswert. Bei den Radausfahrten ist die einzige Wahl, die man zu treffen hat, fährt man im- oder gegen den Uhrzeigersinn – die Strasse ist auf jeden Fall immer die Gleiche. Irgendwann kommt man auf der etwas über 63 Kilometer langen Runde dann an den herrlichen, karibischen Stränden im Osten vorbei, aber auch die Fahrt durch den Busch ist allemal schöner als durch irgendwelche mitteleuropäischen Stadtschluchten oder Industriegebiete. Der Verkehr beim Laufen in Hotelnähe hielt sich ebenfalls in Grenzen. Einzige Schwierigkeit bei alledem: man musste bei allen sportlichen Aktivitäten so gut es ging mit den tropischen Bedingungen zurecht kommen. Mir gelang das recht gut, zumindest fühlte ich im Gegensatz zu ein paar Trainingskameraden keine grossen Beeinträchtigungen durch Luftfeuchtigkeit und Hitze. Die Abholung der Startunterlagen, Wettkampfbesprechung und Einchecken in der ersten Wechselzone wurden von Veranstalterseite sehr professionell geregelt. Um das gleich vorwegzunehmen: auch wenn das erst die zweite Ausgabe dieses Ironman war, so war die ganze Veranstaltung sehr professionell organisiert und es gab kaum etwas auszusetzen. Die Helfer waren jederzeit hilfsbereit, aufmerksam und freundlich; da könnte sich manch anderer Veranstalter ein Scheibchen von abschneiden. Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann höchstens, dass das Rahmenprogramm (Wettkampfbesprechung und Awardparty) etwas lieblos runtergespult wurden. Über die Aufstockung des Feldes und die damit einhergehenden Regeländerungen (Windschattenbox von 5 Meter) kann man ebenfalls geteilter Meinung sein, zumindest griffen die anwesenden Wettkampfrichter bei grösseren Gruppen gut durch und verteilten offenbar nicht zu wenig moderate Zeitstrafen (4 Minuten). Ich für meinen Teil konnte mit der Regeländerung gut leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wecker klingelte am Wettkampftag um 4 Uhr morgens. Mein Zimmerkamerad und ich waren zu dem Zeitpunkt allerdings schon beide wach. Durch die Zeitverschiebung machte uns das frühe Aufstehen überhaupt nichts aus, so hatten wir genügend Zeit, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Das Frühstücksbuffet unseres Hotels hatte für die Triathleten ebenfalls früher geöffnet und bot die bekannte Auswahl dar. Als es losgehen sollte gab es dann eine kleine Geduldsprobe: unser Bus war nicht wie verabredet erschienen, um uns an den Start zu bringen. Doch die Athleten vor dem Hotel blieben gelassen – die Ruhe und Gelassenheit der Menschen hier hatte sich offenbar schon auf die Athleten übertragen. Unser Veranstalter organisierte kurzfristig andere Fahrmöglichkeiten, so dass doch noch alle rechtzeitig zum Schwimmstart kamen – der bestellte Bus wart an diesem Morgen übrigens nicht mehr gesehen. In der Morgendämmerungen nochmal ein letzter Check des Materials in der Wechselzone, einreiben mit Sonnecreme und dann ging es an den Start – ohne Neoprenanzug, den wir aufgrund der Wassertemperaturen nicht brauchten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Schwimmen&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Wasserstart der Profis war um 6:40 Uhr. Unsereiner verfolgte das Ganze vom Ufer aus, denn der auf das Wasser hinausführende Steg war neben den Profis bis dahin nur einigen Presseleuten und anderen Offiziellen zugänglich. Kaum war der Start erfolgt, wurde der Rest von uns dann über den Steg hinaus auf das Wasser gescheucht. Die Hektik die jetzt von Veranstalterseite kurze Zeit herrschte erschien etwas unpassend, zumal man im Wasser noch einige Minuten verharren musste, bis schliesslich auch unser Start um 7 Uhr erfolgte.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQCZcmwwsUI/AAAAAAAAFRs/RZN8xWJ6BsM/s1600/IMC2010_2.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQCZcmwwsUI/AAAAAAAAFRs/RZN8xWJ6BsM/s320/IMC2010_2.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Nördlicher Teil der Schwimmstrecke&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Aus der bei Ironman-Veranstaltungen berühmtberüchtigten „Waschmaschine“ hielt ich mich weitgehend raus. Der Startbereich war aber auch breit genug, dass es zu Beginn nicht zu allzu heftigen Positionskämpfen kommen musste. Erst bei der ersten Wendeboje das übliche Gerangel, aber auch das habe ich schon schlimmer erlebt. Vielleicht waren viele von dem abgelenkt, was sich unter uns so alles abspielte. Das Wasser war trotz der vielen Schwimmer so klar, dass man gut allerhand Fische und den Meeresboden unter uns beobachten konnte. Die Sicht war so klar, dass man um einen herum die anderen Schwimmer gut erkennen konnte. Es reichte sich an Neben- oder Vorderleuten auszurichten, so musste man sich nicht allzuoft über der Wasserfläche orientieren. Zudem nervte einen nicht die sonst so unvermeitliche schwarze Gummihaut names Neoprenanzug – es war einfach herrlich! So fand ich auch sehr schnell in einen relativ guten Schwimmrhythmus, der nicht durch ständige Orientierungen oder Bojen unterbrochen werden musste. Der Wellengang war etwas stärker als noch im Mai auf Lanzarote, doch es war nicht so schlimm, dass man sich als Spielball der Wellen fühlen musste. Erst gegen Ende, als das Feld sich in die Länge gezogen hatte, musste ich mich dann doch häufiger mal neu orientieren - ein kleiner Frischwasserzufluss von der Insel versetzte uns etwas hinaus auf das Meer, so dass wir unsere Schwimmlinie dann doch häufiger korrigieren mussten. Meine Schwimmzeit vor dem Rennen einzuschätzen war schwierig, war ich doch noch nie einen Ironman im Meer ohne Neoprenanzug geschwommen. Meine Wunschzeit war unter einer Stunde, aber mir war schon klar, dass das schwierig werden würde. Als ich dann am Schwimmausstieg die Treppe zum Steg hinaufkletterte und meine Uhr eine Schwimmzeit von knapp über einer Stunde anzeigte, schwankte mein Stimmung kurz zwischen Ärger, über die verfehlte Bestzeit, und Freude über die doch recht gute Schwimmzeit. Dann überwog aber doch schnell die Genugtuung, dass die Zeit und Platzierung in Anbetracht der Umstände gar nicht so schlecht und eine gute Grundlage für eine neue persönliche Bestzeit waren.&lt;br /&gt;Über den folgenden Wechsel lässt sich wenig sagen. Im Zelt hätte ich vielleicht etwas schneller sein können, aber die meiste Zeit verlor man hier sowieso durch die langen Laufwege bis zum Start der Radstrecke. Meinen Pulsgurt liess ich im Wechselbeutel, nachdem ich beim Wasserausstieg festgestellt hatte, dass das Gerät im Wasser meine Herzfrequenz verloren hatte und auch nach dem Ausstieg nicht mehr fand. Im Grunde genommen war mir das ganz recht, hatte ich mir doch bei vergangenen Wettkämpfen mit dem Gurt immer die Brust aufgescheuert. Nun musste ich mich also auf mein Gefühl verlassen und hatte nicht mehr die Kontrolle über die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Radfahren&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Aufsteigen auf das Rad klappte problemslos. Doch gleich zu Beginn der Radstrecke bemerkte ich dann, dass auch meine Geschwindigkeitsanzeige nicht funktionierte. Kurz vor dem Gang ins Wasser lief sie beim letzten Bike-Check noch; keine Ahnung, warum an diesem Tage diverse Funktionen meiner Uhr ihren Dienst versagten. So war ich noch mehr auf mein Gefühl angewiesen, aber darin sah ich kein grosses Problem, sondern mehr eine Chance; ich musste mich nicht zum Sklaven irgendwelcher Zahlen machen und konnte vollkommen auf meinen Körper hören. Auf dem Rad fand ich ebenfalls recht schnell in meinem Rhythmus. Ich versuchte die erste Runde nicht zu schnell anzugehen, denn 180 Kilometer sind auch flach eine weite Strecke und ich würde meine Körner bei dem hier mittags auffrischenden Wind noch brauchen. Zudem wollte ich endlich auch mal einen guten Marathon in der dritten Disziplin anschliessen. So verlief die erste Runde fast nach Wunsch. Auf der Radstrecke war der lange Strandabschnitt bei jedem Passieren ein absolutes Highlight; das konnte man auch in den Gesichtern der Teilnehmer ablesen, die in dieser Phase des Rennens neben dem Wettkampf auch einen Blick für die Umgebung hatten. Verpflegungstationen gab es ungefähr alle 10 Kilometer. Um nicht zu dehydrieren versuchte ich regelmässig zu trinken und nahm abwechselnd Wasser und Gatorade zu mir. Die gereichten Getränke mischte ich dann in meiner Lenkerflasche mit etwas verdünntem Gel aus meiner zweiten Radflasche. Die Windschattenbox hielt ich wie gewohnt weitgehend ein, nur gegen Ende der erste Runde kam ich in eine etwas grössere Gruppe, in der regelkonformes Fahren kaum noch möglich war. Nach der nächsten Verpflegung liess ich sie ziehen und setzte mein Rennen ohne Gruppe fort. Übrigens erfuhr ich nach dem Rennen, dass ein Kampfrichter wohl genau diese Gruppe wenig später gut aufmischte und einige Strafen verteilte – richtig so! Doch auch jetzt war ich nicht ganz alleine. Einige andere fuhren ein ähnliches Tempo wie ich, so sah man sich unterwegs immer wieder – mal überholte der eine, dann der andere. Allerdings versuchten fast alle in meiner Nähe weitgehend regelkonform zu fahren. Nach der Hälfte der Strecke nahm ich dann meinen Verpflegungsbeutel auf und tauschte meine zweite Flasche gegen eine neue Flasche mit verdünntem Gel. Es lief bei mir immer noch alles sehr gut. Der Wind frischte wie erwartet etwas auf, doch noch störte mich das nicht weiter. Gefühlt kam der Wind aus Osten und somit bei 2/3 der Strecke mehr oder minder von vorn. Gleichzeitig brutzelte von oben die Sonne auf dem schattenlosen Kurs immer stärker auf uns herab. Ich erreichte inzwischen zum zweiten Mal den Hauptort San Miguel. Als es in Runde 3 ging, musste ich doch etwas kämpfen und fühlte mich etwas unwohl. Ich hatte merkliche Probleme meine Geschwindigkeit zu halten und auch die Aeroposition machte mir zunehmens Probleme. An Überholern konnte ich mich ebenfalls nur noch mit Mühe (regelkonform) festbeissen, doch ich kämpfte mich weiter durch. &lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQEfMQzzRII/AAAAAAAAFR0/ZwUhlAE4Z44/s1600/IMC2010_4.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="238" src="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQEfMQzzRII/AAAAAAAAFR0/ZwUhlAE4Z44/s320/IMC2010_4.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Karibikfeeling an der Radstrecke&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Offenbar zeigte das Wetter doch langsam seine Wirkung bei mir. Der Abschnitt bis zum Meer zog sich. Der Wind nervte so langsam, konnte der nicht auch mal wieder von hinten kommen? Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, mich wieder etwas zu fangen. Dann kam ich ans Meer. Den herrlichen Ausblick konnte ich kaum noch geniessen, zu sehr war ich gezeichnet vom Wettkampf. Hier kämpfte jetzt wirklich fast jeder alleine mit sich und dem Wind. Ich sehnte schon den Abschnitt durch den Busch herbei, auf dem mich der Rückenwind zur zweiten Wechselzone tragen würde. Doch dann ungefähr bei Kilometer 150 passierte es: ohne lange Vorwarnungen fand sich im nächsten Moment ein Teil meines Mageninhalts auf der Strasse wieder. Erklären konnte ich es mir nicht: war es die Hitze, die ich vielleicht doch nicht so gut verkraftete, oder doch irgendetwas an der Ernährung ..? Ich hielt jedoch nicht an, sondern fuhr weiter – bisher lief es einfach zu gut als dass ich jetzt Zeit verlieren wollte. Doch noch einige Male wiederholte sich das Spiel bis der Magen vermutlich nahezu ganz geleert war. Dann legte ich mich wieder auf den Aerolenker, um den Magen und Oberkörper ruhig zu stellen. Weitere Getränke ausser Wasser und auch meine übrigen Riegel widerstrebten mir. Ich entschloss mich nur mit Wasser bis zur (zum Glück nicht mehr ganz so weiten) zweiten Wechselzone zu fahren und mich dort etwas zu sammeln. Auf dem Rückenwindabschnitt zum Ort fand ich dann noch einen Fahrer, dessen Tempo ich halten konnte. So folgte ich ihm in sicherem Abstand: dranbleiben und nur nicht abreissen lassen, so war ich dann nicht ganz alleine mit meinem Leiden, hatte Ablenkung. Die Tatsache, dass ich einem anderen Athleten folgen konnte, baute auch wieder etwas auf. So langsam ging es mir auch besser. Kurz vor der Wechselzone schlüpfte ich wie üblich noch fahrend aus meinen Schuhen, stieg ab, griff meinen Wechselbeutel und rannte in das Zelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Laufen&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man kann nicht sagen, dass ich mir im Zelt Zeit liess, aber übertrieben schnell war ich auch nicht gerade. Ein Helfer cremte mich während des Umziehens mit Sonnencreme ein (das sollte leider nicht viel helfen, einen Sonnenbrand bekam ich trotzdem). Als ich dann meine Radsachen in den Beutel packen wollte, war ich irritiert: wo waren meine Radschuhe? Ich fragte einen Helfer, der gerade neben mir einen Beutel einräumte, doch der Helfer wirkte ratlos. Ich vermutete, dass die Schuhe unbeabsichtigt in den Beutel eines anderen Athleten gewandert waren, als ich gerade unaufmerksam war. Ich fragte ihn, wo denn nach dem Rennen die „Lost &amp;amp; Found“-Station wäre, dann lief ich los. Ich glaubte die Schuhe nie wiederzusehen. Erst nach dem Wettkampf wurde mir klar, dass ich die ja wie üblich am Rad hängen gelassen hatte .. ein weiteres Zeichen dafür wie sehr ich zu diesem Zeitpunkt „durch den Wind“ war. Die Stimmung hier im Stadtzentrum war auf jeden Fall der Hammer (und das sollte auch bis zum Ende meines Rennens so bleiben). Die Anfeuerung vom Publikum war der Wahnsinn und vor dem Einkaufzentrum spielte eine Kapelle karibische Rhythmen. Leider konnte ich das Spektakel nur zum Teil geniessen. Eigentlich wollte ich Uwe aus dem Nachbarverein einholen und mit ihm gemeinsam laufen; er hatte mit mir gewechselt und das Zelt nur kurz vor mir verlassen. Doch an Laufen war bei mir nicht zu denken – der Magen wollte nicht. So waren die ersten Kilometer eher ein &lt;i&gt;Walk &amp;amp; Run&lt;/i&gt;. Ich versuchte an den zahlreichen Aid Stations Cola zu trinken. Das half tatsächlich. Nach 4-5 Kilometern konnte ich wieder so halbwegs rennen. Nicht das Tempo, das ich gerne laufen wollte, aber zumindest ging ich nicht mehr. An sonstiger Nahrung futterte ich nur noch die kleinen Salzbrezeln und gelegentlich Erdnüsse. Alles Süsse .. Gels, Powerbars oder gar Gatorade .. widerstrebte mir; einmal versuchte ich ein Gel, daraufhin musste ich mich fast wieder übergeben. Mir war klar: nur auf Cola, Wasser und Salzbrezeln kann man keinen Marathon laufen. Da es aber nicht anders ging, lief ich, und lief, und lief .. . An den Verpflegungsstationen ging ich immer ein Stück: &lt;i&gt;lieber etwas langsamer unterwegs, dafür aber ausreichend mit dem was ich aufnehmen kann versorgt&lt;/i&gt; war meine Devise. Als ich nach ca. 14 Kilometern wieder zurück ins Stadtzentrum kam, hatte sich mein Magen beruhigt. Ich spielte mit dem Publikum und es machte mit .. und wie!!! Selbst einige Bekannte unter den Zuschauern erzählten mir nach dem Rennen wie toll die Stimmung bei meinem ersten Durchlauf gewesen war. So setzte ich meinem Lauf fort. Meine Halbmarathonzeit war ernüchternd, aber da war die lange Gehphase am Anfang und an den Verpflegungsstation enthalten, also wunderte mich das wenig. Ziel war es nun, den zweiten Teil etwas konstanter und somit schneller zu gestalten. Über dem Meer konnte man langsam die Sonne untergehen sehen. Es war wunderschön! Die Luft war nun auch nicht mehr ganz so heiss wie unter der Nachmittagssonne. Inzwischen war ich fleissig am Überholen und kam auf dem Weg zurück in Richtung Innenstadt annähernd an mein Wunschtempo heran. So rannte ich euphorisiert vielleicht etwas zu schnell durch die letzte Verpfegung vor dem Zentrum und nahm nicht ganz so viel auf wie vorher. Eigentlich dachte ich, da käme vor dem Zentrum noch eine Verpflegung. Doch auf diese wartete ich vergebens. Anstattdessen bekam ich Seitenstechen – eine eindeutige Mangelerscheinung. Wenn ich nicht schnell etwas bekommen würde, dann hätte ich ein richtige Problem. Die Seitenstechen zwangen mich schnell wieder zum Gehen. Das Zuschauerspalier wurde immer dichter, erkannten offenbar mein Leid und feuerten mich an. Ich wollte ihnen etwas zurückgeben und entsprechend weiterlaufen, aber ich war leer .. jeder Ansatz zu laufen brachte mich nur tiefer in mein Loch .. die Seitenstechen waren höllisch .. es ging nichts mehr. Irgendwann gab ich die Laufversuche auf und ging fortan etwas beschämt meinen Weg – Ziel war es nur noch irgendwie die nächste Verpflegung zu erreichen. Irgendwann kam sie dann und ich nahm was ging. Am Strassenrand sass eine ältere Frau. Ich hatte sie vorhin schon bemerkt und sie feuerte uns immer noch nun schon seit Stunden aus ihrem Stuhl an – ich bewunderte sich für ihr Durchhaltevermögen und ihren Enthusiasmus, den sie uns entgegenbrachte. Ich dankte ihr mit einem Lächeln und einem „Gracias“. Ein bisschen baute sie mich mit ihrem Eifer wieder auf. Etwas weiter sah ich meinen Zimmerkameraden Steffen ebenfalls gehen. Ich schloss zu ihm auf und unterhielt mich mit ihm. Er musste auch kämpfen – die Hitze nagte an ihm. Wir munterten uns gegenseitig auf, die Ablenkung tat gut. Wir verabschiedeten uns und ich lief weiter. Meine Seitenstechen waren zwar noch nicht ganz weg, aber es wurde besser. Dann holte ich einen anderen Teilnehmer unserer Reisegruppe ein. Auch mit ihm lief ich ungefähr einen Kilometer und lenkte mich noch etwas ab. Danach hatte ich mich entgültig gefangen und wurde umso schneller umso näher ich dem Ziel kam. Der Blick auf die Uhr war wie während des ganzen Marathon etwas deprimierend, weil es immer später wurde und ich eine Wettkampf- und Laufzeit sah, zu der ich ursprünglich schon längst im Ziel sein wollte. Zumindest konnte ich auf eine Gesamtzeit unter 12 Stunden hoffen und auch die Marathonzeit hätte schlimmer sein können. Inzwischen war es dunkel geworden. Einige Läufer hatten Lichter auf dem Kopf gespannt. Der Rest musste sich mit Strassenbeleuchtung zufrieden geben. Auf dem Weg zwischen einem Laternenschein zum nächsten konnte man kaum noch jemanden erkennen, so wurden die Gespräche zwischen den Athleten seltener. Auffällig war nur, dass sich inzwischen einige Pärchen gefunden hatten, die nun gemeinsam liefen. In Gedanken liess ich den Wettkampf Revue passieren und freute mich auf den Zieleinlauf - wie der wohl sein würde? Viel konnte ich vom Zielbereich auf meinen bisherigen Runden nicht sehen. Ob noch viel Publikum da sein würde? An der letzten Verpflegung trank ich nochmal: ich wollte nicht wieder so einen Einbruch wie in der Vorrunde erleben. Nochmal Kleidung zurecht gerückt und auf dem Laufstil geachtet, dann ging es in den Zielkanal. In mehreren Reihen stand das Publikum immer noch dicht gedrängt. Einige Zuschauer strecketen die Hände in den Innenraum. Ich liess es mir nicht nehmen, lief in Schlangenlinien von den rechten Seite zur linkten Seite und klatschte so viele Hände wie möglich ab – ein kleines Dankeschön meinerseits für die tolle Unterstützung während des ganzen Wettkampfs. Gemeinsam mit einem anderen Athleten lief ich auf die Zielrampe hinauf und dann hörten wir die magischen vier Worte: „&lt;i&gt;&lt;b&gt;YOU are an Ironman!&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zielverpflegung war sehr gut. Besonders lecker schmeckte mir die Pizza, von der ich mir nicht nur ein Stück genehmigte. Auch alles andere Organisatorische liess wenig Wünsche offen. Ich hatte zugebenermassen nach meinen Erfahrungen bei anderen Wettkämpfen mit viel mehr organisatorischen Unzulänglichkeiten gerechnet, doch hier hat man es geschafft innerhalb kurzer Zeit eine tolle und gut organisierte Veranstaltung auf der Insel zu etablieren. Da kann man nur den Hut ziehen. Verbesserungspotential gibt es immer (bspw. wäre echtes Iso anstatt dieser Gatorade-Plörre wünschenswert), aber das soll den guten Gesamteindruck nicht schmälern. Ein toller Triathlon - &lt;i&gt;viva Mexico&lt;/i&gt; –&lt;i&gt; muchas gracias Cozumel&lt;/i&gt;!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-1707747435247392671?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/1707747435247392671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=1707747435247392671&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1707747435247392671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1707747435247392671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/12/ironman-cozumel-2010.html' title='Ironman Cozumel 2010'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TQEdlsaEdpI/AAAAAAAAFRw/wzpAhLsUHj0/s72-c/IMC2010_3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-3832217142147136363</id><published>2010-11-18T23:44:00.000+01:00</published><updated>2010-11-18T23:44:45.076+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><title type='text'>Street trials riding</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es hat zwar nichts mit Ausdauersport zu tun, aber das Sportgerät ist doch ähnlich und die Bilder sind schön anzuschauen.&lt;/div&gt;&lt;object height="385" width="640"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cj6ho1-G6tw?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Cj6ho1-G6tw?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-3832217142147136363?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/3832217142147136363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=3832217142147136363&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3832217142147136363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3832217142147136363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/11/street-trials-riding.html' title='Street trials riding'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-8605740317325020228</id><published>2010-11-14T19:22:00.002+01:00</published><updated>2010-11-14T19:56:03.670+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><title type='text'>7000er-Marke geknackt!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wieder ist eine Marke geknackt! Diesmal ist die &lt;b&gt;7000-Jahreskilometer&lt;/b&gt;-Grenze mit dem Rad überschritten, dabei sind die Runden auf dem Spinningbike noch gar nicht mitgezählt. Dafür sind bei den Jahreskilometern sind so exquisite "Touren" wie der &lt;i&gt;&lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/05/mein-ironman-lanzarote-2010.html"&gt;Ironman Lanzarote&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;, der &lt;i&gt;&lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/06/radsport-klassiker-im-dreilandereck.html"&gt;Dreiländergiro&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; und meine &lt;i&gt;&lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/08/trailtransalp-karwendel-monte-grappa.html"&gt;Transalp vom Karwendel zum Monte Grappa&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; dabei. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wäre ich Luftlinie nach Osten gefahren, dann wäre ich kurz vor Peking, nach Süden wäre ich schon über die Grenze nach Namibia gefahren. Nach Westen hin hätte ich New York und Washington weit hinter mir gelassen und würde inzwischen durch die Kornkammer Nordamerikas radeln. Ein Radprofi würde über diese Kilometerzahl vermutlich nur müde schmunzeln, ich als Freizeitradfahrer freue mich trotzdem die Marke mal geknackt zu haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-8605740317325020228?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/8605740317325020228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=8605740317325020228&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/8605740317325020228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/8605740317325020228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/11/7000er-marke-geknackt.html' title='7000er-Marke geknackt!'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-8671111460017083458</id><published>2010-11-08T00:21:00.002+01:00</published><updated>2010-11-15T23:16:29.834+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Kraftausdauer am Königstuhl (mit Update)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei meiner Trainingseinheit heute hatte ich mal wieder eine "Begegnung der anderen Art". Eigentlich gar nicht so ungewöhnlich, für mich aber eine Premiere und situationsbedingt doch etwas dramatisch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf dem Plan stand ein Koppeltraining: Radfahren und im Anschluss Laufen. Da die Wettervorhersage Regen angekündigt hatte und es draussen den ganzen Tag nass und kalt war, entschloss ich mich bei meiner Radrunde nicht zu weit zu fahren und mehr qualitativ zu trainieren. Hierzu fuhr ich mehrere Male &lt;b&gt;Kraftausdauer &lt;/b&gt;auf den &lt;i&gt;Königstuhl&lt;/i&gt;, jeweils immer über eine andere Auffahrt. Zuerst ging es von der Westseite über den &lt;i&gt;Speyerer Hof&lt;/i&gt; und den &lt;i&gt;Unteren Sankt-Nikolaus-Weg&lt;/i&gt; zu den &lt;i&gt;Drei Eichen&lt;/i&gt;. Über &lt;i&gt;Gauangeloch &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;Bammental &lt;/i&gt;ging es dann zur östlichen Auffahrt über &lt;i&gt;Waldhilsbach &lt;/i&gt;durch den dichten Wald zum &lt;i&gt;Kohlhof&lt;/i&gt;.&amp;nbsp; Durch die Bäume zogen schon bei der ersten Auffahrt leichte Nebelschwaden. Richtig hell wurde es heute sowieso nicht, dunkle Wolken legten einen grauen Schleier über die Landschaft. Als ich die zweite Auffahrt&amp;nbsp; abgeschlossen hatte, den &lt;i&gt;Kohlhof &lt;/i&gt;und den Turm &lt;i&gt;Posselslust&lt;/i&gt; hinter mir gelassen hatte, passierte es dann. Im rechten Augenwinkel konnte ich durch das Geäst zwei dunkle Schatten beobachten wie sie sich schnell der Strasse näherten. Ich vermutete zwei Rehe, war mir so etwas auf meinen Touren durch die Heidelberger Wälder doch schon häufiger vorgekommen. Würden sie und ich Kurs und Tempo beibehalten würde es zwangsläufig zur Kollision kommen, so bremste ich schon mal leicht an. Plötzlich tauchten vor den 2 Schatten aus einer Kuhle weitere dunkle Schatten auf und sprangen im nächsten Moment auf die Strasse. Da sah ich erst, dass es sich nicht um Rehe, sondern um ausgewachsene Wildschweine handelte. Gerade rechtzeitig kam ich noch zum Stehen. Nur wenige Meter vor mir rannten laut grunzend ca. 8-10 in einem Affentempo über die Strasse. Das laute Grunzen empfand ich in diesem Moment als Warnsignal - für mich oder den Rest der Rotte - das war mir nicht ganz klar. Zum Glück fühlten sie sich von mir offenbar nicht weiter bedroht, denn kurz darauf war die ganze Rotte hinter dem nächsten Busch auf der anderen Strassenseite verschwunden und stürmte durch das Laub unüberhörbar weiter den Berg hinunter. Hätte eines der Schweine mich anvisiert, hätte ich bei deren Geschwindigkeit sicher keine Fluchtmöglichkeit gehabt. Ein ausgewachsenes Wildschwein kann bis zu 50 km/h schnell laufen - so schnell hätte ich es sicher nicht geschafft das Rad zu wenden und in die entgegengesetzte Richtung zu flüchten. Ich machte nun schnell, dass ich weiterkam. Die letzte Auffahrt zum &lt;i&gt;Königstuhl &lt;/i&gt;machte ich dann über die nördliche Auffahrt von der &lt;i&gt;Heidelberger Altstadt&lt;/i&gt; aus bis hinauf auf den &lt;i&gt;Königstuhl&lt;/i&gt;. Das sollte dann für das Radfahren heute reichen, nach ca. 2 1/2 Stunden war ich zuhause und schloss dann noch eine Laufeinheit an. Das Laufen ging überraschend gut, nach dem Kraftausdauertraining hätte ich etwas "schwerere" Beine erwartet, doch es lief sich von Beginn an sehr flüssig.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Insgesamt war das wieder eine sehr guter Trainingstag. Leider musste ich heute abend mit Bedauern lesen, dass einer der grössten Ausdauersportler unserer Zeit, &lt;b&gt;Haile Gebrselassie&lt;/b&gt;, beim New Yorker Marathon verletzungsbedingt austeigen musste und nach dem Rennen seinen Rücktritt aus dem Profisport erklärte. Über Profisportler und ihre Leistungen besonders in Grenzbereichen kann man geteilter Meinung sein. Haile Gebrselassie ist aber auf jeden Fall durch seine positive Ausstrahlung und durch sein soziales Engagement in seinem Land eine Bereicherung für die Szene gewesen und für viele ein Vorbild. Auch wenn seine ganz grosse Zeit vielleicht schon vorbei ist, hätte ich ihm trotzdem einen besseren Abschluss seiner Karriere gewünscht. Ein grosser Sportler tritt heute ab - mein Respekt ist ihm auf jeden Fall sicher und ich wünsche ihm, dass er auch weiterhin als Privatmann ähnlich erfolgreich am Aufbau seines Landes mitarbeiten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Update 15.11.2010&lt;/i&gt;:&amp;nbsp; Haile hat jetzt den Rücktritt von Rücktritt erklärt und wird seine Karriere doch fortsetzen. Geplant sind wohl Starts in Tokio und bei den Olympischen Spielen 2012 in London. So kann er vielleicht doch noch seiner Karriere ein krönendes oder zumindest ordentliches Ende geben und wir haben die Möglichkeit noch etwas länger diesen herausragenden Sportler auf der Marathonszene zu erleben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-8671111460017083458?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/8671111460017083458/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=8671111460017083458&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/8671111460017083458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/8671111460017083458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/11/kraft-bolzen-am-konigstuhl.html' title='Kraftausdauer am Königstuhl (mit Update)'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-4906011579781854934</id><published>2010-10-21T23:08:00.000+02:00</published><updated>2010-10-21T23:08:45.109+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Guerilla Running @ Heidelberg</title><content type='html'>1,609344 Kilometer sind eine Meile. Wer mal ausprobieren wie schnell er die Rennen kann, der hat jetzt die Möglichkeit dazu. Am 25. Oktober - also nächsten Montag - findet in Heidelberg die &lt;b&gt;&lt;a href="http://mzungofire.blogspot.com/p/mzungo-mile.html"&gt;Mzungo Mile&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; statt. Gelaufen wir auf einer meiner Hausstrecken &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_5iJ3uK2J0wo/TLz_JZDI9fI/AAAAAAAADGo/3uksxn0m8qA/s800/mzungomileheidelberg.JPG"&gt;zwischen Bismarckplatz und alter Brücke&lt;/a&gt;. Aber Obacht: mit Baumaschinen, Absperrungen, Verkehr und allerhand Touristen ist zu rechnen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeit:&amp;nbsp; 18:30 Uhr&lt;br /&gt;Start: Theodor-Heuss Brücke&lt;br /&gt;Ziel:&amp;nbsp; Karl-Theodor Brücke (= Alte Brücke)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Strongman-Run war gestern&lt;/i&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-4906011579781854934?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/4906011579781854934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=4906011579781854934&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4906011579781854934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/4906011579781854934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/10/guerilla-running-heidelberg.html' title='Guerilla Running @ Heidelberg'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6269590464270236844</id><published>2010-10-11T18:56:00.000+02:00</published><updated>2010-10-12T13:11:44.662+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>München Marathon 2010: lebe den Moment</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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Wie bisher berichtet lief die Vorbereitung recht gut. Mein letztes Intervalltraining am vergangenen Mittwoch fiel mir dann aber doch etwas schwerer als erwartet. Donnerstag morgen realisierte ich langsam, dass etwas nicht stimmte und ich entschied mich kurzfristig den kleinen geplanten Lauf zu streichen. Nach vielen Jahren Ausdauersport habe ich ein gewisses Feingefühl meinen Körper entwickelt. Es dauerte nicht lange, da bemerkte ich in meinem Hals ein leichtes Kratzen. Aus Vermutung wurde schnell Gewissheit und schon bald begann die Nase zu laufen - ich hatte mir eine Erkältung eingefangen. Alles weitere Training war damit hinfällig geworden: ich gehöre zu den Leuten, die bei Erkältung allzu anstrengenden Sport vermeiden. Nicht nur, dass man bei weiterem anstrengenden Sport die Krankheiten verschleppen kann, auch nimmt man damit ein viel höheres Gesundheitsrisiko in Kauf. Das Thema persönliche Bestzeit war damit für München schnell abgehakt. Lange überlegte ich mir, ob ich den Lauf überhaupt unter den gegebenen Umständen machen sollte; anreisen würde ich auf jeden Fall, denn das Hotel war gebucht und ein schönes Wochenende in München könnte man auf jeden Fall haben. Freitag und Samstag wäre ich angeschlagen wie ich war wohl nicht an den Start gegangen. Sonntag morgen war die Atmung frei, deshalb entschied ich mich zu laufen. Mein Ziel war einfach nur "Ankommen", auf Bestzeit zu laufen wäre viel zu riskant gewesen. Nachdem ich schon die Marathons in Berlin, Köln, Hamburg und Frankfurt gefinisht hatte, fehlte mir nur noch München in der Liste der 5 grössten deutschen Marathons; wenn ich den finishen würde, dann hätte ich doch auch schon ein schönes Ziel erreicht. Ausserdem wollte ich einmal durch das Marathontor in das Olympiastadion. Laufen wollte ich also „nur“ in einem Wohlfühltempo, dass mich nicht zu sehr stresste. Mir war recht unklar, was das letztendlich für eine Geschwindigkeit sein und wie die Zielzeit aussehen würde, ich vermutete etwas zwischen 3:40 und 4 Stunden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;Am Wettkampftag war herrliches Herbstwetter: die Sonne schien bei morgentlichen Temperaturen im unteren zweistelligen Bereich, Laub segelte durch die Sonnenstrahlen goldgelb und braun auf die Strasse herab. Nur das Gras des Olympiaparks war immer noch saftig grün. Vom Olympiastadion hatten wir noch etwa 1,5 Kilometer zum Start zu gehen, die Athleten sortierten sich dort in die 2 Startgruppen ein. Am Start war mir doch noch etwas mulmig: war das wirklich eine gute Entscheidung heute zu laufen? Ich fühlte mich nicht mehr krank, also war die Entscheidung gefühlsmässig richtig. Dann der Start, die ersten Schritte fielen mir leichter als gedacht. Ich versuchte meinen Rhythmus zu finden, ohne zu überzocken. Vorne entschwand so langsam der 3-Stunden-Tempomacher mit seinem roten Ballon. Ursprünglich wollte ich mich an diesen halten, nun musste ich erst schauen, welches Tempo ich laufen konnte. Mein Kilometerschnitt pendelte sich schnell bei ca. 4:30 Minuten pro Kilometer ein. Anstatt dem roten Ballon tanzte nun vor mir der gelbe Ballon für 3:15 Stunden herum. Das war wesentlich schneller als ich erwartet hatte und würde eine Zeit weit unter 4 Stunden bedeuten. Ich wollte mich aber jetzt noch nicht auf diese Zeit festlegen - die Gesundheit ging vor und ich würde einfach nach Gefühl weiterlaufen, egal was für eine Zeit rauskommen würde – „Ankommen ist alles“ mahnte mich immer wieder meine innere Stimme. Das lockere, wenig ambitionierte Laufen machte Spass. Der längere Abschnitt durch den Englischen Garten wirkte auf mich fast mehr wie ein Lauftreff im Park und nicht wie ein Wettkampf. Bei der Halkbmarathonmarke fühlte ich mich noch deutlich besser als 1 Jahr zuvor in Frankfurt, von Müdigkeit noch keine Spur. Etwas später Kilometer nahm ich dann doch kurzzeitig etwas raus, weil ich das Gefühl hatte, es könnte für meinen Gesundheitszustand vielleicht doch etwas schnell sein. Kurz darauf fühlte ich mich aber schon wieder besser und ich lief wieder im ursprünglichen Tempo. Schon weit jenseits der 30-Kilometer-Marke fühlte ich mich immer noch relativ gut und zog an anderen Läufern vorbei. Immer mehr Leute blieben gezeichnet vom Wettkampf am Rand der Strecke stehen oder gingen. Mir kam es fast vor als würde ich fliegen; mein Laufstil erschien mir immer noch locker. Ungefähr bei Kilometer 35 fand ich eine Begleiterin mit der ich die nächsten Kilometer gemeinsam laufen sollte. So langsam wurde es warm und es kam dann auch die Zeit, zu der einem die Strecke zwischen den einzelnen Verpflegungsstellen etwas länger als am Anfang vorkam. Meine Laufpartnerin und ich wechselten wenig Worte, doch wenn einer mal an den Verpfelgungsstellen oder unterwegs zu sehr trödelte, kamen gleich aufmunternde Worte vom anderen - das war einer dieser Momente, die diesen Sport so spannend machen: jeder kämpft seinen eigenen Kampf, doch wenn es einem nicht so gut geht, dann sind andere da, die einem weiterhelfen. Einige Male zeigte meine Laufpartnerin schwache Momente, bei denen es schien als würde sie gleich stehenbleiben. Doch sie zeigte Willen und vielleicht auch angetrieben von mir, kämpfte sie sich immer wieder heran. Ungefähr bei Kilometer 39 machte ich den Fehler, dass ich einen der Streckenposten fragte, ob noch eine Verpflegungsstation käme - in der Mittagshitze hätten wir beide vor dem Zieleinlauf doch noch gerne mal etwas gehabt. Als Antwort kam ein überzeugendes "nein, leider nicht". Diese Antwort entsprach nicht dem was wir erwartet hatten und es zog uns beide mental etwas runter. Erst sie, dann als sie sich gerade wieder aufraffte mich. Mein Wille war gebrochen und und ich sagte mir, dass doch ich sowieso schon viel besser war als ich noch am Start gehofft hatte. So liess ich mich etwas hängen und als meine Laufpartnerin es gerade nicht bemerkte, verringerte ich mein Tempo. Als dann doch noch eine Verpflegung kam, war mein mentales Loch zwar überstanden, doch meine Laufpartnerin hätte ich nur noch mit grosser Anstrengung wieder einholen können, was ich auch jetzt auf den letzten Kilometern nicht mehr wagen wollte. So legte ich den letzten Abschnitt alleine zurück. Etwa 1500 Meter vor dem Ziel schallte aus den Lautsprechern die gerade aktuelle Single von Christina Stürmer. Eine gute Songwahl, der Text passte, es war als für sie das Lied gerade nur für mich singen:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;"&lt;i&gt;.. Wir laufen durch die Straßen&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;in einer bewegten Welt&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;und jeden Tag seh'n wir aufs neue&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Es ist jede Sekunde die zählt&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Atme ganz tief ein&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Wir leben den Moment&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;mitten drin im Leben&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;und die Endorphine spiel'n verrückt&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Das mitten im Moment&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;dafür alles geben,&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;uns hält nichts mehr zurück...&lt;/i&gt;"&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoPlainText" style="text-align: justify;"&gt;Die Wege waren nun gesäumt von Publikum. Neben uns tauchte das Olympiastadion auf. Unser Weg führte uns noch etwas aussen herum. Vor dem Marathontor wartete nochmal eine grössere Menschenmenge, dann ging es hinein in das Stadion. Im Tor war eine Lichtanlage aufgebaut und Musik dröhnte aus den Lautsprechern. In der Luft lag Nebel, schemenhaft konnte ich Photographen auf der Seite erkennen. Dann ging es raus auf die Laufbahn in das Stadionrund. Ich suchte meine beiden treuen Begleiter, doch es waren zu viele Menschen – teilweise bis auf die oberen Ränge - es war schwer hier jemanden zu finden. Also genoss ich die einzigartrige Runde im Stadionrund: ich freute mich, dass ich es bis hierher trotz der gesundheitlichen Probleme geschafft hatte. Und dann auch noch mit einer Zeit von 3:18 Stunden, ohne mich gross zu verausgaben – manch einer wäre froh, wenn er diese Zeit überhaupt mal erreichen würde! Vielleicht war es ganz gut so wie es gekommen ist. Lieber ein schöner Lauf mit Spass, als bis zum Äussersten angestrengt und dann das Ziel doch um wenige Sekunden verfehlt zu haben. Auf jeden Fall war das ein Lauf, an den ich gerne zurückdenken werde.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6269590464270236844?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6269590464270236844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6269590464270236844&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6269590464270236844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6269590464270236844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/10/munchen-marathon-2010-lebe-den-moment.html' title='München Marathon 2010: lebe den Moment'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-351784996373840833</id><published>2010-10-03T18:00:00.002+02:00</published><updated>2010-10-03T18:04:56.778+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Woche 5 der Marathonvorbereitung: letzter Feinschliff</title><content type='html'>Der Renntag naht. In der vergangenen Woche habe ich wie geplant die Trainingsumfänge heruntergefahren. Dafür war das Tempo im Schnitt höher als in den Vorwochen; Wochenziel war es, sich an das geplante Wettkampftempo zu gewöhnen. Während der kürzeren Einheiten gelang mir das recht gut. Die langen Läufe in der bisherigen Vorbereitung waren konditionell ebenfalls kein Problem. Aber ob ich das Tempo und die längere Distanz im Wettkampf in Einklang bringen und auch halten kann, da bin ich mir noch nicht so sicher. Aber eine Unsicherheit gehört immer dazu, schliesslich sind wir keine Maschinen. Und letztendlich ist der Lauf dieses Mal mit "nur" 6 Wochen spezifischer Laufvorbereitung auch sowas wie ein Experiment. Die Motivation stimmt auf jeden Fall: die Form ist annähernd so wie ich es gehofft habe, von gesundheitlichen Problemen blieb ich bisher verschont und ich freue mich einfach auf diesen für mich neuen Lauf - was will man mehr? Hoffen wir das es bis nächsten Sonntag so bleibt. In Summe sind nochmal 69 Wochenlaufkilometer zusammen gekommen. Interessant war dabei vorallem der Lauf gestern abend, als ich mangels Zeit den Tag über meinen Trainingslauf nahe der Mitternachtsstunde absolvierte. So manch ein Samstagabend-Ausflügler schaute da doch etwas verdutzt, als ich an ihm vorbeiflitzte. &lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/RdjPcAOoMVI/AAAAAAAAABI/F2Pnc00vqoQ/s1600/smilie.gif" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-351784996373840833?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/351784996373840833/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=351784996373840833&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/351784996373840833'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/351784996373840833'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/10/woche-5-der-marathonvorbereitung.html' title='Woche 5 der Marathonvorbereitung: letzter Feinschliff'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/RdjPcAOoMVI/AAAAAAAAABI/F2Pnc00vqoQ/s72-c/smilie.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-5988311357182129216</id><published>2010-10-01T18:54:00.002+02:00</published><updated>2011-12-31T15:53:25.194+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkampfvorbereitung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><title type='text'>Tyrannei des Augenblicks</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gerade vor Saisonhöhenpunkten richtet sich die eigene Aufmerksamkeit immer wieder verstärkt auf die &lt;i&gt;richtige Ernährung&lt;/i&gt; und das &lt;i&gt;richtige Gewicht&lt;/i&gt;. „Das richtige Gewicht“ ist relativ: manch einer probiert vorher nochmal verschiedene Diäten aus und hungert sich so auf ein Minimalgewicht herunter. Oder man versucht die körpereigenen Speicher zu einem idealen Verhältnis zu bringen (bspw. bei der Saltindiät – wer mehr darüber lesen möchte, dem sei die Lektüre von &lt;a href="http://www.greif.de/"&gt;Greif&lt;/a&gt; empfohlen). Auch ich habe in dem Bereich schon so manches Experiment gemacht, doch Mensch wäre nicht Mensch, wenn er nicht aus Fehlern lernen würde. So bedeuten die richtige Ernährung und das richtige Gewicht für mich aktuell: gesund und ausgewogen ernähren (Obst und Gemüse) sowie das Gewicht durch weitgehenden Verzicht auf süsse Leckereien etwas zu verringern. Das ist auch viel einfacher umzusetzen als sich neben dem Trainingsplan noch um einen weiteren ausgeklügelten Ernährungsplan zu kümmern. Nur dumm, wenn das Umfeld da manchmal nicht mitspielt. Wenn man in so einer Phase beispielsweise häufig bei Anlässen oder Essen ist, wo die Verführung gross ist (Höchststrafe ist vermutlich ein Wettkampf ein Heiligabend – das gibt es!), wenn in den Wochen zuvor noch unzählige Weihnachtsfeiern zu bewältigen sind. Aber auch mir machen es die Kollegen aktuell nicht gerade einfach. Von dem übrig gebliebenen Geld unseres letzten Abteilungsausflugs wurden ein paar Haribo Snackboxen gekauft, bei denen sich jeder Kollege bedienen kann. Als ob das für mich in der Phase meiner süssen Askese nicht schon Strafe genug wäre, so stehen diese Boxen auch noch auf meinem Nachbartisch. Mein Versuch gestern eine der Boxen an einem anderen Platz zu platzieren ist nach kurzem gescheitert: manche Kollegen fühlten sich durch die exponierte neue Position der Boxen so sehr verführt, so dass die Weingummis inzwischen wieder an ihrem altem Platz stehen. Der preußische Geschichtsschreiber und Hofrat Friedrich Förster (1792 - 1868) sagte mal: "&lt;i&gt;Aszese ist der Kampf gegen die Tyrannei des Augenblicks&lt;/i&gt;". Wie recht er doch hatte! Ich komme auch noch zu meinem Spass auch wenn die Boxen in einer Woche vielleicht schon leer sind. Wenn ich beim Marathon Spass habe und im Ziel mit einer ordentlichen Zeit einlaufe, dann hat sich das alles gelohnt!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-5988311357182129216?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/5988311357182129216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=5988311357182129216&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5988311357182129216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5988311357182129216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/10/tyrannei-des-augenblicks.html' title='Tyrannei des Augenblicks'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6889810934882890482</id><published>2010-09-26T22:36:00.001+02:00</published><updated>2010-09-26T22:36:37.492+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Woche 4 der Marathonvorbereitung: noch 2 Wochen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Woche war noch eine kleine Steigerung bei den Laufumfängen geplant. Nachdem es zwischendurch doch etwas mühsam ging, habe ich wieder 2 Schwimmeinheiten eingebaut (6100 Meter). Gesamt wurden es dann aber immer noch 89 Wochenkilometer; mehr als 2 Marathons - eine Entfernung an Luftlinie weit über Frankfurt oder Stuttgart hinaus. Mancheiner läuft das an einem Tag, aber seltener in dem Tempo.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In den nächsten zwei Wochen gehen die Umfänge wieder runter, damit ich für den Marathon fit bin. Jetzt habe ich das schon unzählige Male durchgespielt, aber das richtige Rezept für diese "Taperingphase" fehlt mir immer noch. Vielleicht habe ich es ja auch schon gefunden, aber diese Wochen so kurz vor dem Wettkampf sind immer von einer gewissen Unsicherheit begleitet. Deshalb muss man immer ganz besonders aufpassen, dass man sich nicht spontan zu Fehlern bei der Ernährung oder auch im Training hinreissen lässt. Diesmal ist es vielleicht einfacher, weil ich ohne ehrgeizige Zielvorgaben den Marathon doch etwas entspannter angehen kann.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6889810934882890482?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6889810934882890482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6889810934882890482&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6889810934882890482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6889810934882890482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/09/woche-2-der-marathonvorbereitung-noch-2.html' title='Woche 4 der Marathonvorbereitung: noch 2 Wochen'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-6476656849206159098</id><published>2010-09-19T17:06:00.014+02:00</published><updated>2010-09-19T17:36:28.284+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Woche 3 der Marathonvorbereitung: Halbzeit</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;div style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;Die Hälfte meines Marathonplans ist geschafft. Wie letztes Jahr habe ich als kleinen Leistungstest den langen 33 Kilometerlauf heute zum &lt;b&gt;Kraichgaulauf&lt;/b&gt; nach Sinsheim-Rohrbach verlegt. Über den Sinn eines solchen profilierten Laufs in der Vorbereitung auf einen flachen Marathon kann man sicher streiten. Für mich ist dieser Lauf nach wie vor einer der schönsten Läufe, die ich kenne. Und die 33-Kilometer-Strecke eignet sich hervorragend für einen langen Lauf mit Verpflegung und sogar unter Wettkampfbedingungen.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TJYtZqVrsuI/AAAAAAAAFKY/-LwfoQ23_1g/s1600/KGL2010.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TJYtZqVrsuI/AAAAAAAAFKY/-LwfoQ23_1g/s320/KGL2010.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;HF-Kurve und Profil beim Kraichgaulauf&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Lauf ist für mich alle mal motivierender als bspw. der flache aber relativ uninteressante Halbmarathon im Rahmen des Baden-Marathon in Karlsruhe, den ich auch einmal gemacht habe. Ich baue den Lauf im Kraichgau auch gerne als eine Art &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrtspiel"&gt;Fahrtspiel-Training&lt;/a&gt; im Bereich der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anaerobe_Schwelle"&gt;anaeroben Schwelle&lt;/a&gt; in meine Trainingspläne ein - das absolviere ich eben nur im Rahmen eines Wettkampfs. Im Gegensatz zum Vorjahr, wo ich noch etwas mehr Zeit bis zum Marathon hatte, hielt ich mich heute mit dem Tempo etwas zurück und liess mich auch nicht auf irgendwelche Positionskämpfe ein. Trotzdem war ich nur wenig langsamer als damals, das lässt hoffen. Vorallem fühlte ich mich im Ziel noch deutlich frischer. Nach nur 3 Wochen gezielter Marathonvorbereitung scheine ich auf einem ähnlichen Niveau wie vergangenes Jahr nach wesentlich mehr Vorbereitungszeit angekommen zu sein. Demnach war der Test für mich erfolgreich. Die Woche lief was das Lauftraining anging insgesamt sowieso relativ rund: es gab endlich mal keine grösseren Wehwehchen, die Beine haben sich offenbar an die Laufbewegungen gewöhnt. Gesamtumfang diese Woche: 83 Kilometer (mit einigen Höhenmetern), dazu noch wenig Schwimmen als Ausgleich.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-6476656849206159098?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/6476656849206159098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=6476656849206159098&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6476656849206159098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/6476656849206159098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/09/woche-3-der-marathonvorbereitung.html' title='Woche 3 der Marathonvorbereitung: Halbzeit'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TJYtZqVrsuI/AAAAAAAAFKY/-LwfoQ23_1g/s72-c/KGL2010.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-7617855649600335078</id><published>2010-09-13T22:09:00.000+02:00</published><updated>2010-09-13T22:09:06.486+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Videos vom Transalpine-Run 2010</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich wollte ich letzte Woche ja durch die Alpen laufen, doch leider hat sich kein passender Laufpartner - geplant war eigentlich eine Laufpartnerin - gefunden. Vielleicht habe ich für 2011 ja mehr Erfolg. Dafür waren einige andere Bekannte wie unser Vereinslauftrainer Mario, mein MTB-Transalp-Guide 2008 Rainer und Astrid, die ich beim Allgäu-Ultratrail kennengelernt habe, beim &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.transalpine-run.com/"&gt;Transalpine-Run 2010&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; dabei. Alle sind sie mit sehr guten Endergebnissen im letzten Etappenort Sexten in den Dolomiten angekommen. Aber was bedeuten da schon Ergebnisse? Wer das Rennen schafft, hat schon mit seinem Finish den höchsten Respekt verdient! Die Video-Zusammenfassungen gibt es &lt;a href="http://www.youtube.com/user/transalpinerun"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-7617855649600335078?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/7617855649600335078/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=7617855649600335078&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7617855649600335078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/7617855649600335078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/09/videos-vom-transalpine-run-2010.html' title='Videos vom Transalpine-Run 2010'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-3295466957833964372</id><published>2010-09-12T23:41:00.003+02:00</published><updated>2010-09-12T23:43:27.827+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Woche 2 der Marathonvorbereitung: langsam geht es aufwärts</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die zweite Woche der Marathonvorbereitung ist geschafft. Den geplanten Trainingsumfang konnte ich leider nicht umsetzen. Dienstag ging es erstmals seit Monaten wieder auf die Bahn. Schon beim vierten 2000-Meter-Intervall merkte ich wie meine Wade langsam zu machte. Nach dem fünften Intervall brach ich ab und trabte langsam heim. An der Ernährung ist dieser Tage wenig auszusetzen, deshalb liegt die Vermutung nahe, dass die Probleme ursächlich mit den doch relativ schnell gesteigerten, höheren Laufumfängen zusammenhängen. Die Regenerationsmassnahmen im Anschluss an meine Bahneinheit brachten nur temporär Besserung. Schon beim nächsten Dauerlauf am Donnerstag machten sich die Waden wieder bemerkbar. Anstatt das Training wie geplant fortzusetzen, wechselte ich an den Folgetagen die Disziplin und trainierte auf dem Rad. Es ärgerte mich zwar schon das ich meinen langen Lauf als Schlüsseleinheit für diese Woche nicht machen konnte, dafür war ich heute beim Laufen schmerzfrei. Von daher bin ich rückblickend mit der Entscheidung 2 Tage in den Sattel zu wechseln ganz zufrieden. Auch zeigt das Training im Vergleich zur &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/09/beginn-der-marathonvorbereitung.html"&gt;Vorwoche&lt;/a&gt; langsam Wirkung. Gefühlt sind die Bewegungsabläufe flüssiger und die Läufe nun weniger anstrengend. So stehen als Wochenergebnis 59 Laufkilometer sowie als Ergänzung 136 Kilometer auf dem Rad zu buche. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-3295466957833964372?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/3295466957833964372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=3295466957833964372&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3295466957833964372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/3295466957833964372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/09/woche-2-der-marathonvorbereitung.html' title='Woche 2 der Marathonvorbereitung: langsam geht es aufwärts'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-5400977255798391015</id><published>2010-09-06T23:05:00.000+02:00</published><updated>2010-09-06T23:05:13.942+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Training'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Beginn der Marathonvorbereitung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Sommerpause ist vorbei. Inzwischen habe ich auch ein Zwischenziel für den Herbst in Form eines Marathons im Oktober definiert. "Zwischenziel" deswegen, weil danach vermutlich noch eine längere Distanz kommt. Für's erste wird aber erstmal für den &lt;b&gt;Herbstmarathon &lt;/b&gt;trainiert. Mein Trainingsplan steht. In der vergangenen Woche musste ich noch mit Anfangsschwierigkeiten kämpfen. Neben den &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/09/wiedereinstieg-ist-schwer.html"&gt;Problemen mit den Schuhen&lt;/a&gt; war das auch ganz schön Muskelkater. Trotzdem sind 43 Laufkilometer zusammengekommen. Die fehlenden Laufeinheiten habe ich durch ein Touren mit dem Rad ersetzt, um meine Muskeln und Bänder nicht gleich in Woche 1 zu überfordern. Die konditionellen Grundlagen sind zum Glück schon da, so kann ich - sobald sich der Körper wieder an die Laufbewegung gewöhnt hat - mit dem spezifischen Maratontraining einsteigen. Im Vergleich zu den Vorjahren habe ich dieses Mal in meinen Plan mehr Alternativtraining - Schwimmen, Radfahren oder Stabi - eingebaut. Das reine Marathontraining der vergangenen Jahre empfand ich körperlich vorallem gegen Ende doch recht belastend. Mental ist es sicher auch einfacher mal ab und zu etwas anderes zu machen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-5400977255798391015?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/5400977255798391015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=5400977255798391015&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5400977255798391015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5400977255798391015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/09/beginn-der-marathonvorbereitung.html' title='Beginn der Marathonvorbereitung'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-5121624063004524330</id><published>2010-09-01T19:47:00.001+02:00</published><updated>2010-09-01T19:47:00.323+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verletzungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Laufen'/><title type='text'>Wiedereinstieg ist schwer</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach dem Triathlon in Antwerpen habe ich erstmal eine sportliche Auszeit genommen und keine weiteren Wettkämpfe mehr bestritten. Ich war zugegebenerweise nach all den Wettkämpfen etwas müde und brauchte auch mental eine Auszeit, um wieder neue Motivation zu sammeln. Ausserdem wollte ich meinem einem Fuss ebenfalls eine Pause gönnen, weil ich immer noch zeitweise meine Sehnenverletzung aus dem Winter spürte. Sport also nur noch nach Lust und Laune. So war ich im August fast nur noch Radfahren, auch wenn das Wetter mal nicht ganz so gut war. Kurz vor meinem Urlaub schnürte ich zum ersten Mal wieder die Laufschuhe und begann mit für mich eher kürzeren Laufeinheiten über 25-30 Minuten. Manch einer mag es kaum glauben, aber diese ersten Läufe haben sich richtig anstrengend angefühlt! Die Bewegung war fast schon ungewohnt, die Muskulatur musste sich erst wieder darauf einstellen. Ausserdem lief ich für die lange Laufpause eigentlich viel zu schnell mit einem Schnitt zwischen 4 und 5 Minuten pro Kilometer. Aber das ist ja nicht der erste Wiedereinstieg den ich mache, so kenne ich diese Anfangsschwierigkeiten. Wenn man in das Laufen erstmal wieder eine gewisse Regelmässigkeit bekommen hat, dann fallen einem sogar längere Läufe wieder leichter und man schafft es zudem besser sein Tempo unterwegs zu kontrollieren. Anfang dieser Woche habe ich mich dann an meinen ersten Lauf über einer Stunde gewagt, konditionell lief das schon wieder ganz gut, wenngleich ich wieder etwas zu schnell war. Dafür hatte ich ein anderes Problem, von dem ich ansonsten weitgehend weitgehend verschont bleibe&amp;nbsp; .. ich hatte mir mal wieder &lt;b&gt;Blasen &lt;/b&gt;gelaufen. Nicht eine, nicht zwei, gleich 5!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blasen sind ein Schutzmechanismus des Körpers und entstehen im Sport meist dann, wenn Strümpfe und Haut im Schuh aneinander reiben. Durch die Blasen wird das Gewebe dann wie von einem Ballon geschützt. Schon komisch: in andere Schuhe des gleichen Herstellers kann ich fast barfuss reinschlupfen und losrennen, aber bei diesem Paar Schuhe habe ich seit dem Kauf Probleme. Dabei habe ich schon mehrfach die Schnürung korrigiert und die Einlagen ausgetauscht - eine gute Passform und Fussbettung sind das A und O, um Blasen zu vermeiden. Trocken sind Schuhe und Füsse vor dem Lauf auch jedes Mal und Falten haben die Strümpfe bei mir in der Regel auch nicht. Als Vorbeugemassnahme könnte ich die Füsse vorher noch mit Vaseline, Melkfett oder Hautöl einreiben, aber wieso sollte ich, wenn es in anderen Schuhen auch ohne geht? Gleiches gilt für Blasenpflaster. Vielleicht probiere ich es nochmal mit den Schuhen, aber ich vermute so langsam, dass ich dieses Paar als Fehlkauf aussortieren muss. Ärgerlich ist ausserdem, dass die Blasen nun eine schnellere Intensivierung des Lauftrainings behindern, da ich inzwischen doch wieder eine Marathondistanz im Herbst anvisiere.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-5121624063004524330?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/5121624063004524330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=5121624063004524330&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5121624063004524330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5121624063004524330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/09/wiedereinstieg-ist-schwer.html' title='Wiedereinstieg ist schwer'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-450627824567618450</id><published>2010-08-29T19:51:00.001+02:00</published><updated>2010-08-29T19:51:59.294+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Sommerwetter 2010</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einer Woche Erholungsurlaub an der Nordsee habe ich mich heute mal wieder auf den Rennradsattel geschwungen, um eine Runde im Odenwald zu drehen. Spass hat die Tour schon gemacht und am Ende sind es zwar nicht ganz 100 km geworden, allerdings hatte die Tour so schon über 1000 Höhenmeter - war also nicht ganz ohne. Doch eine Sache muss ich mal loswerden: &lt;i&gt;das Wetter nervt!!!!&lt;/i&gt; Wann wird es denn endlich mal wieder schön - nicht nur für ein paar Minuten oder Stunden - sondern auch für eine längere Zeit? Das der Winter lang und streng war, kann vorkommen. Dass das Frühjahrstrainingslager auf Lanzarote zur Hälfte ins Wasser fiel, habe ich mal unter Pech abgehakt. Und auch die Regentage im Frühjahr sind jetzt noch nicht ungewöhnlich. Der Juli hat dann endlich mal etwas Sommer gebracht. Doch nach nicht mal einem Monat war es dann schon vorbei; seither gab es keine längere Schönwetterperiode mehr. Ich will schwer hoffen, dass September und Oktober wieder etwas besser werden, bevor uns vielleicht wieder so ein Winter erwartet. Heute habe ich irgendwann aufgehört zu zählen wie oft ich unterwegs in Regenschauer kam. Ich bin ja wirklich kein Schönwetterfahrer, aber Petrus könnte uns nach all den Wetterkapriolen ruhig mal einen schönen Spätsommer gönnen. Die Freibäder haben mit erheblichen Einbrüchen bei den Besucherzahlen zu kämpfen. Und heute konnte man auf der Tour überall noch die Spuren der letzten Unwetter erkennen. Es reicht jetzt echt! Regen ist ja mal gut. Aber zu viel muss es dann doch nicht sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-450627824567618450?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/450627824567618450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=450627824567618450&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/450627824567618450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/450627824567618450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/08/sommerwetter-2010.html' title='Sommerwetter 2010'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-2037126252366186560</id><published>2010-08-18T20:25:00.001+02:00</published><updated>2010-08-18T20:40:02.667+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><title type='text'>Sonntägliche Radtour im Ländle</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Wochenende haben uns unsere Wege zu einer RTF in den Schwarzwald geführt. Wir hatten in Magstadt die Auswahl unter sage und schreibe 5 unterschiedlichen Distanzen (234/ 154/ 111/ 78/ 43 km), die längste Strecke passenderweise mit dem Namen &lt;a href="http://www.radmarathon-nordschwarzwald.de/"&gt;&lt;b&gt;Nordschwarzwald-Radmarathon&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Wir entschieden uns aufgrund des eher schlechten Wetters, der längeren Anfahrt und der zur Verfügung stehenden Zeit für die 154 Kilometer. Leider sind die Highlights, Dobel und Kaltenbronner Wand, nur auf der Marathonstrecke dabei.&amp;nbsp; Bei der Kaltenbronner Wand handelt es sich um die Westrampe bis zur Passhöhe Schwarzmiss - im Mittelteil mit bis zu 16% Steigung -, sie ist sicher einer der spektakulärsten Anstiege im Nordschwarzwald und wurde 2005 sogar von der Tour de France befahren. Aber wir hatten auch so schon über 2000 Höhenmeter zu überwinden. Die Strecke war schön gewählt, ist sehr gut ausgeschildert und der Verkehr auf den zu befahrenden Strassen hielt sich in Grenzen. Organisatorisch machte der Veranstalter seine Sache recht gut. Die Positionierung der Verpflegungsstellen war etwas ungleichmässig, dafür war die Ausstattung derer sehr gut. Mit Ausnahme von Tee, den meine Mitfahrer schmerzlich vermisste; waren alle möglichen Kaltgetränke in ausreichender Menge zu bekommen. Im Gegensatz zu anderen RTFs war auch das Essensbuffet sehr reichhaltig, was wir vermutlich dem Radmarathon zu verdanken hatten. Ungewöhnlich war allerdings, dass man für sämtliche Speisen zahlen sollte – sogar für die gereichten Bananen. Wenigstens hier hätten wir erwartet, dass diese wie bei jeder anderen RTF im Startgeld inklusive wären, da das Startgeld keineswegs niedriger als bei anderen RTFs ist. So blieb am Ende doch nur ein gespaltener Eindruck was die Organisation anging: viel Licht, aber die Basics jeder anderen RTF, Tee und Obst, zu bezahlen geht eigentlich gar nicht. Zumindest das Wetter war besser als man nach der Wettervorsage erwarten konnte, nur ab und zu nieselte es mal leicht. So wurde es insgesamt ein gelungener RTF-Sonntag auf für uns neuer Strecke.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-2037126252366186560?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/2037126252366186560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=2037126252366186560&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2037126252366186560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/2037126252366186560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/08/sonntagliche-radtour-im-landle.html' title='Sonntägliche Radtour im Ländle'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-5038927596399887817</id><published>2010-08-14T07:04:00.001+02:00</published><updated>2010-08-14T07:04:00.517+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>TrailTransalp Karwendel - Monte Grappa</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Juli ging es wieder mit dem MTB auf Alpencross. Diesmal führte uns die Route vom Karwendel über Zillertaler Alpen, Belluner Dolomiten an den Monte Grappa. Ausgeschrieben war die Tour vom &lt;a href="http://www.bikealpin.de/"&gt;Veranstalter&lt;/a&gt; als "TrailTransalp" und die Bezeichung war Programm: mit zahlreichen anspruchsvollen Singletrails. Gemäss &lt;a href="http://www.singletrail-skala.de/"&gt;Singletrail-Skala&lt;/a&gt; war die Tour mit S2 ausgeschrieben, tatsächlich waren aber auch einige S3-Trails dabei. Wer die beschriebene "&lt;i&gt;sehr gute Kondition und absolute Bikebeherrschung&lt;/i&gt;" also nicht hatte, der musste ab und zu auch mal schieben oder sogar tragen. Als Belohnung erwarteten einen auf der Route dafür traumhafte Bergpanoramen auf den hochalpinen Übergängen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;1. Etappe Seefeld – Schwaz&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTiFHwfywI/AAAAAAAAFKA/EPW3UwS3xF4/s1600/brgpanorama.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTiFHwfywI/AAAAAAAAFKA/EPW3UwS3xF4/s200/brgpanorama.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Karwendel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Los ging es in Seefeld. Nach einigen Kilometern entlang der Bahnlinie geht es durch das Karwendeltal zu Karwendelhaus und Hochalmsattel. Auf der ersten Abfahrt zum kleinen Ahornboden war ich teils auf groben Schotter noch etwas unsicher - wer den Grossteil des Jahres nur Rennrad fährt, der muss sich nicht wundert, wenn die Sicherheit auf unwegsamen. und lockerem Grund nicht von Beginn an da ist. Im Anschluss folgte dann der Aufstieg zur Falkenhütte. Unser Guide war recht aufmerksam und hatte meine Unsicherheit auf der Abfahrt bemerkt. Er baute beim nächsten Hüttenstopp Bremse und Schaltung an meinem Lenker dahingehend um, dass er Schalthebel und Bremsgriff gerade vertauschte. Tatsächlich ging es mit der leicht verändertern Griffposition im Anschluss besser.&amp;nbsp; Einige der anderen Teilnehmer nutzen die Pause für eine regionale Zwischenstärkung: Kaspressknödl. Zwar nicht gerade kalorienarm (u.a. aus Bergkäse und Kartoffeln) zeigte der Snack trotzdem seine Wirung und gestärkt folgte dann der zweite Teil mit weiterem Auf und Ab bis zu unserem Etappenziel in Schwaz.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für eine erste Etappe war der Tag mit mehreren kleineren Anstiegen schon relativ anstrengend ,was allerdings auch am Gruppentempo hängen konnte. Das sollte sich zum Glück an den Folgetagen etwas normalisieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;2. Etappe Schwaz - Mayrhofen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;War der Vortag gekennzeichnet durch einen häufigen Wechsel zwischen Auf- und Abfahrten, so gab es heute auf dem Weg nach Mayrhofen mit dem Sidanjoch (2127m) nur einen grösseren Berg zu erklimmen. Bergauf wurde es mitunter so steil, dass schieben angesagt war. Dafür ging es dann auf relativ flüssigen Trails, Wald- oder Forstwegen gen Tal. Die Gruppe hatte sich inzwischen gefunden. Jeder einzelne Teilnehmer fuhr sich so langsam ein, gewann gerade auf den Abfahrten an Sicherheit und wusste wo es für ihn an welcher Position am besten zu fahren war. So stieg auch bei mir langsam der Spassfaktor, während ich am Vortag durch das vorgelegte Tempo und den Schwierigkeitsgrad der Wege doch noch etwas genervt war. Nur beim abschliessenden "&lt;i&gt;Höllenritt&lt;/i&gt;" nach Mayrhofen hinunter zog ich es dann ab und zu doch wieder vor freiwillig zu schieben (im Netz findet man zu dem benannten MTB-Downhill zahlreiche Berichte und sogar Videos).&amp;nbsp; Unter Bikern ist der Trail bekannt, Schilder weisen den Abschnitt ausdrücklich als MTB-Strecke aus, auf dem nicht gewandert werden sollte. Unseren Zielort Mayrhofen fand ich persönlich etwas abschreckend. Unsere Herberge war in Ordnung, aber den ursprünglichen Charme eines Bergdorfes sucht man hier vergeblich. Anstattdessen reihen sich an der Hauptstrasse Partylocations und Shops aneinander.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;3.Etappe Mayerhofen – Ahrntal&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am 3ten Tag stand nur ein einziger Berg zwischen uns und unserem nächsten Etappenziel. Der sollte es aber in sich haben. Unser Guide gab uns deshalb die Möglichkeit die erste Teilstrecke mit dem Bus zu fahren - keiner wollte. Wir sattelten also unsere zweirädrigen Rösser und los ging es. Durch den Zillergrund kletterten wir bis zu unserer ersten Station am Gasthof Bärenbad weitgehend auf Asphalt langsam bergauf. Zu beiden Seiten stürzten kleine Wasserfälle von den Bergen hinab und speisten den neben uns rauschenden Bach . An den Berghängen zogen sich Nadelbäume bis in die oberen Lagen empor, während unten im Tal die Küche auf ihren sattgründen Weiden grasten. Hier mit dem Bus einfach nur kurz durchzufahren wäre viel zu schade gewesen, so bereute auch keiner seine Entscheidung vom Morgen. Von Müdigkeit oder Kraftlosigkeit war (noch) keine Spur, so hatten wir sogar die Kraft zwischendurch einen steckengebliebenen Campingbus aus Morast und Gestrüpp am Strassenrand zu befreien. Nach dem Stopp am Gasthof wurde es dann etwas anstrengender: zwischen grasenden Kuherden hindurch ging es auf steiler werdenden Schotterstraßen bis zu einer kleinen, einsamen Alm. Hier war Endstation was das Fahren anging. Vor uns wartete ein endloses Felsenmeer, das es zu durchqueren galt. Nur selten wurde das Meer an Steinblöcken von kurzen Wiesen unterbrochen. Von nun an hiess es also tragen - tragen nicht nur des Rucksacks sondern auch des Bikes auf den Schultern bis zum Hundskehljoch hinauf. Zu Beginn empfand man das Tragen noch gar nicht so schlimm. Aber mit zunehmender Dauer schmerzten bei mir besonders Rücken und Ellbogen, mit denen ich immer wieder versuchte das Rad auf meinem Schultern in der richtigen Position zu stabilisieren. Dazu musste man noch aufpassen, wo man hintrat und wo der Weg weiter ging. Rund 2 Stunden dauerte das Martyrium bis wir endlich oben waren. Tröpfchenweise trudelte einer nach dem anderen hier ein, fertig waren alle mehr oder weniger. Ansonsten waren wir alleine: Wanderer verirren sich kaum in diese Ecke, da es hier oben auch keine Herberge gibt, in die man nach dem kräftezehrenden Antieg einkehren könnte. So manch einer aus unserer Gruppe würde den heutigen Anstieg auch erst noch am folgenden Tag wirklich zu spüren bekommen .. . Die Abfahrt war dann für technisch versierte Biker sicher ein Schmauss, für einige Mitglieder der Gruppe wie auch mich galt es allerdings gleich wieder zu schieben, weil der grösste Teil des diesseitigen Weges durch das Felsenmeer zu anspruchsvoll war (Level S3). Erst weiter unten bei den Almen konnte die ganze Gruppe wieder aufsitzen und weiterfahren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man kann sicher schon rauslesen, dass dies nicht "meine Etappe" war. Aber auch ich sollte auf den nächsten Tagen noch meinen Spass bekommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;4. Etappe Ahrntal – Plätzwiese &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am vierten Tag stand die bis zu diesem Zeitpunkt längste Etappe mit Bergankunft im Naturpark Fanes auf dem Programm. Auf Schotterwegen und einem alten Militärpfad kurbelten wir langsam in die Höhe. Die Steigungsprozente waren so schon nicht ohne - so früh am Morgen wirkten sie aber nochmal etwas heftiger.&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTgmmqoRsI/AAAAAAAAFJ4/zd1_Ad7qI4M/s1600/Ochshochalm.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTgmmqoRsI/AAAAAAAAFJ4/zd1_Ad7qI4M/s200/Ochshochalm.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hochalmen unter der Ochsenlenke&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Über Almen und ein kleines Schneefeld erreichten wir dann den höchsten Punkt der Tour: der Ochsenlenke auf 2614 Metern. Von hier oben hatte man an diesem Tag einen herrlichen Rundumblick. Die Luft war relativ klar und wir konnten gut erkennen, wo uns die Wege noch hinführen würden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In einer schnellen Abfahrt zum grossen Teil über Schotterstrassen ging es hinab nach Sand in Taufers und im Anschluss auf Radwegen gen Bruneck. Die Sonne brannte auf uns herab und das Tempo auf dem mehr oder minder flachen Abschnitt war ähnlich hoch wie am ersten Tag. In Bruneck gönnten wir uns eine Mittagspause bevor es in ähnlichem Tempo weiter durch das Pustertal ging. Es war kein Wunder, dass sich auf diesem einfacheren Abschnitt hauptsächlich die sonst eher Rennrad Fahrenden in der Gruppe vorne fanden und das Tempo machten. - unser Guide hat das schon vorhergesehen Hinten dann langsam zeigten die ersten Teilnehmer Ermüdungserscheinungen - vermutlich auch durch die anstrengende Etappe vom Vortag. Das Wasser ging in der sengenden Mittagshitze ausserdem schneller zur Neige als gewohnt und manch einer hatte seine Vorräte früh aufgebraucht. So kam&amp;nbsp; uns allen eine weitere Kaffeepause ganz gelegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Abschluss der Etappe ging es hoch zur Hütte auf der Plätzwiese (ital. Prato Piazza). Die auf ca. 2000 Metern gelegene Plätzwiese im Naturpark Fanes-Senes-Prags ist ein Hochplateau in den Dolomiten, das umgeben ist von den Bergmassiven Hohe Gaisl, Drei Zinnen, Tofana und Monte Cristallo. Auch ich war inzwischen müde, rollte als einer der letzten los und versuchte zu Beginn des Anstiegs eher gemütlich aber konstant zu kurbeln. Der Weg war nicht zu verfehlen, so konnte jeder sein Wohlfühltempo fahren und musste sich nicht mehr an das Gruppentempo richten. Vor mir waren 2/3 der Gruppe. Nach und nach passierte ich dann doch die einzelnen Leute. Irgendwann fand ich mich dann doch wieder an der Spitze der Gruppe wieder. Obwohl wir alle den Tag über schon hart arbeiten mussten, entwickelte sich dann in der Spitzengruppe doch sowas wie ein Ausscheidungsfahren zur Bergankunft. Schon irgendwie bekloppt nach so einem langen Tag, aber es machte Spass. In Unkenntnis der verbleibenden Strecke lies ich dann aber ca. einen Kilometer vor dem Ziel von meinem letzten Begleiter abreissen, schliesslich sollten noch ein paar weitere harte Tage folgen und ich wollte nicht bei so einer Raserei meine letzten Körner lassen (in solchen Situation kommt dann doch die Vorsicht des Langdistanzler wieder durch). Die Aussicht oben auf die umliegenden Bergmassive war wieder beeindruckend. Bei unserem leckeren Abendessen draussen vor der Hütte&amp;nbsp; konnten wir sie noch einige Zeit geniessen, bevor es dann langsam dunkel wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;5. Etappe Plätzwiese – Alleghe &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Die Nacht über hatte ich in der Gruppenunterkunft recht schlecht geschlafen - sei es wegen der Höhe oder auch wegen den Schnarchgeräuschen. Die Auswirkungen merkte ich leider erst beim losfahren - Kopfschmerzen! Jeder kleine Stein, jede Stufe hämmerte in meinen Kopf. Kopfschmerztabletten waren unterwegs natürlich Fehlanzeige. Zu allem Überdruss hatte ich nach kurzem Downhill schon meinen ersten Platten - zum Glück auch meinen einzigen auf der ganzen Tour. Der war mit der tatkräftigen Hilfe unseres Guides Bernie schnell behoben und dann ging es weiter. Weiter unten kamen wir auf dem "Bahnweg" - einer alten Eisenbahntrasse - nach Cortina di Ampezzo (u.a. Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956). Die Cappuccinopause im Ort hätte besser nicht besser liegen können, mein Kopf hatte etwas Zeit sich zu erholen. Danach wurde es heftig .. heftig steil! Die Schotterstrasse führte uns bis hinauf zur Hütte Croda die Lago. &lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTd_S17bpI/AAAAAAAAFJo/S0qpuikOEcA/s1600/Croda_die_Lago.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTd_S17bpI/AAAAAAAAFJo/S0qpuikOEcA/s200/Croda_die_Lago.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mittagspause an der Croda Die Lago&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Normale Autos konnten hier kaum mehr hochfahren, hier brauchte man schon einen Jeep. Nach der Mittagspause ging es dann auf einem weniger steilen Trail hinüber zur Forcolla Ambrizzola (2227m) ebenfalls mit einem traumhaften Rundblick. An einem der höchsten Berge der Dolomiten entlang, dem Monte Pelmo, führte uns der Weg auf holprigen Pfaden und später einem Stück Strasse zum Staulanza Pass. Nach kurzer Cafépause in dem unfreundlichen Café am Pass folgte der letzte Aufstieg zum nicht mehr ganz so hohen Col die Baldi. Ab hier ging es dann auf flüssigen aber auch steilen Trails nur noch bergab zum nächsten Etappenziel am Lago di Alleghe. Das Kopfweh war inzwischen besser geworden, trotzdem fühlte ich mich noch nicht wieder ganz so fit. So kam es, dass ich in einem steinigen Trail kurz vor unserem Ziel etwas die Kontrolle verlor was den einzigen unfreiwilligen Abgang der Tour zur Folge hatte. Ausser ein paar kleinen Schrammen passierte aber zum Glück nichts weiter. Das war nicht so ganz mein Tag, aber letztendlich schaffte ich es dann doch gut ins Ziel.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;6. Etappe Alleghe – Feltre&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Alleghe ging es morgens früh los, denn der Wetterdienst hatte wieder hohe Temperaturen angekündigt und die erste Hälfte unserer Strecke führte grösstenteils über schattenfreie Strassen. Aus der Region Trentino-Südtirol fuhren wir immer weiter nach Venetien hinein was man nicht nur an der sich verändernden Achitektur erkennen konnte - kam man vorher mit Deutsch noch halbwegs durch, so wurde hier durchweg italienisch gesprochen. Der erste Teil des Tages verlief soweit dann recht unspektakulär. Die Sonne brannte mit fortschreitender Stunde immer unerbärmlicher auf uns hinab und zu allem Überdruss für manchen Teilnehmer nahmen die Steigungsprozente auch immer mehr zu. Nach dem Mittagessen ging es dann hinauf zu den Hochalmen am Passo d'Alvis. Eigentlich ist der Weg hinauf noch fahrbar doch in der sengenden Mittagshitze entschlossen sich einige von uns abschnittsweise lieber zu schieben. Auf den Almen angekommen bot sich uns nochmal ein herrliches Bergpanorama. Die Berge rundherum sind nicht mehr ganz so kalkweiss wie man es noch weiter nördlich vorfindet; hier gibt es schon deutlich mehr grün. Auf der Alm tollten ein paar Maultiere herum. Die letzten Meter zum Pass hinauf durften wir dann unser Bike wahlweise wieder schultern oder schieben. Die Belohnung für den Aufstieg folgte dann auf der anderen Seite: ein kilometerlanger Downhill wie man ihn nur selten findet. Der obere Teil ist etwas heikel: der schmale Weg ist zwar grösstenteils fahrbar und nicht steil .. aber der Hang ist es! Man muss keine Höhenangst haben, um hier sehr vorsichtig zu werden. Neben uns fiel der Hang unvermindert in die Tiefe. Für einen versierten Biker ist der Weg sicher kein Problem, wer nicht ganz so sicher ist, der sollte hier besser an einigen Stellen schieben und insbesondere in den Kurven aufpassen. Erst ab dem nächsten Plateau wird es dann für alle wieder etwas einfacher zu fahren. So kamen wir dann irgendwann hinunter zum Lago della Stua. Von hier war es nicht mehr weit nach Feltre. Den Ort kannte ich bisher nicht. Mit seinen über 20.000 Einwohnern ist er allerdings gar nicht mehr so klein wie man denken mag. Und insbesondere die historische Altstadt mit Häusern aus der Renaissance und ihren sehenswerten Sgraffitoverzierungen ist absolut sehenswert; sie erinnert schon sehr stark an Venedig. Auch das Klima war an diesem Tage schon sehr mediteran. Auf den Strassen war am heutigen Tage ein Fest. Überall waren kleine Attraktionen aufgebaut und besonders die Kinder hatten auch zu später Stunde noch ihren Spass.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;7. Etappe Feltre - Bassano del Grappa &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die letzte Etappe bestand nur noch aus der Überquerung eines Berges: des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monte_Grappa"&gt;Monte Grappa&lt;/a&gt; (1775m). Dieser massive Gebirgsstock bildet den letzten Gipfel der Alpen vor der venezianischen Tiefebene. In den drei Piaveschlachten im ersten Weltkrieg kamen auf dem Monte Grappa und den umliegenden Bergen tausende Soldaten aus Italien und Österreich-Ungarn ums Leben. Die Spuren von damals sind heute noch allgegenwärtig. Überall findet man in den Fels gehauene Schützenlöcher, Gräben und Hänge mit Golfballmustern aus flachen Trichtern. Die Wege, auf denen man sich bewegt, sind meist nichts anderes als historische Militärpisten und Maultierpfade. Auf dem Gipfel errichtete man in den 1930er Jahren unübersehbar ein monumentales Denkmal für die Gefallenen. Das Santuario aus dem feinsten Carraramarmor hat ein Ausmaß von gut 500 Metern.&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTe1usMXVI/AAAAAAAAFJw/uwjnkxhQqYI/s1600/monte_grappa.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTe1usMXVI/AAAAAAAAFJw/uwjnkxhQqYI/s200/monte_grappa.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mailtierpfade am Monte Grappa&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Auffahrt von Norden zum Rifugio Bocchette ist durchgehend asphaltiert. Bis Chiesa Nuova ist es noch keine allzu grosse Herausforderung. Kurz dahinter erwartete uns dann aber die "&lt;i&gt;Mutter aller Rampen&lt;/i&gt;" mit abschnittsweise 25% Steigung. So manch einer hätte sich hier zwischendurch vermutlich einen Beissring als weiteren Halt auf dem Lenker gewünscht. Natürlich war es auch heute wieder sehr heiss. So verwundert es nicht sehr, dass die Getränkevorräte manches Teilnehmers bis zum Rifugio nahezu aufgebraucht waren. Im Gegensatz zu unseren vorherigen Abschnitten sollten wir hier die wenigen Brunnen an dem Berg auch nicht zum Auffüllen der Trinkflaschen nutzen, das Wasser hier ist wohl eher schlecht. Hinter dem Refugio ging es dann auf den erwähnten Militärpisten weiter. Nach zwei Stopps am Denkmal und dem Gipfelbistro ging es dann wieder bergab zum Zielort. Eigentlich findet man rund um den Monte Grappa sehr gute Trails; ich selbst bin schon auf einer früheren Transalp einen tollen und flüssigen Trail hinuntergefahren. Heute probierten wir aber einen anderen Weg. Leider funktionierte das nicht ganz und nach mehreren Versuchen den richtigen Pfad wieder zu finden, gaben wir etwas entnervt auf und rollten mit den Rennradfahrern dann die Fahrstrasse hinunter.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zurück bleibt auf jeden Fall ein schöner Gesamteindruck. Wir hatten ingesamt viel Glück mit dem Wetter. Die Strecke war sehenswert und so mancher Trail war wieder ein Erlebnis. Interessant war auch dieses Jahr wieder zu beobachten wie die Fahrsicherheit in unwegsamen Gelände von Tag zu Tag zunimmt. Ein Freerider oder Downhiller werde ich sicher nie, aber wenn die Wege auch wirklich &lt;i&gt;fahrbar &lt;/i&gt;im Sinne des S2-Level sind, kann auch ich meinen Spass haben. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-5038927596399887817?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/5038927596399887817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=5038927596399887817&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5038927596399887817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/5038927596399887817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/08/trailtransalp-karwendel-monte-grappa.html' title='TrailTransalp Karwendel - Monte Grappa'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TGTiFHwfywI/AAAAAAAAFKA/EPW3UwS3xF4/s72-c/brgpanorama.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-1196832485654301315</id><published>2010-08-09T21:35:00.000+02:00</published><updated>2010-08-09T21:35:21.847+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Material'/><title type='text'>Tücken einer Laufradmontage</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt fahre ich schon 12 Jahre Rennrad und Mountainbike bin ich schon gefahren, als von Federgabeln noch keiner geredet hat. In der Zeit habe ich natürlich so manchen Platten gehabt und einen Grossteil davon habe ich von Beginn an auch selbst repariert. Mitunter wechsle ich vor Wettkämpfen sogar meine Laufräder und tausche dabei noch die Kassete hinten aus. Man sollte also glauben, da kann bei einer einfachen Laufradmontage hinten nicht mehr viel schief gehen .. .&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern habe ich mich also nach dem derzeit fast täglichen Regenguss auf mein Rennrad geschwungen. Nach ca. 7 Kilometern der erste Platten. Also wie üblich erst Sichtkontrolle nach der Ursache und nachdem ich nichts gesehen habe, nochmal mit dem Finger innen den Reifen abgefahren - nichts. Auch am Schlauch war nichts zu erkennen. Also habe ich einen neuen Schlauch aufgepumpt und bin weitergefahren. Nach weiteren ca. 2 Kilometern der nächste Platten. Diesmal fand ich auch den Glassplitter im Reifen. Zum Glück hatte ich noch einen weiteren Schlauch dabei. Also repariert und mangels weiterer Ersatzschläuche und Flickzeug aus Sicherheitsgründen heim. Etwas angesäuert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute wollte ich nach Feierabend die ausgefallene Tour nachholen. Diesmal kam ich vielleicht gerade 2 Kilometer. Meine Schaltung funktionierte nicht richtig und die Bremse schlief am Laufrad. Nach einige Suche fand ich den Fehler - das Laufrad mit dem Reifen gestern hatte ich offenbar wieder falsch einmontiert. Das geht? Ja leider. Die Klemmmutter hat an diesem Rad ein Gegenstück, um das Laufrad in die richtige Position zu bringen. Das hatte ich übersehen und so sass das Rad nach meiner Montage an der falschen Stelle. Es dauerte etwas, bis ich das Problem gefunden hatte. Irgendwie hatte die Suche etwas von einem Rätsel, das es zu lösen galt. Und das zwischenzeitlich auf einer von Heidelbergs belebtesten Brücken mit sehr vielen Passanten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;2 Fehler bei Reifenwechsel nach all den Jahren mit so vielen Wechseln. Gestern war ich noch etwas genervt. Heute konnte ich schon mehr drüber schmunzeln. Man erlebt doch immer wieder etwas Neues. Rookies kann ich nur ermuntern einfache Reparaturen selbst auszuführen. Es ist einfach besser, wenn man solche Dinge&amp;nbsp; überall und jederzeit selbst beheben kann. Und wie man sieht kann man sich kaum blamieren, denn auch erfahrenere Radfahrer können mal Fehler machen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-1196832485654301315?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/1196832485654301315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=1196832485654301315&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1196832485654301315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1196832485654301315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/08/tucken-einer-laufradmontage.html' title='Tücken einer Laufradmontage'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-1994485881669344431</id><published>2010-07-26T19:33:00.001+02:00</published><updated>2010-07-26T22:18:09.135+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Rückkehr nach Flandern</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung hat es mich diesmal nach Belgien gezogen. Genauer gesagt nach Antwerpen zum &lt;a href="http://www.sport.be/antwerpironman/"&gt;&lt;b&gt;Ironman 70.3 Antwerpen - Marc Herremans Classic&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Antwerpen kannte ich bis dato noch nicht, deshalb war ich gespannt, was für eine Stadt mich erwartete. Ausserdem hatte ich noch nie einen Wettkampf über eine so lange flache Strecke gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwerpen, im Norden Belgiens gelegen, hat mit Hamburg viel gemeinsam. Antwerpen hat einen der bedeutensten Seehäfen Europas und ist über den Fluss Schelde mit der Nordsee verbunden. Um die Schifffahrt nicht zu behindern, gibt es in Antwerpen keine Brücken, dafür zahlreiche Tunnel. Einer der grössten Tunnel spielt auch beim Triathlon eine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Triathlon beginnt in Linkeroever - am linken westlichen Ufer der Schelde. Dort werden in dem kleinen Binnensee Galgenweel die 1,9 km geschwommen. Die Wasserqualität soll dort deutlich besser als in der Schelde sein. Man kann darüber streiten, für mich was sie auf jeden Fall in Ordnung. Gestartet wurde in mehreren Wellen. Ich hielt mich zu Beginn etwas zurück und versuchte meinen Rhythmus zu finden. Das reichte um schon nach wenigen hundert Metern die ersten Schwimmer der Gruppe vor uns einzuholen. Die Schwimmer der Gruppe davor folgten auf bald. So rollte ich mit einigen Leuten meiner Gruppe das Feld von hinten auf, ohne mich besonders anstrengen zu müssen. Leider hatte ich mitunter leichte Orientierungsprobleme in dem See. Die Eckpunkte des Kursen waren mir nicht immer erkenntlich, so schwamm ich vermutlich ein paar Schlenker zu viel. Die ständigen Überholmanöver brachten auch nicht gerade Ruhe rein. So war meine Schwimmzeit dann letztendlich eher durchwachsen, für eine ordentliche Platzierung reichte es trotzdem noch. Die erste Wechselzone war auf der Strasse aufgebaut und aufgrund des recht grossen Teilnehmerfelds dann natürlich auch entsprechend lang. Aber das kannte ich ja schon von den Triathlons in Lanzarote und Heilbronn. &lt;br /&gt;Auf der Radstrecke folgt nach ca. 2,5 Kilometern einrollen dann für mich schon eines der Highlights der Radstrecke. Die Fahrt durch den für den Wettkampf komplett gesperrten Waaslandtunnel (rund 1768 m) auf die rechte Uferseite. Danach führt die Radstrecke dann aus dem Stadtzentrum gen Norden durch die Hafenanlagen gen Norden. Zuschauer darf man hier nicht erwarten. Anstattdessen gibt es viele Bahnübergänge und so manche Brücke zu überqueren. Die Schienen waren zum Glück meist mit Teppichen abgedeckt, so stellten sie kein grosses Sicherheitsrisiko dar. Hinter den Hafenanlagen führen Teile der Radstrecke dann über Felder und einen kleinen Vorort von Antwerpen. Der Wind war allgegenwärtig. Allerdings nicht so stark, dass er uns an diesem Tag gross behindert hätte. Es fanden sich trotzdem - wie bei solchen flachen Kursen leider viel zu oft - unterwegs immer wieder einige Pulks zusammen. Mich behindern solche Gruppen eigentlich mehr. Ist man erst mal drin, ist es schwer noch legal zu fahren und raus zu kommen. Selbst zu überholen ist schwierig, da die Leute mitunter in 3er oder 4er Reihe nebeneinander fahren und ein Ausscheren unmöglich machen. Zum Glück griffen die Kampfrichter unterwegs schnell ein, wenn sie mal auf einen Pulk trafen, so hielt sich die Pein durch solche unfaire Zeitgenossen in Grenzen. Sicher wäre meine Radzeit noch etwas besser gewesen, wenn ich in den Gruppen länger mitgefahren wäre. Doch das entspricht nicht meinem Verständnis von diesem Sport, so bin ich letztendlich mit meiner Performance auf dem Rad recht zufrieden (nach Abzug 2er technisch bedingter Stopps ein Schnitt von rund 38 km/h über 90 km). Zum Abschluss der Radstrecke ging es über das Kopfsteinpflaster am Ufer der Schelde entlang - auf der anderen Strassenseite kamen einem schon die ersten Läufer entgegen. Kurz darauf war man dann schon selbst auf dem letzten Abschnitt. &lt;br /&gt;Es galt 3 Runden durch und um die Antwerpener Altstadt zu absolvieren. Hier hatte man im Gegensatz zur 2ten Disziplin keine ruhige Minute; keine Stelle, an der nicht jemand stand. Besonders an den grossen Plätzen am Grote Markt und am Groenplats war eine tolle Stimmung. Viele Zuschauer nutzen die Gelegenheit und setzen sich in eines der zahlreichen, schönen Strassencafés und schauten uns von dort beim Rundendrehen zu. Unterwegs kam man mehrfach an Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale von Antwerpen, der Burg Steen am Scheldeufer und unzähligen anderen Bau- und Kulturdenkmäler aus der Blütezeit der Stadt aus Spätmittelalter, der Renaissance, dem Barock oder aus der Zeit des Jugendstils vorbei. Am Grote Markt mit seinen prunkvollen Zunfthäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert und dem Brabobrunnen war ein kleines Stadion mit Tribüne aufgebaut, durch das wir insgesamt 4 mal liefen - zum letzten mal beim Zieleinlauf vor dem bunt beflaggten spätgotischen Stadthuis. Ein bisschen erinnerte mich dieser Zieleinlauf an den Ironman in Frankfurt vor dem Römer - nur dass man hier etwas mehr Platz hatte und eben gleich viermal den Platz passierte. Für mich war nach ca. 2 Monaten Laufpause (primär wegen andauernder Probleme mit der Plantarsehne) nicht viel zu holen. Ich spulte also konstant mein "Wohlfühltempo" (soweit man das zu diesem Zeitpunkt des Wettkampfs noch so nennen kann) runter. Erst auf der letzten Runde konnte ich noch etwas beschleunigen und ein paar Leute einsammeln. Am Ende musste ich mich fragen, ob diese Tempoverschärfung nicht schon etwas früher möglich gewesen wäre. Aber es ging ja um nichts mehr und so hatte ich etwas mehr Zeit den Wettkampf zu geniessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt hat mir dieser Wochenendausflug sehr gut gefallen. Antwerpen ist eine Reise wert, die Belgier sind sehr nett und so einen Triathlon sucht man in unseren Breitengraden vergebens. An der Organisation gab es wenig etwas auszusetzen. Ausserdem hat man im Gegensatz zu hiesigen Stadtverwaltungen in Antwerpen wohl auch den Wert einer solchen Veranstaltung verstanden, unterstützt den Veranstalter, in dem auch logistisch schwierige Strecken möglich macht und nutzt die Möglichkeit gleich noch zur Werbung mit dem Logo der Stadt. Mein sportliches Ergebnis geht in Anbetracht der Umstände in Ordnung, mehr war an dem Tag kaum drin. Und ich komme auch gerne mal wieder.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-1994485881669344431?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/1994485881669344431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=1994485881669344431&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1994485881669344431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1994485881669344431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/07/ruckkehr-nach-flandern.html' title='Rückkehr nach Flandern'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-1595442432838262768</id><published>2010-06-28T23:12:00.003+02:00</published><updated>2010-06-29T10:34:39.446+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Radsport-Klassiker im Dreiländereck</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wegen des frühen Ironman kann ich in diesem Sommer bei Veranstaltungen mitmachen, die ich mir bisher verkniffen habe. Am vergangen Wochenende stand deshalb mit dem &lt;b&gt;Dreiländergiro&lt;/b&gt; in &lt;i&gt;Nauders &lt;/i&gt;mein zweiter Alpen-Radmarathon auf dem Programm. Rein von den Zahlen her erscheint er im Vergleich zu meinem Premierenradmarathon, dem Ötztaler in Sölden, vermeintlich einfach. Die Strecke hat eine offizielle Länge von 168 km und ist mit zahlreichen Höhenmetern (offiziell 3300) und Steigungen von bis 15% gespickt. Höhepunkt der Strecke ist sicher das &lt;i&gt;&lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2008/09/der-knig-der-psse.html"&gt;Stilfser Joch&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; mit seinen von Prad aus über 1800 zu bewältigenden Höhenmetern. Im Anschluss sind noch der &lt;i&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ofenpass"&gt;Ofenpass&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; und die &lt;i&gt;Norbertshöhe &lt;/i&gt;bei Nauders zu erklimmen. Die Runde beginnt in Nauders und führt über den Reschenpass und um den Reschensee herum in das südtiroler Vinschgau. Über den Ofenpass und den schweizer Nationalpark kommt man in das Engadin. Nach einem längeren eher flacheren Streckenabschnitt kommt man aus dem Unterengadin über die Norbertshöhe dann wieder zurück nach Nauders. Als Richtzeit kalkuliert der Veranstalter eine Fahrtzeit von 8 Stunden. Landschaftlich gesehen also eine sehr reizvolle Strecke.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Nachdem am vorigen Wochenende das Wetter noch alles andere als gut war (Schnee und Temperaturen am Gefrierpunkt), besserten sich die Vorhersagen von Tag zu Tag. Während am Anreisetag noch ein Wolkenbruch durch das Tal zog, bot sich uns am Wettkampftag durchgehend strahlendes Sommerwetter und es wurde zum Mittag hin fast drückend warm. Um meinem Kumpel Christian etwas die Angst vor seinen ersten Alpenpässen und auch seinem ersten Radmarathon zu nehmen, scherzte ich noch auf der Hinreise etwas und bezeichnete das Rennen als bessere „Radtourenfahrt (RTF) mit Zeitmessung“. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht wie recht ich damit haben sollte. Die Akkreditierung erfolgte am Festzelt und verlief problemslos - von Veranstalterseite aus bot man hierfür löblicherweise ein relativ grosses Zeitfenster an. In den Startunterunterlagen vermissten wir ein Infoblatt mit den Informationen für die Teilnehmer wie es sie eigentlich zu jeder einfachen RTF in Deutschland gibt. Die Informationen bzgl. Befestigung der Startnummern wurden uns mündlich gegeben. Die Vorbesprechung sollte dann am Samstag um 17 Uhr im Festzelt beginnen, zu dieser Zeit spielte aber immer noch eine Musikgruppe zünftige Schenkelklopfer herunter. Das änderte sich auch erstmal nicht. Nachdem wir das schon einige Zeit angehört hatten und der Musik wenig abgewinnen konnten, suchten wir nach einer weiteren 1/4 Stunde das Weite. Die Besprechung folgte zwar - wie wir später von etwas weiter weg aus dem Zelt hörten - wohl doch noch, wir waren aber wenig gewillt nochmal zurück zu kommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TCmvr8LcmiI/AAAAAAAAFAM/qIJJj3B5rso/s1600/IMG_6242.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TCmvr8LcmiI/AAAAAAAAFAM/qIJJj3B5rso/s200/IMG_6242.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Morgens rollten wir zeitig zum Start am Festplatz. Die Teilnehmeranzahl war noch übersichtlich, doch der Platz füllte sich schnell. Über die Lautsprecher gab es die üblichen Interviews, zwischendurch etwas Stimmungsmusik, Instruktionen oder Hinweise für die Teilnehmer gab es aber nicht mehr. Es sollte 3 Startgruppen geben, die Bereiche waren uns nicht genau erkenntlich und ob eine Kontrolle erfolgte, kann ich auch nicht sagen; uns kontrollierte niemand und um uns herum waren Teilnehmer aus unterschiedlichen Startgruppen wie man anhand der Markierungen auf den Startnummern erkennen konnte. Der Start erfolgte dann morgens um halb sieben. Zuerst ging es die moderate Steigung auf den Reschenpass hinauf: eine gute Streckenwahl, denn die Strasse war breit genug, so dass es aus dem Startgetümmel heraus erstmal zu keinen brenzligen Situationen kam. Die meisten Teilnehmer um mich herum fuhren auch mit Übersicht und nicht so kopflos wie ich es beispielsweise beim Jedermannrennen in Hamburg erlebt habe. Bis zum Reschensee hatte sich das Feld schon so weit in die Länge gezogen, dass man gut in mittleren Gruppen sein Tempo rollen konnte. Ich hatte meinen Platz in einer gut 50 Personen umfassenden Gruppe gefunden, mit der wir mit ca. 45 Sachen gen Glums brausten. Langsam schob sich die Sonne über die Berge und tauchte das Tal in einen hellen Schein. Hinter dem Glums teilte sich die Strecke in die kürzere Runde durch das Münstertal und die längere über das Stilfser Joch. Die Gabelung wurde zwar durch ein kleines Schild markiert, doch konnte man es leicht übersehen, weshalb einige Teilnehmer hier etwas irritiert umherirrten. Ein Helfer zur Einweisung wäre vielleicht&amp;nbsp; nicht schlecht gewesen, zumindest als ich vorbei kam war dort keiner zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TCmvO8QyJqI/AAAAAAAAFAE/OvJQ_ccC2zs/s1600/IMG_6276.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TCmvO8QyJqI/AAAAAAAAFAE/OvJQ_ccC2zs/s200/IMG_6276.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Von Prad auf das Stilfser Joch hoch zog sich das Feld immer mehr auseinander. Ich hatte Spass am Wiedersehen mit dem Pass, kannte ich ihn doch von meinem Alpencross 2008. Hier wie auch auf anderen Abschnitten der Strecke nervte lediglich der andere Strassenverkehr – besonders so mancher Motorradfahrer, der ohne Rücksicht in recht unübersichtlichen, gar gefährlichen Situationen, überholen musste. Oben angekommen hielt ich mich nicht lange auf, zog kurz meine Weste über – hier oben war es so früh am morgen noch empfindlich kühl -, bevor es auf der anderen Seite über den Umbrailpass gen Tal ging. Ein Teil der Strecke führte über eine Naturstrasse, die man jedoch auch mit dem Rennrad gut fahren konnte. Lediglich in den Kurven musste man etwas aufpassen, dass man nicht wegrutschte. Im Tal in St. Maria wartete die inzwischen dritte Verpflegungsstation auf uns. Ich passierte sie ohne anzuhalten, waren meine Flaschen doch noch gut gefüllt. Mit dem Ofenpass stand nun die zweite Prüfung bevor. Obwohl der an Höhenmetern und Steigungsprozenten bei weitem nicht an das Stilfser Joch heranreichte, empfand ich ihn bei der Auffahrt als härter. Vielen anderen Athleten schien es ähnlich zu gehen, einer meinte in einem kurzen Smalltalk mit mir „der Pass hat etwas gemeines, ich weiss nur nicht was“. Vielleicht war es die Hitze, die nun schon deutlich mehr zu spüren war; der Ofenpass machte seinem Namen wirklich alle Ehre. Die Abfahrt im Anschluss machte dann wieder richtig Spass. Ich merkte förmlich wie meine Sicherheit im Serpentinenfahren mit jeder Kehre wieder besser wurde. Hinter Zemez begann dann der flachere Streckenabschnitt, dafür kam der Wind jetzt direkt von vorne. Ich versuchte zuerst an die vor mir fahrenden Teilnehmer aufzuschliessen. Als ich merkte, dass das bei dem Wind nicht so einfach möglich war, entschloss ich mich für eine kräftesparendere Variante, rollte eher lockerer weiter und wartete auf den nächsten „Zug“. Ich musste nicht all zu lange warten musste. In der Gruppe um die 30 Fahrer konnte man ohne viel Mühe eine Geschwindigkeit jenseits 40 km/h fahren, ohne sich übermässig zu verausgaben. Nach einigen Kilometern wurde die Gruppe relativ unvermittelt durch zwei kurze quer über die Fahrbahn liegende Schotterstücke an einer Baustelle ausgebremst und auseinandergerissen. Hier hätte ich mir eine bessere Markierung oder Absicherung durch den Veranstalter gewünscht, doch ausser den üblichen Baustellenmarkierungen war nichts zu sehen - Streckenposten waren auch keine in Sicht. Genauso wie in Scuol. Streckenmarkierungen gab es nämlich kaum und als dort einige Strassen abführten, war es nicht immer eindeutig, wo die Strecke denn nun weiterging. Wie ich später erfuhr, fuhren hier auch prompt ein paar Teilnehmer falsch. Ich hatte dank meiner neuen Gruppe hier mehr Glück, da dort Teilnehmer dabei waren, die die Strecke schon kannten. Meine Gruppen blieben aber immer nur temporär zusammen, an den Anstiegen fielen sie immer wieder auseinander und sortieren sich dahinter neu. Das Tempo, das mitunter angeschlagen wurde, war recht hoch. Im Gruppenverband liess es sich trotz der aufkommenden Müdigkeit aber halbwegs gut fahren. Ein Mitstreiter kommentierte unterwegs unser hohes Tempo mal mit den Worten „was sind wir für Masochisten“. In Martina folgte an der Grenzstation dann die letzte Verpflegung. Noch eine letzte Stärkung vor der finalen Steigung. Wie auch bei den vorherigen Verpflegungsstellen waren die Helfer auch hier sehr engagiert und es war genügend für jeden da. Neben all den süssen Sachen, wäre vielleicht etwas Salziges mal ganz nett gewesen, aber wenigstens war auch für die Letzten immer noch genügend da. Eine Leistungsexplosion erfolgte bei mir an der Nobertshöhe nicht mehr. Einige Teilnehmer schoben hier sogar schon. Die Passhöhe überwunden war die Abfahrt hinunter nach Nauders wie eine Befreiung. Schon auf der Abfahrt hörte man den Sprecher im Ziel. Zwei letzte Kurven, eine Unterführung dann erreichte man schon den Zielbogen. Ohne Zeitvorgabe gestartet, hatte ich mit 7: 16 Stunden die Richtzeit gut unterboten. Wenn man die Wartezeit bis zum Überqueren der Startlinie abzieht, dann sind es wohl noch ein paar Minuten weniger. - die Nettozeitmessung&amp;nbsp; funktionierte an diesem Tag leider nicht (auch das bekommt man in Sölden ohne Probleme hin). Etwas geschafft musste ich mich noch etwas durchfragen, bis ich mein Finisher-Trikot endlich in Empfang nehmen konnte. Vielleicht wurden die entsprecchenden Informationen tags zuvor auf der verspäteten Vorbesprechung mitgeteilt, aber mangels Informationen auf der Homepage und fehlendem Infoblatt war uns das Prozedere hier nicht bekannt. Ausser ein paar Wasserbechern konnte ich auch keine weitere Zielverpflegung entdecken und fuhr deshalb schnell heim, um mich dort zu verpflegen. Christian schaffte übrigens an diesem Tag auch noch sein erstes Finish bei seinem ersten Alpenradmarathon.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Die Veranstaltung hat mit ihrer nunmehr 17. Austragung eine gewisse Geschichte und muss sich den Vergleich mit anderen Radmarathons im Alpenraum und auch anderorts gefallen lassen. Die Strecke ist sicher einzigartig und die Helfer unterwegs sind alle freundlich und engagiert. Dafür gibt es zahlreiche andere kleinere Dinge wie im Text schon zum Teil erwähnt, die bei einer Veranstaltung dieser Grösse und gerade mit dieser Geschichte eigentlich nicht mehr vorkommen dürften. Streckenmarkierungen bedeuten keinen grossen Aufwand und sind bei jeder Dorf-RTF in Deutschland Standard. Bei jeder RTF bekommt man als Teilnehmer auch ein Infoblatt mit Strecken- und anderen Informationen für unterwegs in die Hand gedrückt. Ein Vordruck auf der Startnummer für die persönlichen Daten im Falle eines Unfalls fehlte leider, auch das ist bei vergleichbaren Veranstaltungen schon Standard und bedeutet keinen grossen Mehraufwand. So bleiben rückblickend gemischte Gefühle. Wer auf die Rennatmosphäre verzichten kann, der kann diese tolle Strecke auch guten Gewissens ausserhalb der Veranstaltung abfahren und verpasst dabei nicht viel, verpflegen kann man sich auch an Brunnen, Tankstellen und in Cafès unterwegs. Andererseits könnte man sich auf organisatorischer Seite auch das ein oder andere Detail von anderen Veranstaltungen abschauen und dadurch die eigene Veranstaltung mit relativ wenig Aufwand noch deutlich attraktiver machen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-1595442432838262768?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1595442432838262768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/1595442432838262768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/06/radsport-klassiker-im-dreilandereck.html' title='Radsport-Klassiker im Dreiländereck'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_ROkMqlBrPb0/TCmvr8LcmiI/AAAAAAAAFAM/qIJJj3B5rso/s72-c/IMG_6242.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-449275391598440553</id><published>2010-06-15T06:30:00.001+02:00</published><updated>2010-06-15T10:12:12.858+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein'/><title type='text'>Ian's Iron Adventure</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schon länger habe ich den Plan mit einer meiner sportlichen Aktivitäten mal eine Sammelaktion für einen guten Zweck zu verbinden, nur die richtige Aktivität habe ich noch nicht gefunden. Dafür möchte ich heute auf &lt;a href="http://www.justgiving.com/ironadventure4ian"&gt;&lt;b&gt;Ian's Iron Adventure&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zugunsten von &lt;i&gt;&lt;a href="http://www.wateraid.org/uk/"&gt;WaterAid&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; aufmerksam machen. Ian ist ein Kollege und er wird Ende Juni erstmals beim Ironman in Nizza am Start stehen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837414862537167712-449275391598440553?l=heidelbergiantropic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/feeds/449275391598440553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2837414862537167712&amp;postID=449275391598440553&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/449275391598440553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837414862537167712/posts/default/449275391598440553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/06/ians-iron-adventure.html' title='Ian&apos;s Iron Adventure'/><author><name>Markus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837414862537167712.post-8978185893274854180</id><published>2010-06-14T19:00:00.005+02:00</published><updated>2010-06-14T19:00:02.191+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkämpfe'/><title type='text'>Olympische Distanz in Unterfranken</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Drei Wochen nach der Langdistanz stand gestern in Heilbronn der nächste Triathlon wieder auf dem Programm. Diesmal nur über die olympische Distanz, mehr wollte ich mir noch nicht wieder zumuten. Nach der Langdistanz habe ich erstmal eine Auszeit genommen: 1 Woche fast keinen Sport nur mal locker ein paar Kilometer im "20-Watt-Treter-Tempo" durch die Gegend geradelt. Danach habe ich wieder langsam mit dem Schwimmen und Radfahren angefangen. Auch war ich endlich mal wieder auf dem Mountainbike unterwegs - endlich mal keine Strassen fahren mit nervigen, drängelnden oder hupenden Autofahrern. Und schliesslich steht dieses Jahr ja noch ein Alpencross auf dem Programm. Meine Sitzposition auf dem Zeitfahrrad habe ich nach dem Problemen auf Lanzarote ebenfalls nochmal geändert. Gelaufen bin ich nur einmal kurz. Nach den Schmerzen mit der Plantarsehne im Winter und Frühjahr will ich meinem Fuss eine Auszeit gönnen, bevor ich ihn wieder mit längeren Läufen belaste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anmeldung für &lt;b&gt;City-Triathlon Heilbronn&lt;/b&gt; geschah sehr spontan eine Tag vor Anmeldeschluss. Ambitionen hatte ich keine, ich wollte lediglich ein schönen Wettkampf haben. Das Wetter am Wettkampftag war zwar nicht schön, aber es regnete zumindest nicht (von weniger Tropfen unterwegs mal abgesehen). Die Temperaturen waren auch ok, es war nicht zu heiss - also ideale Bedingungen für einen guten und schnellen Triathlon. Nachdem Akkreditierung und Rad-Checkin erfolgt waren, bummelten wir über die kleine Triathlon-Messe und schauten uns dann den Start der Mitteldistanz an. Den Wechsel der Führenden auf die Räder konnten wir auch noch beobachten, dann hiess es umziehen und für den eigenen Start bereit machen. Die Stimmung morgens am Kanal war noch eher verhalten. Vielleicht fehlte dem Publikum etwas Musik. Der Schwimmstart erfolgte nahe dem Inselhotel als Wasserstart. Die Teilnehmer waren aufgeteilt in mehrere Startgruppen was besonders das Getümmel im Wasser deutlich entspannte. In meiner Startgruppe gab es zu Beginn trotzdem die üblichen Positionskämpfe. Ich hielt mich wie in Lanzarote weitgehend raus, schwamm mein eigenes Tempo und "lief" damit ganz gut. Nach ein paar Hundert Metern trennte sich Spreu von Weizen und es war kaum noch jemand um mich herum. Auf dem Weg zurück vom Wendepunkt hatte ich einen Begleiter - die Spitze hatte schon eigen Vorsprung, von hinten kam aber auch niemand mehr. Nach dem Ausstieg hiess es erstmal laufen. Bis zu meinem Rad war es schon ein ganz schönes Stückchen zu laufen und vom Wechselplatz bis zum Beginn der Radstrecke war es sogar noch länger. Leider gelang mir der Wechsel nicht ganz so gut. Ich hatte Schwierigkeiten aus dem Neoprenanzug rauszukommen und etwas ungeschickt hantierend fiel mir dabei auch der Helm mit Brille vom Lenker. Endlich auf dem Rad versuchte ich mich von den Problemen beim Wechsel und dem anschliessenden Lauf zum Startbalken nicht zu sehr stressen zu lassen und mich schnell von meinen Verfolger abzusetzen, das gelang mir auch ganz gut. Die Strecke kannte ich ja schon von meiner &lt;a href="http://heidelbergiantropic.blogspot.com/2010/06/unterwegs-in-der-schwabischen-toskana.html"&gt;Tour eine Woche zuvor&lt;/a&gt;. Bei der Fahrt hinüber ins Zabergäu überholte mich nur bestenfalls eine Handvoll Konkurrenten, auf der Rückfahrt vom Wendepunkt war meist ich nur noch am Überholen von primär Mitteldistanzlern, die auf der gleichen Strecke unterwegs waren. Die Steigungen kam ich deutlich besser hinauf als noch vor 3 Wochen auf Lanzarote. Die nochmalige Korrektur meiner Sitzposition kann ich also wohl als erfolgreich beurteilen, zumindest fielen mir in der nun wieder deutlich gestreckteren Position keine Nachteile auf. Die Rückfahrt nach Heilbronn machte wirklich Spass: selten hatte ich ein so gutes Gefühl auf dem Rad und ich kann mich nicht erinnern jemals so überlegen gegenüber Konkurrenten auf dem Rad agieren zu können. Wenn ich merkte, dass sich jemand hinter mich hängte, dann war es mir ein leichtes ihn nach kurzer Zeit abzuschütteln. Als ich letzte Woche beim Triathlon in Mußbach als Staffelradfahrer unterwegs war, lief es ganz ähnlich. Ich kann mir diese momentane Stärke auf dem Rad nur mit dem guten Training über den Winter erklären - hier zeigt die Anleitung von Katja echt Wirkung. Mit dem Elan aus dem Radfahren ging es dann wieder in die Wechselzone. Der Wechsel klappte noch relativ gut. Doch nach wenigen Metern merkte ich wie sich meine Schnürung in einem der Schuhe löste - ich hatte mich vor dem Wettkampf aus Zeitgründen gegen irgendwelche Schnellschnürsysteme und für eine konventionelle Schnürung mit Doppelknoten entschieden. Anfängerfehler! Sowas sollte bei genauer Kontrolle eigentlich nicht passieren. Sei's drum. Angetrieben durch die vorherigen doch recht guten Zeiten, legte ich auch beim Laufen ein flottes Tempo vor. Die Streckenführung lag mir, dementsprechend war ich fast nur noch am überholen. Leider fehlte mir so aber auch jeder Vergleich. Viele der Überholten waren Mitteldistanzler, aber nur sehr selten konnte ich eine grüne Startnummer der olympischen Distanz in dem Gewusel entdecken. Die Stimmung im Bereich der Stadt war inzwischen deutlich besser als noch morgens beim Schwimmen. Dafür hatte auf dem schöneren Abschnitt am Neckar etwas mehr Ruhe, was mir aber auch ga
